DE623505C - - Google Patents
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- Publication number
- DE623505C DE623505C DENDAT623505D DE623505DA DE623505C DE 623505 C DE623505 C DE 623505C DE NDAT623505 D DENDAT623505 D DE NDAT623505D DE 623505D A DE623505D A DE 623505DA DE 623505 C DE623505 C DE 623505C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cone
- press
- press cone
- cutting
- interior
- Prior art date
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J19/00—Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
- A47J19/02—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices
- A47J19/023—Citrus fruit squeezers; Other fruit juice extracting devices including a pressing cone or reamer
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
Im Hauptpatent 590 073 ist eine Vorrichtung zum Abreiben und Ausquetschen von Zitronen
beschrieben worden, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die in dem Preßkegel vorgesehenen
Eindrückungen mit Durchbohrungen versehen sind, die mit nach dem Hohlraum des
Preßkegels gerichteten zackenartigen Rändern versehen sind. Zweckmäßigerweise werden diese
auf dem Preßkegel vorgesehenen Durchbohrungen in einer Schraubenlinie angeordnet.
Die Erfindung besteht nun in einer Verbesserung und weiteren Fortentwicklung der
Grundidee des Hauptpatents, nämlich der Benutzung beider Wandflächen des Kegels einer
Zitronenpresse, bezüglich der zweckmäßigen Ausgestaltung der Innenfläche. Es hat sich nämlich
gezeigt, daß die Herstellung der Durchbrechungen Schwierigkeiten macht, falls man
als Baustoff für die Vorrichtung Porzellan, Glas oder anderen nicht dünnwandigen Baustoff verwendet.
Es wurde auch festgestellt, daß die Anbringung von Durchbohrungen u. U. dazu führt,
daß abgeriebene Hautteilchen auf die Außenseite der Vorrichtung gelangen, so daß eine zusätzliche
Reinigungsarbeit erforderlich ist.
Es wird daher nunmehr vorgeschlagen, die Verbindungsöffnungen zwischen Innen- und
Außenseite der Zitronenquetsche fortzulassen und die geschlossenen Innenwände der Quetsche
mit schabend wirkenden Teilen zu versehen. Man behält auf diese Weise den Vorteil der grundlegenden
Erfindung, daß die der Hausfrau wohlbekannte handliche Zitronenpresse infolge der
zweckmäßigen Ausgestaltung der Innenseite des Preßkegels auch zum Abreiben der Fruchthaut
verwendet werden kann. Man kann u. U. sogar den Innenraum der Presse der kugeligen Form
der Zitrone besser anpassen, während die der Quetschvorrichtung dienende Außenseite die bekannte,
zweckmäßig kegelige Form beibehält.
Die Anordnung der schabend wirkenden Flächen im Innenraum der Presse kann in beliebiger
Weise und in Anpassung an die Bearbeitbarkeit des Baustoffs der Vorrichtung erfolgen.
Man kann beispielsweise, wie in der Fig. 1 der Zeichnung dargestellt ist, auf der Innenseite 2
des Preßkegels 1 reib- oder schneidenartig gestalteteErhöhungensinbeispielsweiseSchraubengangform
anordnen. Man kann andererseits die Innenfläche vollständig oder zu einem großen
Teil mit einer Riffelung oder Körnung versehen, deren Oberflächenbeschaffenheit eine Verletzung
der Haut der Zitrone verursacht.
Es ist auch denkbar, daß man den Reibkörper als besonderes Einsatzstück in der Presse anordnet.
Eine zweckmäßige Ausführungsform besteht beispielsweise gemäß Fig. 2 darin, daß man
den Preßkörper 1 in bekannter Weise mit an und für sich geschlossenen Durchdrückungen 4 versieht,
dia aber im Innenraum der Quetsche einen So
628505
scharfen Grat aufweisen. In den Innenraum wird ein Einsatzstück 6 hineingebracht, das der-•
art mit Längsschlitzen, versehen ist, daß die Durchdrückungen4 mit ihren scharf en Kantens
durch die Längsschlitze hindurchragen. Hat man mit einer solchen Vorrichtung eine Zitrone abgerieben,
dann kann man durch Herausnehmen des Innenteils auf bequemstem Wege die abgeriebenen
Hautteilchen auffangen, da beim ίο Herausnehmen des Innenteils nur noch geringe
Reste an den messerartigen Kanten hängenbleiben werden.
