DE628713C - Einrichtung an Maschinen zur Herstellung von Drahtgittern, die aus miteinander verschweissten Laegs- und Querdraehten bestehen - Google Patents

Einrichtung an Maschinen zur Herstellung von Drahtgittern, die aus miteinander verschweissten Laegs- und Querdraehten bestehen

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DE628713C
DE628713C DER81570D DER0081570D DE628713C DE 628713 C DE628713 C DE 628713C DE R81570 D DER81570 D DE R81570D DE R0081570 D DER0081570 D DE R0081570D DE 628713 C DE628713 C DE 628713C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/08Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings
    • B21F27/10Making wire network, i.e. wire nets with additional connecting elements or material at crossings with soldered or welded crossings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Einrichtung an Maschinen zur Herstellung von Drahtgittern, die aus miteinander verschweißten Längs- und Querdrähten bestehen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung an Maschinen zur Herstellung von Drahtgittern, insbesondere solchen zur Verwendung beim Eisenbetonbau, beim Straßenbau u. dgl., die aus miteinander verschweißten Längs- und Querdrähten bestehen, und bei welchen zum Weiterziehen des Drahtgitters für jeden Längsdraht ein besonderer Greifer vorgesehen ist.
  • Es ist bereits bekannt, für das Vorziehen bzw. Fördern -der Längsdrähte Klinkarme mit gabelförmig gespaltenen;Greifernasen, die beiderseitig je eines Längsdrahtes hinter den Querdraht greifen, zu benutzen. Durch diese gabelförmigen Greifernasen werden beim Weiterziehen des Drahtgitters die Schweißstellen an den Kreuzungspunkten der Längs-und Querdrähte auf Abscherung beansprucht, so daß die Schweißstellen des öfteren wieder auseinandergerissen werden und Ausschuß entsteht.
  • Bei anderen bekannten Förder- und Zurückhaltegreifern zum Zuführen eines einzelnen Drahtes gleiten die Greifbacken beim Rückwärtsgang auf dem Draht entlang. Diese sind zum Vorziehen von geschweißten Drahtgittern ungeeignet, da bei solchen wegen der durch die aufgeschweißten Querdrähte gebildeten Hindernisse die Greiferbacken nicht auf den Längsdrähten zurückgleiten können. Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung erfassen die zum Weiterziehen des Drahtgitters dienenden Fördergreifer die Längsdrähte zwischen den verschweißten Kreuzungspunkten der Längs- und Querdrähte und sind in an sich bekannter Weise derart zwangsläufig gesteuert, daß bei ihrem Rückweg im Leerhub ihre oberen Greifklauen über die aufgeschweißten Querdrähte hinweggehoben werden. Die den Fördergreifern zugeordneten Zurückhaltegreifer sind zwangsläufig derart gesteuert, daß ihre oberen Greifklauen während des Weiterziehens des Drahtgitters so hoch angehoben werden," daß unter ihnen genügend Raum für den Durchtritt der aufgegeschweißten Querdrähte frei bleibt.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung vermeidet die genannten Nachteile. Sie weist außerdem gegenüber dem Bekannten den Vorteil auf, daß das Drahtgitter bei seiner Herstellung durch Schweißen dauernd in einer gleichmäßigen Spannung gehalten wird, weil die Längsdrähte beim Weiterziehen einzeln von Fördergreifern erfaßt und von Zurückhaltegreifern in Spannung gehalten werden, während die Fördergreifer zurücklaufen. Dadurch wird ein einwandfreies und für die Praxis brauchbares Drahtgitter hergestellt, ohne daß dabei ein Losreißen oder Klemmen der Schweißstellen unter der Einwirkung der Greifer zu befürchten ist. Die Einzelheiten der Einrichtung gemäß der Erfindung sind beispielsweise aus der Zeichnung ersichtlich. Es zeigen Abb. i eine Seitenansicht der gesamten Maschine, Abb. 2 eine Draufsicht, ' Abb. 3 die Fördereinrichtung in einem Schnitt nach der Richtung A-B in der Abb. 2 und Abb. 4 die Zurückhalteeinrichtung in einem Schnitt nach der Richtung C-D in der Abb. 2. In der Abb. i sind, von links nach rechts aufgezählt, die folgenden wichtigsten Teile der Maschine ersichtlich: Die Einrichtung zur Aufgabe der Querdrähte 72 auf die Längsdrähte 35 aus dem Vorratsbehälter 78, die Schweißeinrichtung 73, 87 zum Verschweißen der Längs= und Querdrähte an ihren Kreuzungsstellen, die Fördergreifereinrichtung 31, die Zurückhaltegreifereinrichtung 51, die Führungsvorrichtung 85, 86 und die Aufwickeltrommel 55 für das fertige Drahtgitter 57.
