DE62251C - Winde für zwei von einander un. abhängig zu bewegende Seile - Google Patents

Winde für zwei von einander un. abhängig zu bewegende Seile

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DE62251C
DE62251C DENDAT62251D DE62251DA DE62251C DE 62251 C DE62251 C DE 62251C DE NDAT62251 D DENDAT62251 D DE NDAT62251D DE 62251D A DE62251D A DE 62251DA DE 62251 C DE62251 C DE 62251C
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Germany
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DENDAT62251D
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English (en)
Original Assignee
A. WAELDE in üfsliiyen,. Württemberg. Bahnhofstrafse £. Vnij-11. August 1891 ab
Publication of DE62251C publication Critical patent/DE62251C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes
    • B66C3/125Devices for control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 35: Hebezeuge.
Die Winde nach vorliegender Erfindung dient dazu, zwei belastete Seile entweder gleichmäfsig oder eines unabhängig vom anderen aufzuwickeln und abzulassen, wie es namentlich bei Baggerkranen wünschenswerth ist, wo ein Seil das Baggergefä'fs hebt und senkt, das andere Seil dasselbe öffnet und schliefst. Bei bis jetzt bestehenden Einrichtungen ist das OefFnen des Gefäfses entweder nur in einer bestimmten Höhe möglich, oder es sind die Handhabungen des Maschinisten umständlich und das Gefäfs kann nicht in geöffnetem Zustande aufgezogen werden. Das Gefäfs durch einen einfachen Hebeldruck während des Ganges der Maschine in jeder beliebigen Höhe öffnen und schliefsen und geöffnet und geschlossen heben und senken zu können, dies wird durch die in folgendem beschriebene Anordnung erreicht.
Wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich ist, läuft eine mit Antriebrad, Bremse und Sperrrad c verbundene Trommel α lose auf der Welle. Eine zweite Trommel b von demselben Durchmesser sitzt fest auf der Welle. Ebenso sind festgekeilt eine Kurbel d und ein Sperrrad e. In dieses Sperrrad e greift eine Klinke f, welche sich um einen feststehenden Bolzen dreht. Diese Klinke / ist über den Drehpunkt hinaus verlängert und mit Gegengewicht versehen, um die Klinke in ausgerücktem Zustande zu erhalten. Auf Klinke/ wirkt ein Hebel g, unter der Verlängerung der Klinke ein Hebel h, welche zwei Hebel auf einer mit feststehendem Lager versehenen Welle festgekeilt sind. Auf dieser Welle sitzt ferner ein Hebel i, welcher in die Rille eines Gleitstückes k eingreift. Dieses Gleitstück k kann mittelst des Hebels i auf der Hauptwelle verschoben werden und ist mit Nuth versehen, die Welle mit Feder, welche das Gleitstück gegen Drehung sichert. In ein am Gleitstück k befindliches Gelenk greift eine Druckstange /, welche wiederum in einen Doppelhebel m eingreift. Der Doppelhebel m hat seinen Drehpunkt in der Kurbel d und greift mit seinem anderen Ende auf die über ihren Drehungspunkt hinaus verlängerte Klinke n. Die letztere hat ihren Drehpunkt ebenfalls in der Kurbel d und ist bestrebt (durch eine Feder), stets in das Sperrrad c einzugreifen. An der Trommel a oder dem Antriebrad ist ein Knaggen ο angegossen oder verstellbar angeordnet, an welchen die Kurbel d anschlagen kann.
Bei der gezeichneten Mittelstellung des Hebels i ist Klinke η eingerückt, Klinke/" ausgeschaltet, und es können also die Seile mit einander aufgezogen und heruntergelassen werden. Diesem Zustand entspricht Fig. 1.
Wird Hebel i nach Y bewegt, so bleibt Klinke η eingerückt, Klinke/ wird aber durch Hebel h auch eingerückt, also bleibt Trommel b und Seil B feststehen, während Seil A allein heruntergelassen wird. Bei Wiederaufwärtsbewegung des Seils A hat Klinke η durch Einschnappen bereits die Stellung fixirt, und es wird dadurch Seil B auch aufwärts bewegt. Klinke / wird durch ihr Gegengewicht ausgerückt und Hebel i kehrt in seine Mittellage zurück. Diesem Zustand entspricht ■Fig. 2.
Wird Hebel i nach X bewegt, so wird Klinke η mittelst Gleitstückes k, Stange I und Doppelhebels m ausgerückt, Klinke f aber durch Hebel g eingerückt, also bleibt Trommel b und Seil B feststehen, während Seil A allein aufgezogen wird, bis Kurbel d gegen den Knaggen ο stöfst. Diese Stellung entspricht wieder der Fig. ι, von wo ab wieder beide Seile zusammen aufgezogen werden. Auch hier wird Klinke / durch ihr Gegengewicht ausgerückt und Hebel i kehrt in seine Mittellage zurück.
Soll diese Winde bei Baggerkranen angewendet werden, wo das Gefäfs nur auf der Erde ruhend geschlossen werden soll, und wo es bei manchen Arten von Baggergefäfsen wünschenswerth ist, dafs Seil B lose herunterhängt, so kann Hebel g entfernt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Winde zum Bewegen zweier Seile, bei welcher die abwechselnde, entweder von einander abhängige oder unabhängige Bewegung der Seile dadurch von einem Antrieb aus erreicht wird, dafs eine Trommel (b) mit der angetriebenen Trommeifa,) mittelst Sperrrades(c) und Klinke (n) verbunden ,ist, dafs als Ausrückvorrichtung der Klinke (n) auf der Achse ein axial verschiebbares Gleitstück (k) angeordnet ist, und dafs als Feststellvorrichtung der Trommel (b) ein Sperrrad (e) und eine Klinke (f) angebracht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62251D Winde für zwei von einander un. abhängig zu bewegende Seile Active DE62251C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905311C (de) * 1951-03-16 1954-03-01 Nordseewerke Emden G M B H An die Ladewinde angebaute Hangerwinde mit gemeinsamem Antriebsmotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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