DE62611C - Vorrichtung zum Einzelanruf mit selbsttätiger Ein- und Ausschaltung beliebiger Stellen in Fernsprechanlagen mit mehreren Sprech-Stellen - Google Patents

Vorrichtung zum Einzelanruf mit selbsttätiger Ein- und Ausschaltung beliebiger Stellen in Fernsprechanlagen mit mehreren Sprech-Stellen

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DE62611C
DE62611C DENDAT62611D DE62611DA DE62611C DE 62611 C DE62611 C DE 62611C DE NDAT62611 D DENDAT62611 D DE NDAT62611D DE 62611D A DE62611D A DE 62611DA DE 62611 C DE62611 C DE 62611C
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DENDAT62611D
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J. SACK, Telegraphen-Director a. D., in Berlin N.W., Rathenowerstrafse 81, und die Firma VON MALTITZ & ZIESEL in Köln a. Rh., Hohenzollernring 88
Publication of DE62611C publication Critical patent/DE62611C/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Vorrichtung, welche dazu dient, bei Fernsprechleitungen mit mehreren Sprechstellen eine einzelne Stelle anzurufen, die Verbindung mit dieser herzustellen, die übrigen Stellen aber vollständig auszuschalten, so dafs letztere von dem Anruf nichts hören und von .ihnen aus weder eine Unterbrechung des Gesprächs noch ein Abhorchen stattfinden kann.
Die Vorrichtung ist durch zwei Blätter Zeichnungen dargestellt, während ein drittes Blatt die Stromläufe veranschaulicht. Fig. 1 •und 4 zeigen Längsschnitte; Fig. 2 stellt eine Oberansicht, Fig. 3 einen Querschnitt dar und Fig. 5 bis 25 geben Ansichten der einzelnen Theile.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
. Um den Stromkreis zu schliefsen, wird die Taste α gedrückt und mit ihrem keilförmigen Zapfen a1 gegen den Anker d und die Stromschlufsfeder b bewegt, infolge dessen letztere von dem Stifte1 abgezogen und an den Stift c gedrückt wird (s. Fig. 21). Der Strom geht dann, wie der Gesammtstromlauf und der besondere Stromlauf, Fig. 26 und 29 auf Blatt III zeigen, von der Batterie über Klemme B, Stromschlufsstück c, Feder b, Stromschlufsstift 0, Feder ra1, Hebel m, Klemme L 1 und weiter in die Leitung nach den folgenden Stellen und dann zur Rückleitung oder Er4e.
In den anderen in die Leitung eingeschalteten Sprechstellen, bei welchen die Stromschlufsfeder b an dem Stift c1 liegen bleibt, nimmt der Strom seinen Weg von der Leitung über Klemme JL1, Hebel m, Feder m1, Stift 0, Feder b, Stift c1 und von diesem durch den damit verbundenen Elektromagneten d3 nach Klemme Z,2 und weiter in die Erde oder Fortsetzung der Leitung. Der Elektromagnet d3 auf jeder. Sprechstelle wird erregt und zieht seinen Anker d an. Der Anker d ist um die Zapfen d2 drehbar und wird durch die Feder /2, Fig. 2, 18 bis 21, welche unterhalb des Drehpunktes angebracht ist, von dem: Elektromagneten abgezogen.
An dem Anker befindet sich ein Stift d\ welcher in dem gezahnten Schlitz des Kreisstückes g bewe'glich ist. Dieses Kreisstück g wird durch die Feder/ in der Richtung nach links bewegt, und zwar bei jeder Ankerbewegung um einen Zahn.
Wird nun an einer Stelle die Taste dreimal gedrückt und dadurch die Leitung dreimal geschlossen, so werden auch die Anker dreimal angezogen und abgestofsen, wodurch das Kreisstück g an sämmtlichen Sprechstellen um drei Zähne vorwärts bewegt wird. Auf der Welle des Kreisstückes sitzt die Scheibe h mit dem Stromschlufsstift hl, welcher, wie nachher gezeigt wird, nur in einer bestimmten Stellung der Scheibe h mit der Stromschlufsfeder m3 in Berührung kommt. Die Stromschlufsstifte h1 sind in den Vorrichtungen der verschiedenen Sprechstellen an den Scheiben h an verschiedenen Punkten angeordnet, so dafs
ζ. B., wenn die Taste einmal gedruckt wird, der Stift h1 auf der ersten Sprechstelle mit der Stromschlufsfeder m3 in Berührung kommt, während beim zweimaligen Anziehen des Ankers der Stromschlufsstift der zweiten Sprechstelle mit der Feder ms zusammentrifft u. s. w. (siehe Stromlauf Fig. 30).
