DE626162C - Geteilte Felge fuer Drahtseilbereifung - Google Patents

Geteilte Felge fuer Drahtseilbereifung

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Publication number
DE626162C
DE626162C DEK133986D DEK0133986D DE626162C DE 626162 C DE626162 C DE 626162C DE K133986 D DEK133986 D DE K133986D DE K0133986 D DEK0133986 D DE K0133986D DE 626162 C DE626162 C DE 626162C
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DE
Germany
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rim
wire rope
tire
tires
edge
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Expired
Application number
DEK133986D
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English (en)
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Kronprinz GmbH
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Kronprinz GmbH
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Publication date
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Publication of DE626162C publication Critical patent/DE626162C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00—Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04—Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

Für die Räder von Traktoren und anderen Zugmaschinen, die große Drehmomente zu übertragen haben, wurden zunächst Felgen mit zylindrischer Bettfläche und mindestens einem abnehmbaren Seitenflansch vorgesehen, denen Drahtseilgummireifen mit zylindrischen Flächen an den auf dem Felgenbett aufliegenden Randfüßen entsprechen. Eine solche Felge ist in Abb. ι im Querschnitt angedeutet. Das Drehmoment wird von der Achse des Rades über die Felge und den Drahtseilreifen zum Boden dadurch geleitet, daß die Randfüße a, a des Gummireifens unter der Wirkung des im Reifen herrschenden inneren Luftdruckes längs der Linien x, y gegen die Seitenflansche c und d der Felge gepreßt werden. Die dadurch entstehenden Reibungskräfte mußten zurÜbertragung der Drehmomente, also zum Mitnehmen der Felge und des Rades, genügen. Das Aufbringen des Gummireifens vollzog sich leicht, da mindestens ein Seitenflansch der Felge (in Abb. 1 der Flansch c unter Mithilfe eines Verschlußringes e) abnehmbar eingerichtet und der Gummireifen ohne weiteres von der Seite her über das zylindrische Felgenbett geschoben werden konnte. Mit der Zeit wurden Fahrzeuge entwickelt, die immer größere Zugmomente auszuüben hatten. Als zur Bewältigung der Fahrhindernisse auch noch eine Ermäßigung des Luftdruckes notwendig wurde, die den Reibungsdruck verminderte, wurden die entstehenden Reibungskräfte zu gering, um die Drehmomente zu übertragen. Die Drahseilreifen und die Schläuche begannen auf den Felgen zu wandern, die Ventile wurden aus den Schläuchen herausgerissen und zerstört. Man ging deshalb zu einer Felge nach Abb. 2 über. Hierbei sind die an die Seitenflansche c und A sich anschließenden Teile f und g des Felgenbetts schräg gerichtet und die aufliegenden Flächen der Randfüsse δ, δ des Gummireifens entsprechend schräg ausgebildet. Auf diese Weise werden durch den inneren Luftdruck die Randfüße des Drahtseilreifens keilartig in den von den Seitenflanschen c, d und den Bodenteilen f , g der Felge gebildeten Winkel hineingepreßt, wodurch große Reibungskräfte entstehen. Da die Randfüße b, b des Drahtseilreifens und die entsprechenden Flächen' des Felgenbettes nicht mehr zylindrisch sind, kann man aber den Gummireifen auch nach Abnahme eines Flansches nicht mehr von der Seite aufschieben. Die Felge wurde deshalb, wie die Abb. 2 zeigt, als sogenannte Tiefbettfelge mit feststehenden Seitenflanschen ausgebildet, um so den Gummireifen in bekannter Weise dadurch aufbringen zu können, daß die eine Hälfte in das Tiefbett gelegt und die andere Hälfte über den gegenüberliegenden Seitenflansch gezogen wird. Die Tiefbettfelge hat aber zunächst den Nachteil, daß sich der überaus unnachgiebige dicke 6a Drahtseilreifen nur außerordentlich schwierig aufbringen läßt. Das Tiefbett ist weiterhin auch störend, da es den Raum für andere Konstruktionsteile, wie Bremstrommeln, Belastungsgewichte der Räder usw., wegnimmt. Diese er- heblichen Nachteile gegenüber der Felge nach
Abb. ι, die ein leichtes Aufbringen des Reifens ermöglicht und keinen sonst brauchbaren Raum fortnimmt, hat man_aber eben in Kauf nehmen müssen, um die für die großen Drehmomente erforderlichen Reibungskräfte zu schaffen.
Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der Tiefbettfelge zu beseitigen und die Vorteile der Felge mit zylindrischem Bett nach Abb. ι wieder herbeizuführen, trotzdem aber die für die ίο Ausübung großer Zugmomente nötigen Reibungskräfte zu sichern.
Der Erfindung gemäß werden bei einer geteilten Felge für Drahtseübereifung mit einem abnehmbaren Seitenflansch, und einem mittleren Tiefbett die an die Felgenhörner sich anschließenden Teile des Felgenbodens sowie die entsprechenden Flächen der Randfüße des Gummireifens (Drahtseilreifens) schräg gerichtet, wobei der mittlere Teil des Felgenbodens nur um ein Maß vertieft ist, das der Abschrägung der seitlichen Felgenbodenteile und der Randfüße des Gummireifens wenigstens ungefähr entspricht.
