DE628132C - Strassenbeleuchtungsvorrichtung - Google Patents

Strassenbeleuchtungsvorrichtung

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Publication number
DE628132C
DE628132C DEH139586D DEH0139586D DE628132C DE 628132 C DE628132 C DE 628132C DE H139586 D DEH139586 D DE H139586D DE H0139586 D DEH0139586 D DE H0139586D DE 628132 C DE628132 C DE 628132C
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Germany
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prisms
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light
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horizontal
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Expired
Application number
DEH139586D
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Holophane Ltd
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Holophane Ltd
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

  • Straßenbeleuchtungsvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Straßenbeleuchtungsvorrichtung, bei der die Lichtquelle von einer Lampenglocke umgeben ist, die mit Systemen von waagerechten oder senkrechten bzw. waagerechten und senkrechten Prismen versehen ist, welche das Licht gleichmäßig über die ganze Breite der Straße verteilen bzw. besonders in die Richtung der Längsrichtung der Straße lenken sollen.
  • Bisher wurden derartige Beleuchtungsvorrichtungen nur mit Lichtquellen ausgeführt, die eine so geringe räumliche Ausdehnung besaßen, daß sie im Vergleich zu den Lampenglocken als punktförmig angesehen werden konnten. Mit Lichtquellen verhältnismäßig großer räumlicher Ausdehnung dagegen glaubte man derartige mit Prismensystemen versehene Beleuchtungskörper für Straßenbeleuchtung nicht verwenden zu dürfen, da man bei den bekannten Ausführungsformen die Erfahrung 'gemacht hatte, daß von einem Teil der Prismen das von den außerhalb des Mittelpunktes der Glocken liegenden Teilen der Lichtquelle ausgehende Licht nicht nur nicht in die gewünschte Richtung gebrochen, sondern sogar, wenn es ursprünglich in dieser Richtung ausgestrahlt wurde, abgelenkt wurde, so daß sich ein Lichtverlust und eine unerwünschte Verteilung des Lichtes ergab. Diese Verhältnisse sind aus den Fig. i und 2 der Zeichnungen zu ersehen.
  • In der Fig. i ist eine röhrenförmige, senkrecht angeordnete Lichtquelle A, A', umgeben von einer mit waagerecht liegenden Prismen versehenen Lampenglocke, dargestellt. Die gerade Linie X-l' gibt die Richtüng an, in der die Lichtausstrahlung am stärksten sein soll. In diese Richtung wird durch die waagerechten Prismen alles Licht gelenkt, das von dem Mittelpunkt X der Lichtquelle ausgeht. Licht jedoch, das von dem oberen Ende A der röhrenförmigen Lichtquelle längs der Linie A-B, die zu X-Y parallel ist, ausgesandt wird, wird durch die Prismen nach unten in die Richtung B-C abgelenkt. Andererseits wird Licht, das von dem unteren Ende A' der Lichtquelle zunächst in der gewünschten Richtung A-B' austritt, durch die Prismen nach oben in die Richtung B'-C' abgelenkt.