Die Vorrichtung ist mit einem Uhrwerk verbunden, welches durch die Bewegung des Kreisstückes g und der Scheibe h sofort ausgelöst wird. Es kommen somit die Uhrwerke ■ sämmtlicher in die Leitung eingeschlossener Sprechstellen gleichzeitig in Gang, sofern auf irgend einer Stelle die Taste gedrückt wird, weil durch den elektrischen Strom die Anker sämmtlicher Stellen angezogen und dadurch die Kreisstücke g und Scheiben h vorwärts bewegt werden. Auch die Vorrichtung der rufenden Stelle wird ausgelöst, weil ,durch das Drücken auf den Knopf« der Zapfen α1 gegen den Anker d gedrückt und dadurch der Stift if1 das Kreisstück g um einen Zahn bezw. um mehrere Zähne freigiebt. Das Kreisstück g fällt unter der Einwirkung der Feder / und nimmt die Welle und Scheibe h mit. Die Auslösung des Uhrwerks erfolgt nun durch die Scheibe h. An dieser befindet sich nSmlich ein Einschnitt, in welchem der Zahn k1 des Hebels k ruht (Fig. 1, 4, 5,. 7 bis 10 und 22 bis 23). Letzterer ist an der Achse k2 angebracht, welche den Hebel k3 mit der Sperrklinke A4 trägt. Die Sperrklinke &4, welche sich über der mit einem Hemmstift k5 versehenen Unruhe befindet, läfst den Hemmstift k5 in der einen Richtung durch, hält denselben aber in der entgegengesetzten Richtung fest. Die Feder der Unruhe bleibt, da der Stift ks an geeigneter Stelle angeordnet ist, wenn er hinter der. Sperrklinke ruht, gespannt, so dafs die Unruhe sich sofort durch den Druck ihrer Feder in Bewegung setzt, sobald der Hebel k heruntergedrückt und dadurch der Hebelarm k% gehoben ist. Dies geschieht bei der Drehung der Scheibe h, weil dann der Zahn kl aus dem Einschnitt gedruckt und dadurch die Hebelarme k und k3 bewegt werden (Fig. 4 und 22 bis 25).
Das Uhrwerk bewirkt zunächst eine Bewegung des Hebels m. Nach einigen Secunden nämlich, während welcher das ein- oder mehrmalige Niederdrücken der Taste geschehen kann, verläfst der an der Scheibe / der Laufwelle Z1 befindliche Zahn /2 die Nase η des ,Hebels m und dieser wird durch die Feder ρ nach dem Stromschlufsstift o1 hinbewegt (Fig. 1, 4 und 7 bis 10).
Auf den nicht gewünschten Stellen legt sich nun der Hebel m mit der Feder m2 an den Stift o1 an, wodurch unter Ausschaltung sämmtlicher Vorrichtungen eine unmittelbare Verbindung der Leitungsdrähte, die an den Klemmen L1 und L2 angebracht sind, hergestellt wird, da der Strom von der Leitung über Klemme L1, Hebel m, Feder m2, Stift o1 nach Klemme L2 in die Leitung bezw. zur Erde geht. Auf der anrufenden und der angerufenen Stelle hingegen wird der Fernsprecher bezw. der Wecker in den Stromkreis eingeschaltet (Fig. 26 und 30). Bei der Vorrichtung der rufenden Stelle wird nämlich beim Niederdrücken der Taste α gleichzeitig der Hebel q, welcher sich unter dem Zapfen a1 befindet, niedergedrückt. Der Hebel q wird dann von der Sperrklinke ^1 entgegen der Wirkung der Feder q^ unten gehalten. Wenn nun der Zahn Z2 der Scheibe I die Nase η des Hebels m verläfst, so stöfst der Vorsprung m4 des Hebels m gegen den Hebel q, m wird dadurch in einer solchen Lage gehalten, dafs er weder mit der Feder m1 den Stromschlufsstift 0, noeh mit der Feder m2 den Stift o1 berühren kann (Fig. 9). Es geht somit der Strom über Hebel m, Hebel q, welcher (Fig. 30) mit der Klemme T verbunden ist, und über den Fernsprecher bezw. den Wecker in die Erde oder Rückleitung. Auf. der angerufenen Stelle ist, wie schon erwähnt, durch die ein- oder mehrmalige Herstellung des Stromschlusses der Stift h1 in die . Lage gekommen, dafs die Feder m3 am Hebel m bei der Bewegung von m auf den Stift h1 trifft, wodurch der Hebel m ebenfalls in die Lage gebracht wird, dafs er mit den Federn m1 wz2 weder den Stift 0 noch den Stift o1 berührt. Da nun die Scheibe h mit der Klemme T in Verbindung steht, so wird dem ankommenden Strom über Hebel m, Feder m3, Stift h\ Scheibe h, Klemme Tu. s.w. wie vorher ein Weg in den Fernsprecher oder die Weckvorrichtung geboten. Die Berührung zwischen dem Hebel m und Hebel q bezw. der Feder mB und Stift h1 findet erst nach kurzem Lauf des Uhrwerks statt; der Stromkreis für den Anruf (Batterie- oder Inductionsstrom) bezw. für den Fernsprecher ist nun geschlossen wie folgt:
