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Weckeruhr mit Auslösung des Signalwerkes zu verschiedenen Zeitpunkten
Die Erfindung bezieht sich auf Weckeruhren mit mehreren Auslösungen des Signalwerkes,
bei denen Mittel angewendet werden, um das Signalwerk in bestimmten Abständen ertönen
zu lassen. Das Wesen der Erfindung besteht in einer neuen Einstell- und Auslösevorrichtung,
die gestattet, daß das Signalwerk zu jeder vollen Stunde- oder 15, 30, 45 Minuten
danach oder zu voneinander durch 15-Minuten-Intervalle getrennten Zeiten` zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Stundenzahlen auf dem Zifferblatt der Uhr ausgelöst werden.,
kann.
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In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i eine Vorderansicht der Uhr mit Signalvorrichtung,
Fig. a eine Rückansicht eines Teiles des Zifferblattes mit den signalauslösenden
Mitteln der Stundenzeigerachse, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. a,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3, Fig. 5 eine Ansicht der Vorrichtung
mit teilweise weggebrochenen Teilen und Teilen im Schnitt, Fig. 6 eine Ansicht ähnlich
Fig. 5, welche die Teile in der Lage zeigt, in welcher die Sperrvorrichtung in einem
bestimmten Zeitpunkt ausgelöst hat, Fig.7 eine Ansicht eines Teiles des Gehäuses
und der verwendeten Minutenzifferblattform, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie 8-8
der Fig. 5 in Richtung des Pfeiles gesehen, Fig. 9 die Signalvorrichtung in gesperrter
Stellung, Fig. io eine Ansicht ähnlich Fig. 9 mit ausgelöster Signalvorrichtung,
Fig. i i eine Ansicht ähnlich Fig. io, bei welcher sich die Teile in einer Stellung
kurz vor dem Anhalten der Signalvorrichtung befinden, Fig.1Z eine Seitenansicht
der Antriebsteile der Alarmglocke und Auslösemittel derselben, Fig.13 einen Längsschnitt
etwa nach Linie 13-i3 der Fig. 12 und Fig. 14 einen Schnitt nach Linie 14-14 der
Fig. I i.
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An der Stirnseite eines Uhrgehäuses io ist ein Stundenzifferblatt
i i angebracht, durch dessen Mitte eine Stundenzeigerachse 12 geht. Der äußere Teil
13 des Zifferblattes besitzt vierundzwanzig radiale Schlitze 14, die gleiche Abstände
voneinander haben und von denen jeder zweite mit den Stundenbezeichnungen H auf
dem Zifferblatt in einer Linie liegt. Die anderen Schlitze 14 liegen in der Mitte
zwischen je zwei Stundenbezeichnungen. Diese Schlitze laufen mit ihrem äußeren Ende
an der Außenkante des Zifferblattes frei aus. Neben 'jedem Schlitz 14 ist eine Klemmfeder
15 angeordnet. In jedem der Schlitze 14 ist ein längliches zylindrisches Einstellungs-
bzw. Auslöseelement 16 verschiebbar. Diese Elemente 16 besitzen an ihren Seiten
Nuten 17 (Fig. 4), welche über
die Kanten der Schlitze 14 greifen,
so .daB die Elemente 16 in radialer Richtung verschoben werden können. Die Federn
15 leger sich so gegen die eine Wand der Nuteh`T."! zier Elemente 16, daß durch
die Reibung' zwi= schen den Elementen und den Federn dir-' Elemente in jeder gewünschten
Stellung ifi den radialen Schlitzen iq. gehalten werden. Jedes der Elemente 16 hat
in der Mitte eine Kerbe oder Markierung 18, die mit einem konzentrischen Band oder
.einer Markierung i9 auf dem Zifferblatt in Übereinstimmung gebracht werden können.
Es sei bemerkt., daß die Elemente 16 in bezug auf die Länge der Schlitze kurz sind,
so daß sie in mehrere verschiedene Stellungen auf dem Zifferblatt gebracht werden
können (Fig.-i).