  • Der Motor i treibt über das Schneckengetriebe 2 und die Kettenräder 3b und 3a mittels .der Kette 3 die Welle 4 an. Auf derselben sitzt ein kleines Stirnrad 5, welches in das große Stirnrad 6 eingreift. Dieses sitzt auf der Welle 7 und läuft ständig um. Die Welle 7 ist in zwei Lagern 8 gelagert und trägt an ihren beiden Enden- die Kurlieb 9. Die Kurbeln sind mit T-förmigen Schlitzen versehen, in welchen die Kurbelzapfen io mit den Kurbelstangen ii zum Verstellen des Hubes durch Spindeln i2 verschoben werden können. Die Einstellung der Kurbelzapfen richtet sich nach der Maschenlänge oder der Entfernung der Querdrähte voneinander.
  • In der Nabe der Kurbel 9, die im Stirnrad 6 sitzt, ist eine Drehkeilkupplung 15 eingebaut. Diese wird mittels des Magneten 16 durch den Hebel 17a und den Schieber 17b ein- und ausgerückt. Der Magnetstrom wird durch den Schalter 17 ein- und ausgeschaltet. Wenn der Magnet 16 eingeschaltet ist, wird die Welle 7 -mit den Kurbeln 9 in Drehung versetzt und bewirkt durch die Kurbelstangen i i und,die Kreuzkopfzapfen 14 den Vor-und Rückgang des Fördergreiferschlittens 13,31- Auf der Welle 7 sitzen noch zwei- Unrundscheiben T8, durch -die die Hebel i9 hin und her bewegt werden. Diese Bewegung überträgt sich mittels der Startgen 2o und 2i auf die Winkelhebel 22 und 23, die eine Gleitschiene 24 tragen. Durch das Hebelgestänge 1.91, 20; 21, 22, 23 wird die Gleitschiene 24 parallel gehoben und gesenkt (Abb.3). Sie steuert dadurch die Rolle 25 am Hebel 26, dessen Drehpunkt 27 am Fördergxeiferschlitten 13 angeordnet ist. Der Hebel 26 ist durch die Stange 28 mit dem Hebel 29 verbunden, der auf der Welle 3o aufgekeilt ist, die in den beiden Seitenwangen des Fördergreiferschlitterns 31 gelagert ist. Die Welle 30 trägt mehrere aufgekeilte Hebel 32, welche mit den Zugstangen 33 die Fördergreiferdoppelhebel 34, 34' steuern. Das Heben der Gleitschiene 24 bewirkt durch das Hebelgetriebe 25, a6, 28, 29, 30, 32 und 33, daß die Fördergreiferhebel 34" die gefaßten Längsdrähte 35 loslassen: Die Lagerung der Hebel 34" ist so getroffen, daß sie beim Senken der Gleitschiene 24 selbsttätig die Längsdrähte 35 erfassen und bei der Bewegung. des Fördergreiferschlittens 13 eine Klemmwirkung eintritt. Dabei drükken sich die in den kurzen Fördergreiferhebelarmen 34" gelenkig gelagerten Greifklauen 3@ auf die Längsdrähte in ihrer ganzen Länge auf. Als Unterlage sind ebenfalls auswechselbare Greifldauen 36a angebracht.
  • Jeder Längsdraht 35 wird mit einem eigenen Fördergreiferhebül 3q." gefaßt; dieselben sind drehbar auf der Welle 37 angeordnet, und zwar derart, daß sie voreinander unabhängig sind. Das bezweckt, daß jeder Längsdraht 35 ohne Rücksicht auf den Drahtdurchmesser unbedingt sicher gefaßt und gefördert wird. Die Federn 38 erzeugen den ersten Anpressungsdruck.
