DE623685C - - Google Patents

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DE623685C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einlauf- und Zuführungsvorrichtung an selbsttätigen Waagen, insbesondere für pulverförmige und mehlartige Stoffe, mit zwei übereinanderliegenden Förderschnecken für Grob- und Feinfüllung und mit einer Wägegutzuführung am hinteren Schneckenende.
Derartige Waagen sind an sich bekannt. Über einer Förderschnecke für Feinfüllung ist eine Förderschnecke für Grobfüllung angeordnet, und beide Schnecken befinden sich in einem gemeinsamen Gehäuse. Der hintere Teil der Förderschnecke für die Grobfüllung reicht dabei über das hintere Ende der Förderschnecke für Feinfüllung hinaus. Diesem überragenden Teil der Grobfüllförderschnecke wird das Wägegut, durch den Einlauftrichter der Waage zugeführt und das Wiegegut sodann durch die Grobfüllschnecke vorwärts zum Auslauf getrieben. Die Grobfüllschnecke arbeitet so lange, bis ein bestimmtes Gewicht, das sog. Grobgewicht, erreicht ist. Gleichzeitig fördert sie aber auch Wägegut in die Gänge der unter, ihr liegenden und bis zur Erreichung des Grobgewichtes stillstehenden Feinfüllschnecke. Sodann wird die Grobfüllschnecke ausgeschaltet und die Feinfüllschnecke in Gang gesetzt, welche die am vollen Gewicht noch fehlende Menge in die Lastschale fördert.
Diese bekannten Waagen haben infolge der beschriebenen Anordnung der Förderschnecken den Nachteil, daß durch die Versorgung der Feinfüllschnecke mit Wiegegut durch die Grobfüllschnecke Pressungen des Wägegutes in den Gängen der Feinfüllschnecke entstehen, wodurch gleichzeitig auch Brückenbildungen des Wiegegutes stattfinden, so daß die Genauigkeit der Wägungen beim Arbeiten der Feinfüllschnecke beeinträchtigt wird. Gerade bei der Arbeit der Feinfüllschnecke kommt es aber darauf an, das Wiegegut in lockerem Zustande an die Ausmündung der Feinfüllschnecke zu fördern, damit das Wägegut in stetigem, leicht fließendem Strom in die Gewichtschale gelangt.
Die Erfindung bezweckt, diese Mängel zu beseitigen.
Dies geschieht dadurch, daß zwecks an sich bei Waagen mit völlig voneinander getrennten Förderschnecken für Grob- und Feinfüllung bekannten gleichzeitigen Arbeitens beider Förderschnecken während der Grobfüllperiode die Enden der beiden übereinanderliegenden Förderschnecken im frei zufließenden Wägegutstrom liegen, während die übrigen Teile der Schnecken in getrennten Gehäusen angeordnet sind.
Gemäß der Erfindung befinden sich außer den hinteren Enden der beiden Förderschnecken, die gemeinsam im frei zufließenden Wägegutstrom liegen, die Schnecken der Waage in getrennten Gehäusen und fördern bei gleichzeitigem Arbeiten bis zur Erreichung
des Grobgewichtes in selbständig fließenden Strömen das Wägegut in die Lastschale der Waage.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß der Querschnitt der öffnung für den Zustrom des Wägegutes am hinteren Ende der Feingutförderschnecke verstellbar ist, beispielsweise durch einen von außen zu betätigenden Schieber, ίο Durch diese Einrichtung kann man die Menge des zur Feingutschnecke abgeleiteten Stromes beliebig verkleinern oder vergrößern und damit die Förderung des Feingutstromes in gut aufgelockertem, gelüftetem Zustande in die Lastschale regeln.
Die Abb. 1 und 2 zeigen die Anordnung von zwei in getrennten Schneckengehäusen angeordneten und übereinanderliegenden Förderschnecken, wobei die obere mit größerem . 20 Durchmesser für die Grobfüllung und die untere mit kleinerem Durchmesser für die Grob- und Feinfüllung dient.
