DE620909C - Einlassventilsteuerung fuer Dampffoerdermaschinen mit fuer beide Zylinderseiten gemeinsamem Daumen - Google Patents
Einlassventilsteuerung fuer Dampffoerdermaschinen mit fuer beide Zylinderseiten gemeinsamem DaumenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D13/00—Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing
- F02D13/02—Controlling the engine output power by varying inlet or exhaust valve operating characteristics, e.g. timing during engine operation
- F02D13/0223—Variable control of the intake valves only
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F01L1/02—Valve drive
- F01L1/04—Valve drive by means of cams, camshafts, cam discs, eccentrics or the like
- F01L1/08—Shape of cams
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- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
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- F01L31/16—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by specific means other than eccentric, e.g. cams; Valve adjustment in connection with such drives
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Description
Bei den Ventilsteuerungen für Dampffördermaschinen, bei denen mit umlaufenden
Daumen Steuerglieder zusammenwirken, durch -welche die Einlaß- und Auslaßorgane
beider Zylinderseiten gesteuert werden, sind infolge der endlichen Schubstangenlänge die
Füllungen auf der Zylinderseite vorn und auf der Zylinderseite hinten verschieden. Infolge
dieser Ungleichmäßigkeit der Füllungen tritt insbesondere bei leichten Maschinen mit
leichten Treibscheiben ein unruhiger Gang der Maschine und ein starkes Seilschlagen
auf, so daß die Förderseile vorzeitig verschleißen. Man war daher bestrebt, diesen
übelstand durch einen Füllungsausgleich zu beheben.
Ein Füllungsausgleich war bisher nur bei Dampffördermaschinen mit 8 Steuerdaumen
möglich, also bei Maschinen, bei denen sowohl an der Kurbelseite als auch an der
Deckelseite des Zylinders je ein besonderer Einlaßdaumen und ein besonderer Auslaßdaumen
für Vorwärts steuerung und diese Daumen auch für die Rückwärtssteuerung vorgesehen sind. Diesen Fördermaschinen
gegenüber sind diejenigen vorzuziehen, bei denen nur vier Steuerdaumen vorgesehen sind,
also ein Einlaßdaumen und ein Auslaßdaumen für die Vorwärtssteuerung und ein Einlaßdaumen
und ein Auslaßdaumen für die Rückwärtssteuerung. Jeder Daumen arbeitet also mit zwei Steuergliedern zusammen, welche
die Einlaß- oder Auslaßorgane für die beiden Zylinderseiten steuern. Bei der Anbringung
von acht Daumen auf einer Hülse statt vier Daumen müssen diese Daumen entsprechend
kürzer ausgeführt werden. Die Steuerdaumen sind nun bekanntlich bei diesen Fördermaschinen
so ausgebildet, daß die verschiedenen Füllungen nebeneinander auf einer Schraubenlinie liegen. Diese schraubenförmige
Abwicklungslinie fällt bei kürzeren Daumen wesentlich steiler aus. Einer kleinen
Verschiebung der Steuerdaumen entspricht daher bei Anordnung von acht Daumen eine
größere Änderung der Füllungen der Dampfzylinder, so daß diese Maschinen nicht so
sicher zu steuern sind als bei Verwendung von nur vier Daumen, die länger sind und
flachere Abwicklungslinien der Füllungen haben.
Erfindungsgemäß ist bei dieser vorteilhafteren Gattung von Dampffördermaschinen
der Füllungsausgleich grundsätzlich dadurch geschaffen, daß durch Änderung der gegenseitigen
Lage der beiden mit einem Daumen zusammenwirkenden Steuerglieder, "welche die Einlaßorgane für die beiden Zylinderseiten
steuern, die Füllungen auf beiden Zylinderseiten völlig oder nahezu einander
gleich werden. Diese Änderung der gegenseitigen Lage kann in der Weise erfolgen,
daß das eine Steuerglied gegen das andere in Richtung des Umfanges des Daumens verschoben
wird. Dadurch erhält das eine Steuerglied, z. B. der Kugelkopf, eine Voroder Nacheilung, je nachdem ob das Ventil
der vorderen Zylinderseite oder das Ventil der hinteren Zylinderseite zum Füllungsaüsgleich
herangezogen werden soll. Hierdurch erhält man schon einen so angenäherten Füllungsausgleich,
daß die Dampffördermaschine wesentlich gleichförmiger läuft. 'Dieser Füllungsausgleich'
kann dadurch verbessert werden, daß das andere Steuerglied, z. B. der
Kugelkopf, radial so verschoben wird, daß ein kleines Spiel zwischen dem Kugelkopf
und dem Umfang der Daumen besteht. Durch dieses Spiel wird die öffnungsdauer, d. h. der
öffnungswinkel, so verkleinert, daß in Zusammenwirkung
mit der Verschiebung des anderen Kugelkopfes in der Umfangsrichtung
des Daumens die auf die endliche Schubstangenlänge zurückzuführende Ungleichheit
der Füllungen völlig ausgeglichen ist.