Von der rufenden Stelle, wo am Fernsprecher der Batterieknopf gedrückt oder der Inductor gedreht wird, über Klemme T, Hebel 5, Vorsprung m4, Hebel m, Klemme L1 in die Leitung, weiter zur gerufenen Stelle und dort über Klemme L1, Hebel w, Feder m3, Nase h\ Scheibe h, Klemme T zum Fernsprecher T1 und hier über den Fernsprechhebel zum Wecker oder bei abgehängtem Fernsprecher durch letzteren selbst nach Klemme Ln und von hier in die Rückleitung bezw. zur Erde.
Das Zurückbewegen des Zahnstückes g und der Scheibe h erfolgt, nachdem eine Umdrehung der Scheibe t, die sich auf der Laufwerkswelle I1 befindet, stattgefunden hat, und zwar durch die Nase i1 (s. Fig. 1, 3, 22 bis
25)· Diese schiebt nämlich den Hebel s, der mit der Nase s1 versehen ist und durch die Feder s2 gehalten wird, ,zurück. Hierdurch wird gleichzeitig der Hebel ν in derselben Richtung bewegt, da er mit dem Hebels durch das Verbindungsglied v1 verbunden ist. Der Hebel ν trägt oben den Stift v2, welcher bei der Bewegung an die Nase g1 des Zahnstückes trifft. Dadurch wird dieses aus der in Fig. 24 gezeichneten Stellung langsam zurückgedreht.
Der Stift d1 des Ankers leistet bei der Zurückbewegung des Zahnstückes keinen Widerstand, da die Zähne des letzteren nach der einen Richtung hin abgeschrägt sind (s. Fig. 2, 20 und 21), so dafs sie den Stift bei der Bewegung seitlich hin- und herschieben. Die beiden betreffenden Stellen bleiben also während einer Umdrehung der Scheibe t, die einige Minuten dauert, auf alle Fälle verbunden, und die anderen Sprechstellen bleiben so lange ausgeschaltet, da der Lauf der Uhrwerke nicht willkürlich unterbrochen werden darf. Sollte das geführte Gespräch während der Umdrehung der Scheibe t noch nicht beendet sein, so mufs der. Anruf der betreffenden Stelle von neuem geschehen.
Nach der Zurückbewegung des Zahnstückes wird zugleich das Uhrwerk wieder angehalten. Mit dem Zahnstück g kommt die auf derselben Welle sitzende Scheibe h ebenfalls wieder in die Anfangsstellung zurück, so dafs der Zahn kl des Hebelarmes k in deren Ausschnitt einfallen kann. Hierdurch fällt der Hebelarm ks mit der Sperrklinke kl wieder auf die Unruhe und hält diese an. Damit das Anhalten des Uhrwerks nicht geschehen kann, bevor die Nase t1 der Scheibe t wieder in die Anfangsstellung (Fig. 22) gekommen und die Nase tl der Scheibe t an der Nase sl des Hebels s vorbeigegangen ist, wurde auf der Achse k2 (für die Hebelk und k3) noch ein besonderer Hebelarm»1 befestigt, welcher vorn einen Haken w1 bildet. In diesen trifft der Stift v2 des Hebels v, sobald dieser durch die Nase ί1 aus der Ruhestellung bewegt wird (Fig. 24 und 25), und hält alsdann den Hebel w, so dafs der Hebelarm A:3 gehoben bleibt, auch wenn der Einschnitt in der Scheibe h das Einfallen des Zahnes k1 gestatten würde. Sobald nun die Nase i1 den Hebel s verläfst, so dafs derselbe durch die Feder s2 wieder zurückgezogen wird, kommt auch der Hebel ν wieder iri seine Ruhelage, und der Stift v2 verläfst den Haken w1, so dafs nun der schwere Hebelarm k3 fallen . kann. Unmittelbar vor bezw. gleichzeitig mit dem Zahnstück g kommt auch der Hebel q in die Ruhestellung zurück, da die auf der Welle l\ Fig. 1, 4, 5 und 7 bis 10, befindliche Nase η1, bevor die Scheibe die Drehung vollendet hat, an die Nase η3 der Sperrklinke*^1 trifft und diese mit dem Haken von dem Stift qB zurückschiebt, infolge dessen die Feder q* den Hebel q in die Ruhelage bringt.
