DE620741C - Fadenspanner mit zwei drehbaren Spannscheiben - Google Patents

Fadenspanner mit zwei drehbaren Spannscheiben

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DE620741C
DE620741C DEU11710D DEU0011710D DE620741C DE 620741 C DE620741 C DE 620741C DE U11710 D DEU11710 D DE U11710D DE U0011710 D DEU0011710 D DE U0011710D DE 620741 C DE620741 C DE 620741C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/10Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by devices acting on running material and not associated with supply or take-up devices
    • B65H59/20Co-operating surfaces mounted for relative movement
    • B65H59/22Co-operating surfaces mounted for relative movement and arranged to apply pressure to material
    • B65H59/225Tension discs
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    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

Es sind Fadenspanner bekannt, bei denen der Faden zwischen zwei Spannscheiben hindurchgeführt wird,-die bei dem Durchlauf des Fadens mittels eines Getriebes zwangsläufig in Drehung versetzt werden, um eine ungleichmäßige Abnutzung .der Scheiben zu vermeiden. Durch den zwangsläufigen Antrieb der Spannscheiben wird aber naturgemäß die Spannvorrichtung verteuert. Ferner hat man auch schon vorgeschlagen, die eine der beiden Spannscheiben auf einer mit der anderen Scheibe verbundenen axialen Hülse zu lagern und auf die eine Scheibe eine Bremsfeder einwirken zu lassen, die die Umlaufbewegung dieser Scheibe ständig hemmt, so daß diese mit geringerer Geschwindigkeit umläuft als die andere Scheibe. Diese bekannte Vorrichtung benötigt demnach zur Erzielung einer unterschiedlichen Umlaufgeschwindigkeit der beiden Scheiben und der hierdurch beabsichtigten Vermeidung des Vollsetzens der Spannvorrichtung mit Fasern o. dgl. eine besondere Bremskraft, die auch auf den Faden wirkt und zur Folge hat, daß einerseits die Scheiben nicht mit sehr hoher Geschwindigkeit gedreht werden können und andererseits eine Verwendung der Vorrichtung für empfindliche Fäden in Frage gestellt ist.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich nun der Fadenspanner nach der vorliegenden Erfindung dadurch, daß die Spannscheibe, welche mit ihrer Bohrung um die Nabe der anderen Scheibe greift, annähernd reibungsfrei, z. B. auf Schneiden gelagert ist und zwischen ihrer Bohrung und der Nabe der anderen Scheibe derart Spiel vorhanden ist, daß sie von der Nabe infolge deren Wälzberührung mit einem Teil der Scheibenbotirung mit erheblich verminderter Geschwindigkeit gedreht wird.
Dadurch, daß die eine Spannscheibe möglichst reibungsfrei gelagert ist und langsam in Drehung versetzt wird, wird dafür Sorge getragen, daß die zu ihrer Drehung erforderliche Kraft, welche von der mit "der Nabe versehenen Scheibe und demnach von dem zwischen den Scheiben durchlaufenden Faden aufgebracht werden muß, äußerst gering ist und eine sehr schnelle Drehung der Nabenscheibe gestattet. Infolge des großen Geschwindigkeitsunterschiedes der beiden Scheiben wird auch ein Vollsetzen der Spannvorrichtung mit von dem Faden abgestreiften Fasern o. dgl. wirksam vermieden, während andererseits durch die langsame Umlaufbewegung der einen Scheibe gleichzeitig dafür
Sorge getragen wird, daß eine ungleichmäßige Abnutzung 'dieser" "Scheibe nicht eintreten kann.
Die beiliegende Zeichnung zeigt beispielsweise zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist
Fig. ι eine Draufsicht auf die Spannvorrichtung und eine konische Ablaufspule.
Fig. 2 zeigt im vergrößerten Maßstabe einen
ίο Grundriß der Spannvorrichtung, wobei der mittlere Tragzapfen im Schnitt dargestellt ist.
