DE628687C - Als druckabhaengiger Widerstand ausgebildete Lautstaerkeregelanordnung fuer elektrische Musikinstrumente - Google Patents

Als druckabhaengiger Widerstand ausgebildete Lautstaerkeregelanordnung fuer elektrische Musikinstrumente

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DE628687C
DE628687C DET44086D DET0044086D DE628687C DE 628687 C DE628687 C DE 628687C DE T44086 D DET44086 D DE T44086D DE T0044086 D DET0044086 D DE T0044086D DE 628687 C DE628687 C DE 628687C
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DE
Germany
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resistance
volume control
pressure
musical instruments
dependent resistor
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Expired
Application number
DET44086D
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English (en)
Inventor
Walter Germann
Oskar Sala
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/02Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos
    • G10H1/04Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation
    • G10H1/053Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation during execution only
    • G10H1/055Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation during execution only by switches with variable impedance elements
    • G10H1/0558Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation during execution only by switches with variable impedance elements using variable resistors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Als druckabhängiger Widerstand ausgebildete Lautstärkeregelanordnung für elektrische Musikinstrumente Die bisher bekannten druckabhängigen Widerstände zur Lautstärkeregelung bei elektrischen Musikinstrumenten bestanden entweder aus in geeigneten Behältern untergebrachtem Graphitpulver oder aus einem Xesselstoff, auf den mit Gummilösung vermengte, fein gemahlene Knochenkohle aufgetragen worden ist. Die ersterwähnten Widerstände haben den Nachteil, daß bei der Rückkehr des drückenden Elementes in die Ruhelage der Widerstand nicht auf den ursprünglichen Wert zurückgeht; ferner neigen diese Widerstände zum Rauschen (Mikrophonrauschen). Der Knochenkohle-Nesselstoff-Widerstand ist schon wesentlich besser, jedoch tritt auch hierbei infolge der Reibung leicht ein Rauschen auf, welches infolge Hartwerdens des Bindemittels allmählich unerträglich wird. Die Lebensdauer dieses Widerstandes ist verhältnismäßig gering. Die gleichmäßige Herstellung ist schwierig.
  • Die Nachteile der bekannten Widerstände werden gemäß der Erfindung dadurch völlig behoben, daß eine elektrisch leitende Flüssigkeit als Widerstandsmaterial dient, die von einem geeigneten Tragkörper aufgesogen wird, wobei bereits bei der Herstellung des Widerstandes dafür Sorge zu tragen ist, daß die Flüssigkeit nicht verdunstet. Dies kann entweder durch Flüssigkeiten mit hochliegendem Siedepunkt oder mittels zusätzlicher hygroskopischer Stoffe, durch welche der Feuchtigkeitsgehalt auf dem zulässigen Wert gehalten wird, oder auf konstruktivem Wege durch hermetische Einkapselung der Kontakt-und Widerstandsanordnung erzielt werden. Als Tragkörper kommen möglichst feinfasrige Stoffe zur Anwendung (Textilstoffe, Löschpapier, Schwamm). Als Leiter eignen sich allgemein alle Flüssigkeiten mit nicht zu geringer elektrischer Leitfähigkeit, insbesondere Leitungswasser und Üle, z. B. Glycerin.
  • Die Wirkungsweise des neuen Widerstandes ist folgende: Im ungedruckten Zustand ist die Flüssigkeit im Gewebe feinst verteilt. Der Leitungswiderstand ist daher sehr hoch. - Sobald der Widerstand gedrückt wird, wird etwas Flüssigkeit ausgepreßt. Diese Flüssigkeit bietet einen direkten Stromdurchgang bei verhältnismäßig geringem Widerstand.
  • Die Abbildung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Zwischen die Elektroden r und 2 ist, hermetisch durch eine Gummihülle 3 gegen die Außenluft abgeschlossen, der Widerstand q. angeordnet. Bei der Bewegung der beweglichen Elektrode r auf die feste Elektrode 2 zu wird der Widerstand 4 verändert. Als besonders vorteilhaft hat sich für den Widerstand Wollstoff, Flanell oder Trikot erwiesen, die mit Glycerin getränkt worden sind. -- ----.-Der neue Widerstand zeichnet sich -durch völlige Rauschfreiheit aus. Die Herstellung ist außerordentlich einfach. Ebenso läßt sich der Widerstand bei zu großer Änderung der Widerstandsverhältnisse leicht und schnell regenerieren. Der Regelbereich ist wesentlich größer als bei den obenerwähnten Knochenkohle-Nesselstoff-Widerständen. Die Widerstandsänderung ist gleichmäßiger.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als druckabhängiger Widerstand ausgebildete Lautstärkeregelanordnung für elektrische Musikinstrumente, dadurch g e kennzei ichnet, daß der Widerstand aus ,einer von feinem Tragkörper aufgesogenen, elektrisch leitenden Flüssigkeit gebildet ist, die an sich oder- infolge zusätzlicher hygroskopischer Mittel oder infolge der Anordnung des Widerstandes in einem geschlossenen Gehäuse schwer, praktisch nicht verdunstet.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Tragkörper feinfasrige Stoffe (Textilstoffe, Löschpapier, Schwamm) dienen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Widerstandsmaterial benutzte Flüssigkeit verhältnismäßig große elektrische Leitfähigkeit besitzt, insbesondere Leitungswasser oder Öl ist. q.. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand aus einem mit Glycerin getränkten Wollstoff, Flanell oder Trikot besteht.
DET44086D 1934-06-23 1934-06-23 Als druckabhaengiger Widerstand ausgebildete Lautstaerkeregelanordnung fuer elektrische Musikinstrumente Expired DE628687C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017448B (de) * 1952-01-18 1957-10-10 Oskar Sala Amplitudenregler fuer elektrische Musikinstrumente

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