DE627471C - Selbsttaetige, vom Stationsmotor mechanisch angetriebene Rueckmeldeeinrichtung fuer Telegraphenapparate - Google Patents

Selbsttaetige, vom Stationsmotor mechanisch angetriebene Rueckmeldeeinrichtung fuer Telegraphenapparate

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DE627471C
DE627471C DE1930627471D DE627471DD DE627471C DE 627471 C DE627471 C DE 627471C DE 1930627471 D DE1930627471 D DE 1930627471D DE 627471D D DE627471D D DE 627471DD DE 627471 C DE627471 C DE 627471C
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telegraph
mechanically driven
automatic feedback
station motor
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DE1930627471D
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Standard Elektrik Lorenz AG
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
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    • HELECTRICITY
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    • H04L12/00Data switching networks

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Description

In Telegraphenanlagen können die Teilnehmerstellen beliebig miteinander in Verkehr treten in der Weise, daß entweder die Verbindungen von Hand oder selbsttätig hergestellt werden. Dabei ist der Nachteil zu bemerken, daß von Seiten des anrufenden Teilnehmers nicht geprüft werden kann, ob der Apparat des angerufenen Teilnehmers vollkommen betriebsbereit ist oder nicht. Es kann also der Fall vorkommen, daß der anrufende Teilnehmer seine Nachricht der gewünschten Teilnehmerstelle übermittelt, ohne daß von derselben die Nachricht aufgenommen werden kann.
Das wird erfindungsgemäß durch eine selbsttätige, vom Stationsmotor mechanisch angetriebene Rückmeldeeinrichtung an dem Telegraphenapparat vermieden, die nach Anlaufen des Apparates des gewünschten Teilnehmers erst dann mit der Aussendung der Rückmeldezeichen beginnt, wenn der Motor fast seine normale Drehzahl erreicht hat. Diese Art der Rückmeldung ist nicht nur wegen des Fortfalls besonderer Einrichtungen äußerst einfach, sondern auch dadurch in hohem Maße betriebssicher, daß eine Verstümmlung der Rückmeldezeichen mit Rücksicht auf eine noch zu geringe Umlaufzahl des Motors ausgeschlossen ist.
Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens. In der Abb. ι sind zwei Telegraphenstellen A und B dargestellt. Dieselben können entweder von Hand oder selbsttätig über die Zentrale Z miteinander in Verbindung treten. Dargestellt ist an der Telegraphenstelle A der Sendekontakt S1, der Empfangsmagnet M1 und die erfindungsgemäße Einrichtung R1. An der Telegraphenstelle B sind ebenfalls der Sendekontakt S2, der Empfangsmagnetikf2 und die erfindungsgemäße Einrichtung R2 gezeigt. In der Abb. 2 ist die Rückmeideeinrichtung dargestellt, die jeder Telegraphenstelle zugeordnet wird. Mittels derselben wird der anrufenden Teilnehmerstelle die Nummer des gewünschten Telegraphenapparates mitgeteilt. In den Abb. 3 und 4 sind Einzelheiten der Einrichtung der Abb. 2 besonders gezeichnet.
Im folgenden wird die Einrichtung der Abb. 2 näher beschrieben. Auf einer zwangsläufig angetriebenen Achse a des Fernschreibers wird mittels der Zahnräder b und c eine Achse d angetrieben, auf der ein Schneckenrad e und eine Schaltvorrichtung f fest angebracht sind. Die Schaltvorrichtung/ ist in den Abb. 3 und 4 besonders dargestellt. Durch das Schneckenrad e wird ein Zahnrad g angetrieben, welches auf einer zweiten Achsei befestigt ist und dieselbe mitdreht. Auf derselben ist eine Nockenradanordnung h lose aufgesteckt, die durch eine Reibungskupplung in mitgenommen werden kann. Die Nockenradanordnung h wird am Mitlaufen
durch eine Sperrnase n, in die eine Klinke ο eingreift, gehindert. Am Umfang der Nokkenräder/i liegt ein Tasthebel p, der beim ■ iv.n-hlanfen der Xocken betätigt wird und ■' iiiibprcciiencL den ivoutakt K1 uJinet unu schließt. Die Nocken sind in solchen Abständen zueinander angeordnet, daß sie beim Durchlaufen den Kontakt R1 im Rhythmus der Impulse des Fünfersatzes unterbrechen, ίο Die Unterbrechungen können durch jeweilige Anordnung der Nocken so gehalten werden, daß sie bestimmten Zeichen, Zahlen oder Buchstaben, entsprechen. Am vorteilhaftesten ist es, die Apparatnumnier zurückzumelden. Der Kontakt R1 der Abb. 2 entspricht der Einrichtung R1 der Abb. 1. R1 ist mit dem Sendekontakt S1 und M1 in Reihe geschaltet. Ist angenommen B der anrufende Teilnehmer und A die gewünschte Telegraphenstelle, so ao wird, wenn der Apparat der Teilnehmersteile A zum Anlaufen kommt, die Apparatnummer der Teilnehmerstelle A durch die Einrichtung R1 dem Teilnehmer B mitgeteilt, ist dies geschehen, so bleibt während der =5 Aussendung der Nachricht der Kontakt R1 geschlossen, und die Aussendung der Nachricht erfolgt durch den eigentlichen Sendekontakt.
Wie schon angeführt, ist die Schalteinrichtung f in den Abb. 3 und 4 besonders dargestellt. Sie besteht aus einer Trommel, in der zwei Gewichte at und Z)1 durch zwei Federn C1, C2 zusammengepreßt werden (siehe Abb. 4). Befindet sich die Geschwindigkeit des Motors des gewünschten Teilnehmers dicht unterhalb der Normalgrenze, so werden die beiden Gewichte at und O1 durch die Schleuderkraft bei dieser Tourenzahl auseinandergebracht. Die Schalteinrichtung befindet sich auf der Welle d, die von einer Welle a des Telegraphenapparates über die Zahnräder b und c (siehe Abb. 2) angetrieben wird. Die Gewichte Ci1 "und b± sind mittels zweier Gelenkstücke ^1, d2 (siehe Abb. 3) mit einer Buchse et verbunden. Die Buchse C1 ist lose auf die Achse gesteckt und mit einer Rille J1 versehen. Beim Auseinandergehen der Gewichte O1 und I)1 wird die Buchse et durch die beiden Gelenkstücke Ci1 und d2 in der Längsrichtung auf der Achse verschoben und dadurch wird der in der Rille ft liegende Hebel p mitgenommen. Der Hebel p ist in der Abb. 2 dargestellt.
Der Hebel p bewegt seinerseits einen Knie-ϊ5 hebel r, der wiederum einen Stößer s nach unten bewegt.. Hierdurch wird die Klinke 0, . welche in die Sperrnase η der Nockenscheibenanordnung h eingreift, ausgelöst und dadurch die Nockeneinrichtung h freigegeben. Der Stößer j ist mit dem Kniehebel r gelen- 6c kig verbunden. Der Stößer j ist so ausgebildet, daß die Auslöseklinke 0 nur einmal anytiiubiiii werden kann. Die Klinke wird also nur für kurze Zeit angehoben, so daß nach einem einmaligen Umlaufen die Nockenrad- 6; anordnung h wieder festgehalten wird.
Nach Beendigung der Nachricht, wenn der Apparat wieder in seiner Ruhelage sich befindet, d. h. der Motor abgeschaltet wird, ziehen die beiden Federn C1 und c2 (siehe Abb. 4') ψ die beiden Gewichte Ci1 und O1 der Schaltvorrichtung / zusammen, und der Stößer s und der Kniehebel r werden wieder in ihre Anfangslage zurückgebracht. Dabei kann beim Zurückführen des Stößers s in seine Ruhe- ^ lage die Auslöseklinke ο nicht mehr betätigt werden.
Die Nockenanordnung h ist aus mehreren Nockenscheiben zusammengesetzt, so daß dadurch der Vorteil erreicht wird, daß die einzelnen Nockenscheiben in der verschiedensten Kombination für die einzelnen Telegraphenstellen benutzt werden können. Die einzelnen Nockenscheiben können nämlich beliebig in der Einer-, Zehner- und Hunderterreihe verwendet werden, wenn die Apparatnummern der Telegraphenstellen aus dreistelligen Zahlen bestehen. Es wird also ein Anfertigen von besonderen Nockenscheiben für den einzelnen Apparat erspart. £
An Stelle der Schalteinrichtung d, welche die Auslösung der erfindungsgemäßen Einrichtung bewirkt, wenn der Motor des gewünschten Telegraphenapparates fast seine Normaltourenzahl erreicht riat, kann auch £ ein Elektromagnet treten, der seinerseits vom Einschaltstrom des Fernschreibermotors abhängig ist.

