DE628175C - Verstelleinrichtung fuer Gyroskope fuer die selbsttaetige Steuerung von Torpedos, Luftfahrzeugen, Schiffen u. dgl. - Google Patents

Verstelleinrichtung fuer Gyroskope fuer die selbsttaetige Steuerung von Torpedos, Luftfahrzeugen, Schiffen u. dgl.

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DE628175C
DE628175C DEE46935D DEE0046935D DE628175C DE 628175 C DE628175 C DE 628175C DE E46935 D DEE46935 D DE E46935D DE E0046935 D DEE0046935 D DE E0046935D DE 628175 C DE628175 C DE 628175C
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torpedoes
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aircraft
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GRAF GIOVANNI EMANUELE ELIA
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GRAF GIOVANNI EMANUELE ELIA
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C19/00Gyroscopes; Turn-sensitive devices using vibrating masses; Turn-sensitive devices without moving masses; Measuring angular rate using gyroscopic effects
    • G01C19/02Rotary gyroscopes
    • G01C19/04Details

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Verstelleinrichtung für Gyroskope für die selbsttätige Steuerung von Torpedos, Luftfahrzeugen, Schiffen u. dgl. Die Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung bezweckt die Winkelverstellung der Elemente, die die Richtgyroskope von Torpedos, Luftfahrzeugen, Unterseebooten o. dgl. so steuern, daß das durch das Gyroskop gesteuerte Fahrzeug seinen Kurs in einer vorher festgelegten Weise und zu jedem gewünschten Zeitpunkt ändert.
  • Diese Richtungsänderungen werden hervorgerufen durch elektrische Stromstöße, die in geeigneter Weise erzeugt und wahlweise durch einen von zwei in der Verstelleinrichtung angeordneten Elektromagneten geleitet «erden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i, 2 und 3 die Verstelleinrichtung, Abb.4, 5, 6 und 7 die Steuereinrichtung für die Verstelleinrichtung, Abb. 8 die Schaltung des elektrischen Teils der Einrichtung und Abb.9 einen vorher festgelegten Kurs in Form einer vieleckigen Spirale.
  • Das Element 16 besteht aus einer Welle, die an ihrem oberen Ende eine Scheibe3i mit zwei Gabeln trägt. Auf dem unteren Teile dieser Welle ist die Scheibe ig angeordnet, die eine Uhrfeder i8 trägt. Die Schnecke 2i, die von dem Motor des Fahrzeuges dauernd angetrieben wird, hält die Feder 18 dauernd aufgezogen, so daß diese Feder die Welle dauernd in gleicher Richtung, beispielsweise in der durch den Pfeil Z (Abb. 2 und 3) angegebenen Richtung, dreht. Eine weitere Welle 23, die an ihrem unteren Ende ein Kegelrad trägt, ist lose auf der Welle 16 gelagert. Eine dritte Welle 29 ist lose auf der Welle 23 gelagert.
  • Diese drei Wellen sind koaxial und werden in ihrer Lage durch zwei Lagerbuchsen gehalten. Die dritte Welle 29 trägt an ihrem unteren Teil ein Kegelrad und an ihrem oberen Teil ein Zahnrad 30.
  • Zwischen den beiden Kegelrädern, die auf den Wellen 23 und 29 sitzen, sind folgende Elemente angeordnet: eine lose Spindel 24, die zwei Planetenräder 25 trägt, ein beiderseitig verzahntes loses Kegelrad 26 und ein Rad 27, das mit zwei weiteren Planetenrädern z5 versehen und auf die Welle 23 aufgekeilt ist.
  • Diese Elemente stehen so miteinander in Eingriff, daß sie zwei Differentialgetriebe bilden. Das Doppelkegelrad 26 ist an seinem Umfang als Sperrad ausgebildet, das mit der Ankersperrklinke 4 (Abb. 3) zusammenarbeitet. Das Rad 27 ist ebenfalls als Sperrrad ausgebildet, in das die andere Ankersperrklinke 9 eingreift.
