DE620468C - Wiegevorrichtung fuer mehrteilige Filterapparate, insbesondere fuer Kaffeebruehapparate - Google Patents

Wiegevorrichtung fuer mehrteilige Filterapparate, insbesondere fuer Kaffeebruehapparate

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DE620468C
DE620468C DEW93018D DEW0093018D DE620468C DE 620468 C DE620468 C DE 620468C DE W93018 D DEW93018 D DE W93018D DE W0093018 D DEW0093018 D DE W0093018D DE 620468 C DE620468 C DE 620468C
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collecting container
filter
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weighing device
coffee brewing
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DEW93018D
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01G—WEIGHING
    • G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/22—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

  • Wiegevorrichtung für mehrteilige Filterapparate, insbesondere für Kaffeebrühapparate Für verschiedene Zwecke, insbesondere als Kaffeebrühapparate, beispielsweise für Großgaststätten, Krankenhäuser, Anstalten usw., finden Filterapparate Verwendung, welche im wesentlichen aus einem Vorratsbehälter und einem auf diesen aufsetzbaren Filtertopf bestehen, zwischen denen das Filtersieb angeordnet ist. Die zu filtrierende Flüssigkeit wird in den Filtertopf geleitet und tropft durch das Filtersieb in den Sammelbehälter, dessen jeweiliger Inhalt leicht mittels eines Standglases festgestellt werden kann. Natürlich darf dem Filtertopf nicht mehr Flüssigkeit zugeführt werden, als der Sammelbehälter aufnehmen kann, da dieser sonst überlaufen würde. Auch ist es in manohen Fällen wünschenswert, nur ein abgemessenes, geringeres Flüssigkeitsquantum zu filtrieren, so beispielsweise, wenn m einer Kaffeehrühmaschine ein kleineres Quantum Kaffee hergestellt werden soll, als ihrem Fassungsvermögen entspricht. Aus diesem Grunde ist eine Vorrichtung erforderlich, die es ermöglicht, die dem Filterapparat zugeführte Flüssigkeitsmenge 'abzumessen.
  • Die Abmessung der dem Filter zuzuführenden Flüssigkeitsmenge erfolgte bisher vor Beginn des eigentlichen Filtrierprozesses. Zu diesem Zweck wurde oberhalb des Filters ein mit Standglas und Absperrhahn versehenes Meßgefäß angeordnet, dessen Größe so gewählt werden mußte, daß es die gleiche Flüssigkeitsmenge in sich aufnehmen konnte wie der Sammelbehälter. Dieses Gefäß wurde bei Inbetriebsetzung des Filterapparates zuerst mit der .gewünschten Flüssigkeitsmenge gefüllt. Erst dann wurde der Absperrhahn geöffnet und die in dem Meßgefäß biefindliche Flüssigkeit dem Filter zugeleitet, so daß der Filtriervorgang beginnen konnte. Das Meßgefäß war entweder besonders auf den Filtertopf aufgesetzt, oder der Filtertopf selbst wurde entsprechend groß gehalten und durch Anbringung von Standglas und Absperrhahn als Meßgefäß ausgestaltet. Infolge der notwendigen Größe des Meßgefäßes bzw. des Filtertopfes war der Raumbedarf einer solchen Anlage verhältnismäßig groß. Auch wurde der Apparat dadurch verteuert, daß die Herstellung des Meßgefäßes bzw. des Filtertopfes verhältnismäßig viel Material erforderte und Absperrhähne zwischen Meßgefäß und Filteranlage bzw. zwischen Filtertopf und Vorratsbehälter eingebaut werden mußten.
  • Alle diese Übelstände werden erfindungsgemäß durch die Verwendung einer Vorrichtung vermieden, bei der die während des Filtervorganges in dem mehrteiligen Filterapparat enthaltene Gesamtflüssigkeitsmenge dadurch gewichtsmäßig ermittelt wird, daß der den Filteraufsatz tragende Sammelbehälter mit einer gewichtsanzeigenden Vorrichtung vereinigt ist. Vorrichtungen zur mengenmäßigen Ermittlung eines Gefäßinhalts durch Wiegevorrichtungen sind bei Einzelbehältern allerdings bereits bekannt. Während aber bei den bekannten Vorrichtungen, bei denen man das Gefäß. auf- eine Wiegavorrichtungeinwirken läßt, um seinen Inhalt zu bestimmen, von der Anzeigevorrichtung .des Wiegeapparates jeweils der Inhalt des unmittelbar auf die Wägevorrichtung wirkenden Gefäßes und nur dieser abgelesen werden kann, dient die Druckmessung bei mehrteiligen Filterapparaten gerade dazu, um festzustellen, welche Flüssigkeitsmengen sich jeweils in allen Teilen. des Filterapparates zusammen befinden, um so jederzeit übersehen zu können, inwieweit die gesamte, dem mehrteiligen Apparat zugeführte Flüssigkeitsmenge nach Beendigung des Filtervorganges ausreichen wird, um den unteren Filtertopf vollkommen oder bis zu einem gewissen gewünschten Grade zu füllen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt . Abb. i einen Kaffeebrühapparat mit einer Wiegevorrichtung gemäß der Erfindung, während Abb. z den unteren Teil eines ähnlichen Kaffeebrühapparates mit einer anderen, gleichfalls der Erfindung entsprechenden Wiegevorrichtung darstellt.
