DE61994C - Glockenfilter für Wein und dergl - Google Patents
Glockenfilter für Wein und derglInfo
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- DE61994C DE61994C DENDAT61994D DE61994DA DE61994C DE 61994 C DE61994 C DE 61994C DE NDAT61994 D DENDAT61994 D DE NDAT61994D DE 61994D A DE61994D A DE 61994DA DE 61994 C DE61994 C DE 61994C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D24/00—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
- B01D24/02—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
- B01D24/04—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls
- B01D24/08—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls the filtering material being supported by at least two pervious coaxial walls
-
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- B01D24/48—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof integrally combined with devices for controlling the filtration
- B01D24/4876—Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof integrally combined with devices for controlling the filtration in which the filtering elements are moved between filtering operations; particular measures for removing or replacing the filtering elements
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- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
KAISERLICHES
PAT E NTA M T.
Um eine gleichmäfsige und gute Filtration in sogen. Glockenfiltern mit eingefüllter Filtrirmasse
zu ermöglichen, gilt als erste Bedingung, die Filtrirmasse auf der gesammten Filtrirfläche
gleichmäfsig dicht einzubringen. Diese Vorbedingung bietet aber bekanntlich nicht wenig
Schwierigkeiten, weil die flockige und voluminöse Gestalt der Masse beim Anfassen und
Eindrücken sich zusammenballt und nachher wieder aus einander geht, wodurch Ungleichheiten
in der Lagerung der Masse entstehen. Dieser Mifsstand hat nun im Gefolge, dafs das
Filter nicht an allen Stellen die Durchlässigkeit besitzt, wie sie verlangt wird, sondern an den
Stellen mit weniger dicht gelagerter Filtrirmasse vollzieht sich ein stärkerer Durchgang der zu
filtrirenden Flüssigkeit, wie an denjenigen mit dichter und fest eingelegter Filtrirmasse. Daraus
resultirt aber ein ungieichmäfsiges Verschlammen des Filters, und die Leistungsfähigkeit desselben
mufs als eine ungenügende bezeichnet werden.
Die vorliegende Neuerung an Glockenfiltern ermöglicht nun ein gleichmäfsiges Zusammenpressen
der Filtrirmasse nach dem Einbringen in die Glocke, und zwar je nach den Umständen
entweder in einer oder in mehreren Schichtenhöhen, so dafs also die gesammte Filtrirfläche aus mehreren Lagen gleich dichter
Filtrirschichten gebildet ist.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht diese Neuerung in Fig. 1 im Verticalschnitt, Fig. 2
ist ein Grundrifs zu Fig. 1 nach der Linie x-y. α ist ein an beiden Enden durch Deckel b
und c abgeschlossener Cylinder oder anders gestalteter Hohlraum, der auf mehreren Füfsen
oder event, einem fahrbaren Gestell ruht, und d die im Innern gelagerte glockenartig gestaltete
Filtrirtrommel, welche das Filtrirmaterial in sich aufnimmt.
Diese glockenartige Filtrirtrommel ist mit ihrem offenen Ende an dem Boden e des
Cylindermantels α entsprechend befestigt, und besteht aus einem inneren geschlossenen und
einem äufseren, durch einen Deckel abgedeckten Mantel s1 bezw. s; letztere sind aus per-,
forirtem und verzinntem Kupferblech oder sonst passendem Material gefertigt.
Der äufsere Mantel s : setzt sich behufs bequemer
Hantirung aus mehreren in einander gesteckten perforirten Ringen zusammen und · ist oben durch einen eingelegten Prefsdeckel
abgeschlossen. Dieser Prefsdeckel wird aus dem Ring e mit dem daran befestigten perforirten
Boden el gebildet. Weiter findet sich an dem Prefsdeckel eine perforirte Platte f
vor, welche die durch den Rohrstutzen g eintretende und zu filtrirende Flüssigkeit vertheilt.
Desgleichen sind noch für die Vertheilung der zu filtrirenden Flüssigkeit nach dem Umfang
der Filtrirtrommel zu in dem Prefsdeckelring e eine Anzahl Schlitze h vorgesehen, so dafs
also die Filtrirflüssigkeit die Trommel nach allen Richtungen gleichzeitig umspülen kann.
