DE622741C - Zentriervorrichtung fuer in den Aufnehmer einer liegenden hydraulischen Presse einzufuehrende und nach dem Ehrhardtschen Verfahren zu lochende Bloecke - Google Patents

Zentriervorrichtung fuer in den Aufnehmer einer liegenden hydraulischen Presse einzufuehrende und nach dem Ehrhardtschen Verfahren zu lochende Bloecke

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DE622741C
DE622741C DESCH103298D DESC103298D DE622741C DE 622741 C DE622741 C DE 622741C DE SCH103298 D DESCH103298 D DE SCH103298D DE SC103298 D DESC103298 D DE SC103298D DE 622741 C DE622741 C DE 622741C
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transducer
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centering device
ehrhardt
hydraulic press
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DESCH103298D
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Schloemann AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/02Special design or construction
    • B21J9/04Piercing presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

  • Zentriervorrichtung für in den Aufnehmer einer liegenden hydraulischen Presse einzuführende. und nach dem Ehrhardtschen Verfahren zu lochende Blöcke Bei den bekannten hydraulischen Pressen liegender Bauart.zur Herstellung von Rohrluppen nach :dem Ehrhar dtschen Lochverfahren gelangen die aus dem Ofen kommenden Blöcke in den Aufnehmer der Presse, ohne vorher gerichtet oder maßhaltig gemacht zu werden. Da sich die Blöcke im warmen Zustand häufig verziehen oder werfen, so ergeben sich beim Einsetzen derartiger Blöcke in den Aufnehmer Schwierigkeiten. Es kann vorkommen, daß der Block sich nicht ganz in den Aufnehmer einsetzen läßt, sondern in der Mitte des letzteren steckenbleibt und wieder entfernt werden muß, was viel Mühe und Zeit kostet.
  • Man hat bisher diesem Umstand dadurch Rechnung tragen müssen, daß man die Blöcke mit Spiel in den Aufnehmer einsetzte. Dadurch geht aber die zentrische Lage der Blöcke zum Aufnehmer verloren, und sie können nicht mehr genau auf Mitte gelocht werden.
  • Man hat auch schon die Blöcke vor der Erwärmung durch spanabhebende Werkzeuge an den Kanten bearbeitet, um die Blöcke möglichst spielfrei in den Aufnehmer einsetzen zu können. Damit ist jedoch ebenfalls ein Mehraufwand an Arbeit und Zeit verbunden.
  • Ferner ist bei stehenden Lochpressen mit kegeliger Aufnehmerbohrung vorgeschlagen worden, an dem Aufnehmer Zentriermittel in Form von Klappen oder von auf Zapfen gelagerten Zentrierkörpern anzuordnen. Solche Mittel vermögen aber nicht die eingangs -erwähnten Schwierigkeiten. zu beheben, die beim Einsetzen voll durch die Erwärmung entfernten Blöcken in den Aufnehmer auftreten.
  • Erfindungsgemäß werden diese Mängel durch eine Zentriervorrichtung in Form eines aus senkrecht zur verlängerten Aufnehmerachse beweglichen Backen bestehenden Richtgesenks beseitigt, aus dem der Block in den :4ufnehmer gedrückt wird. Dadurch wird ein zentrisches Lochen der Blöcke gewährleistet und Ausschuß vermieden.
  • In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Die Abb. i a bis i f zeigen im Längsschnitt eine erfindungsgemäß ausgebildete hydraulische Presse liegender Bauart zur Herstellung von Rohrluppen nach dem Ehrhardtschen Lochverfahren in verschiedenen aufeinanderfolgenden Arbeitsstufen.
  • Die Abb. a a und z b sind Querschnitte durch die Presse nach den Abb. i, ebenfalls in verschiedenen Arbeitsstufen.
  • Die Abb. g ist ein Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform der Presse nach der Erfindung. In dem Rahmen i der Presse ist die Bohrung 2 des.; ,Aüfn@4mers für die zu lochenden Blöcke vorgesehen. Dieser ist unmittelbar ein Richtgesenk 3 vorgelagert, das aus zwei gegeneinander verschiebbaren Backen besteht; die Backen werden durch hydraulische Scheibenkolben q. bewegt, und zwar sind sie durch (hier nicht dargestellte) Mittel so gesteuert, daß sie sich gleichmäßig einander nähern, so daß sich das Gesenk genau zentrisch vor der Bohrung des Aufnehmers schließt.
  • Die aus dem Ofen kommenden Blöcke werden dem Gesenk durch einen Rost 5 (Abb. 2a und 2b) zugeführt,, der mit der unteren Gesenkhälfte gelenkig verbunden ist und sich auf einer festen Rolle 6 abstützt. Zum Einschieben der Blöcke aus dem Gesenk in die Preßbohrung des Aufnehmers dient ein Hohlstempel 7: An den Hohlstempel greifen zwei Scheibenkolben io an, die ihn gegen den Aufnehmer oder von diesem weg bewegen. In der Bohrung des Hohlstempels führt sich der Lochdorn 9, der durch einen Scheibenkolben 8 ebenfalls auf den Aufnehmer zu und von diesem weg bewegt werden kann.
  • Die Zylinder der Scheibenkolben q., 8 und co befinden sich sämtlich im Pressenrahmen i. Am Ende.der Preßbohrung des Aufnehmers ist ein Schieber ii vorgesehen, der den Boden des Aufnehmers bildet und mit einer Öffnung i2 zum Durchtritt des Lochputzens versehen ist. Der Antrieb des Schiebers erfolgt mittels eines gleichfalls im Pressenrahmen i angeordneten Scheibenkolbens 13.
  • Zwischen dem Gesenk und dem Aufnehmer ist noch eine: Entzunddrüngsvorrichtung eingebaut, die mehrere an den Backen des Gesenks befestigte Werkzeuge 14 aufweist; -diese sind an ihren Innenflächen mit Vorsprüngen oder Zähnen zum Abkratzen des Zunders versehen.
  • Der vom Ofen kommende Block B wird dem Rost 5 zugeführt, der infolge der Tiefstellung der unteren Gesenkhälfte eine schiefe Ebene bildet, auf c(er der Block in das Gesenk gleiten kann, um von diesem schließlich in Hochkantstellung übereck aufgefangen zu werden (Abb. 2.a). Hierauf werden die Bakken des Gesenks mit Hilfe der Scheibenkolben q. zusammengefahren, wodurch der Block gerichtet wird. Da die Backen sich gleichmäßig einander nähern, so liegt der Block nach Beendigung des Richtvorgangs zentrisch vor der Bohrung des Aufnehmers (Abb. i a und 2 b). .
  • Der gerichtete Block wird. nunmehr mittels des Hohlstempels 7 und der Kolben io aus dem Gesenk in die Entzunderungsvorrichtung und von dort in den Aufnehmer geschoben. Der Zunder fällt dabei, wie aus Abb. i b zu sehen ist, frei nach unten. In Abb. i c ist dargestellt, wie der Block gänzlich in den Aufnehmer eingetreten ist; der Hohlstempel ist dann mit seiner Vorderkante in die Aufnehmerbohrung eingedrungen und wird von dieser zentrisch gehalten.
  • Alsdann geht der Lochdorn 9 vor, schiebt den Block gegen den Schieber ii und dringt in den Block ein, wie in Abb. i d dargestellt ist, um die Rohrluppe zu erzeugen. Die Bakken des Gesenks sind vorher auseinandergefahren und können gereinigt werden.
  • Nach dem Lochen wird der Schieber ii durch den Kolben 13 ein Stück hochgefahren, bis seine Bohrung 12 in der Achse des Lochdorns liegt; die Lochung kann dann vollendet und der Lochputzer durch die Öffnung 12 ausgestoßen werden (Abb. i e). Hierauf wird der Schieber in seine Höchstlage geführt und die Rohrluppe durch ein weiteres Vorgehen des Hohlstempels 7 aus dem Aufnehmer ausgestoßen (Abb. i f).
  • Es ist nicht erforderlich und für die Erfindung nicht wesentlich, daß die Blöcke im Aufnehmer durcbgelocht werden, sondern man kann auch den Boden der Blöcke steherlassen und einseitig geschlossene Hohlkörper erzeugen.
  • Das Gesenk nach der Erfindung kann auch für andere Blöcke als Vierkantblöcke Anwendung finden, z. B. für Sechskant-, Achtkant-oder auch für Rundblöcke; es müssen nur die Backen des Gesenks und die Entzunderungsvorrichtung entsprechend geformt sein: Die Ausführungsform nach Abb. 3 stellt eire Presse dar, die sich von der vorbeschriebenen dadurch unterscheidet, daß der Lochdorn mit dem Hohlstempel auf Mitnahme gekuppelt ist. Hierfür sind an den Stangen der Kolben io Bunde 15 vorgesehen, die sich gegen eine am Lochdorn befindliche Schleppbrücke 16 anlegen; dadurch wird erreicht, daß der Lochdorn 9 beim Vorgehen des Hohlstempels 7 mitgenommen wird.

