DE61973C - Oelabscheidungsvorrichtung für Luftpumpen mit Saugventilen im Stiefelboden - Google Patents

Oelabscheidungsvorrichtung für Luftpumpen mit Saugventilen im Stiefelboden

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DE61973C
DE61973C DENDAT61973D DE61973DA DE61973C DE 61973 C DE61973 C DE 61973C DE NDAT61973 D DENDAT61973 D DE NDAT61973D DE 61973D A DE61973D A DE 61973DA DE 61973 C DE61973 C DE 61973C
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DE
Germany
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piston
cylinder
boot
oil
separation device
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DENDAT61973D
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English (en)
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H. A. fleuss, Nr. 19 Adelaide Road, Brockley, Grafsch. Kern, England
Publication of DE61973C publication Critical patent/DE61973C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B43/00Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat
    • F25B43/02Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat for separating lubricants from the refrigerant

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die gegenwärtigen Neuerungen beziehen sich auf die Luftpumpen von Kälteerzeugungs- oder Gefriermaschinen, wie sie beispielsweise in einem früheren Patent des Erfinders No. 41 π ι vom 5. October 1886 beschrieben sind.
Bei diesen Maschinen findet, wenn sie durch längere Zeit im beständigen Betrieb sind, oft eine Ansammlung von OeI unter dem Saugventil (am Boden des Stiefels) statt. Man kann dann kein gutes Vacuum erhalten. Um dem abzuhelfen, verbindet man einen Kolben mit dem unteren Ende der Ventilstange und läfst den Kolben sich in einem kleinen zweiten Cylinder bewegen, welcher unten geschlossen und oben am unteren Ende des Pumpenstiefels befestigt ist. Wenn das Ventil gehoben wird, • so wird der Kolben mit ihm gehoben, und alles OeI, welches unter das Saugventil gelangt ist, kann in den Cylinder eintreten. Wenn das Ventil sich schliefst, so prefst es den Kolben herab und treibt das OeI aus dem unteren Theil des Cylinders durch ein Rohr, welches nach aufwärts führt, und schafft es in den oberen Theil des Stiefels zurück. Ein Kugelventil oder anderes Ventil ist in diesem Rohr angebracht, um das Zurückfliefsen des Oeles in den kleinen zweiten Cylinder zu verhindern. ':
Damit OeI in den zweiten kleinen Cylinder gelangen könne, wenn der Kolben gehoben wird, besitzt der untere Theil des Kolbens senkrechte Kanäle an den Seiten. Wenn der Kolben gehoben wird, so kommen die oberen Enden dieser Kanäle über den oberen Rand des zweiten Cylinders zu liegen und es kann OeI durch sie herablaufen. Wenn der Kolben herabgeht, so tritt der obere cylindrische, nicht genuthete Theil des Kolbens in den Obertheil des zweiten Cylinders und treibt das OeI aus demselben durch das Rohr, welches von seinem unteren Ende wegführt. Statt dafs man die Kanäle im unteren Theil des Kolbens anbringt, könnte man sie auch im oberen Theil des kurzen zweiten Cylinders anbringen.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen die vorliegenden Neuerungen. Fig. 1 ist eine perspectivische Ansicht einer Kälteerzeugungsmas.chine in jener Form, in welcher sie der Erfinder jetzt allgemein herstellt.
A ist das sogenannte Absorptionsgefäfs, welches theilweise mit Säure gefüllt ist. B B sind zwei Pumpenstiefel, deren Kolbenstangen durch Kurbeln auf einer Kurbelwelle C auf- und abwärts bewegt werden; die letztere wird nach der Zeichnung von Hand aus bewegt. D ist ein Saugrohr, durch welches Luft aus dem Absorptionsgefäfse mittels der Pumpen entfernt wird. E ist eine Welle, die in das Absorptionsgefäfs hinunterreicht und Rührvorrichtungen trägt, um die Säure beständig in Bewegung zu halten. Die Welle E wird wie gezeichnet angetrieben. F F sind zwei Glasgefäfs'e, in welchen Eis gebildet werden soll. Oben schliefsen sie luftdicht an Glasplatten G, von denen Röhren mit Absperrhähnen H zum Obertheil des Absorptionsgefäfses A führen.
Jede Platte trägt aufserdem einen Sperrhahn /, von welchem ein Rohr nach abwärts zu einem Bottich führt, der einen Wasservorrath enthält. Durch rasches Oeifnen und Schliefsen des Absperrhahnes / kann Wasser
in geringen Mengen auf einmal in die Gefäfse F eingeführt werden, in welchen es gefrieren soll.
Soweit ist der Apparat wie bisher construirt und der Apparat wirkt auch, obwohl in der Form etwas abgeändert, genau in derselben Weise, wie der in dem vorstehend erwähnten Patent beschriebene.
Die Neuerungen an den Luftpumpen dieser und anderer in derselben Weise wirkender Maschinen sind in Fig. 2 und 3 dargestellt. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt der Luftpumpe, Fig. 3 ein vergröfserter Schnitt des unteren Theiles des Pumpenstiefels.
K ist der kurze zweite Cylinder, der am unteren Ende des Pumpenstiefels befestigt ist. L ist der im kurzen Cylinder K sich bewegende Kolben, der mit dem Saugventil M verbunden ist. N ist ein Rohr, das vom Boden des kleinen Cylinders K zum Obertheil des Pumpenstiefels B geht. O ist ein kleines Kugelventil im unteren Ende dieses Rohres N. Der untere Theil des Kolbens L ist abgeschnitten, so dafs er im Querschnitt dreieckig ist und Oelkanäle an den Seiten bildet.
Wenn das Saugventil gehoben wird, so wird auch der Kolben mit demselben gehoben, bis der obere Theil dieser Oelkanäle über den Obertheil des kurzen Cylinders K kommt; das über dem kurzen Cylinder stehende OeI kann dann in den Cylinder herabfliefsen und wird, wenn das Saugventil sich schliefst und den cylindrischen Theil des Kolbens wieder in den kurzen Cylinder drückt, durch das Rohr N hinauf in den oberen Theil des Pumpenstiefels geprefst. In jeder anderen Hinsicht ist die Luftpumpe im wesentlichen ebenso, wie in dem eingangs erwähnten Patent angegeben wurde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Oelabscheidungsvorrichtung für Luftpumpen mit am Boden des Stiefels befindlichen Saugventilen , gekennzeichnet dadurch, dafs unter dem Stiefel der Luftpumpe B ein kleiner Cylinder K angeordnet ist, dessen mit dem Saugventil M verbundener Kolben L mit diesem auf- und niedergeht und in seinem unteren Theile mit Kanälen, oder auch im oberen Theile des Cylinders, versehen ist, durch welche bei gehobenem Kolben das sich ansammelnde OeI in den Cylinder K laufen kann, von wo aus es durch das Rohr N nach dem Räume über dem Kolben des Stiefels B gedrückt wird, wobei ein Rückschlagventil 0 das Zurücktreten des Oeles nach dem kleinen Cylinder verhindert.·
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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