DE624659C - Duesenanordnung fuer Metallspritzapparate - Google Patents
Duesenanordnung fuer MetallspritzapparateInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/16—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
- B05B7/20—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
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Description
Die Durchmischung· des Brenngases (Wasserstoff, Acetylen, Leuchtgas usw.) mit
dem zusätzlichen entweder unmittelbar aus Sauerstoff bestehenden oder Sauerstoff enthaltenden
gasförmigen Mischbestandteil für das die Schmelzflamme des draht- oder
pulverförmigen Schmelzgusses speisende Gemisch geschieht bei den bekannten Düsensystemen
derart, daß das Brenngas mit seinem Mischbestandteile entweder zwei Platten
durchströmen muß, in denen Rinnen enthalten sind, durch welche die Vermischung stattfindet, oder die Gasanteile mischen sich
unter Wegfall der Mischplatten innerhalb eines in die Hinterfläche des Düsenhalterkörpers
eingelassenen Kanal- und Rinnensystems.
Es hat sich nun gezeigt, daß trotz aller Bestrebungen, durch die vorgenannten Mittel
eine vollkommene Durchmischung der Gasanteile des Brennstoffgemischs zu erreichen,
infolge der verschiedenen spezifischen Gewichte und hiermit der geänderten Bewegungsgeschwindigkeiten der Gasanteile auf den
Wegen, welche die Mischung von den obengenannten Mitteln durch im Düsenhalterkörper
vorgesehene Längsbohrungen bis zur Eintrittsstelle in die Gasführungsdüse zurückzulegen
hat, wieder Veränderungen der Mischung eintreten, welche vielleicht auf eine Abspaltung von Teilen der leichteren und
hiermit flüchtigeren Gasanteile von den schwereren und daher trägeren Gasen zurückzuführen
sind. Das hat zur Folge, daß an manchen Stellen der ringförmigen Flamme, die aus dem Gasgemisch gespeist wird, Überschüsse
an Brenngaszufuhr infolge eines ungenügenden Anteils an Sauerstoff und hiermit
reduzierende Wirkungen auf das Schmelzgut entstehen, während an den dazwischenliegenden
Flammenstellen infolge zu reichlichen Gehalts an Sauerstoff oxydierende Wirkungen
auf das Schmelzgut ausgelöst werden, wodurch die Gleichmäßigkeit in der Struktur der
gespritzten Metallschichten beeinträchtigt wird·.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile dadurch zu beseitigen, daß
man dem Düsentragkörper auf der den Düsen zugekehrten Stirnfläche einen seine Verteilerrinne
für das Mischgas abdeckenden Ringkörper vorlagert, welcher von dem gegen
den Düseiihalterkörper abgedeckten Fuß der Mitteldüse umgeben wird und als Hilfsmittel
für die Erzwingung einer in einem ringförmigen Durchgangsspalt erfolgenden zweiten
Durchmischung der Gasanteile ausgangs der Verteilerrinne dient.
Einige Ausführungsbeispiele dieser Anordnung sind in den Abb. 1 bis 9 der Zeichnung
dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι bis 3 ein erstes Ausführungsbeispiel
gemäß Abb. 1 im Längsschnitt durch das ganze Düsensystem, in Abb. 2 im Längsschnitt
durch den in die Verteilerrinne eingesetzten Ringkörper und in Abb. 3 in der Frontansicht
auf den letzteren.
Die Abb. 4 bis 6 zeigen eine zweite Ausführung des Ringkörpers in der Rückenansicht,
im Längsschnitt und in der Frontansicht.
In den Abb. 7 bis 9 ist eine dritte Ausführungsart des Ringkörpers im Längs-
schnitt, in. der Seitenansicht und in der Frontansicht veranschaulicht.
Das Düsensystem, welches im in Abb. ι dargestellten Falle zum Verspritzen draht-S
förmigen Metalles 22 eingerichtet ist, besteht in bekannter Weise aus dem an der Sitzspiegelfläche
3B der Vorderwand des Apparategehäuses 3 mittels des Rohr Stutzens 16 und
der Mutter 18 befestigten Düsenhalterkörper 8 und drei an demselben angeschraubten Düsen.
