DE63122C - Schienenbefestigung auf von eisernen Schwellen getragenen Stühlen - Google Patents

Schienenbefestigung auf von eisernen Schwellen getragenen Stühlen

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DE63122C
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Germany
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chairs
rail fastening
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63122D
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Original Assignee
J. P. LANCASTER in Goshen, Indiana, V. St. A
Publication of DE63122C publication Critical patent/DE63122C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/66Rail fastenings allowing the adjustment of the position of the rails, so far as not included in the preceding groups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Eisenbahnoberbau mit auf Querschwellen angeordneten Schienenstühlen.
Fig. ι ist eine perspectivische Ansicht einer eisernen Querschwelle mit vollständiger Schienenstuhlverbindung.
Fig. 2 ist die Oberansicht derselben.
Fig. 3 ist eine perspectivische Ansicht des blofsen Schienenstuhles.
Fig. 4 ist eine der Klemmplatten in perspectivischer Ansicht.
Fig. 5 zeigt den Keil· zum Feststellen der Klemmplatten und
Fig. 6 die Sperrfeder, um den Keil in Stellung zu halten.
Fig. 7 veranschaulicht in perspectivischer Darstellung und gröfserem Mafsstabe das eine Ende des· Schienenstuhles mit Keil und Sperrfeder.
Die der Erfindung zu Grunde liegende Schienenstuhlverbindung kann entweder bei Schienenstöfsen oder zur Befestigung der vollen Schiene benutzt werden und behandelt Neuerungen an solchen Schienenstuhlverbindungen, bei denen die Schiene auf dem Stuhl mittelst Hakenplatten in Stellung gehalten wird, die über den oberen Theil der Stühle hervorragen, über den Schienenfufs greifen und sich bei Anwendung von Schienenlaschen auch über den abgebogenen Theil derselben legen.
Der obere Theil, sowie die Seiten des Stuhles werden zu diesem Zwecke mit parallelen Schlitzen ausgestattet, die in den oberen Theil des Stuhles von entgegengesetzten Enden desselben reichen und einander parallel sind, so dafs die mit Haken versehenen Enden der ■Klemmplatten in diese Schlitze treten und sich gegen die Laschen oder Schiene dicht anlegen können.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist A eine metallische Querschwelle von irgend einer zweckmäfsigen Construction. An den Enden dieser Querschwelle sind die Schienenstühle B angebolzt, die aus hohlen _J"~|_-förmigen Gufsstücken bestehen, welche einen flachen oberen Theil, divergirende Seitentheile Bx und Fufsflantschen B2 haben, durch welch letztere die Befestigungsbolzen gezogen werden. Die Seitentheile B1 des Stuhles sind in der Mitte zur Bildung von Oeffnungen C ausgeschnitten, die sich bis in den oberen Theil B des Stuhles fortsetzen. Dieselben lassen Schultern C1 seitlich in den Ausschnitten C stehen, welche Schultern etwa die doppelte Breite der Schlitze C in dem Obertheil B des Stuhles haben; zwischen den inneren Enden der Schlitze C bleibt ein Theil des Schienenstuhles voll stehen. Auf diesen vollen Theil legt sich die Schiene F, und wenn der Schienenstuhl bei einer Schienenstofsverbindung Anwendung finden soll, werden Laschen G, wie üblich, auf. beiden Seiten des Stofses vorgesehen. Wenn der Schienenstuhl indessen die volle Schiene aufnimmt, so können die Laschen fortfallen, wie bei dem Schienenstuhl auf der rechten Seite der Fig. 1 ersichtlich.
Wie üblich, sind die Schienenstöfse in einem Geleisestrang versetzt, so dafs je ein Schienenstuhl auf einer Schwelle mit und ein Stuhl ohne Laschen auftritt. Die Schienen und Laschen werden auf den Stühlen mittelst der mit Haken' H1 versehenen Klemmplatten H
abnehmbar angebracht, deren lange Arme durch die Schlitze C von entgegengesetzten Seiten des Stuhles eingesteckt werden, derart, dafs auf jeder Seite des Stuhles -B ein Haken H1 hervortritt, der sich über den Schienenfufs und mit seiner Stirnfläche gegen den Schienensteg legt. Die vortretenden äufseren Enden der Haken sind mit Löchern / versehen, durch welche Keile J gezogen werden, um ein Anpressen der Haken H1 gegen die Schienen bezw. ein Festhalten derselben auf dem Stuhl B zu erreichen. Die Keile J finden hierbei ihren Stützpunkt an den abgebogenen vorderen Flächen B1 des Stuhles B, Fig. i, 2 und 7. Der nebenliegende Haken H1 der Hakenplatte H hindert hierbei das feste Anziehen des Keiles / nicht, da derselbe, wie gezeigt, in dem Schlitz C des Stuhles B genügend weit zurücktritt. Die Schlitze C1 in dem Obertheil der Stühle gestatten dabei, dafs die Haken H1 der Platte H dicht gegen die Laschen G bezw. die Schiene F sich anlegen können.
Um zu verhindern, dafs die Keile J lose werden, wird das stärkere Ende jedes Keiles mit einer Reihe von Ausschnitten bezw. Kerbungen L versehen, in welche die beiden Arme der gegabelten Sperrfeder M greifen, deren Ausbildung aus Fig. 6 ersichtlich ist. Diese Sperrfeder besteht aus einem Stück Federdraht, der krammenartig gebogen ist und sich mit seinem Theile N um die Schenkel Bl des Stuhles legt, dessen Arme M dagegen, wie bemerkt, in die Zähne L des Keiles J eingreifen, denselben damit unverrückbar in Stellung haltend. Die Feder M wird mit den Theilen B1 des Stuhles dadurch besser in Eingriff gehalten, dafs sie in Aussparungen C2 an der Innenseite der Stuhlschenkel greift. Es können natürlich auch andere Vorrichtungen angewendet werden, um das Lockern des Keiles J zu verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schienenbefestigung auf von eisernen Querschwellen getragenen Stühlen, bei welcher die mit Schlitzen (C C1J versehenen Stühle (B) zur Aufnahme von Hakenplatten (H) dienen, die neben einander derart, gelagert sind, dafs ihre Haken (H1) durch den Stuhl (B) treten, über den Schienenfufs zur Festhaltung der Schiene F auf dem Stuhle (B) greifen und in dieser Lage durch Keile (J) unverrückbar festgehalten werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT63122D Schienenbefestigung auf von eisernen Schwellen getragenen Stühlen Expired - Lifetime DE63122C (de)

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