DE619193C - Rohrschneider fuer Ofenrohre - Google Patents

Rohrschneider fuer Ofenrohre

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DE619193C
DE619193C DEG87911D DEG0087911D DE619193C DE 619193 C DE619193 C DE 619193C DE G87911 D DEG87911 D DE G87911D DE G0087911 D DEG0087911 D DE G0087911D DE 619193 C DE619193 C DE 619193C
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pipe cutter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D21/00Machines or devices for shearing or cutting tubes
    • B23D21/06Hand-operated tube-cutters
    • B23D21/10Hand-operated tube-cutters with other cutting blades or tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Rohrschneider für Ofenrohre u. dgl., bei welchem in an sich bekannter Weise zwei das Obermesser bildende, das Hebelmesser zwischen sich nehmende Schalen vorgesehen sind.
Bei den bekannten Rohrschneidern dieser Art müssen die Schalen fest an einer Werkbank angeordnet sein, damit der beim Schneiden an dem der Schnittrichtung abgekehrten Schalenende auftretende Druck von dem zu schneidenden Rohr abgehalten wird, um ein Verbiegen desselben zu verhüten.
Aus diesem Grunde sind diese Rohrschneider zum Mitführen nicht geeignet und nur in Werkstätten verwendbar. Es besteht wohl die Möglichkeit, diesen Übelstand dadurch zu beseitigen, daß die Schalen mit einer Vorrichtung zum Anklemmen versehen sind, jedoch ist auch eine Gelegenheit zum Anklemmen nicht immer gegeben.
Durch den Rohrschneider gemäß der Erfindung wird man dagegen in den Stand gesetzt, ohne weitere Hilfsmittel ein Rohr sauber und ohne den Querschnitt zu verbiegen zu schneiden. Es bedarf hierfür nur einer Basis, auf welche sich die! der Schnittrichtung abgekehrten Schalenenden aufstützen. Zu diesem Zweck wird der Rohrschneider mit einer Spannvorrichtung ausgerüstet, die den beim Schneiden auftretenden Druck auf den ganzen Rohrumfang gleichmäßig verteilt. Hierfür befindet sich an der Außenseite jeder Schale an dem der Schnittrichtung zugekehrten Ende je ein Knopf, woran ein gemeinsames Band angeordnet ist, das das zu schneidende Rohr umspannt und über die als Bandscheiben ausgebildeten Köpfe des Messerlagerbolzens und über eine weiter oberhalb am Messerhebel angeordnete Rolle hinweggeführt an eine Vorrichtung des Messerstiels befestigt wird. .
Von dem Durchmesser der als Bandscheiben ausgebildeten Köpfe des Messerlagerbolzens hängt es hierbei ab, wie weit sich dieses Band bei der Schnittbewegung spannt und somit den beim Schneiden auftretenden Druck dieses auf den ganzen Rohrumfang gleichmäßig verteilt und außerdem beim öffnen des Schneiders entspannt, damit das Rohr in der Spannvorrichtung weitergedreht werden kann.
Außerordentliche Vorteile bietet es, für ein gratloses Schneiden zwischen den Schalen am Kopfende ein zu den Schneidkanten keilförmig verlaufendes Abstandstück vorzusehen, wodurch der Abstand der Schalen bei den Schnittkanten bei der Schnittbewegung durch die Spannvorrichtung verringert wird, derart, daß sich die Schnittkanten der Schalen beim Schneiden federnd an das Messer schmiegen, so daß jeglicher gratbildender Zwischenraum restlos beseitigt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht,
Abb. 2 zeigt eine Draufsicht, ·
Abb. 3 bis 6 zeigen Einzelheiten.
Der Schneider besteht aus zwei als Schlitten α miteinander verbundenen Schalen b
