DE630190C - Vorrichtung zum Herstellen einer Drahtverschnuerung, insbesondere fuer Kisten - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen einer Drahtverschnuerung, insbesondere fuer Kisten

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DE630190C
DE630190C DEA69949D DEA0069949D DE630190C DE 630190 C DE630190 C DE 630190C DE A69949 D DEA69949 D DE A69949D DE A0069949 D DEA0069949 D DE A0069949D DE 630190 C DE630190 C DE 630190C
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lever
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tensioning
boxes
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DEA69949D
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ARTUR AHLBRECHT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/28Securing ends of binding material by twisting
    • B65B13/285Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen einer Drahtverschnürung, innbesondere für Kisten Es sind Vorrichtungen zum Herstellen einer Drahtverschnürung bekannt, mit denen der z. B. um eine Kiste gelegte Verschnürungsdraht gespannt, alsdann gewickelt und abgeschnitten wird. Diese Einrichtungen arbeiten z. B. entweder mit einem einzigen auf einer quer zur Bandrichtung verlaufenden Welle angeordneten Hebel, oder es sind jeweils zwei unabhängig voneinander zu bedienende Hebel vorgesehen, von denen der eine das Spannen und der andere Hebel über Antriebskegelräder das Wickeln und Abschneiden des Drahtes bewirkt.
  • Bei Einrichtungen der letzteren Art ist es ebenfalls bekannt, die beiden Hebel parallel zueinander auf einer gemeinsamen Welle anzuordnen, die parallel zur Bandrichtung liegt.
  • Der Erfindungsgedanke erstreckt sich ebenfalls auf eine Vorrichtung zum Herstellen einer Drahtverschnürung, insbesondere für Kisten mit je einem auf einer gemeinsamen Welle sitzenden Spann- und Verdrillhebel, die parallel zueinander angeordnet sind. Erfindungsgemäß liegt die die beiden Hebel tragende Welle quer zur Spannrichtung des Verschnürungsdrahtes, und der lose auf dieser Welle sitzende Verdrillhebel wird mit einem der Antriebskegelräder für die Verdrillvorrichtung nur in einer Bewegungsrichtung des Hebels gekuppelt.
  • Die einzelnen Elemente der Verdrillvorrichtung sind, wie bekannt, derart bemessen, daß der in dem Wickelrad vorgesehene Schlitz nach einem vollen Arbeitsgang des zugeordneten Bedienungshebels wieder in seine Ausgangsstellung gelangt. Gegenüber dem Bekannten wird durch die neue Vorrichtung der Vorteil erreicht, daß nunmehr die Antriebskegelräder, bezogen auf ihren Gesamtumfang, immer gleichmäßig belastet werden, so daß der Wickelschlitz auch immer genau, trotz der großen Belastung und der raunen Betriebsart der Vorrichtung, in seine Endlage gelangt. Hierdurch wird alsdann auch die Herausnahme des gewickelten Drahtes aus dem Wickelschlitz, d. h. das Abziehen der Vorrichtung von dem verschnürten Gegenstand, ohne daß zusätzliche Handgriffe erforderlich sind, wie auch das Einlegen des noch zu wickelnden Drahtes wesentlich erleichtert. Nach jedem Arbeitsgang wird der die Wickelvorrichtung steuernde Hebel leer in seine Ausgangslage zurückgeführt, ohne daß sich hierdurch die Lage der einzelnen Teile der Wickelvorrichtung ändert. Durch die Anordnung der beiden parallel zueinander liegenden Bedienungshebel auf einer quer zur Bandrichtung liegenden Welle wird weiterhin eine günstige und raumsparende Anordnung der einzelnen Teile der Vorrichtung, die ohnehin nur aus wenigen und einfachen Teilen besteht, ermöglicht.
  • Die eigentliche Spannvorrichtung _ ist in an sich bekannter Weise derart ausgebildet, daß ihr Bedienungshebel mit einem unter der Einwirkung einer Feder stehenden Schnepper versehen ist und nur in einer 'Bewegungsrichtung eine Spanntrommel dreht, dagegen in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung leer läuft.
  • Die Bedienung der Vorrichtung ist außer-"
    ordentlich einfach und ihr Gewicht nur g` n
    ring.
    Die Abbildungen zeigen ein Ausführung2
    beispiel einer gemäß der Erfindung ausgebi'#
    deten Einrichtung.