Von den letzteren dient die Innendüse 23 zur Führung des Spritzguts 22, die mittlere Düse
2i, welche unter Beibehaltung von Durchgangskanälen
24 die Innendüse umgibt, zur Führung der Brenngasmischung und diezweiteilige
Außendüse! 25 bis 25s zur Führung des
Zerstäubungsmittels, z. B. Preßluft. Das Zerstäubungsmittel tritt durch den vordersten
Stutzen 5 der drei Stutzen 5, 5ß, S6 unter
Durchströmen der Bohrung des Kükens 4 in den Kanal 26 der Gehäusevorderwand bzw.
die Anschlußbohrung 26* in den im DüsenJ
halterkörper 8 befindlichen Querkanal 2ÖB
und von hier durch den Düsenkanal 25* zwisehen
der Mitteldüse 21 und die um letztere angeordnete Außendüse 25 bis 25° am Ende
des Düsensystems aus.
Den Durchgangskanälen 24 zwischen Innen -und Mitteldüse wird das Mischgas zur
Unterhaltung der Schmelzflamme durch eine oder zwei Kanäle 37 im Düsenhalterkörper
zugeführt, und zwar in bereits vorgemischtem Zustande. Die Vormischung geschieht auf
bekannte Weise entweder mit Hilfe von Mischplatten oder eines in die Anlagefläche
des Düsenhalterkörpers gegen den Sitzschliffspiegel 3a eingelassenen Rinnensystems
und braucht hier nicht weiter dargestellt und beschrieben zu werden. Das Brenngas dieser
40. Mischung wird der Bohrung 6 durch den Schlauchstutzen Sa, das Zusatzgas (Sauerstoff,
Preßluft) derBohrung6a durcfrStutzen $b
zugeführt.
Nachdem beide Gase vorgemischt sind, treten sie durch die Bohrung137 oder mehrere
derselben in die in die Vorderfläche des Düsenhalterkörpers 8 eingelassene Ringrinne
38 ein.
Erfindungsgemäß ist nun in den Ringraum 38, der nach vornehin von dem. Fußstück 2 ia
der Mitteldüse" 21 umschlossen wird, ein
Ringkörper 2 eingelassen, und zwar so, daß derselbe durch einen Sattel oder einen Flansch
23" der Innendüse 23, die mit ihrem mit Gewindegängen ausgestatteten Ende in ein
Muttergewinde des Düsenhalterkörpers 8 eingeschraubt ist, gegen Herausfallen oder Verschiebung
nach vorn gesichert bleibt. Durch, mehr oder minder tiefes Hineinschrauben des
Endes der Innendüse von 23 in der Mutterbohrung von 8 kann der umfängliche Ringspalt
zwischen dem Einsatzkörper 2 und der äußeren Innenwand von 38 verengt oder
erweitert ^werden.
Zu diesem Zweck ist ein vorderer Umfangsteil 2a des Ringkörpers 2, der mit der engeren
Bohrungsstufe 2e schließend auf einem zylindrischen Ansatz des Düsenhalterkörpers 8
verschiebbar sitzt, konisch abgedreht, derart, daß eine Verschiebung nach dem Gehäuse hin
den Spalt verengt, eine entgegengesetzte Verschiebung den Spalt erweitert. Um eine Verdrehung
des Körpers 2 beim Verstellen von 23 und hiermit von 2 zu verhindern, ist eine Sitzsicherung in Gestalt eines in 38 eingelassenen
Haltestiftes 1 vorgesehen, dessen Vorderteil von der Nut oder Bohrung ib des
Einsatzkörpers 2 umschlossen wird.
Durch das Hindurchzwängen des in die Rinne 38 eintretenden Mischgases durch den
Ringspalt zwischen 2 bis 2° und 38 wird eine
sehr gleichmäßige Verteilung und Durchmischung der Gasanteile der Brenngasmischung
unmittelbar vor den Eintritt der Mischung in den Raum 24 herbeigeführt. 8g
■Diese Wirkung läßt sich nach der Ausführung gemäß Abb. 4 bis 6 noch verbessern,
wenn man die in 38 eintretenden vorgemischten Gase zwingt, vor ihrem Durchgang
durch den Spaltring zwischen 2 und 38 zunächst unter Prall- und Stoßwirkung noch
einmal einige verteilt angeordnete Kanäle zu durchströmen. Dazu ist dem hinteren Umfangstedl
von 2, also zwischen 2 und 2«, noch eine Rinne 2' vorgelagert, welcher die Gasmischung
aus 38 durch ein Loch oder einige Löcher 2d zugeführt wird, worauf der Eintrittsstrom,
unter Verteilung in 2« mittels der versetzt zu 7.d angeordneten Lochungen ii und
gleichzeitig durch den Spalt wiederholt gemischt, zwischen 2" und 38 in die Durchgangskanäle
24 tritt.
