DE623497C - - Google Patents

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DE623497C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/36Details

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  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)

Description

628497
Beim Aufdrücken eines Handstempels unter ein beispielsweise mit der Schreibmaschine geschriebenes Schriftstück muß sorgfältig auf die Haltung des Stempels geachtet werden. Falls der Stempel nicht ganz genau parallel mit den Schriftzeichen angesetzt wird, steht der gestempelte Text schief zum geschriebenen, was stets einen, unordentlichen nachlässigen Eindruck macht.
Um einen zu den Schriftzügen genau parallelen Verlauf des Stempeltextes zu erreichen, hat man verschiedene Arten von Hilfsvorrichtungen für die bekannten Handstempel ersonnen. Beispielsweise hat man den Handstempel am den Ecken mit federnden Stiften versehen, um auf diese Weise das Aufsetzen des Stempels vor dem endgültigen Abdruck kontrollieren zu können. Eine solche Hilfsvorrichtung macht jedoch den Stempel unhandlich, kompliziert und teuer; außerdem läßt es' sich niemals vermeiden, daß die Stifte mit Stempelfarbe verschmutzen und dann ebenfalls mit abdrucken.
Es sind weiterhin Handstempel bekanntgeworden, bei denen die die Stempelbahn' tragende Fläche -aus Glas besteht. Derartige Stempel sind jedoch leicht zerbrechlich.
. In einfacher Weise wird der obengenannte Zweck dadurch erreicht, daß bei einem Handstempel gewöhnlicher Bauart gemäß der Erfindung die vordere, beim Abdrücken dem bereits fertiggestellten Text zugewandte Fläche des Stempelkörpers spiegelnd ausgebildet ist.
Ein solcher Stempel ist in der Abbildung dargestellt. Von den gewöhnlichen Handstempeln unterscheidet er sich durch die spiegelnde Vorderfläche 1. Setzt man einen solchen Stempel zum Abdrucken an, so sieht man in der spiegelnden Vorderfläche das Bild der letzten Schriftzeilen. Wird der Stempel nicht genau parallel zu den letzten Zeilen des Textes angesetzt, so schließen die letzten Textzeilen und ihr Spiegelbild einen Winkel miteinander ein, der doppelt so groß ist als der Winkel, um den der Stempel in Wirklich- ' keit schief zum Text steht. Durch diese Winkelverdoppelung kann man den Stempel mit Leichtigkeit so genau unter den Text ansetzen, daß der Stempelabdruck stets vollkommen parallel zu den Textzeilen sitzt.
Besondere Vorteile bringt die Verwendung eines Metallspiegels. Bei einem Glasspiegel wird nämlich infolge der unvermeidlichen Doppelreflexion an der Oberseite und der Unterseite des Glases das Spiegelbild stets doppelte Umrisse zeigen, während dieser Nachteil bei einem Metallspiegel naturgemäß wegfällt. ' ,

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Handstempel, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere dem bereits geschriebenen Text zugewandte Fläche des Stempelkörpers spiegelnd ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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