  • In Abb. i bedeutet a einen doppelwandigen Vorratsbehälter mit Standglas f. Auf den Vorratsbehälter a ist der Filtertopf oder Brühtopf b aufgesetzt, in welchem sich unten die Kaffeesiebe c und oben z@veckm3Bigenveise ein Wasserverteilungssiebd befinden. Der Behälter a ruht auf Füßen g; einer dieser Füße ist auf eine Pfanne i aufgesetzt, welche federnd aufgehängt ist. Zweckmäßigerweise erfolgt die -Aufhängung mittels einer Zugfeder h, die den Vorzug :einer reibungsfreien Führung hat. An der Wand des Behälters a ist ein Anzeigegerät k starr angebracht. Der Zeiger z des Instrumentes k wird durch ein mit einer Einstellvorrichtung m versehenes Gestänge L gesteuert, das sich fest auf eine Grundplatte r abstützt. Anschläge .n begrenzen den Neigungswinkel des Vorratsbehälters a.
  • Die Arbeitsweise des in der Abb. i dargestellten Apparates ist die folgende: Nachdem auf den leeren Vorratsbehälter a der Brühtopf b mit den Sieben c und d und dem auf den Siebboden c des Brühtopfes b eingefüllten Kaffeemehl _ aufgesetzt ist, wird das Wiegegerät mittels der Einstellvorrichtung m so justiert, daß der Zeiger z seine Nullstellung einnimmt. Wird nun der Heißwasserzulauf geöffnet, so belastet die ganze zugeführte Wassermenge das Gefäß a und übt durch den Fuß g auf die Pfanne! einen allmählich steigenden Druckaus, unter dem sich die Pfanne i entgegen der Zugwirkung der Feder k langsam senkt; infolgedessen neigt sich der ganze Apparat um einige Grade, so daß sich das mit der Apparatwand fest verbundene Anzeigeinstrument k gegen das auf die Grundplatte r abgestützte Gestänge L bewegt und der Zeiger z auf der Skala wandert. D.äs Zifferblatt wird so geeicht, daß jeder Grad einer bestimmten Wassermenge in beiden Behältern zusammen entspricht. Selbstverständlich müssen die Federkraft der Feder lt und . die Übersetzung der Anzeig,evorrichtung k; L .so gewählt werden, daß die Neigung des Vorratsbehälters a nur ganz gering ist und keinerlei unerwünschte Nebenerscheinungen zur Folge hat. Ein zu starkes Schwanken des Apparates infolge unsachgemäßer Behandlung wird durch die Anschläge tt verhindert, an deren Stelle natürlich auch eine beliebig andere Begrenzungs- oder Dämpfungsvorrichtung 'treten kann.
  • Man kann auch anstatt der an der Feder lt aufgehängten Pfanne i andere Mittel zur Messung und Übertragung .des Gewichtsdruckes der im Apparat befindlichen Wassermenge vorsehen. Beispielsweise wirkt gemäß dem in Abb. z gezeigten Ausführungsbeispiel der eine Fuß g des Brühapparates auf eine kleine hydraulische Meßdose o, welche in an sich bekannter Weise durch eine Rohrleitung p mit einem Druckanzeiger g in Verbindung steht. Die Wirkungsweise des Gerätes wird durch diese Abänderung grundsätzlich nicht verändert.
  • Das Anzeigeinstrument k bzw. g kann beispielsweise auch mit Kontakten versehen werden, welche ein optisches oder akustisches Signal betätigen, um das Bedienungspersonal darauf aufmerksam zu machen, daß die Wasserzuführung abzustellen ist. Auch kann eine automatische Abstellung der Wasserzuführung vorgesehen werden.
  • Wenn nach beendetem Brühvorgang der Brühtopf b abgenommen und der Vorratsbehälter a mit einem Deckel verschlossen wird, wird zur Anzeige des Inhaltes des Vorratsbehälters a natürlich nur das Standglas f benutzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum gewichtsmäßigen Feststellren der in mehrteiligen Filterapparaten, insbesondere in Kaffeebrühapparaten, während des Filtervorganges enthaltenen - Gesamtflüssigkeitsmenge, dadurch gekennzeichnet, daß der den Filteraufsatz (b) tragende Sammelbehälter (a) in bei Einzelbehältern bekannter Weise mit einer gewichtsanzeigenden Vorrichtung vereinigt ist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (a) in bei Einzelbehältern bekannter Weise Idppbar aufgestellt ist und mit mindestens :einem seiner Füße (g) auf ein für die Gewichtsbestimmung geeignetes Meßgerät (h, i bzw. o) einwirkt, dessen Beeinflussung durch die jeweilige Gesamtlast in üblicher Weise auf eine Anzeigevorrichtung (k, z bzw. g) übertragen wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßgerät eine einen Fuß (g) des Sammelbehälters (a) nachgiebig unterstützende Feder (h) dient. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß starr an dem den Filteraufsatz (b) tragenden Sammelbehälter (a) ein Anzeigegerät (h, z) be- festigt ist, dessen Zeiger (z) in bekannter Weise durch ein fest auf einer Grundplatte (r) sich abstützendes Gestänge (i, m) betätigt wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Meßgerät für den abzustützenden Teil des Sammelbehälters für Meß- und Wägezwecke an sich bekannte hydraulische oder elektrische Meßdosen dienen.
DEW93018D 1933-11-05 1933-11-05 Wiegevorrichtung fuer mehrteilige Filterapparate, insbesondere fuer Kaffeebruehapparate Expired DE620468C (de)

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