DE626009C - Spule fuer Induktionsoefen - Google Patents

Spule fuer Induktionsoefen

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DE626009C
DE626009C DEA74274D DEA0074274D DE626009C DE 626009 C DE626009 C DE 626009C DE A74274 D DEA74274 D DE A74274D DE A0074274 D DEA0074274 D DE A0074274D DE 626009 C DE626009 C DE 626009C
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DE
Germany
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coil
heat sink
heat
synthetic resin
induction ovens
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Expired
Application number
DEA74274D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Moritz Raht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02—Induction heating
    • H05B6/36—Coil arrangements
    • H05B6/42—Cooling of coils

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • Spule für Induktionsöfen Zusatz zum Patent 611 754 Das Hauptpatent 6i z 754. betrifft eine Spule für Induktionsöfen, die aus seinem stromleitenden und einem wärmeabführenden Teil besteht. Gemäß dem Hauptpatent werden litzenförmige Leiter an der Außenseite der das steife Gerüst der Ofenspule bildenden Kühlkörper befestigt. Bei der Herstellung solcher Ofenspulen bereitet die Auswahl des Werkstoffes für den Kühlkörper außerordentliche Schwierigkeiten, da dieser Baustoff eine große Anzahl von Bedingungen erfüllen muß. Bereits der Mangeleiner einzigen der in Frage kommenden Eigenschaften kann einen sonst günstigen Baustoff unbrauchbar machen. Die wesentlichsten erforderlichen Eigenschaften sind die folgenden: Der verwendete Werkstoff muß gut formbar sein; so daß sich aus ihm ein schraubenförmig gewundener Körper mit rohrartigem, vorzugsweise rechteckigem Querschnitt herstellen läßt. Der Baustoff muß, mechanisch sehr fest sein, da der aus ihm hergestellte Kühlkörper die verhältnismäßig großen Kräfte aufzunehmen hat, die die Spulen zusammenhalten. Der Werkstoff soll unmagnetisch sein, damit Wärmeverluste infolge der magnetischen Felder nicht auftreten können; er soll ein elektrischer Nichtleiter sein, damit Isolierungsschwierigkeiten der an ihm zu befestigenden Litzenleiter nicht auftreten können. Der Baustoff für die Kühlkörper muß weiterhin wärmebeständig sein, so daß er der auftretenden Erwärmung infolge Strahlung von der Tiegelwand her standzuhalten vermag, und er soll weiterhin genügende Wärmeleitfähigkeit besitzen, so daß, die auf ihn übertragene Wärme möglichst rasch durch die Kühlflüssigkeit abgeleitet wird.
  • Diese zahlreichen Bedingungen zeigen, daß eine große Reihe sonst in der Technik üblicher Baustoffe von vornherein ausscheidet. Dies gilt insbesondere für die Metalle, da sie entweder elektrisch leitend sind oder magnetische Eigenschaften besitzen; Holz ist nicht genügend wärmebeständig. Viele .andere isolierende und unmagnetische Werkstoffe' sind zu brüchig bzw. nicht formbar, wie Gestein, Glimmer o. dgl.
  • Gemäß der Erfindung besteht der das steife Gerüst der Ofenspule bildende Kühlkörper aus einer Preß- oder Gußmasse aus Kunstharz mit an sich bekannten Füllstoffen, wie Schnitzelmassen oder kristallinischen mineralischen Stoffen. Es hat sich nämlich gezeigt _ daß man einen Werkstoff, der sämtliche der @obengeilannten Bedingungen in befriedigender Weise erfüllt, in den Preß-oder Gußmassen aus Kunstharzen, insbesondere,solchen aus Phenolförmaldehyden, besitzt. Als Füllstoffe für die Kunstharzmasse kommen an sich bekannte Schnitxelmassen, z. B. aus Leinen oder kristallinische mineralische Stoffe, wie Quarz, in Frage. Derartige Kunstharzmassen sind gut formbar, sie sind mechanisch außerordentlich fest, unmagnetisch, elektrisch nicht leitend, sie besitzen die erforderliche Wärmebeständigkeit und hinreichende Wärmeleitfähigkeit. Ein Kühlkörper mit den beschriebenen. Eigenschaften läßt sich aus Kunstharz außerdem zu wirtschaftlich durchaus tragbaren Bedingungen herstellen. Die Herstellung des Kühlkörpers kann z. B. nach den an sich bekannten Spritz- bzw. Strangpreßverfahren erfolgen. Auch können zwei Profilhälften zu dem rohrförmigen Kühlkörper vereinigt werden. Es kann auch so verfahren werden, daß man die 4Iiunstharzmassc um einen leicht schmelzbaren metallischen Körper, dessen Querschnitt dem Hohlraum des Kühlkörpers entspricht, herumpreßt und daß nach vollendeter Ausführung des Kühlkörpers durch Erwärmen das im Innern desselben befindliche, leicht schmelzende Metall zum Herausfließen -gebracht wird. Der Querschnitt des Kühlkörpers kann mit Rücksicht auf die Aufnahme der litzenförmigen Leiter an der dem Tiegel zugekehrten Seite Aussparungen besitzen, und zwar rechteckige, wenn ein Litzenleiter mit ebenfalls rechteckigem Querschnitt verwendet werden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spule für Induktionsöfen nach Patent 6i i 7 5 ¢, dadurch gekennzeichnet, daß der das steife Gerüst der Ofenspule bildende Kühlkörper aus einer Preß- oder Gußmasse aus Kunstharz mit an sich bekannten Füllstoffen, wie Schnitzelmassen oder kristallinischen mineralischen Stoffen, besteht.
DEA74274D 1934-10-09 1934-10-09 Spule fuer Induktionsoefen Expired DE626009C (de)

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