DE628367C - Schuetzenfuehrung - Google Patents

Schuetzenfuehrung

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DE628367C
DE628367C DES116341D DES0116341D DE628367C DE 628367 C DE628367 C DE 628367C DE S116341 D DES116341 D DE S116341D DE S0116341 D DES0116341 D DE S0116341D DE 628367 C DE628367 C DE 628367C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60Construction or operation of slay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Schützenführung Die Erfindung hat eine weitere Ausbildung einer Schützenführung für Webstühle nach Patent 604 igo zum Gegenstande, bei der der Schützen während seines Laufes durch das Webfach außer durch die an sich bekannten, in eine Nut an der Schützenvorderwand eingreifenden fingerartigen Teile in seiner Lage gegenüber dem Riet noch durch von oben gegen den Schützen anliegende Finger oder Arme gegenüber der Ladenbahn geführt wird.
  • Das Wesen der Zusatzerfindung liegt darin, daß bei einer derartigen Schützenführung die Schützenlaufbahn aus einer oder mehreren Schienten besteht, die auf dem Ladenklotz befestigt sind und j e mit einer schwalbenschwänzförmigen öder unterschnittenen Aussparung versehen sind, in die entsprechend gestaltete und aus der Aussparung herausragende Stanzstücke eingepaßt sind, die durch ebenfalls in die Aussparung eingepaßte Abstandsstücke in Abständen voneinander gehalten werden. Diese Stanzstücke bilden gleichzeitig die Rippen und die Finger der Ladenbahn und sind außerdem so ausgebildet, daß ihre Enden sich bis zu einem Punkt unterhalb der Ebene der Oberfläche der zugehörigen Tragschiene erstrecken, die an ihren Rändern abgeschrägt oder genutet ist, um sich den abwärts erstreckenden Enden der Stanzstücke anzupassen. -Eine entsprechend der Erfindung ausgebildete Schützenlaufbahn ist mit geringen Gestehungskosten herzustellen, läßt sich sehr schnell zusammenbauen oder reparieren, wobei es für eine Reparatur nur notwendig ist, das beschädigte oder die beschädigten Stanzstücke durch neue zu ersetzen, während die übrigen Teile der Schützenlaufbahn beibehalten werden können. Außerdem hat die Ausbildung einer Schützenlaufbahn nach der Erfindung noch den Vorteil, daß dadurch, daß die Enden der Stanzstücke abwärts gerichtete Ansätze besitzen, die bis unterhalb der Ebene der Tragschiene reichen, ein Fangen der Kettfäden zwischen den Kanten der Stanzstücke und der Oberfläche der Schiene mit Sicherheit vermieden ist.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine schaubildliche Ansicht einer Weblade mit Schützen und Riet.
  • Fig. z bis 7 sind Einzelansichten von Teilen der Webschützenführung der in Fig. i gezeichneten Lade, wobei jeder Teil schaubildlich und in Stirnansicht gezeichnet ist.
  • Fig. 8 ist eine schaubildliche Ansicht einer abgeänderten Ausbildungsform der Schützenführung der Lade.
  • F'ig. 9 und io sind Einzelansichten der entfernbaren Teile der in Fig.8 dargestellten Schützenführung.-In Fig. i bis 7 ist der Ladenklotz a mit zwei Schienen b, c versehen, die an dem Ladenklotz durch Aufschrauben oder in anderer Weise befestigt sind. Die Schiene c hat eine schwalbenschwanzförmige Aussparung d, die zur Aufnahme der Stanzteile e, f und kurzer, streifenförmiger Abstandsstücke g dient. Jeder der Stanzteile e und f steht über die Oberfläche der Schiene c hinaus. Die Stanzteile e wechseln mit den Stanzteilen f ab. Jeder Stanzteil ist mit einer flachen Fläche bei e1, - f l- versehen, auf der der Schützen h (Fig. i) entlang gleiten kann. Vorzugsweise sind, wie in Fig. 5 und 7 dargestellt, die Kanten der Flächen e1 und f l- stark gebrochen, um das Abschaben des Webschützen durch die Kanten der Stanzstücke zu verringern. Das Stanzstück f besitzt auch einen aufwärts stehenden Teil fz, der gegen die vordere untere Kante des Schützen bei hl anliegt, an welcher Stelle der Schützen mit einem Hartholzstreifen versehen ist, so daß der Schützen bei seiner Bewegung durch das von den Kettenfäden j gebildete Fach gegen das Riet i gehalten wird. Der Schützen wird in bekannter Weise gegen den Ladenklotz durch die Finger, oder Arme lz niedergehalten.
  • Die Schiene c hat, wie dies ersichtlich ist, zwei Nuten oder Aussparungemm und n, die sich über die ganze Länge der Schiene auf den beiden Seiten dir schwalbenschwanzförmigen Nut c, erstrecken. Diese Nuten oder Aussparungen in« und n dienen zur Aufnahme der abwärts gerichteten Enden es und f 'ä der Teile e und f, die in Fig. 4 und fr deutlich dargestellt sind. Die Teile e3 und f3 stehen über die Ebene der Kettenfäden j des Unterfaches nach unten hinaus, so daß sie diese Kettenfäden nicht beschädigen können. Sie sind-dadurch geschützt, daß sie in die Nuten m und n eingreifen.
