DE62780C - Egge - Google Patents

Egge

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DE62780C
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DE
Germany
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harrow
tines
wedges
wedge
harrows
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62780D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. ZlETAK in Grofs Lousk b. Crone a. d. Brahe, Prov. Posen
Publication of DE62780C publication Critical patent/DE62780C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B23/00Elements, tools, or details of harrows
    • A01B23/02Teeth; Fixing the teeth

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Egge.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigung der Zinken an Eggen, wodurch die Zinken sich in verschiedenen Winkeln gegen die Eggenbalken stellen lassen. Die Vorrichtung läfst sich bei allen Eggen anbringen und bietet den Vortheil, dafs bei gewöhnlichen Eggen die geraden Zinken in kurzer Zeit mit einem Schraubenschlüssel geneigt gestellt werden können und so jedem Boden und dessen • jeweiligem Zustande anzupassen sind, wodurch dieselbe Egge zu verschiedenen Eggearbeiten sich eignet.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt dieselbe art einer Zinke von der Seite der Egge gesehen bei gerader, Fig. 2 bei geneigter Stellung der Zinke; Fig. 3 zeigt die keilförmige Scheibe mit einem runden Loch zum Durchstecken des Eggenzinkenhalses. Die übrigen Figuren erläutern das Anpassen der Egge an die jeweilige Bodenbeschaffenheit.
Wenn die erwünschte Wirkung der Eggearbeit am besten mit geraden Zinken zu erlangen ist, so stellt man die Zinken der Egge in einen rechten Winkel zur Zugrichtung (Fig. 1), indem man auf den Langbalken a, in welchem die Eggenzinken b stecken, direct die Querbalken c auflegt. Auf diesen werden dann beide zu einer gleich dicken Scheibe zusammengelegten Keile D aufgebracht und alles durch die Schraubenmutter/zusammengezogen, welche auf den durch Lang- und Querbalken und die Keile gesteckten, mit Gewinde versehenen Hals der Eggenzinke aufgeschraubt wird. Bei diesem Anbringen der Keile kommt die Eggenzinke, wie Fig. ι zeigt, gerade zu stehen; diese Stellung ist vorlheilhaft beim Eggen eines frisch gepflügten oder leichten Ackers sowie beim Frühjahrseggen des Weizens u. s. w.
Sind schwerere Eggearbeiten nöthig, dann stellt man die Zinken in einen zur Zugrichtung spitzen Winkel. Nachdem man die Schraubenmutter f abgeschraubt, die Keile d und den Querbalken c von dem Langbalken a abgehoben hat, steckt man auf den Hals der Zinke b einen Keil d, Fig. 2, dann den Querbalken c und den anderen Keil d, worauf man alles mit der Schraubenmutter wieder zusammenschraubt, wie es Fig. 2 zeigt. Der. die Zinke haltende Langbalken wird durch die Breite des Keiles einseitig so abgeschoben, dafs die Zinke jetzt zur Zugrichtung einen spitzen Winkel bildet, den man beliebig mehr oder weniger spitz machen kann, je nach der Breite der Keile, die man benutzt.
Diese Verstellbarkeit hat nach Angabe des Erfinders folgenden Zweck:
Wird die Egge in der Richtung der Eggenzinkenspitzen gezogen, wie in Fig. 4 der Pfeil g und die Stellung der Eggen ABCD zeigt, so verrichtet die Egge schwerere Arbeit, wie das Auflockern eines stark verkrusteten oder schweren Bodens, ebenso das Ausreifsen der Quecken und anderer breit wachsender Unkrautwurzeln sowie das Unterbringen des Saatgetreides. Läfst man dieselbe Egge rückwärts ziehen, so hat man eine ganz leichte Saat- und Kartoffelegge, die feine Sämereien, wie Klee und andere, gut
unterbringt, beim Eggen der aufgehenden Saaten und Kartoffeln dieselben nicht ausreifst, sondern den Boden nur oberflächlich reinigt.
Wird die Egge mit geneigten Zinken nicht in der Richtung der Zinken, sondern seitwärts gezogen, was in Fig. 4 der Pfeil h und die Stellung der Eggen AEFG angiebt, so sind die Zinken von dieser Zugrichtung auch seitwärts, aber zugleich etwas nach rückwärts geneigt. Die Zinkenspitzen greifen dann nicht so sehr in den Boden ein, durchwühlen ihn aber dichter und erfassen junges Unkraut, wie Hederich, Kornblume und anderes, es dabei vernichtend.
Wird die Egge in der von Pfeil h entgegengesetzten Richtung gezogen, so sind die Eggezinken dabei auch abseits, aber mit den Zinkenspitzen etwas nach vorn geneigt, so dafs sie bei der Arbeit tiefer in den Boden fassen und dabei stärkeres,· Pfahlwurzel treibendes Unkraut, wie Disteln, aus der Erde reifsen.
Diese Egge hat noch den Vortheil, dafs die Eggenzinken rund sein können, wodurch die Egge leichter geht und sich weniger verstopft, auch können alle Löcher, durch welche die Zinken gehen, rund sein, wodurch die Herstellung der Egge billiger wird. Die Egge kann drei und mehrere Balken bezw. Zinkenreihen haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :'
    Eine Egge, bei welcher die Zinken vermittelst der keilförmigen Unterlagscheiben d in verschiedenen Winkeln zum Eggebalken befestigt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62780D Egge Expired - Lifetime DE62780C (de)

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