DE618963C - Gummiabsatz - Google Patents

Gummiabsatz

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DE618963C
DE618963C DEL81634D DEL0081634D DE618963C DE 618963 C DE618963 C DE 618963C DE L81634 D DEL81634 D DE L81634D DE L0081634 D DEL0081634 D DE L0081634D DE 618963 C DE618963 C DE 618963C
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Germany
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rubber heel
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DEL81634D
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THERESE LIERTZ GEB KYLL
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THERESE LIERTZ GEB KYLL
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/02Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by the material
    • A43B21/06Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by the material rubber

Landscapes

  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description

  • Gummiabsatz Bekanntlich neigt ein Gummiabsatz infolge des ihm eigenen Anklammerungsvermögens (Adhäsion) mehr zum Bespritzen von Strumpf und Kleidung als ein Lederabsatz.
  • Diesem Übelstand abzuhelfen, ist schon vorgeschlagen, Gummiabsätze auf der Lauffläche mit lanzettartigen Einkerbungen zuversehen, deren Spitzen strahlenförmig gegen die Längsachse des Absatzes gerichtet sind. Durch diese Einkerbungen wird eine hufeisenförmige Rinne geführt, die den sich in ihr ansammelnden Schmutzwassermengen einen Ablauf an der Vorderfront .des Absatzes gewähren soll. Der erwartete Erfolg mußte aber ausbleiben, da beim ruckartigen Hochheben des Fußes die nach außen geschlossenen Einkerbungen trotz der vorgesehenen Stauwand das mit hochgerissene Wasser nicht zu halten vermögen bzw. letzteres nicht schnell genug abgeführt werden kann.
  • Auch ist ein Absatz bekanntgeworden, an dessen Außenrand Rillen (Kanäle) angeordnet sind, um beim Anheben des Absatzes das am Absatzrand sich aufhaltende Schmutzwasser nach der inneren Fläche abzuleiten bzw. durch saugfähigen Gummi (Schwammgummi) festzuhalten. Abgesehen davon, daß der Nässe enthaltende Schwammgummi auf gebohnerten und geölten Fußböden immer unliebsame Flecke hinterläßt, wird durch die ständige Schmutzzufuhr seine anfangs gute Saugfähigkeit bald in Frage gestellt. Die dann in .den Kanälen verbliebenen Schmutzwassermengen werden infolge des beim Gehen entstehenden unvermeidbaren Ruckes herausgeschleudert, wobei durch einen verhältnismäßig großen Teil der in der Längsrichtung des Absatzes liegenden Rillen der Auftrieb des Schmutzwassers noch begünstigt wird und dieses mit der ihm eigenen Fliehkraft in der Beinrichtung Spritzer verursacht.
  • Beide -bisher bekanntgewordenen Ausführungen weisen aber auch den Kardinalfehler auf, daß die Lauffläche am äußeren Rande scharfkantig abschließt. Ein derartig scharfkantig auslaufender Absatzrand verhindert aber ein restloses Abgleiten bzw: Aufsaugen der mit hochgerissenen Schmutzwassermengen. Tropfenartig werden sie durch die beim Gehen entstehende Erschütterung losgerissen und infolge ihrer besonders exponierten Lage an der Absatzkante unmittelbar auf das jeweilig in der Spritzrichtung befindliche Bein geschleudert.
  • Beim Aufsetzen des Fußes wird der Gummiabsatz durch den auf ihn lastenden Druck stark zusammengepreßt und saugt sich infolge seiner Elastizität gewissermaßen am Boden fest. Die natürliche Folge davon ist, daß unter diesem Druck die freiliegende Lauffläche zwangsläufig nach außen herausgedrängt und hierdurch ein gratartiger Rand gebildet wird, der im kritischen Moment das Hochwerfen des mehr oder weniger dickflüssigen Schmutzwassers naturgemäß begünstigt. Zwar sind schon Absatzlaufflecke (sogenannte hohle Absätze) mit abgerundeten Rändern bekanntgeworden, die jedoch nur dem Zweck dienen sollen, durch eine verstärkte Wölbung des nach der Befestigungsseite zu hohl ausgebildeten Laufflecks eine möglichst hohe Elastizität und einen sicheren Gang zu erzielen.
  • Daß aber weniger scharfkantig ausgebildete Gummilaufflecke geringere Spritzschäden verursachen, beweist die Tatsache, daß selbst bei den gewöhnlichen, auf dem Markt befindlichen Absätzen die Spritzgefahr für Strumpf und Kleidung von dem Zeitpunkt ah geringer wird, wo der ursprünglich .scharfkantig ausgebildet gewesene Absatzaußenrand mehr oder weniger abgelaufen ist. Je weniger Schmutzwasser nämlich mit hochgerissen wird, desto weniger besteht bekanntlich die Gefahr des Bespritzens von Strumpf und Kleidung.
  • Der technische Fortschritt der Erfindung besteht also darin, daß durch eine kaum sichtbare Abrundung des Absatzrandes von vornherein möglichst -wenig Schmutzwassermengen mit hochgerissen werden, anderseits aber die dennoch am Absatzrand haften gebliebenen Tropfen blitzartig nach der Mitte der Lauffläche zu angesaugt bzw. über den kritischen Punkt hinaus festgehalten werden.