  • Die Schiene b - hat eine halbschwalbenschwanzförmige Aussparung o zur Aufnahme der Grundteile der Stanzstücke p, von denen eines im. einzelnen in Fig. 2 und 3 gezeichnet ist, und der Abstandstücke q: Die obere Oberfläche jedes Stanzstückes p bildet ebenfalls einen Teil der Schützenbahn, uni ihre Kanten sind ebenfalls stark gebrochen, wie. dies- in Fig. 3 gezeichnet ist, zu dem gleichen Zweck, wie dies weiter oben bei den Stanzstücken e und f erläutert ist. Die abwärts- gerichteten Enden p1 der Stanzstücke p treten in die Nut r in der Schiene b ein, so daß - sie die Kettenfäden des Unterfaches nicht beschädigen können.
  • Die Kettenfäden des Unterfaches gehen durch die zwischen den Stanzstücken p und den Stanzstücken e und f gebildeten Nuten hindurch, so daß sie in bekannter Weise unterhalb der Ebene der Schützenlaufbahn liegen, so daß der Schützen die Kettenfäden nicht berührt. .
  • Bei der in den Fig. 8, 9 und io dargestellten Ausführungsform ersetzen die Stanzstücke s' die beiden Sätze von Stanzstücken p und e oder f, die in Fig. i dargestellt sind. Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist nur eine Schiene t zur Aufnahme der Stanzstücke s und der Abstandstücke u notwendig, und die Schiene t hat eine schwalbenschwanzförmige Nut, in die die Stanzstücke und die Abstandsstücke eingreifen. Die Stanzstücke besitzen einen flachen Führungsteil bei s1 für den Schützen, derart, daß der Schützen auf diesem flachen Oberflächenteil s1 bei seiner Bewegung durch .das Fach entlang gleitet. Die Stanzstücke s besitzen außerdem einen aufwärts gerichteten Vorsprung s2, um den Schützen gegen das Riet i zu halten. Die unteren Enden der Teiles erstrecken sich abwärts über die Ebene der Kettenfäden des Unterfaches hinaus und legen sich gegen die abgeschrägten Kanten der Schienet, so daß die Kettenfäden nicht durch Einklemmen beschädigt werden können.
  • Die Schienen b, c und t können aus Holz; Metall oder anderem Baustoff, die Abstandsstücke g, o und u aus irgendeinem beliebigen Baustoff hergestellt sein. Die Stanzstücke und Abstandsstücke e, f, p und s sind wohlfeil herzustellen, so daß sie eine billige Erzeugung der Schützenlaufbahn und Schützenführung ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schützenführung nach Patent 604 190 für Webstühle, bei denen der Schützen auf Rippen auf der Ladenbahn gleitet und gegen das Riet durch ebenfalls auf der Ladenbahn angeordnete Finger oder Vorsprünge gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die' Schützenlaufbahn aus einer oder mehreren auf dem Ladenklotz befestigten, je mit einer schwalbenschwanzförm.igen oder unterschnittenen Aussparung versehenen Schienen besteht, in deren Aussparungen entsprechend gestaltete und aus der Aussparung herausragende Führungsrippen und -finger für den Webschützen bildende Stanzstücke eingepaßt sind, die durch ebenfalls in die Aussparung eingepaßte Abstandsstücke in Abständen voneinander gehalten werden, und daß die Enden der Stanzstücke sich bis zu einem Punkt unterhalb der Ebene der Oberfläche der Schiene erstrecken, die an ihren Rändern abgeschrägt oder genutet sind, urig sich den abwärts erstrekkenden Enden der Stanzstücke anzupassen, so daß durch diese Ausbildung der Stanzstücke ein Verfangen der Kettenfäden zwischen den Kanten der Stanzstücke und der Oberfläche der Schienen verhindert wird.
DES116341D 1933-12-14 1934-12-06 Schuetzenfuehrung Expired DE628367C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB628367X 1933-12-14

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DE628367C true DE628367C (de) 1936-04-03

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DES116341D Expired DE628367C (de) 1933-12-14 1934-12-06 Schuetzenfuehrung

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DE (1) DE628367C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4000686A1 (de) * 1990-01-12 1991-07-18 Dornier Gmbh Lindauer Steg-ladensohle fuer eine greifer-webmaschine
CN112962606A (zh) * 2021-02-03 2021-06-15 同济大学 一种钢护筒导向装置及其使用方法

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4000686A1 (de) * 1990-01-12 1991-07-18 Dornier Gmbh Lindauer Steg-ladensohle fuer eine greifer-webmaschine
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