Zur Erläuterung sei auf Abb. 3 Bezug genommen. 5, δ sind wiederum die abgeschrägten Randfüße des Drahtseilreifens, c, d die Seitenfiansche (Ohren) der Felge, von denen der erstere abnehmbar ist und durch einen Verschlußring e in seiner Stellung gehalten wird, f und g sind die sich an die Seitenflansche anschließenden schräg gerichteteii Teile des Felgenbodens, deren Schrägung etwa 50 beträgt. Der mittlere Teil h des Felgenbodens ist schwach'verfieft, und zwar ungefähr um ein Maß, das der Schrägung ζ der Randfüße ΐ>, b entspricht. Dieser mittlere Teil des Felgenbodens h ist, wie dargestellt, vorteilhaft zylindrisch ausgebildet, um den Anschluß des übrigen Radkörpers zu erleichtern.
Das Aufbringen des Drahtseilreifens geht leicht vonstatten, da nach dem Abnehmen des Seitenflansches e das durch die geringe Vertiefung des Felgenbodens ermöglichte Spiel ausreicht, um den Randfuß über den nach außen erhöhten Rand des von dem Seitenflansch be-♦5 freiten Felgenbodens hinüberbringen zu können. Es ist festgestellt worden, daß sich der schwere und dicke Drahtseilreifen ebenso leicht aufbringen läßt, wie es bei einem zylindrischen Felgenboden mit abnehmbarem Seitenflansch und einem Drahtseilreifen mit zylindrischen Flächen der Randfüße der Fall ist. Anderseits ist die mittlere Vertiefung des Felgenbodens so gering, daß sie keinen nennenswerten Raum fortnimmt und auf jeden FaE die Anbringung üblicher Konstruktionsteile nicht behindert.
Bemerkt sei, daß bei Wulstfelgen mit Wulstreifen, die als solche keine Drahteinlage haben, schräge Felgenflächen neben einer mittleren Vertiefung des Felgenbettes wegen der Form der Reifen und der Felgenwulste sich ergeben können und auch schon vorgesehen wurden. Daraus kann aber niemals die Wirkung, die der Erfindung gemäß bei Drahtseübereifung sich ergibt, entstehen. Der Verband zwischen dem Wulstreifen und der Wulstfelge wird dadurch herbeigeführt, daß die Randwulste der Gummireifen in die noch nach innen umgebogenen ' Felgenränder eingreifen, wodurch eine elastische Verzwängung entsteht. Schwindet der Luftdruck im Wulstreifen, so verringert sich im gleichen Maße auch die Reibung zwischen Reifen und Felge, so daß der Verband sich löst. Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Drahtseübereifung wird dahingegen das Drehmoment allein dadurch übertragen, daß die breiten drahtbewehrten Randfüße in den Winkel, den die schrägen Flächen des Felgenbettes mit den rechtwinklig angesetzten und nach außen umgebogenen Seitenflanschen büden, hineingetrieben werden und durch Reibung hier festgehalten werden. In dieser Stellung werden die Randfüße zudem auch dann gehalten, wenn der Luftdruck im Inneren des Reifens nachläßt, wobei die einmal hervorgerufene Reibung an den miteinander verkeüten Flächen noch groß genug bleibt, um das Drehmoment zu übertragen, da die Drahteinlage den einmal vorhandenen Zustand sichert. Das ist für den Betrieb der Fahrzeuge mit derartigen Felgen und Reifen von besonderer Wichtigkeit.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Geteüte Felge für Drahtseübereifung, insbesondere für Räder von Traktoren undanderen Zugmaschinen, wobei ein Seitenflansch abnehmbar ist und die Felge ein mittleres Tiefbett aufweist, die an die Felgenhörner sich anschließenden Teile (f, g) des Felgenbodens sowie die entsprechenden Flächen der Randfuße des Gummireifens schräg gerichtet sind und der mittlere Teil (h) des Felgenbodens nur um ein Maß vertieft ist, das der Abschrägung (z) der seitlichen Felgenbodenteile und der Randfüße des Gummireifens entspricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK133986D 1934-05-03 1934-05-03 Geteilte Felge fuer Drahtseilbereifung Expired DE626162C (de)

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DEK133986D DE626162C (de) 1934-05-03 1934-05-03 Geteilte Felge fuer Drahtseilbereifung

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DE626162C true DE626162C (de) 1936-02-21

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DE (1) DE626162C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077090B (de) * 1956-10-12 1960-03-03 Firestone Tire & Rubber Co Steilschultertiefbettfelge
DE1122853B (de) * 1957-04-02 1962-01-25 Giulio Gianetti Saronno Societ Tiefbettfelge fuer Reifen mit oder ohne Schlauch
DE1255524B (de) * 1962-07-31 1967-11-30 Cie Generale Des Etablissement Fahrzeugrad mit Tiefbettfelge
US3421797A (en) * 1966-08-04 1969-01-14 Dayton Steel Foundry Co Tire rims

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DE1255524B (de) * 1962-07-31 1967-11-30 Cie Generale Des Etablissement Fahrzeugrad mit Tiefbettfelge
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