Claims (3)

  1. PA.TENTA,NSPRÜCHE; i. Zentriervorrichtung für in den Aufnehmer einer liegenden hydraulischen Presse einzuführende und nach dem Ehrhardtschen Verfahren zu lochende Blöcke, gekennzeichnet durch ein aus senkrecht zur verlängerten Aufnehmerachse beweglichen Backen (3) bestehendes Richtgesenk, aus dem der Block (B) in den Aufnehmer (2) gedrückt wird.
  2. 2. Lochpresse mit Zentriervorrichtung nach Anspruch i und mit den zu lochenden Block in denn Aufnehmer drückendem Hohlstempel, der den Lochdorn umgibt und beim Einstoßhube zusammen mit diesem bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlstempel (7) mit dem Lochdorn (9) durch eine Schleppbrücke (r6) so verbunden ist, daß er den letzteren beim Einstoßhube mitnimmt.
  3. 3. Zentriervorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß an den Bakken (3) des Richtgesenks auf der dem Aufnehmer (2) zugekehrten Seite den Zunder vom Werkstück abkratzende Werkzeuge (1q.) angeordnet sind.
DESCH103298D 1934-02-01 1934-02-01 Zentriervorrichtung fuer in den Aufnehmer einer liegenden hydraulischen Presse einzufuehrende und nach dem Ehrhardtschen Verfahren zu lochende Bloecke Expired DE622741C (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749884C (de) * 1936-11-18 1944-12-07 Verfahren zum Lochen der auf Rohrstossbaenken weiter zu behandelnden Bloecke
DE942605C (de) * 1952-01-15 1956-05-03 Schostal Sa Einer Verformungsmatrize vorgeordnete Zentriervorrichtung
US3269168A (en) * 1965-03-05 1966-08-30 Lamson & Sessions Co Die apparatus
DE1254434B (de) * 1964-12-16 1967-11-16 Schloemann Ag Lochpresse zum Warmlochen von Bloecken
US4379398A (en) * 1980-06-12 1983-04-12 Kabushiki Kaisha Kobe Seiko Sho Pull-back type indirect extrusion press
US4443143A (en) * 1982-03-08 1984-04-17 Kabushiki Kaisha Kobe Seiko Sho Billet scalper and drive mechanism therefor

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