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Untersatz für elektrische Bügeleisen, bei dem das Eisen durch Kippen
um ein Querlager ein- und ausgeschaltet wird In dem Hauptpatent 488 Brr ist
ein Untersatz für elektrische Bügeleisen beschrieben, der mit Kontakten des Bügeleisens
zusammenarbeitende Kontakte trägt und bei dem das Ein- und Ausschalten des Bügeleisens
dadurch erfolgt, daß das Eisen um ein quer zur Längsachse laufendes Auflager gekippt
wird.
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Dieses Kippen soll gemäß der Erfindung gleichzeitig zum Ingangsetzen
eines mit dem l'ntersatz verbundenen Zeitschalters benutzt werden.
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Zwar sind Schaltuhren, insbesondere für Kochgeräte, bekannt, die entweder
durch bewegliche Leiter einerseits mit einem Stecker für den Stxomanschluß und andererseits
mit einem Gerätestecker oder unmittelbar mit einem Untersatz für Kochgeräte verbunden
sind. Diese Schaltuhren erfordern jedoch eine besondere Einstellung von Hand.
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Es ist ferner bekannt, Untersätze für elektrische Bügeleisen mit einer
selbsttätigen Stromausschaltvorrichtung zu versehen. Hierbei wird das mit seinem
einen Ende auf einer Abstellplatte des Untersatzes ruhende Bügeleisen mit seinem
anderen Ende auf das aus der Abstellplatte des Untersatzes hervorragende Ende eines
Schiebers abgestützt. Das Gewicht des Eisens drückt dann den Schieber nach unten.
Eine an dem Schieber angebrachte Sperrklinke greift in ein Sperrad eines Uhrwerks
ein, so daß die Abwärtsbewegung des Schiebers zwangsläufig abhängig ist von einem
die Drehbewegung des Sperrades regelnden Uhrwerk. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit
wird eine Alarmvorrichtung in Gang gesetzt und nach einer weiteren bestimmten Zeit
der Strom durch Freigeben eines unter Federwirkung in Ausschaltstellung gelangenden,
von Hand eingeschalteten Schalters abgeschaltet, so daß eine Überhitzung des Eisens
verhindert wird. Wie hieraus hervorgeht, ist die Stromausschaltvorrichtung dieser
Untersätze von recht verwickelter und somit teurer Bauart.
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Gegenüber diesen bereits bekannten Vorrichtungen besteht der Gegenstand
der Erfindung darin, daß bei einem Untersatz gemäß dem Hauptpatent 488 811
beim Einschalten des Bügeleisens durch Herabkippen im Untersatz ein Steuerorgan
in der Einschaltlage verriegelt, nach Ablauf einer bestimmten Zeit jedoch durch
den Zeitschalter freigegeben und durch eine Feder unter Mitnahme des Bügeleisens
in seine Ausschaltstellung zurückgebracht wird.
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In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform
beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. z den Untersatz im Schnitt mit
Bügeleisen und Zeitschalter in Seitenansicht,
Abb. 2 eine Ansicht
des Zeitschalters: mit abgenommenen' Gehäusedeckel bei unterbrochenem-S_ trom und
Abb. 3 die Schaltung kurz vor dem Unterbrechen des Stromes.
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Auf der mit dem Untersatz verbundenen Grundplatte i des Zeitschalters
ist ein an sich bekanntes federloses Uhrwerk - 3 - befestigt, dessen Welle ¢ mit
einem Sperrad 5 starr verbunden ist, in das eine Sperrklinke 6 eines Hebels 7 eingreift,
die so angeordnet ist, daß sich die Welle 4 des Uhrwerks nur in Richtung des Pfeiles,
d. h. beim Abwärtsgehen des Hebels 7, verdreht.
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Ein Hebel 8 wird durch eine Zugfeder io: mit seinem freien Ende gegen
eine Gleitrolle 9 des Hebels 7 gezogen und sucht infolgedessen den Hebel? abwärts
zu bewegen, wodurch 'über das Gesperre 5, 6 das Uhrwerk in Tätigkeit gesetzt wird.
