DE628302C - Blasversatzmaschine mit zwei oder mehreren nacheinander in Taetigkeit tretenden Behaeltern - Google Patents

Blasversatzmaschine mit zwei oder mehreren nacheinander in Taetigkeit tretenden Behaeltern

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DE628302C
DE628302C DEM123922D DEM0123922D DE628302C DE 628302 C DE628302 C DE 628302C DE M123922 D DEM123922 D DE M123922D DE M0123922 D DEM0123922 D DE M0123922D DE 628302 C DE628302 C DE 628302C
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Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
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Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00—Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/08—Filling-up hydraulically or pneumatically
    • E21F15/10—Hydraulic or pneumatic filling-up machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Blasversatzmaschine mit zwei oder mehreren nacheinander in Tätigkeit tretenden Behältern Die Erfindung betrifft eine Blasversatzmaschine mit zwei oder mehreren nacheinander in Tätigkeit tretenden Behältern. Da bei diesen Maschinen die Beschickung der Behälter, wenn auch wechselweise, so doch ununterbrochen erfolgt, so müssen die Verschlußkörper der Behälter jeweilig die in die Behälter eingebrachte Versatzgutsäule durchschneiden, und weil die Verschlußkörper hierbei eine verhältnismäßig große Kraftwirkung ausüben müssen und einen entsprechend starken Verschleiß erleiden, so ist es schwierig, diese Verschlußkörper nach Erfordernis dicht zu halten. Die Versatzmaschine gemäß der Erfindung zeichnet sich demgemäß dadurch aus, daß von den beiden in der Füllöffnung der Behälter übereinander angeordneten Verschlußkörpern der obere früher als der untere, die Abdichtung bewirkende Verschlußkörper in die Schließstellung geht und den Behälter erst öffnet, wenn der untere Verschlußkörper sich in der Offenstellung befindet; infolgedessen bewirkt im vorliegenden Fall allein der obere Verschlußkörper die Verteilung des Versatzgutes auf den zugehörigen Behälter und die Abtrennung des über diesen hinaus in den Fülltrichter überstehenden Versatzgutes. Damit der untere Verschlußkörper bei seinem Übergang in die Dichtungsschließstellung auch in denjenigen Fällen außer Berührung mit dem Versatzgut bleibt, wo der Behälter bis obenhin gefüllt worden ist, ist dem Behälter ein von außen her beweglicher Körper zugeordnet, welcher beim Einfüllen des Versatzgutes einen Raum im Behälter freihält und diesen zum Ausfüllen freigibt, bevor der untere Verschlußkörper in die Schließstellung geht. Damit ist die alleinige Aufgabe des unteren Verschlußkörpers, den Behälter nach oben hin abzudichten, sichergestellt.
  • Die Anordnung zweier Verschlußkörper übereinander in der Füllöffnung des Versatzgutbehälters der Blasversatzmaschine ist an sich bekannt. Bei der bekannten Maschine hat jedoch der untere, als Schieber ausgebildete Verschlußkörper sowohl die Aufgabe zu erfüllen, die Abdichtung des Behälters sowie die Abtrennung überschüssigen, in den oberen Maschinenbehälter noch.hineinragenden Versatzgutes zu bewirken, während der obere, in jenem Fall als Klappe ausgebildete Verschlußkörper den unteren, lediglich gegen den Anprall des in den oberen Behälter jeweilig eingefüllten Versatzgutes schützt. Jenem Unterschied entsprechend, ist auch die Reihenfolge der Bewegung der beiden Schieber umgekehrt wie im vorliegenden Fall, denn es vollführt bei der bekannten Maschine der untere Schieber seine Bewegungen vor dem oberen Schieber, indem er diesen freigibt und wieder in die Schließstellung mitnimmt.
  • Die bauliche Ausbildung der Maschine kann sodann dadurch vereinfacht werden, daß der obere Verschlußkörper mehreren Behältern gemeinsam zugeordnet wird, derart, daß er die einzelnen Pghälter nacheinander öffnet und schließt",tAd die Bedienung der Maschine kann dadurch vereinfacht werden, daß die beiden Verschlußkörper der Maschinenbehälter, der zuvor erwähnte Körper zur Entlastung des Dichtungsverschlusses, eine an den Behältern angeordnete Entlüftungsvorrichtung und die Austragsvorrichtungen der Maschine einer gemeinsamen Steuerung zugeordnet werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine gemäß der Erfindung ausgebildete Blasversatzmaschine in Abb. i in einem senkrechten Schnitt, in Abb. z in Seitenansicht und in Abb. g in Draufsicht als ein Ausführungsbeispiel.
