DE618794C - Stellvorrichtung fuer Strassenbahnweichen - Google Patents
Stellvorrichtung fuer StrassenbahnweichenInfo
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- DE618794C DE618794C DESCH104790D DESC104790D DE618794C DE 618794 C DE618794 C DE 618794C DE SCH104790 D DESCH104790 D DE SCH104790D DE SC104790 D DESC104790 D DE SC104790D DE 618794 C DE618794 C DE 618794C
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- Germany
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- switch
- adjusting device
- tongues
- switches
- tram
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Links
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- 206010012411 Derailment Diseases 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stellvorrichtung für Straßenbahnweichen, die mit
möglichst geringer Kraftaufwendung umgestellt werden kann, bei der ferner die Endlagen
der Weiche unbedingt sicher gestellt
und eine Totpunktlage beim Aufschneiden der Weiche unmöglich ist.
Bekannt sind bereits verschiedene Stellvorrichtungen für Straßenbahnweichen mit unmittelbarer
oder mittelbarer Federwirkung auf die Weichenzungen. Bei den bekannten Stellvorrichtungen mit unmittelbar auf die
Federzungen wirkenden Federn muß jedoch beim Umstellen eine beträchtliche Kraft angewendet
werden, weil die Federn nicht nur das feste Anliegen der Weichenzungen bewirken,
sondern auch die Endstellung der Vorrichtung sichern. Beim Umlegen der Weiche muß daher zunächst die bereits gespannte Feao
der noch stärker gespannt werden, damit die als Sperrung dienenden Teile, Nocken, Rasten
u. dgl., überwunden werden können. Es ist .klar, daß hierzu ein größeres Anzugsmoment
nötig ist, was beispielsweise für elektrisch umstellbare Weichen sehr nachteilig ist.
. Ganz abgesehen hiervon, unterliegen die unter starkem Federdruck aufeinandergleitenden
Teile, deren Schmierung durch den Straßenschmutz fast unwirksam ist, sehr starkem Verschleiß. Dieser Verschleiß kann
schon nach kurzer Zeit eine Sicherung der Endstellungen vollkommen aufheben.
Ein sehr großer Übelstand ist aber noch bei den bekannten Weichenstellvorrichtungen der,
daß nach dem Aufschneiden der Weiche eine Totpunktstellung möglich ist, d. h. eine Stellung,
bei der beide Zungen nicht anliegen und die Gefahr einer Entgleisung vorliegt. Diese
Möglichkeit ist bei den bekannten Weichen mit mittelbar wirkenden Federn ohne weiteres
gegeben, bei Weichen mit unmittelbar auf die Zungen, wirkenden Federn da, wenn der
obenerwähnte Verschleiß aufgetreten ist.
Die neue Vorrichtung, bei welcher die Fedem unmittelbar auf die Zungen einwirken
können, behebt alle diese Nachteile dadurch, daß das Umstellen der Weiche in einfacher
Weise durch ein an sich bekanntes Maltesergetriebe ermöglicht wird, welches auch gleichzeitig
die Zunge in den Endlagen zuverlässig sichert. Außer den Endlagen ist keine andere
Stellung (Totpunktstellung) der Zunge möglich. Beim Aufschneiden der Weiche schnellen
die Zungen unbedingt in die ursprüngliche Lage zurück, weil nur die entsprechende Feder
gespannt, die Stellvorrichtung selbst aber nicht umgelegt wird. "Ein Verschleiß, der die
Sicherheit der Endstellung in Frage stellen könnte, ist ausgeschlossen, da die Teile,
welche die Endstellung sichern, ohne Druck voreinandergleiten. Beim Umstellen braucht
die gespannte Feder nicht erst noch weiter gespannt zu werden, sondern sie unterstützt
sogar anfangs die Umstellung.
Die neue Vorrichtung bedarf nur eines geringen Anzugsmomentes zum Umstellen, so
daß sie vorteilhaft mit einer elektrisch betriebenen Umsteuereinrichtung gekuppelt werden
kann. Das Maltesergetriebe besteht im wesentlichen aus einer Einzahnscheibe in Verbindung
mit einer Scheibe mit malteserkreuzartiger Aussparung.
In der Zeichnung stellt Abb. 1 eine Weiche mit der neuen Vorrichtung im Schnitt dar.
Abb. 2 zeigt das Maltesergetriebe in etwas größerem Maßstabe.
g und h sind die Backen- bzw. Gegenschienen,
e, e sind die Weichenzungen. Die Verbindungsstange /, die mit den Zungen e, e starr
verbunden ist, trägt die Federstange b, zwisehen deren Enden und den Zungen e die Federn
d und Ci1 gelagert sind. Die Federstange
wird hin- und herbewegt durch den Bolzen i, der in die Scheibe c eingreift. Wird die
.Scheibe α ζ. B. in Richtung des Pfeiles umgelegt, so greift der Zahn K in die Zahnlücke I
der Scheibe c und dreht die Scheibe c, welche die Stange b durch den Bolzen i in die rechte
Endlage bringt, wobei die Feder ^1 gespannt
und die Feder ei entspannt wird. Die Kreiskurve xt legt sich an den Umfang der
Scheibe α an. Sie verhindert eine Weiterdrehung von c und sichert die Endlage der
Weiche.
Claims (1)
- Patentanspruch:Stellvorrichtung für Str,aßenbahnweichen mit unmittelbar auf die Weichenzungen wirkenden Federn, dadurch gekennzeichnet, daß die Umstellung und Festlegung der Zungen mittels einer an sich bekannten Einzahnscheibe (a) in Verbindung mit einer Scheibe (c) mit malteserkreuzartiger Aussparung erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH104790D DE618794C (de) | Stellvorrichtung fuer Strassenbahnweichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH104790D DE618794C (de) | Stellvorrichtung fuer Strassenbahnweichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE618794C true DE618794C (de) | 1935-09-16 |
Family
ID=7447788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH104790D Expired DE618794C (de) | Stellvorrichtung fuer Strassenbahnweichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE618794C (de) |
-
0
- DE DESCH104790D patent/DE618794C/de not_active Expired
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