DE62418C - Gaskraftmaschine mit Flammzündung - Google Patents
Gaskraftmaschine mit FlammzündungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L7/00—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements
- F01L7/08—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements with conically or frusto-conically shaped valves
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Neuerungen an Gasmaschinen
mit Fiammenzündung bestehen im wesentlichen in der Anordnung eines von Gas- und Luftzuführungskanälen
durchsetzten Kegels (oder _ Cylinders) zwischen dem Cylinderraum und
der Zündflamme, welcher Schieberkegel durch eine von der Maschine betriebene Steuerung
derart gedreht wird, dafs die zur Entzündung des explosiblen Gemisches nothwendige Verbindung
zur rechten Zeit hergestellt wird und im Augenblick der Zündung selbst die Zündkanäle
bereits vollkommen gegen die Flamme zu abgeschlossen sind. Das Gehäuse, in welchem
sich der die Gas- und Luftkanäle enthaltende Schieberkegel (oder Cylinder) dreht,
kann entweder, am 'Cylinder befindlich, lediglich zur Aufnahme des Kegels dienen oder
überdies' noch die Ventilkammern für das explosible Gemisch und die Auspuffgase enthalten.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist eine der Erfindung gemäfs eingerichtete Gasmaschine
dargestellt.
Es zeigen:
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht und theilweisen senkrechten Schnitt der Maschine,
Fig. 3 die Ein- und Ausströmkanäle des Cylinders,
Fig. 4 und 5 zwei senkrecht auf einander stehende Schnitte durch das Kegelgehäuse, von
denen Fig. 4 nach x-x in Fig. 5 und Fig. 5 nach x1 -x1 in Fig. 4 geführt ist,
Fig. 6 einen waagrechten Schnitt durch das Kegelgehäuse nach der Linie x2-x2 in Fig. 4,
Fig. 7 und 8 Querschnitte,
Fig. 9 eine Ansicht des Kegels,
Fig. 10 eine Vorderansicht des Gehäuses bei
herausgenommenem Schieberkegel,
Fig. 11 einen Querschnitt durch den Kegel
und einen Theil des Gehäuses, in welchem die Kanäle in jener Stellung ersichtlich gemacht
sind, welche sie nach erfolgter Drehung des Kegels kurz vor der Zündung einnehmen.
Wie aus den Fig. 4, 5 und 6 ersichtlich, ist bei der zur Darstellung gebrachten Anordnung
der Schieberkegel A in einem Gehäuse B drehbar, welches die Ansaugventilkammer B1 für
das explosible Gemisch und die Auspuffventilkammer -B2 enthält. Die Drehung des Kegels A
wird von der Stange a1 5er Steuerung veranlafst
(Fig. ι und 2), welche mit dem andererseits fest an der Kegelachse α sitzenden Hebel α1
in gelenkiger Verbindung steht.
Bewegt sich der Kolben aus der in Fig. 2 dargestellten Höchststellung nach abwärts, so
wird durch die hierbei eintretende Saugwirkung das Ventil b, Fig. 4, der Ansaugkammer B1
geöffnet, welches sowohl die Gaszuleitung als den diese umschliefsenden ringförmigen Luftzuleitungsraum
abschlofs, so dafs durch die . Rohrleitung 61 Gas und durch die Oeffnungen
bz der Ansaugkammer B1 Aufsenluft eindringen
und durch die Oeffhungen i>* des
Kegelgehäuses B in den Kanal b5 desselben sich mischend einströmen, durch welchen sie
der Durchbohrung c der Cylinderwandung zu-
Claims (2)
- geleitet werden. Im Cylinder wird dann das gebildete explosible Gemenge bei der nächsten Aufwärtsbewegung des Kolbens zusammengeprefst. Die in die Ansaugkammer eintretende Luftmenge kann vermittelst des drehbaren, die Lufteinströmungsöffnungen b3 mehr oder weniger freigebenden Schiebers b2 geregelt werden.Während des Saughubes und dann bis gegen das Ende des Pressungshubes des Kolbens verharrt der Kegel A in der in Fig. 5 ersichtlich gemachten Lage, welche der in Fig. 2 gezeigten Steuerungsstellung entspricht. Der durch eine Zunge theil weise zweigetheilte Mittelkanal Äl des Kegels A ist während dieser Zeit gegen die Durchbohrung c der Wandung des Cylinders C1 abgeschlossen, während seine Zweigkanäle α3 und al mit dem Luftkanal f>6 bezw. dem zur Flamme führenden Zündkanal b1 im Kegelgehäuse B in Verbindung stehen. Durch einen ebenfalls im Kegelgehäuse B befindlichen, mit der Gasleitung bs in Verbindung stehenden Kanal b9 dringt Gas in das schräge Kanälchen a5, um in den Zündkanal <z4 des Kegels zu gelangen, welcher bei der in Rede stehenden Stellung des Kegels mit dem vorerwähnten Zündkanal b1 im Kegelgehäuse in unmittelbarer Verbindung steht. Im Mittelkanal A1 des Kegels A brennt demnach bei dieser Lage das durch die Zündkanäle a* und b7 mit der Flamme in Verbindung stehende Gemisch der durch be und a3 eindringenden Luft und des durch b9 und a5 