DE623143C - Kreisruettelfilzmaschine - Google Patents
KreisruettelfilzmaschineInfo
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- DE623143C DE623143C DEW94923D DEW0094923D DE623143C DE 623143 C DE623143 C DE 623143C DE W94923 D DEW94923 D DE W94923D DE W0094923 D DEW0094923 D DE W0094923D DE 623143 C DE623143 C DE 623143C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04H—MAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
- D04H17/00—Felting apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Road Paving Machines (AREA)
Description
- Kreisrüttelfilzmaschine Bei den bisher bekannten Filzmaschinen erfolgt die Rüttelbewegung der Platten durch verstellbare oder unverstellbare Kurbeln und Exzenter mit und ohne Hebelübersetzung, welche fest mit der Rüttelplatte in Verbindung stehen, d. h. der Rüttelmechanismus war starr mit der Rüttelplatte verbunden, und der Antrieb der Platte wurde von dem Maschinengestell übertragen. Der Rüttelhub blieb während der Dauer des Filzprozesses unverändert, daher, mußte man, solange der Filz noch weich war, den Rüttelhub zu klein einstellen, der bei zunehmender Härte und Reibung immer noch zu groß blieb; der Filzprozeß mußte daher vorzeitig beendet werden, um Rubelbildung und Tuchverletzung zu vermeiden.
- Zum einwandfreien Filzen ist es unbedingt erforderlich, daß sich der Rüttelhub während der Dauer des Filzprozesses von selbst der jeweiligen Härte und dem Reibungswiderstande genau anpaßt. Die Erfahrung hat gelehrt, daß beim Filzen eines starken Filzes wie folgt in kürzester Zeit und größter Härte durchgeführt werden kann: Das gedämpfte Material wird zu Anfang mit dem größtmöglichen Hub bearbeitet; nach einiger Zeit hat der Filz an Härte zugenommen und setzt der Rüttelplatte einen größeren Widerstand entgegen, welcher sich durch den schweren Gang der Maschine bemerkbar macht, deshalb wird die Maschine stillgesetzt und der Hub verkleinert; dieses wird noch mehrmals wiederholt, bis der Filz die größte Härte erreicht hat. Aus vorstehendem Beispiel geht klar hervor, daß zum einwandfreien Filzen je nach der zunehmenden Festigkeit (Reibungswiderstand) der Rüttelhub entsprechend verkleinert werden muß.
- Bisher ist dieses selbsttätig noch nicht möglich gewesen.
- Bei der vorliegenden Erfindung wird ein elastischer Rüttelantrieb verwandt, welcher bei konstantem Druck infolge des Reibungswiderstandes des Filzes eine selbsttätige Verkleinerung des Rüttelhubes herbeiführt. Solche elastischen Kopplungen sind für hin und her gehende Bewegungen bekannt. Dieselben dienen aber bei diesen Bewegungen dazu, die hemmende Kraft aufzuspeichern und bei der Rückwärtsbewegung wieder abzugeben.
- Bei der Kreisrüttelbewegung findet kein Energieausgleich statt, sondern der wachsende Reibungswiderstand während des Filzens vermindert die@ Größe der Schwingungen, welche gleich dem erforderlichen Rüttelhub bei einer bestimmten Stärke des Filzes sind, bis auf den kleinsten Hub, der gebraucht wird, die endgültige Beendigung des Filzens zu erzielen, ohne daß eine Abstellung der Filzmaschine zwecks Verminderung des Rüttelhubes erforderlich ist. Vielmehr erfolgt die Verkleinerung des Rüttelhubes vollständig selbsttätig und wird erreicht durch den elastischen Rüttelantrieb in zwei Ausführungen: i. durch ein. in Umlauf versetztes Schwunggewicht, welches die Rüttelplatte unmittelbar in eine elastische, dem zunehmenden Reibungswiderstande des Filzes entsprechende, sich verkleinernde Kreisrüttelung versetzt; 1; 2. durch elastische Kopplung der Exzenter oder Rüttelhebel mit der Rüttelplatte, wodurch ebenfalls bei dem zunehmenden Reibungswiderstande des Filzes die entsprechende reduzierende' Kreisrüttelung bewirkt wird.