(Abb. ι und 4). Um den die beiden Schalen in der Mitte verbindenden Bolzen c ist die in eine 'bohrerartige Spitze auslaufende sichelartige Klinke d drehbar gelagert,. welche an der äußeren Seite eine flache Schneide besitzt und über ihren Drehpunkt e hinaus als Stiel / ausgebildet ist. An dem der Schnittrichtung zugekehrten Schlittenende befindet sich an der Außenseite jeder Schale ein Knopf g, an denen ein Spannband h angeordnet ist, das das zu schneidende Rohrs umspannt und über die als Bandscheibe ausgebildeten Bolzen köpfep und über eine oberhalb des Drehpunktes e am Stiel angeordnete Rolle i hinweggeführt an der durch Federn k abgefederten Befestigungsvorrichtung r (Abb. 1 und 3) des Stiels befestigt ist. Zwischen den Schalen am Kopfende des Schlittens befindet sich ein zu den Schneidkanten keilförmig verlaufendes Abstandstück/ (Abb. 1 und 4); hierdurch werden die Schalen bei der Schnittbewegung, was ein Spannen des Bandes zur Folge hat, mit den Schnittkanten zusammengedrückt,, und zwar so weit, daß sich dieselben federnd an die Klinge anschmiegen und somit jegliche gratbildenden Zwischenräume beseitigt werden." Der beim Schneiden auftretende Druck auf das Rohr wird durch das Spannband auf den ganzen Rohrumfang verteilt. Damit die auf dem Rohrumfang aufgezeichnete Schnittrichtung durch das Band nicht gänzlich verdeckt wird, besitzt dasselbe entsprechend angeordnete Löcher m (Abb. 2). Der Schlitten ist an den Schneidkanten der größtmöglichen Rohrumfassungsrundung angepaßt,- kleine Rohre können trotz der größeren Schlittenrundung ohne Hemmung geschnitten werden.
Da beim Rohrschneiden infolge der breiten Klingenschneide Späne gebildet werden, kann der Schalenzwischenraum an dieser Stelle nach oben zum Zwecke eines ungehemmten Spanaustrittes entsprechend verbreitert werden. Als Spannband kann ein Riemen oder auch ein Stahlband o. dgl. zur Anwendung gelangen. Die den Schneidkanten gegenüberliegende Ausnehmung % in einer Schale des Schlittens dient zum Brauchbarmachen dieses Schneiders zum Schneiden von Blechtafeln; hierfür ist. die Innenfläche der Klinge als einseitige .Schneide ausgebildet. Für diesen Gebrauch ist die Klinge von der entgegengesetzten Schlittenseite in den Schlitten einzuführen und in den Drehpunkt ο zu verlagern (Abb. ι und 5), so daß nun die Kante q als Schnittkante dient.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Rohrschneider für Ofenrohre u. dgl., bei welchem in an sich bekannter Weise zwei das Obermesser bildende, das Hebelmesser zwischen sich nehmende Schalen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohrschneider mit einer Spannvorrichtung ausgerüstet ist, die bei der Schnittbewegung das Rohr fest umspannt und somit den beim Schneiden auftretenden Druck auf den ganzen Rohrumfang gleichmäßig verteilt und sich beim Öffnen des Schneiders wieder entspannt.
  2. 2. Rohrschneider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem der Schnittrichtung zugekehrten Schalenende befestigtes Band, das das zu schneidende Rohr umspannt, über die als Bandscheiben ausgebildeten Köpfe des Messerlagerbolzens und über eine oberhalb dieses
    ■ Bolzens am Messerhebel angeordnete Rolle hinweggeführt mit dem noch freien Ende an eine Vorrichtung am Messerhebel befestigt wird, derart, daß das Band bei der Schnittbewegung auf die Bandscheiben gewunden und beim Öffnen des Schneiders wieder abgewunden wird.
  3. 3. Rohrschneider nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet," daß die Schalen auf den Außenseiten auf dem der Schnittrichtung zugekehrten Ende Befestigungsknöpfe für das Band besitzen, so daß bei der Anordnung eines zu den Schneidkanten keilförmig verlaufenden Abstandstücks die Schalen für ein gratloses Schneiden mit den Schneidkanten sich federnd an das Messer schmiegen.
  4. 4. Rohrschneider nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandbefestigung am Stiel unter Federdruck steht.
  5. 5. Rohrschneider nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Hebelmessers als einseitige Schneide ausgebildet ist und daß eine Schale eine Ausnehmung besitzt, so daß der Rohrschneider bei entsprechender Hebelmesserverlagerung auch zum Schneiden von Blechtafeln benutzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEG87911D 1934-04-21 1934-04-21 Rohrschneider fuer Ofenrohre Expired DE619193C (de)

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DE619193C true DE619193C (de) 1935-10-04

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