  • Damit der geförderte Draht, der eine gewisse Spannung hat, nicht zurückfedern kann, ist eine Zurückhaltevorrichtung angebracht, die wie folgt ausgeführt ist: Auf den Wellen 7 und 4o sitzen die Kettenräder 39a und 39b (Abb. 2), die durch die Kette 39 verbunden sind. Auf der Welle 40 sind zwei Unrundscheiben 41, 41a für die Bewegung der Zurückhältevorrichtung aufgekeilt, die den Hebel 42 um den Drehpunkt 43 bewegen (Abb.4). An der einen Seite des Hebels 42 ist eine Rolle 44 für die Unrundscheibe 41 und auf der anderen Seite eine Stange 45 angebracht, die mit dem Doppelhebel46 verbunden ist. Dieser ist auf der Welle 47, die in den beiden Seitenwangen 51 gelagert -ist, schwenkbar angeordnet und steuert mit der Zugstange 48 den Zurückhaltegreiferdoppelhebel 49', 49". Jeder Längsdraht 35 wird von einem eigenen Zurückhaltegreiferhebe149" erfaßt. Diese sitzen sämtlich, voneinander unabhängig, auf der Welle 47 und drücken mit den gelenkig ge-. lagerten Greifklauen 136 auf die Längsdrähte 35. Als Unterlage sind ebenfalls auswechselbare Greifklauen 136a angebracht. Die` Zurückhaltegreiferhebel49' werden durch das Hebelgetriebe 44 42, 45, 46 und 48 von den Längsdrähten 35 abgehoben und durch die Federn 5o, die im Quersteg 88 eingehängt sind, wieder auf die Längsdrähte 35 zurückgedrückt. Auf der Welle 40 sitzt das Kettenrad 52a, das über eine Kette 52 das Kettenrad 52b und damit die Welle 53 antreibt. Die Welle 53 treibt durch ein Stirnräderpaar 54 und 54a die Aufwickeltrommel 55 an. Auf der Welle 53 sitzt eine Gleitkupplung 56. Diese schafft, wenn bei zunehmendem Durchmesser der Rolle des aufgewickelten Drahtgitters 57 die Umfangsgeschwindigkeit der Rolle zunimmt, die Fördergeschwindigkeit des Drahtgitters in der Maschine aber dieselbe bleibt, dadurch den Ausgleich, daß sie gleitet.
  • An dem Fördergreiferschlitten 13 ist eine in Längsrichtung federnd gelagerte, verschiebbare Zahnstange 58 angebracht, die auf das Zahnrad 59 arbeitet. Sie dient zum Antrieb der Förderkette 70 für die Querdrähte 72. Dadurch wird die Förderkette 70 gleichzeitig mit dem Schlitten 13 bewegt. Im Zahnrad 59 ist eine Federkupplung 6o eingebaut, welche sich beim Rückgang des Fördergreiferschlittens selbsttätig ausrückt und so die Förderkette 70 stillsetzt. Durch die Stirnräder 62 und 63 werden die Kettenräderwellen 64 und 65 angetrieben. Auf diesen sitzen die Kettenräder 67 und 68. über diese und das weitere Kettenrad 69 auf der Welle 66 laufen die Ketten 7o mit den Mitnehmern 7i, welche die Querdrähte 72 genau unter die Schweißstellen 73 bringen. Der jeweilige Weg der absatzweise fortschreitenden Kette 70 kann genau einreguliert werden, und zwar durch das Handrad 74 auf der Spindel 75, die am Ende einen Anschlag 76 hat, gegen den ein Anschlag 77 der Zahnstange 58 schlägt. Dadurch ist es möglich, die Querdrähte 72 jeweils genau unter die Schweißstellen 73 zu bringen. Die einzelnen Querdrähte 72 werden aus dem Vorratsbehälter 78 durch zwei Förderrollen 79, die auf der Welle 8o sitzen, und durch die Unrundscheibe 81 mittels der Hebel 82 und 83 und der Zugstange 84 in bekannter Weise auf die Mitnehmer 71 aufgegeben.
  • Die zwischen der Maschine und der Aufwickeltrommel eingeschaltete Führungsvorrichtung für das Drahtgitter besteht aus zwei federnd gelagerten Rollen 85 und einer feststehenden Rolle 86. Die Rollen müssen leicht drehbar sein und sich heben und senken können, damit die Querdrähte 72, welche quer zu und auf den Längsdrähten 35 liegen, leichten Durchlauf haben.
