DE628667C - Konservierungsmittel fuer Gruenfutter - Google Patents

Konservierungsmittel fuer Gruenfutter

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DE628667C
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DE
Germany
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preservative
acid
green fodder
hydrochloric acid
phosphorus
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Expired
Application number
DEI43548D
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English (en)
Inventor
Dr Friedrich August Henglein
Dr Friedrich Wilhelm Stauf
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23K—FODDER
    • A23K30/00—Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs
    • A23K30/10—Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder
    • A23K30/15—Processes specially adapted for preservation of materials in order to produce animal feeding-stuffs of green fodder using chemicals or microorganisms for ensilaging

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Description

  • Konservierungsmittel für Grünfutter Safthaltiges Grünfutter läßt sich bekanntlich haltbar machen durch Zusatz von Säuren, wie Ameisensäure, Salzsäure und Phosphorsäure. Für die Anwendung des Verfahrens im großen ausschlaggebend ist der Preis der Säure. Die billigste der in Frage kommenden Säuren, die Salzsäure, kann nur in <Glasballons in Form von 3oo/oiger wäßriger Lösung versandt werden .und bedingt dadurch große Frachtkosten. Außerdem bestehen große Gefahren darin, daß diese Ballons außerordentlich zerbrechlich sind und hierbei Unfälle aller Art, insbesondere Verätzungen und Verbrennungen, sich ereignen. Da der Verbrauchsort häufig sehr weit von der Erzeugerstelle und Bahnstation entfernt ist, ist fier Transport von Säureballons für -den Landwirt mit größten Unannehmlichkeiten verknüpft und erschwert die für den Landwirt betriebswirtschaftlich so wichtige Silierung in ungeheurem Maße. Der Wunsch des Landwirts ging deshalb dahin, die Säuren in möglichst konzentrierter Form zu erhalten, derart, daß dieselben an der Anwendungsstelle in Wasser gelöst die gewünschte Konservierungssäure liefern.
  • Es wurde nun gefunden, daß derartige ballastfreie, durch einfaches Auflösen in Wasser verwendungsfähig zu machende Konservierungsmittel in den Chloriden des Phosphors vorliegen. Phosphortri, -oxy- und -pentachlorid eignen sich gleichermaßen gut für diesen Zweck. So zerfällt beispielsweise Phosphorpentachlorid beim Auflösen in Wasser, derart, daß auf i Mol P Ch i Mol Phosphorsäure und 5 11M1 Salzsäure entstehen, wobei zu bedenken ist, daß die konservierende Wirkung lediglich durch die Anzahl der H-Ionen bedingt ist. Der Wirkung von iooo kg Salzsäure von 30 % entsprechen etwa zzo kg Phosphorpentachlorid. Als Nveiterer Vorteil der Salzsäure-Phosphorsäure-Gemische kommt noch hinzu, daß die Phosphorsäure ein gutes Nährmittel für das Vieh ist und, soweit sie durch Verdauung in den Mist gelangt, als Düngemittel wieder verwertet wird.
  • Ein weiterer Vorzug der Phosphorchloride vor der Salzsäure ist der, daß diese Verbindungen bequem und billig gestapelt werden können, während das bei der Salzsäure wegen ihres großen Volumens und der benötigten Tankanlagen mit erheblichen Kosten ver-1cr@üpft ist. Das ist aus dein Grunde besonders wichtig, weil Salzsäure als Konservierungsmittel naturgemäß nur in den Sommermonaten verbraucht wird. Bei der Verwendung von Phosphorchloriden hat sich überraschenderweise herausgestellt, daß das Gelingen der Silierung durch das Säuregemisch besonders begünstigt wird, da die Salzsäure durch ihre große Säurestärke das Aüftreten unerwünschter-Gärungsvörgänge verhindert und die Phosphorsäure die sehr erwünschte Milchsäurebildung außerordentlich günstig beeinflußt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Verwendung von Chlorverbindungen des Phosphors zur Herstellung von Konservierungssäure für safthaltiges Grünfutter.
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