Die für das Filtriren nöthige Masse liegt innerhalb der von dem Mantel s und s1 gebildeten
glockenförmigen Trommel d und wird von oben aus in dieselbe eingebracht. Und
um diese Masse in dem gesammten Raum der
Trommel auf gleichmäfsige Dichte zu bekommen,
sind im Innern der Trommel, dem Bedürfnifs entsprechend, noch ein oder mehrere ringförmige Platten i i vorgesehen, welche über
einige an dem Boden c entsprechend befestigte Stäbe k geschoben und mittels Schrauben
oder dergleichen auf das unter den Platten lagernde Filtrirmaterial aufgeprefst werden, so
dafs je nach Anzahl der Platten die Filtrirmasse in einzelne Schichten zerlegt ist. Die
zu oberst gelegene Filtrirmassenschicht enthält ihre Begrenzung und Pressung durch den
Prefsdeckel e e1 infolge Aufschraubens des Deckels b auf den Cylinder a.
Theilt man den Rauminhalt der so ausgerüsteten Trommel in genau gleiche Theile,
so hat man es in der Hand, in jede Abtheilung der Trommel die gleiche Menge Filtrirmasse einfüllen und auch gleichmäfsig
dicht einpressen zu können.
Befürchtet man, dafs an den Stellen, wo die Platten i mit ihren Befestigungen liegen, die
Filtrirmasse durch die unter Druck eintretende Flüssigkeit etwa weggespült bezw. verdrängt
würde, wodurch ein Vermischen trüber Flüssigkeit mit dem Filtrat stattfindet, so versieht man
die Platten i mit einem vortretenden Ansatz η η, der in die Filtrirmasse nach oben und unten
etwas eindringt und das Verschieben der Masse verhindert.
Das im Innern von Mantel s vorgesehene Entlüftungsröhrchen Z hat den Zweck, die Luft
aus demselben auszulassen, sobald die durch den Rohrstutzen gl austretende und filtrirte
Flüssigkeit in ein höher als der Filtrirapparat gelegenes Gefäfs geleitet werden soll. Es wird
dadurch etwaigen Stöfsen und einem dabei nie ausbleibenden Verschieben bezw. Reifsen der
Filtrirmasse vorgebeugt.
Claims (4)
1. Ein Glockenfilter für Wein u. dergl., bestehend
aus in einem Gehäuse angeordneten gelochten Hohlcylinder s s1 und aus dem
zwischen denselben glockenförmig angeordneten Filtrirrnaterial, gekennzeichnet durch
die Anordnung eines beweglichenDeckelsee1,
welcher die zu filtrirende Flüssigkeit über die oberste Lage des Filtrirmaterials vertheilt
und letztere zusammendrückt, sowie durch die Anordnung von Stäben k und ringförmigen Prefsplatten i, durch welche
letzteren das Filtrirmaterial in einzelne Schichten getheilt und mittels der an den
Stäben befindlichen Gewinde und Schrauben geprefst sind.
2. An einem Filter der unter i. genannten Art die Anordnung der Hohlcylinder derart,
dafs der innere Mantel s feststeht, der äufsere Mantel s1 getheilt ist und seine
Theile gegen einander verschiebbar sind, wodurch die Filterschichten einzeln zugänglich
werden und sich nach einander pressen lassen.
3. Bei einem nach Anspruch 1. gekennzeichneten Filter die Verwendung ringförmiger
Platten i mit nach oben und unten auf ihrer Fläche vortretenden Ringansätzen η η
zwecks Zurückhaltens der Filtrirmasse.
4. An einem Filter der unter 1. genannten Art die Anordnung eines Entlüftungsrohres /
innerhalb des inneren Hohlcylinders.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE61994T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=5631209
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64957D Expired - Lifetime DE64957C (de) | Glockenfilter für Wein und dergl | ||
| DENDAT61994D Expired - Lifetime DE61994C (de) | Glockenfilter für Wein und dergl |
Family Applications Before (1)
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Families Citing this family (3)
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| DE1034144B (de) * | 1955-06-03 | 1958-07-17 | Forschungsgesellschaft Der Wab | Filtrierverfahren und Filteranordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens in offener sowie geschlossener Ausfuehrung |
| EP0071961A3 (de) * | 1981-08-06 | 1986-03-19 | Kojicic, Djurdjina | Doppelwandsiebvorrichtung mit perforiertem Verbindungsstück |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE64957C (de) |
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