  • Abb. i stellt eine Seitenansicht, Abb: z eine Ansicht irr Richtung c- b, Abb. 3 einen Längsschnitt in Richtung c-d, Abb. q. eine Aufsicht der Einrichtung, Abb. 5 eine Vorderansicht der Greifvorrichtung mit einem eingelegten Draht und Abb. 6 eine Seitenansicht der Spanntrommel nebst Greifvorrichtung dar.
  • Auf der Grundplatte a befinden sich die beiden Lagerböcke b und c, in denen eine quer zur Bandrichtung liegende Achse d gelagert ist. Der auf dieser Achse lose gelagerte Verdrillhebel' e steuert über die Antriebskegelräder f und g die eigentlichen Wickelzahnräder h und i, vor, denen das letztere mit einem Schlitz k zur-Aufnahme des zu wickelnden Drahtes versehen ist Das Antriebskegelrad f ist auf der dem Hebel e zugekehrten Seite mit einer oder mehreren keilförmig ausgebildeten. Nuten 1 versehen, in die ein auf dem Heber e angeordneter federnder Mitnehmer j derart eingreift, dA"bei einem Arbeitsgang des Hebels e die Verdrillvorrichtung bedient wird, dagegen in entgegengesetzter Richtung der Mitnehm:er j an dem Kegelrad .f entlang schleift, d< h. der Hebel läuft ohne Arbeit zu leisten leer. Die einzelnen Teile der Verdrillvorrichtung sind in an sich bekannter Weise derartig bernessem, dae der in dem Wickelrad i vorgesehene Schlitz k nach einemn Arbeitsgang des Hebels wieder in seine Ausgangsstellung gelangt. Um die Verdrillvorrichtung gegen ungewolltes Zurückdrehen durch den gewickelten, unter einer bestimmten Spannung stehenden Draht zu sichern, ist die dem Lagerbock c zugekehrte Seite des Kegelrades freit einer oder mehreren keilförmig ausgebildeten Nuten versehen, in die ein in dem Lagerbock e angeordneter, entsprechend den Nuten keilförmig. ausgebildeter Vierkant m. greift" der unter der Einwirkung einer Druckfeder m steht. Anstatt das Kegelrad f zu sperren, ist es auch möglich, eine Sperrung des Kegelrades. g -vorzunehmen. Ebenso ist es möglich, die Sperrverrichtung von unten etwa von der Grundplatte a aus auf die Antriebskegelräder wirken z4 lassen. Während des, letzten Teiles seiner Arbeitsbewegung bedient -der Hebel e, wie bekannt, außer der Verdrillverrichtung ein oder zwei mehrteilig ausgebildete Messer o" or und p, P1, die sich nach Herumlegen des Hebels e in seine Ausgangsstellung selbsttätig, z. B. mittels Zugfedern, wieder öffnen.. Ist der Hebel e also in seine Aus-
    ,gangsstellung zurückgelegt, so kann das Ge-
    fE. von dem fertiggewickelten und abge-
    ,'xhittenen Draht ohne weiteres seitlich ab-
    ;:.gen werden. Der während des Verdrill-
    ;`:@'örganges in seinerAusgangsstellung liegende
    Spannhebel q.. dient während dieser Zeit als Griff zum Festhalten der Einrichtung. Die Bewegung des. Wickelhebels e ist durch beispielsweise in der Grundplatte a vorgesehene Anschläge begrenzt. Bei der in den Abbildungen dargestellten Einrichtung macht das Kegelrad f während eines Wickelvorganges eine halbe Umdrehung; es wird also nach einer gewissen Anzahl von Wicklungen stets gleichmäßig belastet gewesen sein.
