DE628370C - Verfahren zur Reinigung von Rohbenzolen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Reinigung von Rohbenzolen u. dgl.

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DE628370C
DE628370C DEI39665D DEI0039665D DE628370C DE 628370 C DE628370 C DE 628370C DE I39665 D DEI39665 D DE I39665D DE I0039665 D DEI0039665 D DE I0039665D DE 628370 C DE628370 C DE 628370C
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DE
Germany
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hydrogen
raw
benzenes
purification
elevated temperature
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Expired
Application number
DEI39665D
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Inventor
Dr Eugen Dorrer
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives
    • C07C7/005Processes comprising at least two steps in series

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Reinigung von Rohbenzolen u. dgl. In der französischen Patentschrift 621 505 ist -ein Verfahren zur Reinigung von Rohbenzol oder sogenanntem Benzolvorprodukt beschrieben, wobei; man dieses bei hoher Temperatur und unter Druck, gegebenenfalls hohen Drucken, in Gegenwart von Katalysatoren, die gegen Schwefel unempfindlich sind, derart nv.t Wasserstoff oder wasserstoffhaltigen oder -abgebenden Gasen blehandelt, daß eine Veränderung des Benzols selbst nicht oder nur in geringem Maße stattfindet.
  • Bei der Ausführung dieses Verfahrens macht sich namentlich beim Arbeiten in technischem Maßstab@e vielfach unangenehm geltend, daß hochmolekulare oder unter den Arbeitsbedingungen zur Verharzung neigende oder zersetzliche Substanzen die Wirksamkeit der Katalysatoren, z. B. durch Verstopfung der Poren, frühzeitig herabsetzen und Abscheidungen in Vorerhitzern und Verdampfern hervorrufen. Die Mengen dieser schädlichen Stoffe sind im allgemeinen gering und in jedem Falle weit geringer als die Menge der z. B. mit konzentrierter Schwefelsäure entfernbaren ungesättigten oder verharzenden Bestandteile.
  • Es wurde gefunden, daß diese Nachteile behöben. werderi können, wenn man die Reäriigung der Rohbenzole o. ägl. in mehreren Stufen vornimmt, und zwar derart, daß man zunächst die hochmolekularen sowie die beim Erhitzen verharzenden oder zersetzlichen Verunreinigungen zum Teil oder ganz durch eine milde Raffination unschädlich macht und die so vorbehandelten Produkte alsdann in Gegenwart giftunempfindlicher Katalysatoren mit Wasserstoff bei höherer Temperatur. unter Druck behandelt.
  • Die Vorreinigung durch milde Raffination besteht erfindungsgemäß in einer Behandlung mit Wasserstoff bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Bleicherden oder ,äluilichen großoberflächigen Körpern.
  • Die Wahl der Bedingungen ist so zu treffen, daß keine unnötigen Verluste an dem zu reinigenden Produkt auftreten. Man kann hierbei in flüssigem oder in dampfförmigem Zustand und mit oder ohne Anwendung von Druck arbeiten. In dieser Stufe der Behandlung soll praktisch keine Entfernung von sauren oder basischen Substanzen oder von Schwefel- und Sauerstoffverbindungen oder nicht zersetzlicher ungesättigter Verbindungen aus dem Rohprodukt erfolgen; die Be. seitigung dieser Stoffe, so weit sie Verunreinigungen sind, erfolgt erst bei der katalytischen Behaazdlung mit Wasserstoff.
  • Beispiel Ein Lösungsbenzol vom Kp. i:io bis Zoo', vom spezifischen Gewicht 0,88o bei 2o', das beim. Waschen mit konzentrierter Schwefelsäure 3 5 % Waschverlust erleidet, wird bei a50° unter einem "Wasserstoffdruck von. aooat durch ein Hochdruckgefäß, das mit Bleicherde gefüllt isst, gepumpt. Die nachfoJ;giende Behandlung bei 35o° mit Wasserstoff bei einem Gesamtdruck von zoo. at in Gegenwart reines: gUd4@ie*fI<:ätalysatos, bestehend aus Nickelsulfid und Chromoxyd auf Fullererde als Träger, liefert kn störungsfreien Betrieb ein gereinigtes Lösungsbenzol von unverändertem Siedepunkt und dem spezifischen Gewicht 0,872 bei 2o°, das konzentrierte Schwefelsäure nur noch schwach gelb färbt.
  • Unterläßt man die Vorreinigung, so beginnt die Wirksand-eit des verwendeten Reinigungskontaktes schon nach kurzer Betriebsdauer nachzulassen, außerdem treten in den Vorheizern und Rohrleitungen starke Verbarzungen und Verkokungen auf. Die verwendete Bleicherde läßt sich durch Oxydation mit Luft wieder leicht regenieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Reinigung von Rohbenzolen ü;. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß man die Auisgangsstoffe zwecks Entfernung der zur Verharzung oder Zersetzung neigenden Bestandteile vor der an sich bekannten Reinigung mit Wasserstoff unter Druck und bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von giftfesten Katalysatoren einer milden Vorbehandlung mit Wasserstoff bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Bleicherden oder ähnlichen großoberfiä chigen Körpern unterwirft.
DEI39665D 1929-10-27 1929-10-27 Verfahren zur Reinigung von Rohbenzolen u. dgl. Expired DE628370C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008848B (de) * 1955-08-08 1957-05-23 Still Fa Carl Verfahren zur Verdampfung von Kohlenwasserstoffen zwecks katalytischer Raffination
DE1008849B (de) * 1955-08-09 1957-05-23 Still Fa Carl Verfahren zur Verdampfung von Kohlenwasserstoffen und zur weiteren Aufheizung der Kohlenwasserstoffdaempfe zwecks katalytischer Raffination
DE1036436B (de) * 1955-10-18 1958-08-14 Still Fa Carl Verfahren zur Aufheizung von Kohlenwasserstoffen, insbesondere Benzolkohlenwasserstoffen, zwecks katalytischer Raffination

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1008848B (de) * 1955-08-08 1957-05-23 Still Fa Carl Verfahren zur Verdampfung von Kohlenwasserstoffen zwecks katalytischer Raffination
DE1008849B (de) * 1955-08-09 1957-05-23 Still Fa Carl Verfahren zur Verdampfung von Kohlenwasserstoffen und zur weiteren Aufheizung der Kohlenwasserstoffdaempfe zwecks katalytischer Raffination
DE1036436B (de) * 1955-10-18 1958-08-14 Still Fa Carl Verfahren zur Aufheizung von Kohlenwasserstoffen, insbesondere Benzolkohlenwasserstoffen, zwecks katalytischer Raffination

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