Fig. 3 ist ein· senkrechter Schnitt durch die Spannvorrichtung in Richtungder Linie III-III der Fig. 2.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch Fig. 2 in Richtung der Linie IV-IV bei abgeänderter Ausführungsform einzelner Teile. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist die Spannvorrichtung an einem Zettelgatter oder einem sonstigen Ablaufspulengesten angebracht, von dem eine größere Anzahl Fäden zum Scheren oder zur sonstigen Weiterverarbeitung abgezogen werden. Von der konischen Ablaufspule C läuft das Garn oder der Faden y durch die mit T bezeichnete Spannvorrichtung, worauf es der Schermaschine oder sonstigen Maschine zugeführt und in dieser auf einen Baum oder eine Spule aufgespult oder in sonstiger Weise aufgearbeitet wird.
Die Spannvorrichtung besteht aus einem an der Vorderseite des Zettelgatters oder einem beliebigen Träger einer Spulmaschine oder sonstigen Maschine befestigten Rahmen 2. Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten , Ausführungsform ist an der einen Seite des Rahmens 2 eine Klaue 3 vorgesehen, die um einen der Ständer 4 des Zettelgatters greift. Durch den einen Schenkel der Klaue 3 ist eine Schraube 5 hindurchges.chraubt, die gegen den Umfang der Stange 4 anliegt und den Rahmen 2 in der eingestellten Lage festhält. Der Rahmen 2 besitzt einen halbkreisförmigen Teil 6 mit einem erhöhten Rand 7 (Fig. 3). * 45 Der halbkreisförmige Teil 6 ist durch radiale Arme 9 und 10, deren obere Kanten unterhalb der Oberseite des Randes 7 ausgespart sind, mit einer konzentrischen Nabe 8 verbunden. Die Nabe 8 ist durch einen dritten radialen Arm 11 mit einem Ansatz 12 verbunden, der sich von dem Ende des halbkreisförmigen Teiles 6 geradlinig nach vorn erstreckt. An der einen Seite des Rahmens 2 ist ferner ein Arm 14 vorgesehen, der parallel zu dem Ansatz 12 liegt und sich nach unten in einen Sporn 16 festsetzt (Fig. 3)/ In dem an den Rahmen 2 anschließenden Teil des Armes 14 ist eine Öffnung 17 zur Aufnahme und Führung des Fadens y vorgesehen·, und vor Go dieser öffnung ist zwischen dem Ansatz 12 und dem Arm 14 ein bogenförmiges Querstück 18 angeordnet, in das ein Führungsauge 20 eingesetzt ist. Das Führungsauge 20 kann aus Porzellan oder einem ähnlichen glasartigen Stoff hergestellt sein und ist in der Höhlung des bogenförmigen Querstückes 18 festgekittet oder auf andere Weise befestigt. Um das Einfädeln des Fadens in die Spannvorrichtung zu erleichtern, kann an der Unterseite des Führungsauges 20 ein Schlitz vorgesehen sein, durch den der an dem Sporn 16 entlang gezogene Faden in das Auge eintritt.
Zum Ableiten des Fadens y aus der Spannvorrichtung dient ein zweites Führungsauge 75· 21. Dieses Auge kann aus einem Porzellankörper bestehen, der von einem an einer senkrechten Seitenfläche 23 des Rahmenansatzes 12 befestigten Draht 22 getragen wird. Der Draht 22 ist in Form einer öse 24 gebogen, durch die eine in eine Gewindebohrung des Ansatzes 12 eingeschraubte Befestigungsschraube 25 " hindurchgeht. Der Porzellankörper 21 besitzt einen axialen Durchgangsschlitz 26 für den Faden und ist ferner zweckmäßig mit einer schrägen öffnung 27 versehen, durch die der Faden in den Schlitz 26 eingeführt werden kann.
