DE620170C - Verfahren zur Herstellung von Bariumhydroxyd - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Bariumhydroxyd

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DE620170C
DE620170C DEC47129D DEC0047129D DE620170C DE 620170 C DE620170 C DE 620170C DE C47129 D DEC47129 D DE C47129D DE C0047129 D DEC0047129 D DE C0047129D DE 620170 C DE620170 C DE 620170C
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Germany
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barium
production
barium hydroxide
phosphate
phosphoric acid
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DEC47129D
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English (en)
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Dr Eduard Von Drathen
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CHEM FAB COSWIG ANHALT GmbH
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CHEM FAB COSWIG ANHALT GmbH
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C01—INORGANIC CHEMISTRY
    • C01F—COMPOUNDS OF THE METALS BERYLLIUM, MAGNESIUM, ALUMINIUM, CALCIUM, STRONTIUM, BARIUM, RADIUM, THORIUM, OR OF THE RARE-EARTH METALS
    • C01F11/00—Compounds of calcium, strontium, or barium
    • C01F11/02—Oxides or hydroxides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Bariumhydroxyd Es ist bereits bekannt, daß man Bariumcarbonat durch Erhitzen mit Kohlenstoff in ein Gemisch von Bariumoxyd und Bariumcarbid oder ganz in Bariumcarbid umsetzen kann.
  • Ferner ist bekannt, natürliche Phosphate wie Calciumphosphat und Aluminiumphosphat in der Hitze mit Kohlenstoff umzusetzen, um Carbide und Phosphor zu gewinnen. Bei Verwendung natürlicher Phosphate erhält man aber verhältnismäßig stark verunreinigte Carbide, die ihrerseits bei der Zersetzung mit Wasser verunreinigte Hydroxyde ergeben.
  • Die Erfindung besteht . darin, daß man Bariumphosphat, wie es bei der Herstellung, von Wasserstoffperoxyd aus Bariumperoxyd anfällt, mit Kohlenstoff erhitzt, den freigemachten Phosphor auffängt, gegebenenfalls zu Phosphorsäure weiter verarbeitet, das erhaltene Bariumcarbid dagegen mit Wasser zu Acetylen und Bariumhydroxyd umsetzt: Der Wert des Verfahrens nach der Erfindung besteht hauptsächlich in der Verwendung von Bariumphosphat als Ausgangsstoff . Bariumphosphat kommt in der Natur nicht in größeren Mengen vor. Es ist aber ein industrielles Abfallprodukt. Z. B. fällt es bei der Herstellung des Wasserstoffperoxyds aus Bariumperoxyd und Phosphorsäure an. Da das auf diese Weise erhaltene Bariumphosphat sehr rein ist, sö gelangt man auf einfachem Wege zu einem sehr reinen Bariumhydroxyd, das überdies nach der Erfindung wesentlich billiger hergestellt werden kann als nach den bekannten Verfahren.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ist sehr einfach durchzuführen und ermöglicht die Verwertung eines industriellen Abfallproduktes, das vorher nur auf nassem Wege unter Rückgewinnung der Phosphorsäure aufgearbeitet werden konnte. So wird nach einem bekannten Verfahren das gefällte Bariumphosphat zur Abscheidung der Verunreinigungen in Phosphorsäure gelöst und aus dieser Lösung das Barium mit Schwefelsäure in Form von Bariumsulfat zur Wiederfreimachung der Phosphorsäure gefällt. Bei diesern bekannten Verfahren findet also die Aufarbeitung des Bariumphosphats auf ganz anderem Wege statt, der, wenn man als Endziel der Aufarbeitung die Herstellung von Bariumperoxyd ansieht, außerordentlich viel umständlicher ist als der Weg, den die Erfindung einschlägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Bariumhydroxyd, = dadurch gekennzeichnet, daß man Bariumphosphat, wie es bei der Herstellung von Wasserstoffperoxyd aus Bariumperoxyd anfällt, mit Kohlenstoff erhitzt, den freigemachten Phosphor auffängt, gegebenenfalls zu Phosphorsäure weiter verarbeitet, das erhaltene Bariumcarbid dagegen mit Wasser zu Acetylen und Bariumhydroxyd umsetzt.
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