DE619042C - Liegestuhl zur Ausfuehrung von Darmbaedern - Google Patents

Liegestuhl zur Ausfuehrung von Darmbaedern

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DE619042C
DE619042C DEST52613D DEST052613D DE619042C DE 619042 C DE619042 C DE 619042C DE ST52613 D DEST52613 D DE ST52613D DE ST052613 D DEST052613 D DE ST052613D DE 619042 C DE619042 C DE 619042C
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Germany
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funnel
deck chair
chair
warm air
fan
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DEST52613D
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English (en)
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EDUARD STIEBER
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EDUARD STIEBER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Liegestuhl zur Ausführung von Darmbädern Gegenstand des Hauptpatentes 6o8 056 ist ein verstellbarer, vorzugsweise gepolsterter Liegestuhl, insbesondere zur Ausführung von Darmbädern, dessen Sitz ein abklappbarer oder verschiebbarer Ablauftrichter derart vorgelagert ist, daß die von seiner Einlaßöffnung gebildete Ebene in der Betriebsstellung stumpfwinkelig zur Sitz- bzw. Liegeebene des Stuhles liegt. Ein vorzugsweise gepolsterter, allein zur Gesäßauflage dienender besonderer Rahmen, gegen den erst der Ablauftrichter anstellbär ist, ist mit seinem unteren Teil an die Vorderkante der Sitz-und zugleich Liegeebene anstehend und stumpfwinkelig zu dieser anliegend an dem Stuhl befestigt.
  • Obwohl bei diesem Aufbau des Liegestuhles der Ausführung von Darmbädern hinsichtlich richtiger und bequemer Lagerung des Patienten und hinsichtlich der Behandlung des Patienten während des Darmbades keine Schwierigkeiten entgegenstehen, ist man doch hinsichtlich des Aufstellungsortes wegen der immerhin möglichen Geruchsbelästigung in gewissem Sinne beschränkt. Eine Geruchsbelästigung ist zwar bereits sehr weitgehend dadurch vermieden,. daß der gegen die Sitzebene anstehende Rahmen, gegen den sich der Ablauftrichter legt, auch gegen die Gesäßpartie des auf dem Stuhl befindlichen Patienten zur Anstellung kommt. Aber trotzdem: reicht diese Geruchsabdichtung noch nicht aus, größere Freiheiten. in der Wahl des Aufstellungsortes zuzulassen.
  • Zur Beseitigung dieses Mangels macht die Erfindung von einem Abluftgebläse Gebrauch, wie es bereits ähnlich für gleichzeitig zur Vornahme von inneren Körperwaschungen geeignete Dampfbadeeinrichtungen vorgeschlagen wurde. In der Nähe der Darmbadeeinrichtung wird ein Gebläse angeordnet, dessen Saugseite nötigenfalls unter Zwischenschaltung einer Saugleitung (beispielsweise Schlauch) an den Ablauftrichter oder einen mit diesem in Verbindung stehenden Raum, wie Ablaufleitung, Sammelgefäß o. dgl., angeschlossen ist. Die Druckseite des Gebläses wird am besten an eine Abluftleitung angeschlossen, namentlich dann, wenn das Gebläse im gleichen Raum wie der Liegestuhl steht. Weil nun aber insbesondere bei empfindlichen Patienten durch den vorn Gebläse hervorgerufenen Luftzug unter Umständen ein den Patienten beunruhigendes Kältegefühl entsteht, das leicht- zu Störungen bei der Durchführung des Darmbades führen kann, wird nach der Erfindung außer dem Entlüftungsgebläse ein weiteres, vorzugsweise als elektrische Heißluftdusche ausgebildetes Gebläse vorgesehen, das zum Zuführen von Warmluft in den Ablauftrichter oder in die Nähe des Patienten dient.
  • Eine besonders einfache- Konstruktion ergibt sich, wenn man den zur Gesäßauflage dienenden Rahmen als an das Warmluft= gebläse angeschlossene Warmluftleitung ausbildet und mit vorzugsweise an den inneren Schmalseiten des Rahmens angebrachten Austrittsöffnungen für die Warmluft versieht.
  • Die Erfindung soll *an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden, das hinsichtlich der eigentlichen Stuhlkonstruktion weitgehend mit dem Ausführungsbeispiel des' Hauptpatentes übereinstimmt.
  • Der zweckmäßig aus Stahlrohren hergestellte Liegestuhl, der gegebenenfalls auch zusammenklappbar ausgeführt sein kann, besitzt eine gegen; die Sitzebene i anschließende verstellbare Rückenlehne 2. -An der Vorderkante des Sitzes i ist ein etwa hufeisenförrniger Rahmen 3 derart befestigt, daß die von seiner Öffnung gebildete Ebene stumpfwinkelig zur Sitz= bzw. Liegeebene liegt. Die Oberseite des Rahmens ist zur besseren Geruchsabdichtung mit einem , Gummipolster oder einem anderen elastischen Überzug versehen. q. ist ein an einem Rahmen mittels Haltebügel drehbar gelagerter Ablauftrichter, der sieh :in der stark ausgezogen dargestellten Betriebsstellung gegen den Rahmen 3 legt. Die abgeklgppte-Stellung des Trichters ist. strichliniert angedeutet. Die Bewegungen des Trichters 4 nach einer oder beiden Richtungen können durch Anschläge begrenzt sein. Auf die Haltebügel des Trichters wirken Federn oder andere geeignete Rückzugskräfte ein. So- können beispielsweise die den Ablauftrichter 4 tragenden Bügel selbst federnd ausgebildet sein.
  • Ebenso wie die Oberseite kann auch die dem Rand der Einlaßöffnung des .Trichters zugekehrte Unterseite des Rahmens 3 mit einet" weichen abdichtenden Umkleidung versehen sein.
  • 5 - ist eine von um die Achsen. 6 verstellbaren Schwenkarmen Z getragene Bein- und lußstütze, die von einem axial verstellbaren Stützarm 8 unterfangen ist. Die Schwenkarme 7 sitzen an Futterhülsen 9, die durch die Querstange "o miteinander verbunden sind. Die Querstange io dient einmal mit der Mutter i i zum Feststellen der Futterhülsen 9 an den Stangen 12 und das andere Mal als Unterstützungsträger des Stütz-' armes 8, der dorrt mit Hilfe der Klemme 13 befestigt ist. Die Klemme 13 ist als lösbare Schraubenklemme ausgebildet. Der Stützarm 8 ist bei 1q, drehbar an der Bein- und Fußstütze 5 befestigt. -Die Bein- und Fußstütze ist in horizontaler Richtung auf den Längsstangen 12 verstell- und feststellbar und kann außerdem um die Drehzapfen 6 durch entsprechende Verstellung des Stützarmes 8 eingestellt und in die entsprechende Lage eingerichtet werden.
  • Unter dem Sitz i des Liegestuhls ist ein kleiner Elektromotor 15 angebracht, der z u": ei Ventilatoren 16, 17 antreibt. Die Saugseite des Ventilators 16 ist über den Schlauch 18 an den Ablauftrichter¢ angeschlossen. 1g ist eine mit der Druckseite des Ventilators @6 verbundene Abluftleitung, beispielsweise ein Gummischlauch; der ins Freie führt. Damit der von dem Ventilator 16 im Trichter q. er-` zeugte Luftstrom bei empfindlichen Patienten kein Kältegefühl hervorruft, bläst der Ventilator 17 über die Leitung 2o, in die ein nötigenfalls regelbarer Heizwiderstand eingebaut ist, Warmluft in die Einlaßöfnung des Trichters 4.: Zu diesem Zweck ist der Rahmen 3 hohl ausgebildet, mit nach der Einlaßöffnung des Trichters 4 gerichteten Öffnungen versehen und mit der Wärrnluftleitung 2o verbunden.
  • Damit die Saugwirkung des Ventilators 16 durch den Ventilator 17 nicht unwirksam gemacht wird, ist die Förderleistung des Ventilators 17 kleiner, zweckmäßig etwa halb so groß, zu bemessen, als die Förderleistung des Ventilators 16. Ferner können zur Regulierung der Luftmengen in die Zu- und Abluftleitungen der beiden Ventilatoren Reguliervorrichtungen eingebaut werden.
  • Schließlich sind an dem Stuhl zwei Seitenstützen 21 angebracht, an denn eine- elastische Sehne in der Höhenrichtung verstellbar befestigt wird. Diese Sehne dient als Unterstützungsträger der im Darmausgang eingesetzten Spülröhre. Die Sehne, die Spülröhre und der dazugehörige Flüssigkeitsbehälter mit Verbindungsleitung sowie die Polster, beispielsweise Gummikissen für die Lehne, den Sitz und die Bein- und Fußstützen des Stuhles, sind in der Zeichnung der Einfachheit halber fortgelassen: Auch kann der Ablauftrichter eine über die Einlauföffnung vorspringende, in der Betriebsstellung unter den Sitz greifende Verlängerung haben, die eine Aüffang- und Ablaufschale bildet. -