Die eigentliche Spannvorrichtung besteht aus zwei konkav-konvex geformten Scheiben 30 und 3,1, die auf einem von der Nabe 8 des Rahmens 2 senkrecht nach oben gerichteten Zapfen 32 drehbar gelagert sind. Der Zapfen 32 besteht aus einem Teil 33 von verhältnismäßig großem Durchmesser, an den sich oben ein verstärkter Kopf 34 anschließt. Durch eine axiale Bohrung des Zapfens 32 ist eine Schraube 35 hindurchgeführt, die in eine Gewindebohrung der Nabe 8 eingreift. Der Zapfen 32 ist vorzugsweise aus einem gegen Abnutzung widerstandsfähigen Stoff hergestellt, und zwar hat es sich gezeigt, daß mit Öl oder Graphit imprägniertes Holz, wie es für öllose Lager verwendet wird, hierfür gut geeignet ist.
Die Spannscheiben 30 und 31 können aus Blech gestanzt sein, wobei für die Herstellung der unteren Scheibe 30 zweckmäßig ein stärkeres Blech verwendet wird. Die Scheibe 30 ist schalenförmig ausgebildet und besitzt einen ringförmigen ebenen Teil 3(3, an dessen Innenrand sich ein die axiale Öffnung umschließender Flansch 37 anschließt. Die ringförmige ebene Fläche 36 geht nach außen in eine geneigte Fläche 38 über, an die sich ein senkrecht nach unten gerichteter Kranz 39 anschließt. Der Kranz 39 der Scheibe 30 ruht auf dem Rahmen 2, und um eine leichte Drehung der Scheibe um den mittleren Zapfen zu ermöglichen, wird der Kranz 39 nur an iao drei Punkten unterstützt. Zu diesem Zweck sind die Arme 9, 10 und 11 des Rahmens 2
an ihrer Oberseite mit abgeschrägten Vorsprüngen 40 versehen, auf deren schneidenartigen Kanten der Rand 39 der Scheibe 30 aufliegt. Auf diese Weise wird dafür Sorge getragen, daß der Drehung der Scheibe ein nur sehr geringer Widerstand entgegenwirkt. Die obere Scheibe 31 ist verhältnismäßig dünn, so daß sie ein geringeres Gewicht aufweist und demnach leicht drehbar ist. Die Scheibe 31 besitzt eine erweiterte axiale Öffnung, die von einer mit dem Eaden in Berührung kommenden Nabe 41 umschlossen ist, die in die Flanschöffnung der unteren Scheibe 30 derart eingreift, daß zwischen den Flansehen bzw. den Naben 37 und 41 ein geringer Spielraum vorhanden ist. Die beiden Flanschen sind demnach so ausgebildet, daß die beiden Scheiben sich mit Reibung aneinander abwälzen können, so daß also die untere Scheibe von der oberen langsam in Drehung versetzt wird. Neben der Nabe 41 ist die obere Scheibe mit einer Ausbuchtung oder Nut 42 versehen, so daß eine ringförmige Schulter 43 entsteht, und außerhalb dieser Schulter geht die Scheibe schräg nach oben, so daß sie eine dem kegelförmigen Teil der unteren Scheibe entsprechend kegelige Gestalt aufweist. Die axiale Öffnung der Scheibe 31 ist etwas größer als der Durchmesser des Zapfenteiles 33, jedoch von geringerem Durchmesser als der Zapfenkopf 34, so daß dieser ein Abheben der Scheibe von dem Zapfen verhindert. Zwischen dem Kopf 34 des Zapfens 32 und der Schulter der Scheibe 31 ist ein verhältnismäßig großer Zwischenraum vorhanden, so daß die obere Scheibe 31 in bezug auf die untere Scheibe eine beträchtliche axiale Bewegung ausführen kann.