  • Aus der Zeichnung ist zu ersehen, daß die Feder 18, die dauernd aufgezogen wird, die Welle 16 in Richtung des Pfeiles 31 dreht und daß, da die Spindeln 24 der Planetenräder mit der Welle 16 verbunden sind, die beiden Sperräder 26 und 27- gezwungen sind, in Richtung des Pfeiles 31 umzulaufen.
  • Aus der Zeichnung ist weiterhin zu ersehen, daß, wenn die Sperrklinke 4 feststeht und das Rad 26 sperrt sowie der Anker der Sperrklinke 9 angezogen wird, das Rad 27 sich in Richtung des Pfeiles 31 drehen wird, wobei die Räder 29 und 30 in derselben Richtung bewegt werden. Wenn jedoch die Sperrklinke 9 feststeht und das Rad 27 blockiert sowie die Sperrklinke 4 betätigt wird, so wird das Rad 26 fortfahren, sich in Richtung des Pfeiles 31 zu bewegen; die Bewegung wird jedoch durch die oberen Planetenräder auf das Rad 29 und das Rad 30 in der entgegengesetzten, durch den Pfeil 33 angegebenen Richtung übertragen.
  • Es wird also durch Betätigen einer der beiden Sperrklinkenanker 4 und g eine Drehung des Rades 3o entweder in der einen oder in der anderen Richtung erzielt. Der Betrag der Drehung des Rades 30 ist proportional der Anzahl der Zähne, um die die Sperräder bewegt werden, da jeder Ausschlag der Sperrklinken eine Verdrehung um einen Zahn und eine entsprechende Verdrehung des Rades 30 zur Folge hat.
  • An den Ankern der Sperrklinken sind die -Massen 6 angebracht, die bei Erregung der Elektromagneten 2 von diesen angezogen werden; die Rückzugsfedern 12 bringen die Anker nach Aufhören der Erregung in die ursprüngliche Stellung zurück. Das Rad 30 ist in geeigneter Weise mit den das Gyroskop steuernden Elementen verbunden, auf die die Bewegung übertragen wird. ' Wie eingangs erwähnt, werden die Richtungsänderungen durch kurze elektrische Stromimpulse zustande gebracht. Diese werden erzeugt mittels eines Filmstreifens und der in .den Abb. 4 und 5 dargestellten Vorrichtung.
  • D2,s mit der Propellerwelle des- Fahrzeuges verbundene, mit Zähnen versehene Rad 34 treibt den Filmstreifen 35 in Richtung des Pfeiles 36. Die Kontakte 37 schleifen auf dem aus nicht leitendem Material bestehenden Filmstreifen (vorzugsweise nicht brennbarer Positivfilm). In dem Filmstreifen sind zwei Öffnungen 38 und 3,9 angebracht, die den Kontakten 37 gestatten, den die Verstelleinrichtung betätigenden Stromkreis zu schließen. - Die Entfernung zwischen den aufeinanderfolgend'en Öffnungen bestimmt die Zeitpunkte der Richtungsänderungen.
  • Der rechte Kontakt ist dem Rechtsruder, der linke dem Linksruder zugeordnet. Nach dem Passieren der Öffnungen des Filmes ruhen die Kontakte auf dem Filmstreifen, wodurch der Strom unterbrochen wird. Mit Hilfe dieser `Einrichtungen wird der Kommutator des Gyroskops angehalten und nimmt die neue Richtung in Übereinstimmung mit den Winkelausschlägen ein, die durch die Verstelleinrichtung auf ihn übertragen und die mittels der durch die Öffnungen im Filmstreifen erzeugten Stromstöße hervorgerufen werden.
  • In Abb.4 ist 34 eine gezahnte Trommel, die von der Propellerwelle oder irgendeinem anderen Motor angetrieben wird und den Film mit einer Geschwindigkeit abwickelt, die proportional der. des gesteuerten Fahrzeuges ist.