Es läßt sich der Füllungsausgleich auch dadurch erreichen, daß das eine Steuerglied
gegenüber dem anderen axial, also in Richtung des Daumens, so verschoben wird, daß
es auf einer anderen Schräge des Steuerdaumens läuft. Man läßt also den Kugelkopf,
der das Ventil für die vordere Zylinderseite steuert, auf einen anderen Teil der schraubenförmigen
Abwicklungslinie des Steuerdaumens laufen als den Kugelkopf, welcher das
Ventil für die hintere Zylinderseite steuert. Es läßt sich dann auch ein völliger Füllungsausgleich
erzielen.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Ventilsteuerung für Dampf-■
fördermaschinen nach der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsform in der Seitenansicht;
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen Steuerdaumen und die mit ihm zusammenwirkenden
Steuerglieder in größerem Maßstabe;
Fig. 3 zeigt einen Teil der Fig. 1 in größerem
Maßstabe bei einer anderen Arbeitsstellung der Steuerglieder.
Auf der Welle α ist eine Hülse b mittels
des Umsteuerhebels c längsverschiebbar, auf der vier Daumen d,e.,fyg' vorgesehen sind.
Die Daumen d, e wirken mit Kugelköpfen h, i zusammen, durch welche die Auslaßventile
der Maschine gesteuert werden, und zwar ist dabei "der Daumen e der Auslaßdaumen für
"Vorwärtsgang und der Daumen d der Auslaßdaumen für Rückwärtsgang. Mit den Daumen
/ und-gf wirken die Kugelköpfe Ji31 zu-.
sammen, durch welche die Einlaßventile der Maschine gesteuert werden, und zwar ist der
Daumen g der Einlaß daumen für Vorwärtsgang und der Daumen / der Einlaß daumen
für. Rückwärtsgang der Maschine. Die Daumen d, e, f, g sind in der üblichen Weise
so ausgebildet, daß die verschiedenen Füllungen nebeneinander auf einer Schraubenlinie
liegen.
Um einen angenäherten Füllungsausgleich für beide Zylinderseiten herbeizuführen,
wird z. B. der Kugelkopf I, der das hintere Einlaßventil steuert, in Richtung des Umfanges
des Daumens g um den Winkel a (Fig. 2) verschoben. Dieser Füllungsausgleich
wird dadurch vervollkommnet, daß zwischen dem Kugelkopf k und dem Daumen
g bei geschlossenem Einlaßventil ein radiales Spiel χ eingestellt wird. Hierdurch
wird die Öffnungs dauer, d. h. der öffnungswinkel, verkleinert. Bei einem ganz kleinen
Spiel von nur 0,3 mm, welches auf einen einwandfreien und ruhigen Gang der Steuerung
nicht den geringsten Einfluß hat, ergibt sich ein völliger Füllungsausgleich.
Bei der Ausführungsform der Steuerung nach Fig. 3 ist der Kugelkopf k für den Einlaß
vorn gegenüber dem Kugelkopf I für den Einlaß hinten in der Achsrichtung der Welle α go
um die Strecke y verschoben. Es laufen daher die beiden Kugelköpfe k und / auf verschiedenen
Schrägen des Daumens g. Auch hierdurch ist ein völliger Füllungsausgleich
für beide Kolbenseiten erreicht.
Die Verschiebungen der Kugelköpfe können in beliebiger Weise herbeigeführt werden,
beispielsweise von der Umsteuerwelle aus mittels Gestänge.
Claims (4)
1. Einlaßventilsteuerung für Dampffördermaschinen mit für beide Zylinderseiten
gemeinsamem Daumen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Änderung der
gegenseitigen Lage der beiden mit einem Daumen zusammenwirkenden Steuerglieder, welche die Einlaßorgane für die beiden
Zylinderseiten steuern, die Füllungen auf beiden Zylinderseiten völlig oder nahezu einander gleich werden.
2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verschieben
des einen Steuergliedes (k oder T) gegen
das andere in Richtung des Umfanges des Daumens {g oder /) die gegenseitige
Lage der beiden Steuerglieder geändert wird.
3. Steuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch
radiale Verschiebung des einen Steuer-
gliedes (k oder /) ein Spiel (x) zwischen
diesem Glied und dem Umfang des Daumens (§" oder /) eingestellt wird.
4. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch axiale Verschiebung
des einen Steuergliedes (k oder /) gegenüber dem anderen das erstere
auf einer anderen Schräge des Steuerdaumens (g oder /) läuft als das andere
Steuerglied.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED67635D DE620909C (de) | 1934-03-06 | 1934-03-06 | Einlassventilsteuerung fuer Dampffoerdermaschinen mit fuer beide Zylinderseiten gemeinsamem Daumen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED67635D DE620909C (de) | 1934-03-06 | 1934-03-06 | Einlassventilsteuerung fuer Dampffoerdermaschinen mit fuer beide Zylinderseiten gemeinsamem Daumen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE620909C true DE620909C (de) | 1935-10-30 |
Family
ID=7059766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED67635D Expired DE620909C (de) | 1934-03-06 | 1934-03-06 | Einlassventilsteuerung fuer Dampffoerdermaschinen mit fuer beide Zylinderseiten gemeinsamem Daumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE620909C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6021573A (en) * | 1997-05-15 | 2000-02-08 | Ryobi North America, Inc. | In-line oscillating cam assembly |
-
1934
- 1934-03-06 DE DED67635D patent/DE620909C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6021573A (en) * | 1997-05-15 | 2000-02-08 | Ryobi North America, Inc. | In-line oscillating cam assembly |
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