DE623295C - Sturmsicherung fuer auf Schienen fahrbare Verladebruecken - Google Patents
Sturmsicherung fuer auf Schienen fahrbare VerladebrueckenInfo
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- DE623295C DE623295C DEM121869D DEM0121869D DE623295C DE 623295 C DE623295 C DE 623295C DE M121869 D DEM121869 D DE M121869D DE M0121869 D DEM0121869 D DE M0121869D DE 623295 C DE623295 C DE 623295C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 6
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C9/00—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
- B66C9/18—Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes with means for locking trolleys or cranes to runways or tracks to prevent inadvertent movements
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Es ist bekannt, auf Schienen fahrbare Brückenkrane, Verladebrücken o. dgl. gegen
Abtreiben durch Wind mittels einer sog. Sturmsicherung zu schützen. Zu diesem S Zweck vorgesehene Verriegelungsvorrichtungen,
die man vielfach bei mit Laufräderantrieb versehenen Fahrgestellen .dieser Art
verwendet, und die mit den Schienen oder mit neben denselben im Fundament verankerten
Gliedern zusammenwirken, sind meist .umständlich und oft nicht genügend zuverlässig.
Bei fahrbaren Kranen hat man daher auch schon Seiltrommelantrieb vorgesehen, bei dem
ein oder mehrere Seile, die mit den Enden an den Enden der Fahrstrecke festgelegt sind,
über eine oder mehrere in der Kranmitte befindliche und mit durch eine Bremse feststellbarem
Antrieb versehene Trommeln laufen, so daß sie als Verankerungsseile wirken,
ao wenn der Antrieb abgebremst ist. Diese Einrichtung
ist bei brückenartigen Fahrgestellen großer Spurweite nicht brauchbar, weil die Seiltrommeln nicht in der Mitte zwischen den
Stützfüßen angebracht werden können und weil in der Mitte wirkende Verankerungsseile
die schädlichen Windeinflüsse an den Enden nicht verhindern können. Nun kann man
zwar bei Fahrgestellen größerer Länge eine solche Seiltrommel an jedem Stützfuß anbringen
und bei nicht sehr großer Länge diese Seiltrommeln mit gemeinsamem Antrieb mittels durchgehender Welle versehen oder jeder
einen eigenen abbremsbaren Antrieb zuordnen, doch genügt auch dies bei sehr großen
Längen, wie sie z. B. die Verladebrücken häufig 35 aufweisen, für eine einwandfreie Sturmsicherung
nicht. Eine durchgehende Welle kann man bei sehr großer Länge der Brücke nicht verwenden,
weil sie sich zwischen den Stützfüßen nicht lagern läßt und sich zu stark durchbiegen würde. Auch würde bei ungleichen
Fahrwiderständen an den beiden Brückenenden das Voreilen eines der Enden vor dem anderen nicht verhindert werden
können und bei Sturm könnte sich die an dem gemeinsamen Antrieb wirkende Bremse an
den Enden des Fahrgestells nicht genügend auswirken. Erhält aber jede Seiltrommel
eigenen Antrieb mit eigener Bremse, so bietet auch dies noch keine sichere Gewähr gegen 5a
die bei Sturm auftretenden Gefahren, da die eine oder andere Bremse aus irgendeinem
Grunde versagen kann.
Durch die Erfindung werden alle diese Nachteile vermieden und erstmals die Gewahr
für eine unter allen Umständen zuverlässig wirkende Sturmsicherung geboten.
Die Erfindung besteht darin, daß zwei antriebslose Seiltrommeln, von denen eine an
jedem Ende der Brücke angeordnet ist, und die durch, je eine eigene elektrisch steuerbare
Feststellvorrichtung - (Bremse) gleichzeitig feststellbar sind, durch eine bei ihrer Drehung
leer mitlaufende, über die Brücke geführte Transmission so miteinander verbunden sind,
daß beim Versagen einer der Feststellvorrichtungen die andere beide Seiltrommeln blokkiert,
und daß im Wirkungsbereich der Fest-
Stellvorrichtungen Impulsgeber von am Führerstand angebrachten Anzeigevorrichtungen
vorgesehen sind, die ein etwaiges Versagen der einen oder anderen Feststellvorrichtung
oder beider anzeigen.