  • Der Arbeitsvorgang bei der . Herstellung eines Drahtgitters ist folgender: Die Förderkette 7o bringt selbsttätig die aus dem Vorratsbehälter 78 zugeführten Querdrähte 72 in richtige Stellung unter die Schweißstellen 73. Hier werden sie durch elektrische Widerstandsschweißung dadurch mit den Längsdrähten 35 verbunden, daß zwei Schweißrollen 87 quer zu den Längsdrähten 35 über die Querdrähte 72 hinweglaufen und an den Kreuzungsstellen der Querdrähte mit den Längsdrähten das Verschweißen bewirken.
  • Sobald der Schweißvorgang beendet ist, wird der Ein- und Ausrückmagnet 16 durch den . Schalter 17 selbsttätig oder auch von Hand ein- und sogleich wieder ausgeschaltet, so daß die Kurbeln 9 nur eine Umdrehung machen.
  • Während die Kurbel 9 in der Totpunktstellung I steht, ergreifen die Fördergreiferhebel 34" die Längsdrähte 35. Im gleichen Augenblick wird der Fördergreiferschlitten 13 in der Pfeilrichtung durch die Kurbelstangen i i vorgezogen, und zwar um eine Strecke gleich der Maschenlänge. Wenn die Kurbel 9 in ihrer anderen Totpunktstellung II angelangt ist, klemmen die Zurückhaltegreifer 49" die Längsdrähte 35 fest. In diesem Augenblick lassen die Fördergreiferhebe134" los. Das Drahtgitter bleibt dadurch stets in Spannung.
  • Die Kurbel 9 geht in ihre Ausgangsstellung I zurück und bleibt stehen.
  • Während des Rückganges der Fördergreifer 34" kann auf den Schweißstellen 73 schon wieder geschweißt werden.
  • Bei der Vorwärtsbewegung des Fördergreiferschlittens 13 wird das Drahtgitter gleichzeitig durch den Kettentrieb 52a, 52 und 52b auf die Aufwickeltrommel 55 aufgewickelt: Die Geschwindigkeitsregelung erfolgt durch die Gleitkupplung 56.
  • Das einzelne Erfassen der Längsdrähte 35 durch die Fördergreifer 34" sowohl beim Fördern als auch während des Schweißvorganges bietet den Vorteil, daß jeder Längsdraht 35 die gleiche Spannung erhält, so daß ein gleichmäßiges Drahtgitter entsteht. Außerdem arbeitet die Einrichtung sicher, genau und schnell.
  • Durch die Anordnung von mehreren Schweißstellen 73 kann die Arbeitsgeschwindigkeit weiter gesteigert werden.

Claims (2)

  1. PATENT ANSPJtilclili: i. Einrichtung an Maschinen zur Herstellung von Drahtgittern, die aus miteinander verschweißten Längs- und Querdrähten bestehen, bei welchen zum Weiterziehen des Drahtgitters für jeden Längsdraht ein besonderer Greifer vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Weiterziehen des Drahtgitters dienenden Fördergreifer (36, 36a) die Längsdiähte zwischen den verschweißten Kreuzungspunkten der Längs- und Querdrähte erfassen und in an sich bekannter Weise zwangsläufig gesteuert sind, und zwar derart; daß bei ihrem Rückweg im Leerhub ihre oberen Greifklauen (36) über die aufgeschweißten Querdrähte hinweggehoben werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die .den Fördergreifern (36, 36a) zugeordneten Zurückhaltegreifer (z36, 13611) zwangsläufig gesteuert sind, und zwar derart, daß ihre oberen Greifklauen (136) während des Weiterziehens des Drahtgitters so hoch angehoben werden, daß unter ihnen genügend Raum für den Durchtritt der aufgeschweißten Querdrähte frei bleibt.
DER81570D 1931-05-09 1931-05-09 Einrichtung an Maschinen zur Herstellung von Drahtgittern, die aus miteinander verschweissten Laegs- und Querdraehten bestehen Expired DE628713C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1287548B (de) * 1964-05-30 1969-01-23 Wafios Maschinen Wagner Vorrichtung zum Foerdern von geschweissten Dreigurttraegern
EP0319950A1 (de) * 1987-12-07 1989-06-14 Emil Jäger GmbH & Co. KG Querdrahtzuführung für eine Gitterschweissmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1287548B (de) * 1964-05-30 1969-01-23 Wafios Maschinen Wagner Vorrichtung zum Foerdern von geschweissten Dreigurttraegern
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