- Zu r : Die elastische Schwunggewichtskreisrüttelung oder Zentripetalkreisrüttelung ist in Abb. z und 2 dargestellt. Sie zeigen eine vertikale Lagerung der Antriebswelle, und es wird eine -elastische Kreisrüttelbewegung ausgeführt. A-B gibt den Querschnitt des Gehäuses; P die Rüttelplatten, F das filzende Material, G das Gehäuse, K das Schwunggewicht; 111 den Motor oder sonstigen Antrieb an.
- Das auf der Rüttelplatte P fest aufmontierte Gehäuse G enthält einen Motor ib2, welcher mit seiner Welle mit dem Schwunggewicht K fest verbunden ist. Der Motor setzt das Schwunggewicht K in Umlauf; wodurch die Rüttelplatte P durch die Zentripetalkraft des Schwunggewichtes K in eine kreislinige elastische Rüttelbewegung versetzt wird. Das filzende Material F vermittelt die elastische Kopplung zwischen der unteren Platte P und der oberen Platte P. Durch den Reibungswiderstand, welcher, sich bei der zunehmenden Festigkeit des filzenden Materials vergrößert; wird der Hub der elastischen Kreisrüttelung verkleinert.
- Zu 2: Um nun aber eine starre Krei@-rüttelung in eine elastische Kreisrüttelung zu verwandeln, wird die elastische Kopplung eingebaut. Abb. 3 und q. zeigen eine elastisch gekoppelte Kreisrüttelfilzmaschine in Ober-und Seitenansicht. Das Untergestell U ist mit der unteren Platte fest verbunden und hat auf jeder Seite zwei Lager zum Antrieb der Exzenterwellen Z. Die oberen Zapfen der Exzenter bewegen sich in den Lagern L, und diese sind mit elastischen Schiebelagern mit der Rüttelplatte P fest verbunden. Der Antrieb erfolgt durch die Exzenterzapfen Z, welche dem Lager L eine Kreisbewegung geben, und diese Lager L übertragen die Kreisbewegung mittels elastischer Kopplung E auf die Rüttelplatte P. Durch den Reibungswiderstand, welcher sich bei der zunehmenden Festigkeit des filzenden Materials vergrößert, wird über die elastische Kopplung der Hub der Kreisrüttelung verkleinert.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Kreisrüttelfilzmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem zunehmenden Reibungswiderstand des fester werdenden Filzes entsprechende elastische selbsttätige Verminderung des Kreisrütteldurchmessers (Hubes) durch ein in Umlauf versetztes Schwunggewicht erzielt wird, welches unmittelbar auf der einen Rüttelplatte sitzt. .
- 2. Kreisrüttelfilzmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß eine dem zunehmenden Reibungswiderstand des fester werdenden Filzes entsprechende selbsttätige Verminderung des Kreisrütteldurchtnessers (Hubes) durch elastische Kopplung der Antriebsexzenter mit der Rüttelplatte erreicht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW94923D DE623143C (de) | 1934-09-05 | 1934-09-05 | Kreisruettelfilzmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW94923D DE623143C (de) | 1934-09-05 | 1934-09-05 | Kreisruettelfilzmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623143C true DE623143C (de) | 1935-12-14 |
Family
ID=7614220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW94923D Expired DE623143C (de) | 1934-09-05 | 1934-09-05 | Kreisruettelfilzmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623143C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746031C (de) * | 1939-01-07 | 1944-04-25 | Nikolaus Wahl | Plattenfilzmaschine |
-
1934
- 1934-09-05 DE DEW94923D patent/DE623143C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746031C (de) * | 1939-01-07 | 1944-04-25 | Nikolaus Wahl | Plattenfilzmaschine |
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