  • Der insbesondere gabelförmig ausgebildete Spannhebel q, der ebenfalls auf der Achse d lose gelagert ist, bedient die eigentliche Spannvorrichtung. Diese besteht in an sich bekannter Weise aus einer Spanntrommel r und eern Schnepperrad s,. die mit der Achse d fest verbunden sind, und einem Greifer. t. Der Hebel q. ist mit einem unter der Einwirkung einer Feder u stehenden Schnepper v versehen. Dieser ist, wie bekannt, derart ausgebildet, daß der Hebel q in einer Bewegungsrichtung über den Schnepper u und das Schnepperrad s die Spanntrommel r dreht, dagegen in der entgegengesetzten Bewegungsrichtung leer läuft. Die Spannvorrichtung muß gegen. unzulässiges Zurückdrehen .durch den gespannten Draht gesichert sein; dies geschieht dadurch, daß in das Schnepperrad s ein in der Grundplatte a angeordneter, unter Federwirkung stehender,, keilförmig ausgebildeter Vierkant x eingreift. Die Spanntrommel r hat einen oder mehrere Schlitze y; die zur Aufnahme des zu spannenden Drahtendes 3 dienen. An die Flächen dieser Schlitze wird ein mit einem Führungsstift i versehener, in der Spanntrommel r befestigter und exzentrisch ausgebildeter Greifer t* mittels einer oder mehrerer Schneckenfedern gepreßt. Die beiden Hebel,. die Verdrill-" Abschneide- und Spannvorrichtung sowie eine an sich bekannte Klemmvorrichtung a sind gemeinsam auf der Grundplatte a angeordnet. Es ist zweckmäßig, die Achse d und die Spanntrommel r aus einem Stück zu fertigen.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Die Vorrichtung wird auf den zu umschnürenden Gegenstand, beispielsweise auf eine Kiste, gestellt und der Draht 3 mittels einer bekannten Klemmvorrichtung 2 festgeklemmt. Alsdann wird der Draht durch den Schlitz k des Wickelrades i gezogen, . um die Kiste herumgeführt - und -:wiederum in den Schlitz k gelegt. Danach wird das Drahtende in den Schlitz y der Spanntrommel r durch den exzentrisch ausgebildeten Greifer t festgehalten. Um eine bessere Klemmwirkung zu erzielen, können diese Teile der Spannvorrichtung bekanntlich gezahnt ausgebildet werden. Der Hebel e dient jetzt zum Festhalten, während der Hebel q bedient wird. Dieser leistet, wenn er im Uhrzeigersinn bewegt wird, Arbeit, d. h. die Spanntrommel y wird gedreht und der Draht gespannt. Ist die jeweils erforderliche Drahtspannung erreicht, so wird der Hebel q in seine Ausgangsstellung zurückgelegt. Durch die oben beschriebene Sperrvorrichtung x. wird ein Zurückdrehen der Spannvorrichtung und damit ein Lockern des Drahtes mit Sicherheit vermieden. Nachdem der Draht fest angezogen ist, dient der Hebel q weiterhin als Handgriff, und es wird nunmehr der Verdrillhebel e ebenfalls im Uhrzeigersinn bewegt. Dieser Hebel wird bis zum Erreichen eines Anschlages herumgelegt. Damit ist der Draht gewickelt und in der ent -sprechenden Länge abgeschnitten. Der Hebel e wird in die Ausgangsstellung zurückgelegt, ohne daß sich an der Stellung der Wickeleinrichtung etwas ändert, da dies durch die Sperrvorrichtung in, n verhindert wird. Die Messer o, o1 und p, p1 werden nach Herumlegen des Hebels e in die Ausgangsstellung selbsttätig geöffnet, so daß die Vorrichtung ohne Schwierigkeit von der fertigen Draht-,'-verschnürung- seitlich abgezogen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Herstellen einer Drahtverschnürung, insbesondere für Kisten, mit je einem auf einer gemeinsamen Welle sitzenden Spann- und Verdrillhebel, die parallel zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (d) quer zur Spannrichtung liegt und daß der lose auf ihr sitzende Verdrillhebel (e) mit einem der Antriebskegelräder (f) für die Verdrillvorrichtung (la, z') nur in einer Bewegungsrichtung des Hebels gekuppelt wird. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Verdrillhebel (e) kuppelbare Kegelrad (f) auf der dem Lagerbock zugekehrten Seite eine oder mehrere keilförmige Nuten hat, die derart verteilt sind, daß ein im Lagerbock (c) angeordneter, unter der Wirkung einer Druckfeder (n) in sie einfallender Vierkant (m) die Verdrillvorrichtung in ihrer Ausgangsstellung gegen ungewolltes Zurückdrehen sichert.
DEA69949D 1933-07-09 1933-07-09 Vorrichtung zum Herstellen einer Drahtverschnuerung, insbesondere fuer Kisten Expired DE630190C (de)

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