DE620770C - Schaltung fuer indirekt geheizte Elektronenroehren - Google Patents

Schaltung fuer indirekt geheizte Elektronenroehren

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DE620770C
DE620770C DET41536D DET0041536D DE620770C DE 620770 C DE620770 C DE 620770C DE T41536 D DET41536 D DE T41536D DE T0041536 D DET0041536 D DE T0041536D DE 620770 C DE620770 C DE 620770C
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Germany
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filament
circuit
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indirectly heated
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DET41536D
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02—Main electrodes
    • H01J1/13—Solid thermionic cathodes
    • H01J1/135—Circuit arrangements therefor, e.g. for temperature control

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  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft: eine Betriebsschaltung1 für indirekt gebeizte Elektronenröhren, bei der die Gittervorspannung an einem zwischen, dem Heizelement und der emittierenden Kathodenschicht liegenden Widerstand abgegriffen wird.
Es sind Betriebsschaltungen für indirekt geheizte, insbesondere aus dem Wechselstromnetz gespeiste, Röhren bekannt, bei denen zwischen dem Heizfaden und der !emittierenden Schicht zwecks Erzeugung einer Gittervorspannung 'ein Ohmscher Widerstand liegt, wobei der Heizfaden ,an das der emittierenden Schicht abgewendete Ende des Widerstandes unmittelbar angeschlossen wird.
Bei dieser Schaltung besitzt die !emittierende Schient gegenüber dem Heizfaden ein positives Potential, so daß der Wilderstand nicht nur vom EntiLadungs strom der Röhre, sondern auch von einem vom Heizfaden zur emittierenden Schicht übergehenden Strom durchflossen wird. Infolge der Potential- und Temperaturschwankungen des Heizfadens ändert sich die Stärke dieses Stromes naturgemäß sehr stark, wodurch an dem Widerstand ein Wechselspannungsabfall entsteht, der auf dem Umwieg über die Gitterelektrode den Anodenstrom beeinflußt, sofern man nicht im Sättigungsgebiet der zwisehen dem Heizfaden und der emittierenden Schicht liegenden Entladungsstrecke arbeitet. Außerdem fließt aber auch noch, ein Elektronenstrom vom Heizfaden nach; der Anode der Röhre, der wegen der Potentialschwankungen des Heizfadens unmittelbar im Anodenkreis eine störende Wechselspannung erzeugt.
Es ist ferner bekannt, den Übergang einer Elektronenentladung vom Heizfaden zur Anode dadurch zu verhindern, daß die EmissionsscMcht gegenüber dem Heizfaden >ein negatives Potential erhält.
Die Erfindung betrifft eine Schaltung für indirekt geheizte Elektronenröhren, bei der zwischen Kathodenschicht und Heizdraht 'eine Gleichspannungsquelle derart . leingeschaltet ist, daß der Heizdraht gegenüber der emittierenden Schicht ,ein positives Potential erhält und welche frei von den vorerwähnten Nachteilen ist. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer derartigen bekannten Schaltung ein vom Heizstrom nicht durchflossener Widerstand mit der Gleichspannungs quelle in Reihe in dem zwischen der Kathodenschicht und dem Heizfaden verlaufenden Stromkreis gelegt und der Gitterkreis zwischen der Spannungsquelle und dem Widerstand angeschlossen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem 1 eine indirekt geheizte Elektronenröhre zeigt, 2 einen Ohmschen Widerstand in dem Kreis: Heizfadeinemittierende Schicht — Gleichspannungsquelle, 3 einen Spannungsteiler, 4 eine Gleichistrom-
quelle, aus der die Anodenspannung 'entnommen wird, und 5 eine Wechselstromheizquelle für den Glühfaden.
Zwischen Heizfaden und emittierende Schicht wird durch Verändern des Minusanodenpunktes auf der Atnodenbatterie 4 eine Spannung derart !angelegt, daß der Heizfaden gegenüber der emittierenden Schicht ein positives Potential besitzt, wobei die Potentialdifferenz so groß sein muß, da'ß das Sättigungsgebiet des Stromes: Heizfaden.—emittierende Schicht, erreicht ist. Dies ist bei einer Potentialdifferenz von mindestens· 2VoIt der Fall. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß einmal der über den zwischen. Heizfaden und emittieriende Schicht geschalteten Widerstand fließende Strom keinen Schwankungen mehr unterworfen, ist, da innerhalb des Sättigungsgebietes biei in gewissen Grenzen schwankendem Spannungsabfall am Widerstand eine Änderung des Stromes nicht mehr eintreten kann. Außerdem kann aber lauch. ein Strom vom Heizfaden zur Anode nicht mehr auftreten, da jetzt die emittierende Schicht mit ihrem gegenüber dem Heizfaden negativen Potential wie ein negatives Raumladegitter wirkt und einen Strom vom Heizfaden nach der Anode unterdrückt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltung für indirekt geheizte Elektronenröhren, biei der zwischen Kathodenschicht und Heizdraht dne Gleichspannungsqiuelle derart eingeschaltet ist, daß ■der Heizdraht gegenüber der iemittie:nenden Schicht du positives· Potential erhält, !dadurch gekeimzeichnet, daß ein vom Heizstrom nicht durchfLossener Widerstand mit der Gleichspannungsquelle in Reihe in dem zwischen der Kathodenschicht und dem Heizfaden verlaufenden Stromkreis liegt und-der Gitterkreis zwischen der Spannungsquelle und dem Widerstand angeschlossen ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Spannungsqiuelle so bemessen ist, daß die Potentialdifferenz zwischen Heizfaden und emittierender Schicht stets mindestens 2 Volt beträgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET41536D 1932-10-20 1932-10-20 Schaltung fuer indirekt geheizte Elektronenroehren Expired DE620770C (de)

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