Die Transmission ist also hier nicht im üblichen Sinne als Mittel zur Kraftübertragung
beim Antrieb verwendet, sondern als Sperrmittel, durch welches die Sperrung der ίο einen oder anderen der Seiltrommeln auch
dann sichergestellt wird, wenn die zugehörige Bremse versagt. Die im Wirkungsbereich der
Bremsen angeordneten Impulsgeber der am Führerstand angebrachten Anzeigevorrichtungen
vermitteln zudem eine sofortige sichere Kontrolle der Vorgänge, so daß gegebenenfalls
ein schnelles Eingreifen des Führers bei etwaiger Störung in den Brems- und Sperrvorrichtungen
erfolgen kann, auch wenn das Fahrgestell bei plötzlich aufkommendem Sturm schnell stillgesetzt werden muß.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Sturmsicherung nach der Erfindung
dargestellt.
An den Enden der Fahrbahn sind Drahtseile α', a" verankert, die über auf dem Fahrgestell
gelagerte, antriebslose Seiltrommeln V, b" geführt sind. Den Seiltrommeln
V1 b" sind elektromagnetisch gesteuerte Brems- oder Sperrvorrichtungen c', c" zugeordnet,
deren Steuerung beispielsweise in Abhängigkeit von der Fahrwerkssteuerung erfolgt. Kontakte d', d", die zu am Führerstand
angeordneten, nicht besonders dargestellten Anzeigevorrichtungen gehören, werden
bei Einschaltung des Fahrwerksantriebs und damit erfolgender Lösung der Bremsen c',
c" geschlossen und bleiben wirksam, wenn bei Stillsetzung die eine oder andere der Bremsvorrichtungen
oder beide versagen sollten.
Die Seiltrommeln V, b" sind außerdem durch eine Zahnrad- und Wellentransmission
e, f zwangsläufig miteinander verbunden. Es wird dadurch erreicht, daß beim Ansprechen
nur einer der Bremsvorrichtungen bei der Stillsetzung des Fahrwerks auch die andere zwangsläufig gesperrt ist.
Die Anzeigevorrichtung am Führerstand meldet dieses Vorkommnis sofort, so daß der
Führer eingreifen und die Transmission durch Wiederherstellung der versagenden Bremse
wieder entlasten kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Sturmsicherung für auf Schienen fahrbare Verladebrücken, bei welcher beim Stillstand des Fahrwerks eine Verankerung der Brücke durch Seile erfolgt, die, wie bei Seilantrieb von Brückenkranen o. dgl. an sich bekannt ist, über je eine an den Enden des Fahrgestells angeordnete Trommel laufen und mit den Enden an den Enden der Fahrbahn festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwei antriebslose Seiltrommeln (br, b"), von denen eine an jeder Seite der Brücke angeordnet ist, und die durch je eine eigene elektrisch steuerbare' Feststellvorrichtung (Bremse) gleichzeitig feststellbar sind, durch eine bei ihrer .Drehung leer mitlaufende, über die Brücke geführte Transmission (e, f) so miteinander verbunden sind, daß beim ' Versagen einer der Feststellvorrichtungen die ändene beide Seiltrommeln blockiert, und daß im Wirkungsbereich der Fteststellvorrichtungen Impulsgeber (d,d') von am Führerstand angebrachten Anzeigevorrichtungen vorgesehen sind, die ein etwaiges Versagen der einen oder anderen Feststellvorrichtung oder beider anzeigen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM121869D DE623295C (de) | 1932-11-23 | 1932-11-23 | Sturmsicherung fuer auf Schienen fahrbare Verladebruecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM121869D DE623295C (de) | 1932-11-23 | 1932-11-23 | Sturmsicherung fuer auf Schienen fahrbare Verladebruecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623295C true DE623295C (de) | 1935-12-17 |
Family
ID=7329923
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM121869D Expired DE623295C (de) | 1932-11-23 | 1932-11-23 | Sturmsicherung fuer auf Schienen fahrbare Verladebruecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623295C (de) |
-
1932
- 1932-11-23 DE DEM121869D patent/DE623295C/de not_active Expired
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