Soll der Wecker der gerufenen Stelle nicht unmittelbar durch Batterie- oder Inductionsstrom in Thätigkeit gesetzt werden, sondern durch Ortsstrom, so wird eine besondere Stromschlufsvorrichtung mit einer Ortsbatterie, wozu auch die Sprechbatterie verwendet werden kann, aufgestellt. Dieselbe besteht aus der Feder u mit isolirt angesetzter Nase u1 und der Stromschlufsschraube m2, Fig. 1 , 3 bis 5, 7 und 9. An der Scheibe'/ ist an entsprechender Stelle ein Stift \ eingesetzt, welcher, nachdem die Vorrichtung kurze Zeit gelaufen ist, die Feder u gegen die Schraube u2 andrückt und dadurch den Weckstromkreis etwa 10 Secunden geschlossen hält.
Der Ortsstrom nimmt folgenden Weg (Fig. 28); von der Batterie nach Klemme W, Feder u, Schraube u2, Klemme L \ Hebel m, Feder m3, Nase hl, Scheibe h, Klemme T zum Wecker und zur Batterie zurück.
Es kann eine Vorrichtung angebracht werden, welche anzeigt, wenn das Laufwerk der Vorrichtung abgelaufen ist und in diesem Falle gleichzeitig die Vorrichtung ausschaltet, so dafs der Strom durch die' betreffende Stelle hindurch weiter in die Leitung oder bei der letzten Vorrichtung zur Rückleitung oder zur Erde geht.
Es wurde auf der Laufwerkswelle ein Rohr χ angebracht, welches dieselbe nicht berührt (Fig. 12 bis 16). Auf diesem Rohr sitzen die Scheiben x1 bis x4. Die Scheiben x1 und x2 sind von einander isolirt, fest mit .einander verbunden und ebenso die Scheiben x3 und x4. Die Scheibe x1 ist mit dem Rohre χ und mit dem in die Leitung eingeschalteten Winkel w% leitend verbunden, während die Scheibe x2 nicht mit dem Rohr χ, jedoch mit dem an die Leitung angeschlossenen Metallstäbchen w^ verbunden ist. Die Scheibe x3 steht mit dem Rohre χ in Verbindung, ist aber mit der Scheibe x4 verschiebbar auf dasselbe aufgesetzt und wird durch die Feder x5 gegen das Stellungsrad el geschoben. Dieses ist mit einer Nase e2 versehen, welche, wenn das Laufwerk abgelaufen, also wenn das Rad sich einmal umgedreht hat, an die Scheibe x4 trifft, so dafs die damit verbundene Scheibe x3 an die Scheibe x2 geschoben und diese dadurch mit dem Rohre χ in Verbindung gebracht wird, so dafs der Strom seinen Weg durch die Stange»'4, Scheibe χ2, Scheibe χ3, Rohr χ, Scheibe χ1 durch den Winkel w% nehmen kann. Dadurch wird der Strom durch den Elektromagneten dl, der in Fig. 6 bis 6 B dargestellten Vorrichtung geleitet und zieht dort den Anker a2 an, was zur Folge hat, dafs die Nasej'3 frei wird. Diese' befindet sich an' einem Hebel y, welcher einen Hammer y1*

Claims (6)

  1. trägt. Letzterer fällt auf eine Glocke und bringt diese zum Ertönen. Die an dem Hebel y angebrachte Scheibe y1 kommt dann vor die Schauöffnung^''4 zu stehen, so dafs stets gesehen werden kann, wenn das Laufwerk abgelaufen ist. Der Hebely kommt in der gehobenen Stellung mit der Feder i1 in Verbindung; wenn er gefallen ist, ruht er auf dem Stromschlufswinkel P.