Claims (2)

Patentansprüche: l
1. Selbsttätige, vom Stationsmotor mechanisch angetriebene Rückmeldeeinrichtung für Telegraphenapparate, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückmelde- 1 einrichtung nach Anlaufen des Apparates des gewünschten Teilnehmers erst dann mit der Aussendung der Rückmeldezeichen beginnt, wenn der Motor fast seine normale Drehzahl erreicht hat. 1
2. Selbsttätige Rückmeldeeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wirksamwerden des aus Nockenrädern bestehenden Rückmelders von einer Schaltvorrichtung abhängig ist, die 1 durch Zentrifugalkraft ausgelöst wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
IiKHt IX. (ΪΚΜΪΙΤΙΊίΤ IN lll-'H
DE1930627471D 1930-01-15 1930-01-15 Selbsttaetige, vom Stationsmotor mechanisch angetriebene Rueckmeldeeinrichtung fuer Telegraphenapparate Expired DE627471C (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE627471T 1930-01-15
DE646124T 1930-01-24

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DE627471C true DE627471C (de) 1936-03-16

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ID=34827975

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DE1930627471D Expired DE627471C (de) 1930-01-15 1930-01-15 Selbsttaetige, vom Stationsmotor mechanisch angetriebene Rueckmeldeeinrichtung fuer Telegraphenapparate
DE1930646124D Expired DE646124C (de) 1930-01-15 1930-01-24 Telegraphenanlage, bei der die Rueckmeldung ueber die vollstaendige Bereitschaft des angerufenen Teilnehmers zur Aufnahme des Telegraphierbetriebes in Abhaengigkeit von der Drehzahl des Motors des angerufenen Teilnehmers erfolgt

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DE876699C (de) * 1941-12-17 1953-05-18 Siemens Ag Sperranordnung fuer Fernschreibsender mit Tastenwerk
DE884959C (de) * 1950-10-13 1953-07-30 Lorenz C Ag Teilnehmerschaltung fuer Fernschreibanlagen

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FR706795A (fr) 1931-06-29
DE646124C (de) 1937-06-09
GB371376A (en) 1932-04-20

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