  • In der Zeichnung ist ein Absatz nach dem Erfindungsgedanken-beispielsweise dargestellt, der zweckmäßig in bekannter Weise durch Herausnehmen bzw. Einschieben eines Keilstückes in seiner Breite bis zu einem gewissen Grade verstellbar ist: Abb. r zeigt die Absatzlaüffläche in normaler Breite; ° Abb. 2 zeigt den Schnitt C-D nach Abb. z; Abb. 3 zeigt den Schnitt A-B nach Abb. z; Abb. q. zeigt die Ansicht des Absatzes von der Rückseite; _ Abb. 5 zeigt die Ansicht des Absatzes von der Längsseite; Abb. 6 zeigt die Ansicht des Absatzes von oben; Abb. 7 zeigt ein Keilstück für die erweiterte Absatzbreite; Abb. 8 zeigt die Lauffläche in der Breite verringert; Abb.9 zeigt die Lauffläche in der Breite erweitert.
  • Die Spritzfreiheit des Absatzes bzw. das Festhalten der -Schmutzwassermengen wird gewährleistet durch auf dem abgerundeten Absatzrande angeordnete Rillen, die in einen gemeinsamen Kanal münden, während zwi-, schen den Rillen befindliche Stege und ein den Kanal nach innen abschließender Damm die eigentliche Tragfläche bilden.
  • Die von den gleichmäßig starken Lauf-Stegen 7 gebildeten, nach außen offenen Rillen (Kanäle) 8 bestehen aus konzentrisch zueinander angeordneten, verhältnismäßig kurzen Kreissegmenten, -die an dem rückwärtigen Absatzrande bei 9 und ro oder in deren Nähe ihre gemeinsamen Radiusausgangspunkte haben. Durch den beim Aufsetzen des Fußes auf die Stege q. und 7 ausgeübten Druck werden sowohl die Rillen 8 wie der mit ihnen in Verbindung stehende doppelseitige Kanal, dessen seitliche Ausläufe sich bei 5 und 6 befinden, verengt, womit das in denselben befindliche Schmutzwasser nach außen abgedrängt wird. Beim ruckartigen Anheben des Absatzes und der dadurch bedingten, plötzlichen Entlastung entsteht aber in diesen spitzwinkeligen Kanälen ein Vakuum, wodurch die -im kritischen Spritzmoment unmittelbar am äußeren Absatzrande hängengebliebenen Wassertropfen blitzartig eingesaugt und festgehalten bzw. durch,die beiden Kanalaustritte 5 und 6 nach unten abgeleitet werden. Selbst wenn sich irgendwelche Fremdkörper zeitweilig in den Kanälen festsetzen sollten, ist .doch ein Herausschleudern des Schmutzwassers in der Beinrichtung ausgeschlossen, da durch die jeweils vorgelagerten, aus Kreissegmenten gebildeten Stege 7 die Tropfen der ihnen eigenen Fliehkraft beraubt und, ohne Spritzschäden zu verursachen, seitlich abgedrängt werden.
  • Durch den auf der Zeichnung dargestellten abgerundeten Absatzrand wird ein Herausdrängen der freiliegenden, einem hohenDruck ausgesetzten Lauffläche und eine hierdurch entstehende Gratbildung, die das Hochreißen der Schmutzwassermengen begünstigt, verhindert.
  • Die auf der Rückseite des Absatzes (Abb. 6) angeordnete Nute z z dient zum Festsaugen der Absatzfläche und ist aus diesem Grunde vor dem Kreuzen der Keilnute :2 beiderseitig geschlossen gehalten. In die Keilnute 2 kann zwecks Vergrößerung derAbsätze der Keil 3, wie bekannt, eingeschoben werden.
  • Durch die Öffnungen 12 sind die Nagellöcher zum Befestigen des Absatzes markiert. Wie aus Abb. z hervorgeht, kann der innere Raum der Lauffläche mit einem Pyramidenmuster o. dgl. (s. linke Hälfte), das als Gleitschutz dient, oder auch mit Ledereinlagen 13 (s. rechte Hälfte), die zweckmäßig etwas zurücktreten, versehen werden.
  • Da die Hauptspritzzone zwischen den Punkten 9 und zö liegt, können die Stege 7 nach der Frontseite zu auch allmählich breiter ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Gummiabsatz mit gezahnter, das Aufspritzen von Schmutzwasser verhindernder Lauffläche, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Rand abgerundet und mit hintereinander angeordneten, konzentrisch zueinander liegenden, .gleich starken Stegen (7) versehen ist, deren gemeinsame Radiusausgangspunkte (9 u. ro) am rückwärtigen Absatzrande (oder in dessen Nähe) liegen und zwischen denen Rillen eingebettet sind, die nach außen offen, nach innen in einen gemeinsamen, doppelseitigen Kanal mit zwei seitlichen Austrittsstellen (5 u. 6) münden. a. Gummiabsatz nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (7) nach der Frontseite des Absatzes zu allmählich breiter werden'-3. Gummiabsatz nach Anspruch i unda, dadurch gekennzeichnet, daß ein in gleicher Höhe mit dem Absatzrande und mit diesem parallel oder annähernd parallel laufender Steg (q.) angeordnet ist, derart, daß durch diesen Steg der Saugkanal (5, 6) von dem Innenraum für die Ledereinlagen (i3) getrennt wird.
DEL81634D 1932-07-21 1932-07-21 Gummiabsatz Expired DE618963C (de)

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