Eine, weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens ist in^den Fig. 3a und 3b dargestellt
und besteht darin, daß die als Reibeisen wirkenden Mittel, z. B. scharfkantige Rippen 4', in einem besonderen, in den Innenraum
des Preßkegels r passenden herausnehmbaren Einsatzkörper 6' angebracht sind. Hierbei
wird durch passend angeordnete Vorsprünge 7 ■ des einen Teils, die mit entsprechenden Vertiefungen
8 des anderen Teils zusammenwirken, eine Relativbewegung zwischen den ineinandersteckenden
Teilen 1 und 6' vermieden. Eine weitere Verbesserung der Erfindung besteht
darin, daß man die vereinigte Quetsch- und Reibvorrichtung zum Bestandteil der im Haushalt
vielfach in Gebrauch befindlichen drehbaren
Maschinen, wie Semmelreiben, Fleischwolf o. dgl., macht. Fig. 4 zeigt in schematischer Darstellung
eine derartige Ausführungsform. Der Anschluß der Reibvorrichtung an diese Haushaltsgeräte
erfolgt in beliebiger bekannter Weise mittels Verschraubung, Verklemmung 0. dgl. Man hat
auf diese Weise den Vorteil, daß durch Erhöhung der Umdrehungsgeschwindigkeit der Reibe eine
gründlichere Bearbeitung der Haut und damit ein besseres Abreiben bewirkt wird.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die Bearbeitung von Zitronen allein beschränkt,
sondern kann überall dort angewendet werden, wo es sich darum handelt, Früchte einerseits auszuquetschen
und andererseits abzureiben. Es ist natürlich auch denkbar, daß die Außenseite der
Vorrichtung, nämlich die Quetsche, zur Verarbeitung von Zitronen, Pomeranzen, Apfelsinen
o. dgl. verwendet wird, während die im Innern der Presse befindliche Reibvorrichtung zur Verarbeitung
anderer Früchte, z. B. Mohrrüben, Äpfeln o. dgl., dient.
Zusammengefaßt stellt der Erfindungsgegenstand ein Küchengerät dar, das in der Hand der
Hausfrau eine vielfache Verwendung finden kann. Welcher Baustoff für die Herstellung des
Gegenstandes verwendet wird, ist für die Erfindung von nebensächlicher Bedeutung. Man
kann die Fruchtquetsche aus Blech, Glas, Porzellan, Kunststoff oder aus einer Vereinigung
verschiedener Baustoffe herstellen.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Abreiben und Ausquetschen von Früchten nach Patent 590073,
dadurch gekennzeichnet, daß die reib- und/ oder schneidartig wirkenden Teile im Innenraum
des Preßkegels ohne Durchbrechungen des Werkstoffes gebildet sind.
2. Vorrichtung -nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der freie Innenraum des Preßkegels einen andersgestalteten Längsund
Querschnitt aufweist als die Außenseite des Kegels.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hohlraum
des Preßkegels (1) ein die Reib- oder Schneidteile (4) frei lassender Einsatzkörper (6) herausnehmbar
eingesetzt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reib- und schneidartigen
Teile (4') an einem in den Hohlraum des Preßkegels (1) herausnehmbar eingesetzten
und gegen Drehung gesicherten Teil (6') angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mit Einrichtungen zur Befestigung an drehbaren Küchengerätschaften versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623505C true DE623505C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=576477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT623505D Expired DE623505C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE623505C (de) |
-
0
- DE DENDAT623505D patent/DE623505C/de not_active Expired
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