DE62643C - Vorrichtung zum Reinigen von Lampencylindern - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Lampencylindern

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Publication number
DE62643C
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DE
Germany
Prior art keywords
handle
spindle
springs
cylinder
cleaning lamp
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62643D
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English (en)
Original Assignee
F. BLECHA in Steyr, Ober-Oesterreich
Publication of DE62643C publication Critical patent/DE62643C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L25/00Domestic cleaning devices not provided for in other groups of this subclass 
    • A47L25/12Devices or implements for cleaning lamp chimneys

Landscapes

  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zum Putzen von Lampencyiindern. Diese wird, mit einem Abwischtuch bedeckt, in die Cylinder eingeführt, worauf durch eine leichte und einfache Bewegung am Handgriff der Vorrichtung dieselbe sich innerhalb des Cylinders erweitert, so dafs das Wischtuch sich überall an das Innere des Cylinders anlegen mufs.
Die Putzvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Anzahl um eine Spindel angeordneter federnder Metallstreifen von der ungefähren Gestaltung der Erzeugungslinie des Lampencylinders, welche Metallstreifen durch Herausschieben der Spindel aus dem Handgriff gestreckt oder durch Hineinziehen der Spindel in den Handgriff aus einander gedrückt werden, so dafs im ersten Falle der mit dem Wischtuch überdeckte Obertheil der Vorrichtung durch den Cylinderhals leicht in den Cylinder eingeschoben werden- kann, während im zweiten Falle ein Andrücken des Wischtuches an das ausgebauchte Innere des Cylinders erfolgt.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Putzvorrichtung in Fig. ι, 2 und 3 in drei verschiedenen Ausführungsarten, während Fig. 4 eine Oberansicht der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung ist. Fig. 1 zeigt den Handgriff der Vorrichtung im Schnitte, während er in den Fig. 2 und 3 in zwei auf einander senkrechten Ansichten dargestellt ist.
Wie ersichtlich, sind ■ die federnden Metallstreifen m zwischen einer Hülse b und einem Kern b1 an der Spitze der Spindel α oben und zwischen einer Hülse c und dem Oberende des Handgriffes A unten eingespannt. Die Form der Metallfedern ist je nach der Gestalt des zu reinigenden Lampencylinders verschieden, ihre Anzahl dem Umfang desselben angepafst. Die Spindel α wird im Obertheile des Handgriffes A geführt und kann sich in dieser Fuhrung und in der Aushöhlung α1 des Griffes auf- und abbewegen. Diese Bewegung wird ihr vermittelst einer auf der Oberfläche des Griffes auf- und abwärts verschiebbaren Handhabe a2 ertheilt, welche durch ein in einem Schlitze des Handgriffes A geführtes Querstück mit der Spindel a in fester Verbindung steht. Eine Feder α3 wirkt dem von der Handhabe ausgeübten Zuge an der Spindel entgegen, so dafs beim Aufhören desselben die unter seinem Einflufs sich aus einander gebogenen Federn m infolge des Wiederaustretens der Spindel α aus dem Handgriffe A in ihre frühere Lage zurückgelangen.
Die Anordnung kann aber auch derart getroffen werden, dafs die Feder α3 bestrebt ist, die Spindel α stets in den Handgriff hineinzuziehen, um hierdurch die Federn m aus einander zu pressen, welche durch einen Druck an die Handhabe a2 nach aufwärts in die Strecklage gelangen.
In den Fig. 1 und 2 sind die Federn mit vollen Linien in ihrer Ruhestellung dargestellt, während die Stellung der Hülse und der Federn in der durch das Hinausschieben der Spindel
hervorgebrachten Strecklage punktirt angedeutet ist; die strichpunktirten Linien zeigen andererseits die Stellung der Federn m in ihrer geprefstesten, also am weitesten ausbauchenden Lage bei eingezogener Spindel.
Für längere Lampencylinder empfiehlt es sich, wie Fig. 3 zeigt, zwischen die Hülsen b und c noch innere Versteifungsfedern m1 einzuspannen, welche passend in der Mitte durch die um einen an der Spindel α auf- und abbeweglichen Kern gelegte Hülse d vereinigt werden. Die Versteifungsfedern m1 werden beim Hineinziehen der Spindel in den Griff mit den Aufsenfedern m . zusammengeprefst, legen sich aber in der Strecklage, wie dargestellt, von innen an die Federn m an, so dafs sie ihnen als Stütze dienen.'

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Reinigen von Lampencylindern, gekennzeichnet durch eine Anzahl einerseits am Oberende eines Handgriffes A und andererseits am Oberende einer in diesem Handgriff auf- und abbeweglichen Spindel a abgestützter Federn m und einer mit der Spindel a in fester Verbindung stehenden verschiebbaren Handhabe tf2," zum Zwecke, durch die Verschiebung der letzteren nach oben oder unten ein Strecken oder ein Ausbauchen der Federn m zu . bewirken, so dafs im ersten Falle die mit einem Tuch bedeckte Putzvorrichtung durch den Cylinderhals eingeführt werden kann, während im letzteren Falle das Wischtuch fest an die Innenwand des Lampencylinders angedrückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62643D Vorrichtung zum Reinigen von Lampencylindern Expired - Lifetime DE62643C (de)

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