  • Der abzuwickelnde Film ist zunächst auf der Trommel 39 aufgewickelt. Eine Federbremse 84 hält den Film straff. Nach Durchlaufen der Einrichtung wird der Film auf der Trommel 40 wieder aufgewickelt. Die Trommel 4o wird von dem Getriebe 41, 42 und 43 über das Reibungsgetriebe 44 angetrieben. Die Drehgeschwindigkeit des Rades 43 ist hierbei immer größer als die Geschwindigkeit der Trommel 40. Diese schwankt zwischen einem anfänglichen Maximum und einem Minimum, das erreicht wird, wenn der ganze Film auf der Trommel 40 aufgewickelt ist. Durch die Reibungskupplung 44 wird die allmähliche Abnahme der Geschwindigkeit der Trommel 4a ermöglicht.
  • 45 ist ein loser Führungszylinder für den Film und 46 eine feste elektrisch isolierte metallische Führung, über die der Film gleitet und mit der die Federenden 37 Kontakt geben, wenn die Öffnungen des Filmes vorbeigleiten. 47 sind Klemmschrauben für die durch die Federn 37 geschlossenen Stromkreise. Eine dieser Klemmschrauben 47 ist mit der metallischen Führung 46 verbunden, die beiden anderen mit den Federn 37.
  • Abb. 5 ist eine Seitenansicht der Einrichtung nach Abb. 4, und Abb-. 6 zeigt verschiedene Schnitte. 48 ist die Welle, die das den Film transportierende Rad 34 antreibt und die ihre Bewegung über das Rad 49 erhält.
  • Abb.8 zeigt die Schaltung der Einrichtung, die die vorher beschriebenen Vorrichtungen enthält.
  • 59 ist eine elektrische Batterie oder eine andere Stromquelle; 64 sind Leiter, 48 ist der Film und 49 sowie 5o die Federn, die mit der festen Führung 65 Kontakt geben, wenn sie an den Öffnungen 66 des Filmes-vorbeigleiten und so die zur Erregung der Elektromagnete 51 dienenden Stromstöße hervorrufen. 52 ist das Getriebe der Verstelleinrichtung und 53 das Rad, das über das Rad 54 die Winkelverstellungen auf den Kommutatordes Gyroskops überträgt. , Je nachdem die Kommutatorbürsten 56 bis 57 des Gyroskops die in der Zeichnung veranschaulichte oder eine um iSo° verdrehte Stellung einnehmen, geht -der Strom durch den kleinen Motor 58 entweder in der Richtung der Pfeile 62 oder in der durch die Pfeile 63 angegebenen Richtung, so daß der Motor entweder in der einen oder in der anderen Richtung rotiert.
  • Diesen Drehrichtungen des Motors 58 entspricht Links- und Rechtsstellung der Steuerruder, die so von dem Motor 58 gesteuert werden.
  • Abb. g zeigt als Beispiel einen vorher bestimmten Kurs in Form einer vieleckigen Spirale, die etwa im Maßstab i : 15 ooo dargestellt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Verstelleinrichtung für Gyroskope für die selbsttätige Steuerung von Torpedos, Luftfahrzeugen, Schiffen u. dgl., gekennzeichnet durch ein doppeltes Differentialgetriebe mit zwei elektromagnetisch betätigten Sperren zur wahlweisen Umwandlung des einsinnig "drehenden Antriebes in eine gleichsinnige oder entgegengesetzte Bewegung, die auf den Kornmutator des Gyroskops übertragen wird.
  2. 2. Verstelleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromstöße für die Erregung der die Sperren lösenden Elektromagnete mittels eines zwischen Kontakten vorbeibewegten durchlochten Filmstreifens erzeugt werden.
  3. 3. Verstelleinrichtung nach Anspurch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsgeschwindigkeit des Filmstreifens der Fahrgeschwindigkeit des zu steuernden-Fahrzeuges proportional ist.
DEE46935D 1934-05-07 1935-05-08 Verstelleinrichtung fuer Gyroskope fuer die selbsttaetige Steuerung von Torpedos, Luftfahrzeugen, Schiffen u. dgl. Expired DE628175C (de)

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