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHE: i. Verstellbarer, vorzugsweise gepolsterter Liegestuhl, insbesondere zur Ausführung von Darmbädern, nach Patent 6o8' ö56, mit einem vorzugsweise gepolsterten, allein zur Gesäßauflage dienenden besonderen Rahmen, der mit seinem unteren Teil an die Vorderkante der Sitz- und zugleich Liegeebene anstehend. und stumpfwinkelig zu dieser anliegend an dem Stuhl sitzt und gegen den ein dein Sitz abklappbar oder verschiebbar vorgelagerter Ablauftrichter anstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß außer einem mit seiner Saugseite mit dem Auffanggefäß in Verbindung stehenden Gebläse ein weiteres, vorzugsweise als elektrische Heißluftdusche ausgebildetes Gebläse zum Zuführen von Warmluft in den Ablauftrichter oder in die Nähe des Patienten vorgesehen ist. a. Liegestuhl nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Gesäßauflage dienende Rahmen als an das Warmluftgebläse angeschlossene Warmluftleitung ausgebildet und mit vorzugsweise an den inneren Schmalseiten des Rahmens angebrachten Austrittsöffnungen für die Warmluft versehen ist.
DEST52613D 1933-10-19 1934-09-25 Liegestuhl zur Ausfuehrung von Darmbaedern Expired DE619042C (de)

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