  • Ferner trifft bei Benutzung der bekannten Beleuchtungskörper dieser Art mit einer röhrenförmigen Lichtquelle A, A', wie in Fig. 2- gezeigt, ein Teil des Lichtes auf die Stufen der Prismen und wird in unerwünschte Richtungen -,reflektiert. Die etwa horizontal verlaufende Stufe des Prismas B ist zwar unschädlich für Licht, das von dem unteren Ende A' der Lichtquelle ausgeht; Licht je- doch, das von dem oberen Ende A der Lichtquelle zunächst in der gewünschten Richtung A-B ausgestrahlt wird, wird durch die Reflexion an der Stufe des Prismas auf den Weg R-S-T abgelenkt. Das Entsprechende gilt für Licht, das von dem unteren Ende A' der Lichtquelle ausgesandt wird und z. B, auf die Stufe des Prismas B' trifft, Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man auch bei Verwendung einer Lichtquelle von im wesentlichen langgestreckter Form mit in senkrechter Richtung dazu stehende. räumlicher Ausdehnung eine gew-änscht#-Lichtverteilung und eine gute Lichtaus#'. nutzung erzielen kann. Erfindungsgemäd. werden bei den mit Prismen versehenen Beleuchtungskörpern in den Systemen der waagerechten und senkrechten Prismen freie Zonen vorgesehen, deren Breite annähernd gleich der Ausdehnung der Lichtquelle in der betreffenden Richtung ist. Bei einer Lampenglocke mit horizontal angeordneten Prismen wird also zwischen den Prismen, die das Licht nach unten und denjenigen, die das Licht nach oben ablenken, ein rings um die Glocke laufender Streifen frei gelassen, der erfindungsgemäß so breit ausgebildet wird, wie die Lichtquelle in senkrechter Richtung ausgedehnt ist. In derselben Weise werden in den Systemen der vertikalen Prismen, die das von der Lichtquelle nach den Seiten ausgestrahlte Licht in die Längsrichtung der Straße ablenken, zwischen den Prismen, die das Licht von rechts und links in die gewünschte Richtung brechen, freie Zonen vorgesehen, deren Breite ungefähr gleich der Länge der Lichtquelle ist.
  • Man hat zwar schon bei Beleuchtungsvorrichtungen, die mit Lichtquellen von verhältnismäßig geringer räumlicher Ausdehnung versehen sind, Zonen von Prismen frei gelassen. Dies hatte jedoch nur den Zweck, die durch die Prismen erzeugte, manchmal un# erwünscht starke Konzentration des Lichtes zu vermindern. Eine Anpassung des Beleuchtungskörpers an ausgedehnte Lichtquellen jedQch wurde dabei weder beabsichtigt noch erreicht.
  • In den Fig. 3 bis 7 sind verschiedene Ausführungsformen der Beleuchtungsvorrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. 3 zeigt eine Ansicht, teilweise im Sch nitt, einer Beleuchtungsvorrichtung gemäß der Erfindung mit dem Verlauf der durch die Prismen abgelenkten Lichtstrahlen.
  • Fig. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung mit einer horizontal angeordneten röhrenförmigen Lichtquelle von der Seite bzw. von oben.
  • Fig. 6 und 7 zeigen eine weitere Ausiiihrungsform der Erfindung, bei der als Lichtquelle eine Gruppe von Glühstrümpfen V'erwendet wird, von der Seite und von oben.
  • In der Fig. 3 ist ähnlich wie in Fig. i eine senkrecht angeordnete röhrenförmige Lichtquelle A, A* von einer mit waagerechten Prismen versehenen Lampenglocke umgeben. Im Gegensatz zu der bekannten Ausführungsform nach Fig. i ist jedoch auf beiden Seiten der Achse X-Y, in der das meiste Licht ausahlt werden soll, auf der Glocke eine B, B, vorgesehen, die, von Prismen frei ,gelässen ist. Die Bfeite dieser Zone ist etwa ilfigs#Ibe wie die Länge der Lichtqüelle A, A.
  • Die S ' tärke der Prismen auf jeder Seite der Zone B, B' ist so gewählt, daß das Licht vom unteren Ende A' der Lichtquelle in die gewünschten Richtungen A'-B-C*' und A'-B'-C"' gelenkt wird. Dann wird Licht vom oberen Ende A stärker nach unten in die Richtun-"en A a -B-C' und A-B'-C.... gebrochen und auf diese Weise in größerer Nähe des Lampenpfostens, als das parallel zu der Achse X-Y ausgestrahlte Licht, auf die Straße geworfen und wird so für die Beleuchtung der Straße zweckmäßig ausgenutzt. In entsprechender Weise wird Licht von dazwischenliegendeil Teilen der Lichtquelle unter Winkeln zwischen diesen beiden Grenzen ausgestrahlt.