In Abb. ι befinden sich beide Förderschnecken in der Arbeitsstellung während der Grobfüllung, beide Einlaufklappen sind ge-■ öffnet; in Abb. 2 ist die Grobstromschnecke ausgeschaltet, die Grobstromklappe befindet sich in der Schließstellung.
Das Wägegut gelangt aus dem Zulauf rohr a zur Grobstromschnecke b und infolge der öffnung in der Schneckentrogtrennwarid durch diese hindurch gleichzeitig zur Feinstromschnecke c. Zwecks Regelung des Zulaufes zur Feinstromschnecke dient ein einstellbarer Schieber d. Der Antrieb beider Förderschnekken wird durch ein Getriebe e, f, g bewirkt und ist so eingerichtet, daß bei Beginn der Wägung und während der Grobfüllung beide Förderschnecken zusammen arbeiten, und zwar kann die Grobstromschnecke mit geringerer und die Feinstromschnecke mit größerer Geschwindigkeit eingerichtet werden, damit je nach Art des Wägegutes für dieses genügend Zeit bleibt, durch die öffnung der Schneckentrogtrennwand in die Feinstromschnecke zu gelangen und der Feinstrom, möglichst gleichmäßig wird. Bei Beendigung der Grobfüllung schließt sich die Grob'stromklappe h, wobei gleichzeitig die Kupplung i so durch ein nicht dargestelltes Gestänge in be-
kannter Weise betätigt und die Grobstromschnecke b stillgestellt wird (Abb. 2). Die Feinstromschnecke c arbeitet nunmehr allein, und das Wägegut fließt jetzt nur durch die in der Grobstromklappe h vorgesehene Streuöffnung K Auf der Welle der Feinstromschnecke c ist ein Rührkorb I angeordnet, · welcher nicht allein ein Auflockern und ein gleichmäßiges Durchfließen des Feinstromes durch die Klappenöffnung bewirkt, sondern auch das Wägegut während der Grobfüllung auflockert und mit dem Feinstrom vermischt. Nach Beendigung der Feinfüllung schließt sich in bekannter Weise die Feinstromklappe m, hierbei wird die Kupplung η ^5 ausgeschaltet und die Feinstromschnecke c stillgestellt.
Die Entlüftung des in den Wiegebehälter (Sack oder Wiegegefäß) fallenden Wägegutes erfolgt andauernd durch das über dem Einlaufkanal 0 angebrachte Filter f.
Die beschriebene Einlauf- und Zuführungsvorrichtung kann sowohl bei Bruttowaagen, wie in der Zeichnung dargestellt, als auch bei Nettowaagen angeordnet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Einlauf- und Zuführungsvorrichtung an selbsttätigen Waagen für pulverförnu'ge und mehlartige Stoffe mit zwei übereinanderliegenden Förderschnecken für Grob- und Feinfüllung mit Wägegutzuführung am hinteren Schneckenende, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks an sich bei Waagen mit völlig voneinander getrennten Förderschnecken für Grob- und Feinfüllung bekannten gleichzeitigen Arbeitens beider Förderschnecken während der Grobfüllperiode die Enden der beiden übereinanderliegenden Förderschnecken (Jo, c) im frei zufließenden Wägegutstrom liegen, während die übrigen Teile der Schnecken in getrennten Gehäusen angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der öffnung für den Zustrom des Wägeguts am hinteren Ende der Feingutförderschnecke durch einen Schieber (d) o. dgl. verstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923748C (de) * 1950-12-19 1955-02-21 Sieg Kg Zufuehrungsvorrichtung an automatischen Waagen, insbesondere fuer Mehl und mehlartiges Gut

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923748C (de) * 1950-12-19 1955-02-21 Sieg Kg Zufuehrungsvorrichtung an automatischen Waagen, insbesondere fuer Mehl und mehlartiges Gut

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