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind einzelne Teile der Spannvorrichtung abgeändert, und zwar besteht der Unterschied im wesentlichen darin, daß die obere Scheibe 51 anstatt durch einen mit einem Kopf versehenen Zapfen auf andere Weise gegen völlige Trennung von der unteren Scheibe 50 gesichert ist. Der dem Zapfen 32 der ersten Ausführungsform entsprechende Zapfen 53 besitzt hier einen gleichbleibenden Durchmesser, und zur Begrenzung der axialen Bewegung der oberen Scheibe 51m bezug auf die untere Scheibe 50 ist an dem Ende der mit dem Faden in Berührung kommenden Nabe 54 der oberen Scheibe ein Flansch 56 vorgesehen. Zu diesem Zweck ist das untere Ende der Nabe 54 nach dem Zusammenbau der Scheiben nach außen umgebördelt, so daß es eine völlige Trennung der oberen Scheibe 51 von der unteren Scheibe verhindert. Eine weitere Abweichung von der ersten Ausführungsform besteht darin, daß die untere Scheibe 50 keinen die axiale Öffnung umschließenden Flansch besitzt, vielmehr ist hier .die Reibung der Nabe 54 an dem starkwandigen Rand der Öffnung der unteren Scheibe 50 ausreichend, um eine Drehung der unteren Scheibe herbeizuführen.
Die Arbeitsweise der Spannvorrichtung ist folgende: Der Faden y wird von der in Fig. 1 dargestellten konischen Ablaufspule C abgezogen, in das Führungsauge 20 des Rahniens 2 eingefädelt und dann zwischen den Spannscheiben 30 und 31 hindurchgeführt. Das Einführen des Fadens zwischen die Spamnscheiben geschieht in einfacher Weise dadurch, daß der Faden über die kegelförmigen Flächen der Scheiben gezogen wird, wobei er sich von selbst um den Flansch oder die Nabe 41 der oberen Scheibe 31 legt. Hinter den Spannscheiben wird der Faden unter einem Winkel von vorzugsweise etwas weniger als 900 in bezug auf die Fadenrichtung vor den Spannscheiben weitergeführt und in den Schlitz 26 des Führungsauges 21 eingelegt. Hinter dem Führungsauge 21 wird dann der Faden zu dem Scherbaum oder der s5 sonstigen Aufspulvorrichtung geführt.
Der in Fig. 3 in übertriebener Stärke dargestellte Faden y läuft hinter dem Führungsauge 20 über die ebene Fläche 36 der unteren Scheibe 30 und kommt hierbei etwa mit dem halben Umfang der Nabe 41 der oberen Scheibe 31 in Berührung. Die obere Scheibe 31 kommt mit dem Faden y nur an dem ringförmigen Schulterteil 43 in Berührung, so daß sie also nur an den Stellen, an denen der Faden den Schulterteil 43 bei seinem Eintritt und bei dem Verlassen der Scheiben kreuzt, gegen den Faden anliegt. Die obere Scheibe 31 steht demnach mit dem Faden- nur in leichter Flächenberührung, während die Haupt- berührung an der hülsenförmigen Nabe 41 der Scheibe stattfinde.t. Da der Faden y über 'die ebene Fläche 36 der unteren Scheibe 30 hinwegläuft, ist die Flächenberührung zwischen dem Faden und der unteren Scheibe größer als zwischen dem Faden und der oberen Scheibe.
Der mit einer verhältnismäßig großen linearen Geschwindigkeit durch die Spannvorrichtung laufende Faden bewirkt infolge seiner Anlage gegen den Umfang der Nabe 41 der oberen Scheibe 31, daß die Innen wandung der Hülse gegen den Umfang des Haupt-•teiles· 33 des Zapfens 32 anliegt (Fig. 2). Durch die reibende Berührung zwischen dem Faden und dem Umfang der Nabe 41 wird die obere Scheibe 3.1 in Drehung versetzt, und die Drehung (dieser Scheibe hat in der weiter unten beschriebenen Weise auch eine Drehung der unteren Scheibe zur Folge. Durch die Reibung zwischen der Nabe 41 und dem Umfang des Zapfens 32 wird ein gewisser, der
Drehung ent^e^enwicbeader Widerstand 'erzeugt, der ein Bferumwirbem der Scheibe verhindert. Die obere Scheibe führt eine ruhige Umlaufbewegung aus, deren Geschwindigkeit etwas geringer ist als die Fadengeschwindigkeit, so daß eine Spannung des Fadens hervorgerufen wird.