zuströmenden Gases. Die Zündflamme b10 wird durch das Rohr b11 gespeist.Bei Beginn des Pressungshubes schliefst sich das Ansaugventil b, und in dem Augenblick, wo die Kurbel am Ende des Pressungshubes den todten Punkt durcheilt, wird der Kegel A durch die Steuerung rasch gedreht. Der Mittelkanal A1 wird hierdurch gegen den Luftkanal be, den Zündkanal b7 und den Gaskanal b9 im Kegelgehäuse (mit welchen er früher durch seine Zweigkanäle a3 a4 und a5 in Verbindung stand) abgeschlossen und gelangt durch Vermittelung der Kanäle a6 und b5 im Kegelgehäuse und der Durchbohrung c der Cylinderwandung in Verbindung mit dem Cylinderraum, dessen geprefstes explosibles Gemisch sich an der im Mittelkanal A1 des Kegels A brennenden Flamme entzündet.Um das Verlöschen der im Kegel A brennenden Flamme zu verhindern bezw. um den im Cylinder und den im Mittelkanal A1 des Kegels herrschenden Druck auszugleichen, ist im Kegel A ein (bei der in der Zeichnung Fig. 5, 7 und 8 dargestellten Anordnung rechtwinklig gebohrter) Kanal a1 vorgesehen, der, kurz bevor die die Zündung veranlassende Verbindung der Kanäle c bs a6 A1 stattfindet, mit dem im Kegelgehäuse B gebohrten Kanälchen f>12, Fig.- 5, 10 und 11, in Verbindung tritt und in dieser Stellung explosibles Gemisch aus dem Cylinder durch das schräge Kanälchen a5 (durch welches früher Gas einströmte) dem Mittelkanal A1 zuführt (Fig. 6, 8 und 11), aus welchem bei der gleich darauf stattfindenden Verbindung mit dem Cylinder eine Stichflamme durch die Kanäle ae £5 c in denselben schlägt.Hat der durch die Ausdehnung des explosiblen Gemisches nach abwärts getriebene Kolben C seinen Hub vollendet, so wird durch das Gestänge bu, Fig. 1 und 2, der Steuerung das Ausströmventil bw, Fig. 4 und 5, geöffnet und die Verbrennungsgase werden durch die mit der Bohrung c1 der Cylinderwandung in steter Verbindung stehende Ventilkammer B2 im Kegelgehäuse in die Auspuffleitung b15, Fig. 2 und 4, getrieben. Das Auspuffventil b13 schliefst sich vortheilhaff unter der Einwirkung einer Feder £16 (Fig. 1, 2 und 4).Die Rückstellung des Kegels A kann, wie seine erste Verdrehung, von der Steuerung aus zwangläufig erfolgen, oder seine Bewegung in der einen Drehungsrichtung wird von der Steuerung und seine Bewegung in der anderen Drehungsrichtung durch Federkraft veranlafst.Zweckmäfsig erscheint es, das Kegelgehäuse B mit einem Kühlraum B1 zu versehen, welcher durch einen Kanal b17 in der Gehäusewandung und einen Kanal c2 in der Cylinderdoppelwandung (Fig. 5) mit dem vom Kühlwasser durchströmten Mantel des Cylinders C1, Fig. 2, in Verbindung steht.Steht das Kegelgehäuse B nicht in der dargestellten unmittelbaren Verbindung. mit den Ventilkammern B1 und B2 für das Ansaugen des explosiblen Gemisches und das Entweichen der Auspuffgase, so entfällt der zum Ansaugventil führende Theil des Kanals bs, und die Auspufföffnung c1 der Cylinderwandung steht aufserhalb des Gehäuses mit der Auspuffleitung in Verbindung.Pa τ en τ-An Sprüche:ι. Bei Gaskraftmaschinen mit Flammenzündung ein zwischen dem Cylinder und der Zündflamme in einem Gehäuse B angeordneter, von der Steuerung des Motors abwechse-. lungsweise in zwei Endstellungen gedrehter Schieberkegel (oder Cylinder) A mit einem inneren Flammenkanal A1 und von diesem ausgehenden Kanälen, nämlich einem Luftkanal α3, einem Zündkanal Λ4, einem Gaskanal <z5, einem Druckausgleichungskanal a1 und einem im Schiebergehäuse liegenden Verbindungskanal mit dem Cylinder ae.
- 2. Bei Gaskraftmaschinen mit dem unter 1. gekennzeichneten Schieberkegel (oder Cylinder) A ein diesen umschliefsendes Gehäuse B mit Ventilkammern J31 und B2für das Ansaugen des explosiblen Gemisches bezw. für das Entweichen der Auspuffgase.Bei Gaskraftmaschinen der unter i. und 2. gekennzeichneten Einrichtung eine Ventilkammer B1 für das Ansaugen des explosiblen Gemisches mit von einem durchbrochenen drehbaren Schieber &2 mehr oder weniger verschliefsbaren Lufteinströmungsöffnungen i>3 und einem die getrennten Luft- und Gasleitungen gleichzeitig verschliefsenden Ventil b, zum Zwecke, bei (infolge der Wirkung des Saughubes) geöffnetem Ventil Luft und Gas gleichzeitig aus der Ventilkammer ß1 durch kleine, ihre Mischung veranlassende Durchbohrungen £>4 einer Scheidewand in den Ansaugkanal 2>5 c des Cylinders einströmen zu lassen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=336404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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