    Der Hebelj' wird nach dem Aufziehen des Laufwerks vermittelst der Schnury5 in seine frühere Lage gebracht, so dafs die Nasej^3 wieder von dem entsprechenden Zahn des oben federnd befestigten Ankers a? gehalten wird. Der Strom nimmt, wenn das Laufwerk abgelaufen und dadurch die Scheibe x3 an die Scheibe x2 geschoben ist, folgenden Weg (s. Fig. 27): von der Ortsbatterie nach Klemme E, nach dem Metallstäbchen »>4, von diesem durch den Winkel ws nach der Klemme F und von dieser nach der an der betreffenden Signalvorrichtung befindlichen Klemme C zum Hebel y und über Feder i1 zum. Elektromagneten cP, dann über Klemme A zur Ortsbatterie zurück.
    Durch das Abfallen des Hebels y von der Feder i1 wird der Ortsstromkreis sofort wieder unterbrochen. Der jetzt aus der Leitung kommende Strom nimmt nun folgenden Weg: von KlemmeL1 nach Klemme C der Signalvorrichtung über den abgefallenen Hebely, Stromschlufswinkel i2, Klemme D nach Klemme Ln in die Rückleitung oder Erde.
    Pat ε nt-Anspruch ε:
    Eine Vorrichtung, welche es ermöglicht, bei Fernsprechleitungen mit mehreren Sprechstellen nur der gewünschten Stelle allein den Anruf zukommen zu lassen, ohne dafs die übrigen Stellen derselben Leitung dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden, und die nicht gewünschten Stellen mit ihren Apparaten vollständig aus der Leitung auszuschalten, so dafs ein Abhorchen oder Unterbrechen des Gesprächs durch eine' der nicht gewünschten Stellen vollständig ausgeschlossen ist, gekennzeichnet durch:
    i. Die Anordnung des Hebels m, welcher je nach dem Vorrücken eines Laufwerks und dem Niederdrücken einer Drucktaste a durch seine Stromschlufsstücke JW1Wi2OT3Jw,4 mit den Stromschlufsvorrichtungen 0 O1Zz1 oder q in Berührung kommt, um so sämmtliche Stellen entweder anrufen zu können oder dieselben auf Durchsprechsteilung oder auf Sprechstellung zu schalten.
  2. 2. Die Anordnung der Taste α mit dem Zapfen a1, welcher beim Niederdrücken den Hebel q nach unten in die Stromschlufsstellung bewegt, so dafs,er von der Klinke^1 gehalten wird,, und welcher die Stromschlufsfeder b gleichzeitig von der Stromschlufsspitze c1 abhebt und an die Strofnschlufsspitze c andrückt, so dafs der Strom durch den Elektromagneten geführt, die Anker sämmtlicher Stellen angezogen, und die gezahnten Bogenstücke (oder Räder) bewegt werden. :
  3. 3. Die Anordnung der Stromschlufsfeder u mit der Nase u1 in Verbindung mit einer Nase oder einem Stift \ auf der Laufwerkswelle, um, wenn die Nase P auf derselben Welle die Stromschlufsfeder m1 . an den Stromschlufsstift 0 geschoben hat, den Anruf selbstthätig durch Schliefsung eines Ortsstromkreises bewirken zu lassen.
  4. 4. Die Anordnung der Nase nl auf der Laufwerkswelle, welche nach einer Umdrehung derselben die Sperrklinke q1 ausrückt, so dafs der Stromschlufshebel q wieder in die Ruhestellung gelangt.
  5. 5. Die Vorrichtung zur Zurückbewegung, des Bogenstückes g in die Anfangsstellung und zur Unterbrechung der Bewegung des Laufwerks, gebildet durch die Nase tl auf der Laufwerkswelle Z1 in Verbindung mit den Hebeln^ und v, welche durch die Nase so. bewegt werden, dafs der Stift v2 den mit der Nase g1 versehenen Bogenstückhebel in die Ruhestellung bringt, wodurch gleichzeitig der Ausschnitt in der Scheibe h auf der Achse des Bogenstückhebels unter die Nase k1 des Hebels k k3 zu stehen kommt, so dafs dieser mit seiner Sperrklinke /ί* auf die Unruhe fallen kann und diese festhält, sofern die Nase tl die Nase s1 des Hebels s passirt hat, so dafs der Stift v2 des mit s verbundenen Hebels u aus den Haken des an der Welle des Hebels k k3 befestigten Hebels w hervorgetreten ist.
  6. 6. Die Anordnung des Stiftes e2 an dem Stellungsrad e1, welcher den Stromkreis eines Elektromagneten & schliefst, so dafs dieser seinen Anker α2 anzieht und dadurch einen Hebelj' auslöst, wodurch das Ablaufen des betreffenden Uhrwerks angezeigt und eine entsprechende Aenderung des Stromlaufes unter Ausschaltung des Fernsprechers bewirkt wird.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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