  • In Fig. 4 und 5 ist eine Beleuchtungsvorrichtung dargestellt, bei der als Lichtquelle eine waagerecht angeordnete Leuchtröhre dient. In diesem Falle ist eine nicht profilierte Zone B, B' von annähernd derselben Breite wie die Länge der Leuchtröhre zwischen den beiden Sätzen von senkrechten Prismen an der Innenfläche der Lampenglocke und eine nicht profilierte Zone D( von annähernd derselben Höhe wie die Breite der Lichtquelle A, A' zwischen den beiden Sätzen von horizontalen Prismen vorgesehen. Die nicht profilierten Zonen B, B' können auch an getrennten Glasteilen vorgesehen sein und zwischen Endstücken mit sowohl vertikalen als auch horizontalen Prismen liegen.
  • Fig. 6 zeigt die Anwendung der Erfindung bei einer -Beleuchtungsvorrichtung, bei der eine Gruppe von Gasglühstrümpfen als Lichtquellevorgesehen ist. Bei dieserAusführungsform sind erfindungsgemäß -die Prismen auf zwei halbzylindrischen Teilen angeordnet, zwischen denen eine Lücke gelassen ist, die wenigstens gleich der Breite der Gruppe von Glühstrümpfen ist. Eine nicht profilierte Zone D, von annähernd derselben Höhe wie die der Glühstrümpfe, ist zwischen den beiden Sätzen von horizontalen Prismen an den äußeren Flächen der gegenüberstehenden Glaszylinder, symmetrisch zu der Achse X-17, vorgesehen, in der die größte Ausstrahlung erfolgen soll. Durch den Wegfall der nicht mit Prismen versehenen Teile wird hierbei nicht nur eine Materialersparnis erzielt, sondern es ergibt sich auch eine Vereinfachung der Herstellung, in dem weniger Typen auf Vorrat gehalten zu werden brauchen, da durch Änderung des Abstandes zwischen den beiden Halbzylindern eine Anpassung an verschieden -große Lichtquellen erfolgen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Straßenbeleuchtungsvorrichtung, die aus einer mit lichtrichtenden waagerechten oder senkrechten bzw. waagerechten und senkrechten Prismensystemen versehenen Lampenglocke, bei der von Prismen freie Zonen in den Richtungen-, in denen eine starke Ausstrahlung erwünscht ist, vorgesehen sind, und einer in ihr angeordneten, gegebenenfalls aus mehreren Leuchtkörpern gebildeten Lichtquelle besteht, die im Vergleich zu den als punktförmig anzusehenden Lichtquellen von im wesentlichen langgestreckter Form und auch in dazu senkrecht stehender Richtung von räurnlicher Ausdehnung ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der von Prismen freien Zonen (D) im System der waagerechten Prismen angenähert gleich der Ausdehnung der Lichtquelle in senkrechter Richtung und die Breite der von Prismen freien Zonen (BB) im System der senkrechten Prismen annähernd gleich der Ausdehnung der Lichtquelle in waagerechter Richtung ist.
  2. 2. Straßenbeleuchtungsvorrichtung nach Anspruch i, bei der als Lichtquelle eine Gruppe von Gasglühstrümpfen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Prismen auf zwei vorzugsweise halbzylindrischen Teilen angeordnet sind, die sich mit ihren konkaven Seiten in einem Abstand gegenüberstehen, der wenigstens gleich der Breite der Gruppe von Glühstrümpfen ist.
DEH139586D 1933-04-04 1934-03-29 Strassenbeleuchtungsvorrichtung Expired DE628132C (de)

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GB628132X 1933-04-04

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DE628132C true DE628132C (de) 1936-07-20

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DEH139586D Expired DE628132C (de) 1933-04-04 1934-03-29 Strassenbeleuchtungsvorrichtung

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