  • Die Blasversatzmaschine besitzt in an sich bekannter Weise zwei oder mehrere an eine gemeinsame Blasleitung b angeschlossene Behälter a, und jeder dieser Behälter weist vor der Blaskammer c eine Austragvorrichtung d in Gestalt einer Zellentrommel o. dgl. zur gleichmäßigen Zuführung des Versatzgutes aus dem Behälter a zu der Blaskammer c auf. Die Zellentrommel d ist, wie Abb. i veranschaulicht, in einem kleinen Abstand von den Wandungen des Behälters a angeordnet. Über den Behältern a befindet sich ein umlaufender Schieber e, der seinen Antrieb von einem Motor g, der ein Druckluftmotor oder ein Elektromotor sein kann, erhält, und der Schieber besitzt eine dem Mündungsquerschnitt der Behälter a annähernd entsprechende Öffnung f, welche beim Umlauf des Schiebers e nacheinander über die Behälter a gelangt, so daß das in dem Fülltrichter h der Maschine befindliche Versatzgut nacheinander in die einzelnen Behälter a eingespeist wird. Die Umlaufgeschwindigkeit des Schiebers e ist durch eine beliebige Vorrichtung, beispielsweise durch ein Stufengetriebe, regelbar. Unter dem Schieber e befindet sich in jedem der Behälter d ein Dichtungsschieber i, dessen Bewegung beispielsweise durch einen Druckluftkolben j bewirkt wird. In jedem der Behälter a befindet sich ferner unterhalb der Verschlußschieber i ein Körper k; beispielsweise in Gestalt einer Klappe, welche in die in Abb. i links dargestellte Schräglage oder in die in Abb. i rechts dargestellte senkrechte Lage mittels einer Steuervorrichtung eingestellt werden kann. Die Behälter d besitzen ferner -noch einen von einer Steuervorrichtung bedienten Entlüftungsschieber n: Die Bewegung der - Körper k, der Entlüftungsschieber n und- der Trommeln d kann, wie die Abb. a und 3 veranschaulichen, gleichfalls von dem Motor- g mit Hilfe- eines geeigneten, diesen Vorrichtungen und dem Schieber e gemeinsam zugeordneten Getriebes be- . wirkt werden. Dieses Getriebe kann beispielsweise mit einer Kurvenscheibe ml zum wechselweisen Einrücken der Trommeln d mit Hilfe der Kupplungen o, mit einer Kurvenscheibe m2 zum wechselweisen Bewegen der Entlüftungsschieber n und mit einer Kurvenscheibe ms zum wechselweisen Bewegen der Klappen k ausgerüstet sein. Das Getriebe besitzt ferner zwei Kurvenscheiben m4 und mJ, durch welche zwei Vierweghähne p1 und p` wechselweise bewegt. werden. Durch diese beiden Vierweghähne werden abwechselnd die beiden Druckluftkolben j der Dichtungsschieber i unter Frischluftdruck gesetzt und entlüftet. An die zu den Druckluftzylindern j führenden .Leitungen y ist eine mit Kolben ausgerüstete Druckluftkammer je eines Verschlußschiebers s in den beiden Zweigen der Blasleitung b sowie eine Druckluftkammer je eines Verschlußschiebers t in den beiden Zweigen der zu den Behältern a führenden Druckluftleitungen u1 und u2 angeschlossen. Mit Hilfe dieser Steuerungen werden die einzelnen Vorrichtungen selbsttätig zwangsläufig derart bewegt, daß zuerst die Zellentrommel d des einen der Behälter a stillgesetzt, alsdann die Ventile s und t der Blaskammer dieses Behälters geschlossen, das Entlüftungsventil n dieser Kammer geöffnet, der Körper k in die in Abb. i links dargestellte Schrägstellung bewegt, der Schieber i in die Öffnungsstellung überführt wird und alsdann die Öffnung f des Schiebers e über die Mündung dieser Kammer gelangt. Danach, d. h. wenn die Kammeröffnung durch den Schieber e wieder geschlossen ist, wird der Körper k nach abwärts bewegt, der Schieber in die Schließstellung zurückbewegt, der Entlüftungsschieber sa geschlossen, die Blasluftventile s und t wieder geöffnet und die Zellentrommel d dieser Kammer wieder in Umlauf versetzt.. Durch das Herablassen des Körpers k stürzt das über diesen Körper befindliche Versatzgut in den von der Klappe k in dem Behälter a. von Versatzgut freigehaltenen Raum so weit nach, daß der Verschlußschieber i ohne Zwängung in die Schließstellung geht und die Dichtungsflächen dieses Schiebers entsprechend geschont werden. Während das in diese Kammer eingefüllte Versatzgut ausgeblasen wird, wird der andere Behälter a gefüllt, und hierbei werden dessen einzelne Vorrichtungen in genau der gleichen Wieise bewegt usf.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Blasversatzmaschine mit zwei oder mehreren nacheinander die Blaskammer speisenden Behältern und mit je zwei in den Füllöffnungen der Behälter übereinander angeordneten Verschlußkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verschlußkörper (e und i) so gesteuert werden, daß der obere Verschlußkörper (e) früher als der untere, die Abdichtung bewirkende Verschlußkörper (i) in die Schließstellung gelangt und den Behälter erst öffnet, wenn die Verschlußkörper (i) sich in der Offenstellung befindet, wobei zur Entlastung des Verschlußkörpers (a) in dem Behälter ein beweglicher Körper (k) angeordnet ist, welcher beim Einfüllen des Versatzgutes einen Raum im Behälter freihält und diesen Raum zum Ausfüllen freigibt, bevor der Verschlußkörper (i) in die Schließstellung geht.
  2. 2. Versatzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Verschlußkörper (e) mehreren Behältern gemeinsam zugeordnet ist und diese nacheinander öffnet und schließt.
  3. 3. Versatzmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuergeschwindigkeit des oberen Verschlußkörpers (e) regelbar ist. q.. Versatzmaschine nach Anspruch i und folgenden, dadurch gekennzeichxwt, daß, die beiden Verschlußkörper (e und i), der Körper (k), eine an den Behältern angeordnete Entlüftungsvorrichtung (n), die Austragsvorrichtung (d) der Maschine und die Verschlußkörper (s und t) der Blaskammer einer gemeinsamen Steuerung zugeordnet sind, so daß die Vorrichtungen sich zwangsläufig in der richtigen Reihenfolge bewegen.
DEM123922D 1933-05-23 1933-05-23 Blasversatzmaschine mit zwei oder mehreren nacheinander in Taetigkeit tretenden Behaeltern Expired DE628302C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265694B (de) * 1964-05-15 1968-04-11 Maschfab Eisengiesserei Beien Doppelblasversatzmaschine fuer unter Tage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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