DE618787C - Herstellung von Manganophosphatdihydrat - Google Patents

Herstellung von Manganophosphatdihydrat

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DE618787C
DE618787C DEI48453D DEI0048453D DE618787C DE 618787 C DE618787 C DE 618787C DE I48453 D DEI48453 D DE I48453D DE I0048453 D DEI0048453 D DE I0048453D DE 618787 C DE618787 C DE 618787C
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DE
Germany
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manganese phosphate
dihydrate
phosphoric acid
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phosphate dihydrate
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Expired
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DEI48453D
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English (en)
Inventor
Alois Maier
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
    • C01B25/26Phosphates
    • C01B25/37Phosphates of heavy metals
    • C01B25/377Phosphates of heavy metals of manganese

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Herstellung von Manganophosphatdihydrat Alle bisher bekanntgewordenem Verfahren zur Herstellung von kristallisiertem primärem Manganophosphat gehen davon aus, daß aus Mangansalzen oder M,amganlegierungen und Phosphorsäure manganophosphathaltige Lösungen hergestellt werden Knud daß aus diesen durch Eindampfen und Kristallisation das Dihydrat entweder allein oder zusammen mit anderen Phosphaten abgeschieden wird. Diese Verfahren haben den Nachteil, daß die Kristallisation aus solchen konzentrierten Lösungen langsam verläuft und Mutterlaugen entstehen, in welchen sich die Verunreinigungen mehr und mehr anreichern. Bei dem Eindampfen wässeriger Lösungen zu primärem Manganophosphat entstehen außerdem Verluste, da sich infolge der Hydrolyse stets erhebliche Mengen von sekundärem, sehr schwer wasserlöslichem Manganophosphat bilden. Die Herstellung des Salzes ist also nicht nur umständlich, sondern infolge der Verluste auch teuer.
  • Es wurde gefunden, daß sich festes, kristallisiertes primäres Manganophosphat mit 2 Mol. Kristallwasser [MnH4 (P O4)" 2 aq] unmittelbar gewinnen läßt, wenn man eine Phosphorsäure von solcher Konzentration anwendet, daß das in ihr enthaltene Wasser eben ausreicht, um .das Dihydrat zu bilden. Es ist sogar möglich, einen geringem überschuß von Wasser anzuwenden, da dieser durch die-Reaktions- und Kristallisationswärme zur Verdampfung kommt.
  • Die im technischen Mangancarbonatenthaltenen geringen Mengen von 44wertigem Mangan, welche zum Teil schwer in Lösung gehen, zum Teil auch bei der Reaktion mit Phosphorsäure Perinanganate bilden, die das Manganophosphat zu Nlanganiphosphat oxydieren, stören die Bildung von ManganphosphatdiUydrat in keiner Weise. Es bilden sich bei der Reaktion lediglich geringe Mengen von Manganiorthophosphat in fester Form, die in der Regel. nicht mehr" als 0,4 biss o, 5 % betragen und die daher lediglich als Verunreinigung des sich bildenden festen Manganophosphatdihydrates anzusprechen sind. Nur für den Fall; daß man das Auftreten dieser geringfügigen Verunreinigungen, aus besonderen Gründen vermeiden will, ist es erforderlich, der Phosphorsäure, ehe sie zur Reaktion gebracht wird, geringe Mengen von Wasserstoffsuperoxyd zuzusetzen.
  • In der Ruheerstarrt- das Reaktionsprodukt zu einer einheitlichen porösen= Kristallmasse. Um ein pulveriges Produkt zu erzeugen, wird die Reaktion unter Bewegung, z. B. in einer der üblichen Mischmaschinen, durchgeführt.
    Beispiel
    12 Gewichtsteile Mangancarbonat mit
    57,4% MnO-und 22 Gewichtsteile Phosphor-
    säure mit 63,o% P205 wurden meinet
    Mischmaschine zur Reaktion gehracht. Es
    wurde dabei ein fein kristallislertes Produkt
    erhalten, das 24,50/0 MMnO und 49,6% P2:05
    enthält. Die Theorie fordert für primäres
    Manganphosphat [Mn H4 (P O4)2 # 2 H201
    24,88 % ;Mni0 ünd 4984 % P205.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. verfahren zur Herstellung von kri- stallisiertem Man ianophosphatdihydrat, welches lediglich durch geringe Mengen
    5 von 1Vlanganiorthophosph,at verunreinigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß stöchio- metrische Mengen von Mamgancarbonat und Phosphorsäure in solcher Konzen- tration mit-einander zur Reaktion gebracht werden, daß nur gerade so viel. oder nur wenig mehr Wasser zugegen ist, als zur Bildung -des Dihydrates erforderlich ist. 2. Abänderung des Verfahrens mach An- sprüch i zwecks Herstellung eines völlig reinen Manganophosphatdihydrates, da- durch gekennzeichnet, daß man der Phos- phorsäure, ,ehe man sie zur Reaktion bringt, geringe Zusätze von Wasserstoff- superoxyd beifügt.
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