Durch die Berührung des Fadens mit der unteren Scheibe wird auf -den Fadenlauf ίο ebenfalls ein gewisser Widerstand ausgeübt. Die untere Scheibe wird von der oberen Scheibe mit einer erheblich geringeren Geschwindigkeit in Umlauf versetzt. Bei dem Umlauf der oberen Scheibe 31 steht die Nabe 41 in wälzender Berührung mit dem Rand der öffnung der unteren Scheibe 30, und infolge der Reibung zwischen den verhältnismäßig großen Berührungsflächen der Nabe 41 und des Flansches 37 wird die untere Scheibe in langsame Drehung versetzt. Diese Drehbewegung der unteren Scheibe 30 ist kaum wahrnehmbar, aber ausreichend, um die Entstehung von Kerben oder Nuten durch den über die ebene Scheibenfläche 36 laufenden Faden zu verhindern.
Weiterhin werden durch die ständige schnelle Umlaufbewegung der oberen Scheibe die an dem Faden haftenden Flocken oder sonstigen Fremdstoff« fortgeschleudert. Eine ähnliche Wirkung wird auch durch die langsame Bewegung der unteren Scheibe hervorgerufen. Es ist demnach ausgeschlossen, daß sich Fasern, Staub und sonstige Stoffe in solcher Menge ansammeln, daß die einwandfreie Arbeit des Fadenspanners beeinträchtigt wird. Die Arbeitsweise der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform der Spannvorrichtung ist die gleiche wie bei der ersten Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform ist das Auseinandernehmen und der Zusammenbau der Spannvorrichtung insofern bequemer, als die beiden Spannscheiben in äußerst einfacher Weise gemeinsam von dem Zapfen 53 abgehoben bzw. auf den Zapfen aufgesetzt werden können.
Die erfindungsgemäß ausgeführte Spannvorrichtung eignet sich besonders für das Spannen von Seidenfäden, Kunstseidefäden und anderen Glanzfäden aus tierischen, pflanzlichen oder synthetischen Fasern. Es hat sich nämlich gezeigt, daß bei der Verarbeitung von Kunstseidefäden und ähnlichen synthetischen Fäden eine ölige und ziemlich zähe Masse von dem zwischen den Spannscheiben hindurchlaüfenden Faden ausgeschieden wird. Bei der durch die Erfindung vorgeschlagenen Bauart der Spannvorrichtung kann sich jedoch diese Masse nicht auf den Spannscheiben niederschlagen, sondern sie wird' durch die Umlaufbewegung der Scheiben verteilt und fortgeschleudert.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Fadenspanner mit zwei gegen den Faden drückenden, um eine Achse drehbaren Spannscheiben, von denen die eine mit ihrer Bohrung um eine vom Faden teilweise umschlungene Nabe der anderen Scheibe greift, dadurch gekennzeichnet, daß die um die Nabe greifende Spannscheibe (30 bzw. 50) annähernd reibungsfrei, z. B. auf Schneiden (40) gelagert ist und zwischen ihrer Bohrung und der Nabe der anderen Scheibe (31 bzw. 51) derart Spiel vorhanden ist, daß sie von der Nabe infolge deren Wälzberührung mit einem Teil der Scheibenbohrung mit erheblich verminderter Geschwindigkeit gedreht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEU11710D 1931-07-21 1932-04-01 Fadenspanner mit zwei drehbaren Spannscheiben Expired DE620741C (de)

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