DE625577C - Verfahren zur Trennung der festen von den fluessigen Fettsaeuren aus einem Gemisch - Google Patents
Verfahren zur Trennung der festen von den fluessigen Fettsaeuren aus einem GemischInfo
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- DE625577C DE625577C DEC47037D DEC0047037D DE625577C DE 625577 C DE625577 C DE 625577C DE C47037 D DEC47037 D DE C47037D DE C0047037 D DEC0047037 D DE C0047037D DE 625577 C DE625577 C DE 625577C
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Description
- Verfahren zur Trennung der festen von den flüssigen Fettsäuren aus einem Gemisch Bekannt ist die Möglichkeit der Trennung fester Fettsäuren von den flüssigen durch Behandlung mit zwei Verseifungsmitteln, nacheinander oder gleichzeitig, von denen das eine in dem verwendeten Lösungsmittel unlösliche, das andere lösliche Seifen liefert.
- Es wurde nun gefunden, daß die Trennung fester Fettsäuren von den flüssigen auch dann sich erreichen läßt, wenn man lediglich eine Teilverseifung mit einer solchen Base herbeiführt, deren Seifen in dem verwendeten Lösungsmittel unlöslich sind, da hierbei die festen Fettsäuren zuerst zur Verseifung gelangen. Als solche Basen können dabei für die Teilverseifung sowohl die Erdalkalihydroxyde als auch Metallhy droxyde dienen. Diese Seifen können dabei naturgemäß neben direkter Herstellung durch Behandlung der Fettsäuren mit den genannten Basen auch durch Umsetzung von Alkaliseifen mit Salzen dieser Basen gewonnen werden.
- Der Fortschritt gegenüber den älteren Verfahren liegt zunächst darin, daß an Verseifungsmitteln gespart wird, und ferner, daß das Abtrennen der unlöslichen Seifen aus dem fettsäurehaltigen Lösungsmittel weit leichter, auch bei höheren Konzentrationen als aus Seifenlösungen, vor sich geht.
- Beispiel i i oo kg Erdnußölfettsäure werden in i oo kg Alkohol gelöst und a kg Calciumhydroxvd eingetragen. Nach kurzem Kochen ist die Kalkseifenbildung beendet. Nach dem Erkalten scheidet sich die Kalkseife der festen Fettsäure in leicht filtrierbarer Form ab. Die abgeschiedene alkoholische Fettsäur elösung wird alsdann zur Gewinnung der flüssigen Fettsäuren abgedampft. Die Ausfällung der festen Fettsäuren kann auch in gleicher Weise bei Verwendung geringerer Kalkmengen fraktioniert erfolgen.
- Die festen Fettsäuren als solche werden durch Zerlegen der Kalkseifen gewonnen. Beim Fraktionieren resultiert so z. B. eine feste Fettsäure vom Titer etwa 65° in der ersten Fraktion, enthaltend wesentlich Arachinsäure und Lignocerinsäure, und bei einer zweiten fraktionierten Fällung eine feste Fettsäure von etwa 5o°, während andererseits eine flüssige Fettsäure vom Titer o° und darunter sich erzielen läßt.
- Beispiel a i oo kg Tranfettsäure werden mit 3,5k-Kalkhydrat durch Erwärmen teilverseift, wobei sich die gebildete Kalkseife in der verbleibenden freien Fettsäure löst. Die heiße Flüssigkeit wird alsdann unter Rühren in die doppelte Menge Alkohol eingetragen, wobei nach dem Erkalten die Kalkseife der festen Fettsäuren ausfällt und die blanke, Barüberstehende Flüssigkeit abgezogen werden kann. Aus dieser können evtl., wie nach Beispiel i, weitere Mengen festerer Fettsäuren ausgefällt werden. Erreichbar ist die Gewinnung von festen Fettsäuren mit Titer etwa 50° und flüssiger Fettsäuren mit Trübungspunkten von minus I°, und darunter.
- Beispiel 3 Knochenfettfettsäure wird in der doppelten Menge Alkohol gelöst und die nach Erkalten ausfallende feste Fettsäure zunächst abfiltriert, deren Titer etwa 5o° beträgt. Zur Ahtrennung der noch gelöst gebliebenen festen Fettsäuren wird die alkoholische Lösung dann weiterbehandelt, gemäB@ Beispiel i. Die nach Zerlegung gewonnene feste Fettsäure wird einer weiteren Charge- Knochenfetttettsäuren wieder zugeführt. An flüssigen Fettsäuren lassen sich so Oleine mit Trübungspunkten von o° und darunter .erreichen. Beispiel g Mit Baryt teilverseifte Palmölfettsäure, gemäßa Beispiel z, wird in Aceton eingetragen und nach diesem Beispiel weiterbehandelt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Trennung der festen von den flüssigen Fettsäuren aus einem in Lösung befindlichen Gemisch, durch Verseifen und Ausfällen der festen Fettsäuren als schwerlösliche Metallseifen, dadurch gekennzeichnet, dab nur eine zur Verseifung der-festen Fettsäuren ausreichende Menge eines solchen Verseifungsmittels angewendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC47037D DE625577C (de) | 1932-10-19 | 1932-10-19 | Verfahren zur Trennung der festen von den fluessigen Fettsaeuren aus einem Gemisch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC47037D DE625577C (de) | 1932-10-19 | 1932-10-19 | Verfahren zur Trennung der festen von den fluessigen Fettsaeuren aus einem Gemisch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE625577C true DE625577C (de) | 1936-02-12 |
Family
ID=7026478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC47037D Expired DE625577C (de) | 1932-10-19 | 1932-10-19 | Verfahren zur Trennung der festen von den fluessigen Fettsaeuren aus einem Gemisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE625577C (de) |
-
1932
- 1932-10-19 DE DEC47037D patent/DE625577C/de not_active Expired
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