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An dem Untersatz i i für das Bügeleisen 38 ist an einem Zapfen 12
ein. einarmiger Hebel 13 als Steuerorgan für' den Zeitschalter angelenkt, das durch
eine Öffnung 14 in das Gehäuse z des Zeitschalters hineingreift. An seinem freien
Ende ist das Steuerorgan 13 mit einer Schiene 15 versehen, deren Rasten 16 als Aufnahme
für einen Stift 17 dienen, der an dem Hebel 7 starr befestigt ist. Geführt wird
die Schiene 15 durch einen Schlitz 18, in den ein Stift 19 einer Scheibe 2o (4b4.
i) hineingreift. Diese Scheibe ist mittels einer Kordelmutter 21 drehbar, so daß
die um ihre Achse 22 bewegliche Schiene 15 durch den Stift 19 mehr oder weniger
verschwenkt werden kann, derart, , daß der Sperrstift 17 je nach der gewünschten
Stromdauer in eine der Rasten 16 der Sperrstütze 15 eintritt. _ Außerdem ist ein
Sperrhebel 23 vorgesehen, der Rasten 24 und 25 aufweist und um einen Zapfen 26 der
Grundplatte i schwenkbar ist. Unter dem Zug einer Feder 27 legt sich dieser Sperrhebel
stets gegen eine am Steuerorgan 13 ,angeordnete Rolle 28 an.
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Das als Hebel 13 ausgebildete Steuerorgan wird durch eine Zugfeder
29 beeinflußt, die einerseits an einem Zapfen 3o der Grundplatte i und andererseits
an einem Zapfen 31 des Hebels 13 befestigt ist, mit dem auch das eine Ende der Feder
io des Hebels 8 verbunden ist.
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Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Kippt man das Bügeleisen
38 in Richtung des Pfeiles (Abb. 1), dann treten die Kontakte 37 in die Kontaktklemmen
33 des Untersatzes ein, wobei gleichzeitig der Hebel 13 abwärts bewegt wird und
in der in Abb. 3 dargestellten Stellung durch den Sperrhebel 23 verriegelt wird.
Die Rolle 28 tritt hierbei in die untere Rast 24 des Sperrhebels 23 ein. Mit der
Abwärtsbewegung des Hebels 13 senkt sich auch die Schiene 15 und gibt somit den
Stift 17 des -Hebels 7 frei.
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,- Da aber die Sperrklinke 6 des Hebels 7 diesn in ' der in
.Abb. 2 gezeigten Stellung sperrt, so tritt nunmehr durch den Druck des Hebels 8
auf die Gleitrolle 9 des Hebels 7 das Uhrwerk 3 in Tätigkeit, wodurch sich der Hebel
? langsam abwärts senkt und die Rolle 9 gegen den Sperrhebel 23' trifft, der dann
bei Weiterbewegung des Hebels 7 von der Rolle 28 des Hebels 13 abgleitet.
Dieser schnellt dann hoch, 'wobei die Rolle 28 wieder in die Rast 25 des Sperrhebels
23 eintritt. Durch die Schiene 15 und den Stift 17 wird hierbei auch der Hebel 7
wieder in die in Abb. 2 dargestellte Lage gebracht. Gleichzeitig wird aber durch
das Emporschnellen des Hebels 13 das Bügeleisen 38 hochgekippt (Abb. i), wobei die
Kontakte 27 aus den Kontaktklemmen 33 heraustreten und den Strom unterbrechen.
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Je nachdem die Schiene 15 durch den Stift 19 der Scheibe eingestellt
wird, kann der Stift in einer der drei Rasten 16 eintreten. Wird die Schiene 15
z. B. so eingestellt, daß sie in die untere Rast eintreten kann, so beträgt die
Beheizungsdauer beispielsweise nur 2 Minuten, wogegen die mittlere Rast einer Beheizungsd?uer
von 4 Minuten und die obere Rast einer Beheizurigsdauer zum Anheizen von 6 Minuten
entspricht.