Eine andere Art der Verteilung und Durchmischung unter Stoß- und Prallwirkung
zeigt die Ausführungsweise des Einsatzkörpers 2 nach Abb. 7 bis 9. Bei letzterem
sind die Lochungen 2d bis 2f ersetzt durch in
den Umfang von. 2 bis 2? eingelassene sich
kreuzende Nuten 2e, die eine noch wirksamere
Stoß-, Prall- und Mischwirkung ergeben wie die Lochungen 2d, 2f.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Düsenanordnung für Metallspritzapparate, bestehend aus einer Innendüse zur Führung des Spritzgutes, einer diese umgebenden Mitteldüse zur Führung der Brenngasmischung und einer Außendüse zur Führung des Zerstäubungsmittels, dadurch gekennzeichnet, daß dem Düsentragkörper (8) auf der den Düsen (21,23, 25) zugekehrten Stirnfläche ein seine Verteilerrinne (38) für das Mischgas abdeckender R ingkörpter (2) vorgelagert ist, welcher von dem gegen den Düsenhalterkörper (8) abgedichteten Fuß der Mitteldüse (21) umgeben wird und als Hilfsmittel für die Erzwingung einer in einem ringförmigen Durchgangsspalt erfolgenden Durchmischung der Gasanteile ausgangs der Verteilerrinne (38) dient.
- 2. Düsensystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Düsenhalterkörper (8) lösbar befestigte Fuß der Innendüse (23) mit einem Flansch (230) ausgestattet ist, der den die Verteilerrinne (38) abdeckenden Ringkörper (2) in regelbarer Stellung an seinem Sitz festhält.
- 3. Düsensystem nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerrinne (38) und der sie abdeckende Ringkörper (2) mit Haltestiften (1) gegen Verdrehung des Ringkörpers zur Verteilerrinne ausgestattet ist.
- 4. Düsensystem nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verteilerrinne (38) abdeckende Ringkör per (2) einen konisch abgedrehten Umfangsteil (2a) besitzt, der_ durch mehr oder minder dichte Anpressung an die Innenwand der Verteilerrinne (38) die Weite des ringförmigen Durchgangsspaltes für die Gasmischung zu regeln ermöglicht.
- 5. Düsensystem nach Anspruchs bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verteilerrinne (38) abdeckende Ringkörper (2) die Verteilerrinne mit einem hinteren Teil seines Umfangs völlig abschließt, aber eine Umlaufnute (2') besitzt, die durch Löcher (2d) im hinteren Umfangsteil den Mischgaseintritt ermöglicht, wobei die Weiterführung des Mischgases in die Düse durch versetzt zu den hinteren Löchern (2d) im Vorderteil des Ringkörpers vorgesehene Lochungen (2f) erfolgt.
- 6. Düsensystem nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Außenumfang des die Verteilerrinne abdeckenden Ringkörpers (2) kreuzweise verlaufende Durchgangsnuten (2e) für die Erzwingung einer wiederholten und an zahlreichen Stellen bewirkten Mischung der Brenngasmischung vorgesehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM130220D DE624659C (de) | 1935-02-27 | 1935-02-27 | Duesenanordnung fuer Metallspritzapparate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM130220D DE624659C (de) | 1935-02-27 | 1935-02-27 | Duesenanordnung fuer Metallspritzapparate |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE624659C true DE624659C (de) | 1936-01-25 |
Family
ID=7331933
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM130220D Expired DE624659C (de) | 1935-02-27 | 1935-02-27 | Duesenanordnung fuer Metallspritzapparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE624659C (de) |
-
1935
- 1935-02-27 DE DEM130220D patent/DE624659C/de not_active Expired
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