DE62203C - Lehre an Ziegelschneidetischen zur Herstellung von Formziegeln mit keilförmig zulaufenden ebenen, gekrümmten oder windschiefen Flächen - Google Patents
Lehre an Ziegelschneidetischen zur Herstellung von Formziegeln mit keilförmig zulaufenden ebenen, gekrümmten oder windschiefen FlächenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/12—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing parts of the articles by cutting
- B28B11/125—Cutting-off protruding ridges, also profiled cutting
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine an dem Ziegelschneidetisch zu befestigende, verstellbar
angeordnete Lehre, mittelst welcher die zum Abschneiden von Ziegeln dienenden Schneidedrähte
derartig geführt werden können, dafs die abzuschneidenden Ziegel u. dergl. schräge,
gerad- oder krummlinige, windschiefe bezw. keilförmige Flächen erhalten.
Keilsteine können mittelst der Lehre gleich zu einander passend oder auch in gleicher
Gröfse paarweise hergestellt werden, während solche Steine bis jetzt einzeln auf einem Holzkasten
zerschnitten werden mufsten.
Die Lehre ist in Fig. 1 in Vorder-, in Fig. 2
in Seitenansicht dargestellt; sie besteht aus einer mehr 'oder weniger keilförmigen Blechplatte ρ,
welche am unteren Ende mit dem rechtwinklig angesetzten, mit den Schlitzen b zum verstellbaren
Anschrauben versehenen Fufs s ausgerüstet ist. Auf der Mitte der Platte p, die
mit der zum Einstellen dienenden Mittellinie q und zwei Horizontalrissen r versehen ist, welche
die Höhe des zu schneidenden Lehmstranges A angeben, befinden sich die Lagerblöcke ν für
die Stellschrauben c, deren Gewinde in die mit Muttergewinde versehenen Backen μ-eingreifen.
Letztere tragen die Stellbacken d, deren untere, schräg abgeschnittene Enden in einer im Fufs s
befindlichen, als Führung dienenden Nuth liegen und deren Seitenkanten ff1 zur Führung für
die Schneidedrä'hte e dienen. Mittelst der Stellschrauben c können die Backen d in jede gewünschte
Lage gebracht werden Die Seitenkanten ffi derselben sind, je nachdem der
Schnitt ausfallen soll, gerad- oder krummlinig.
Die Festlegung der Schrauben c in ihrer jeweiligen Lage wird durch die auf die Blechplatte
ρ geschraubte Feder t bewirkt, welche mit den entsprechend gebogenen Enden auf
die Köpfe der Stellschrauben drückt und letzteref
gegen unfreiwilliges Verschieben sichert.
Zum Arbeiten sind zwei gleiche, auf beiden Seiten des Schneidetisches einander gegenüber
angeschraubte Lehren erforderlich. Dieselben werden zwischen den beiden Schneidedrähten e
eines senkrecht (nicht kreisförmig) schneidenden Ziegelschneidetisches mittelst durch die Schlitze b
gehender Schrauben an die verschiebbaren Befestigungsknaggen der Schneidestege α derartig
angeschraubt, dafs die Mitte der Schrieideschlitze der Stege α auf die äufseren Kanten//1
der Stellbacken d treffen. Längs dieser gerad- oder krummlinigen Kanten //' gleiten die
durch das Schneidegatter geführten Schneidedrähte e, welche wegen der erforderlichen
Dehnung durch Spannschrauben mit Drahtfedern gehalten werden müssen, herab und
schneiden zwei den Kanten ff1 genau entsprechende,
schräge, gerad- oder krummlinige Flächen von dem in der Richtung des Pfeiles auf den Rollen ο laufenden Lehm- oder Thonstrang.4
ab. Um windschief geschnittene Flächen zu erhalten, werden die Kanten//1 der beiden
einander gegenüberstehenden Apparate nicht . parallel eingestellt.
Sollen Keilsteine geschnitten werden, so wird,
je nachdem diese gleich und ungleich grofs werden sollen, die Anschlagklappe g entsprechend
weit von dem Apparat aufgestellt. In Fig. ι ist gezeigt, wie ein dicker Keil Um η
zwischen den Apparaten und der Klappe g und ein dünner Keil h k H zwischen den beiden
Apparaten vom Lehmstrange A abgeschnitten wird.
Wenn man auch das andere Stück, wie bei der Fabrikation von Läuferkeilsteinen, welche
immer ein Paar bilden können, um mit dem Strecker den Verband zu bilden, benutzen will,
wird die Anschlagklappe g so gestellt, dafs sich die Kante/"1 des Thonstranges nach Entfernung
der abgeschnittenen Ziegel hik I und Um η
bei weiterem Vorgehen voll an die Klappe anlegt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Eine Lehre an Ziegelschneidetischen, bestehend aus zwei auf beiden Seiten des Schneidetisches einander gegenüber angeordneten Platten (p), die mittelst Schrauben (c) gegen einander einstellbare Backen (d) tragen, an welchen die durch das Schneidegatter geführten Schneidedrähte (e) gleiten, zum Zwecke, aus dem Thon- oder Lehmstrang Ziegel oder dergleichen mit keilförmig zulaufenden, ebenen, gekrümmten oder windschiefen Flächen abzuschneiden.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62203C true DE62203C (de) |
Family
ID=336208
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62203D Expired - Lifetime DE62203C (de) | Lehre an Ziegelschneidetischen zur Herstellung von Formziegeln mit keilförmig zulaufenden ebenen, gekrümmten oder windschiefen Flächen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62203C (de) |
-
0
- DE DENDAT62203D patent/DE62203C/de not_active Expired - Lifetime
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