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Hinter dem Zifferblatt i i ist auf der Stundenzeigerachse i2 ein großes
Stundenrad 2ö befestigt, in welches ein kleines angetriebenes Ritzel2i eingreift,
das seinerseits Bestandteil der weiter unten beschriebenen Uhr ist. Das Stundenrad
2o liegt in einer runden Öffnung 22 in der Kopfplatte 23, .die vermittels der Ringwand
24 mit dem Gehäuse io ver--bunden ist (Fig. 5 und 6). Die Achse 12 trägt ein radiales
Glied 25 aus nachgiebigem Material, an dessen einer Seite ein Kraftübertragungsgiied
2.6 bei 27 so angelenkt ist, daß es sich gegen die Innenfläche des Zifferblattes
i i bewegen kann; die Stundenz.eigerwelle 12 besitzt eine Mittelbohrung a8, in der
ein Stift 29 zur Begrenzung der Gleitbewegung angeordnet ist, Das innere -Ende des
Stiftes 29 legt sich gegen einen Winkelarm .30 einer Schwingwelle 3i, die an dem
Arm 25 gelagert ist. Die Welle 3 i besitzt einen zweiten Winkelarm 32, der ständig
in der- Bewegungsbahn des Teiles 26 liegt. Der Bolzen z9 kann in .die Stellung nach
Fig. 6 vorgeschoben werden, befindet sieh aber normalerweise in der Stellung nach
Fig. 5. Gegen .die Rückseite des Teiles 26 drückt eine Blattfeder 33, die ,an .dem
Glied 25 befestigt -ist, uni in der Normalstellung den Teil 26 gegen die
Innenseite des Zifferblattes zz zu halten. Das Glied 2,5 hat an seinem äußeren Ende
einen abgewinkelten, geschlitzten Teil oder Führungsflansch 3q., durch den das abgesetzte
Endt 35 des .Gliedes 26 ragt. Das Erde 35 trägt zwei konische, gegen die Rückseite
des Zifferblattes ii gerichtete Nocken 36 -und 37. Die Nocken 36, 37 sind gegeneinander
,so versetzt angeordnet, daß sie gegenüber dem Kreis oder der Markierung z9 des
Zifferblattes zi sich in konzentrischen Krei$ba.hnen bewegen, so daß sie mit den
radial verschobenen Elementen i,6 während der Drehung -des Stundenzeigers Hl daumenartig
zusammenwirken können. Dies bewirkt eine Bewegung der Schwingwelle 3 1a die
dabei :den Stift29 aus der Bohrung 28 in der Stundenzeigerachse 12 vorschiebt. Der
Nocken 36 wird in der weiteren Beschreibung als Außen- und der Nok-@':jken 37 a1
s Innennocken bezeichnet werden. Alle :;Asher bezeichneten Teile wirken als Signal-Auslösevorrichtung,
durch welche zu einer öder mehreren vorbestimmten Zeiten eine Signalglocke zum Tönen
gebracht wird. Diese Vorrichtung ist von den verschieden zusammenarbeitenden Vorrichtungen
zunächst beschrieben worden, weil so die Arbeitsweise der einzelnen Vorrichtungen
leichter verständlich wird. Gemäß Fig.6 besitzt der Führungswinkel 34 des Gliedes
25 einen Gleitfuß 38, der sich während der Drehung der Stundenzeigerachse gleitend
gegen die innere flache Seite der Platte 23 legt.
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Das bereits erwähnte kleine Ritzel2r (Fig. 2) sitzt auf der Wechselradwelle
40. Diese Welle kann durch ein Rädergetriebe bewegt -werden, welches von dem Federrad
q.ia und der Feder 41 angetrieben wird (Fig. 9 und io). An der üblichen Minutenwelle
42 befindet sich eine Daumenscheibe 43, die in . einer Stunde eine Umdrehung macht.
Diese Welle trägt das Minutenrad 44, welches in das - Wechselrad 45 (Fig. 9 und
1o) eingreift, Letzteres -treibt ein kleines Zahnrad 46, .das auf der im Uhrrahmen
49 gelagerten Welle 47 des seitlich gelagerten Minutenzeigers 48 sitzt. Die Räder
44 und 46 haben die gleiche Zähnezahl. Der Uhrrahmen 49 trägt ein Minutenzifferblatt
50, das hinter der durchsichtigen Scheibe 5 1 liegt, die in der Seitenwand
des Gehäuses io befestigt ist @Fig. 7). Die Welle 47 geht durch dieses Zifferblatt
50 und trägt am Ende hinter der Scheibe 51 einen kleineren Minutenzeiger
52, der mit der Skala des Zifferblattes 5o zusammenarbeitet. Die Zifferblattskala
ist in Zeitanzeigenteile aufgeteilt, die mit der Zahl der möglichen Zeiteinstellungen
der Elemente 16 auf dem Zifferblatt i i übereinstimmen. Wenn der Zeiger 52 eine
vollständige Umdrehung gegenüber dem Zifferblatt 5o :gemacht hat, hat der Stundenzeiger
Hl ein Zwölftel seines Weges auf dem Zifferblatt i i zurückgelegt. Aus den für den
Antrieb des sogenannten Minutenzeigers 52 verwendeten Mitteln folgt, daß .die Wirkung
dieses Zeigers zwangsläufig synchron mit der des genannten Stundenzeigers HI ist.
Aus den Fig. 9, io und i i ist zu erkennen, daß die erwähnte Daumenscheibe 43 auf
der Stundenzeigerwelle 42 vier .gleich gestaltete radiale Lappen 5_3 besitzt, die
voneinander durch etwa V-förmige Einschnitte 54 getrennt sind. Jeder Lappen besitzt
am Umfang eine glatte Oberfläche, ,deren Wirkung .so wie die der Einschnitte 54
im folgenden erläutert wird.
Auf dem Zapfen 56 des Rahmens 49 ist
ein Mehrfachhebel 57 schwingend befestigt, der aus den Armen 58, 67, 68 und
69 besteht. Der Arm 58 trägt eine Nase 59, die hinter einen Zapfen 6o an dem langenArm
61 einer Schwinge 62 greifen kann, wenn die Teile die Stellung nach Fig. ii einnehmen.
Die Schwinge 62 ist an dem Rahmen 49 bei 63 gelagert, und unterhalb dieses Lagerpunktes
ist an der Schwinge 62 eine Feder 64 befestigt, deren anderes Ende am Rahmen 49
festgelegt ist. Unter der Wirkung dieser Feder wird die Schwinge 62 in Richtung
des Pfeiles a in Fig. i i gezogen, wenn die Nase 59 den Zapfen 6o freigibt. Die
Schwinge 62 weist einen bogenförmigen Schlitz 65 auf, in welchen ein an dem Rahmen
49 angeordneter Anschlagstift 66 ragt. Der Arm 69 des Mehrfachhebels 57 hat einen
Fuß 7o, der, wenn der Hebel 57 unter der Wirkung der Feder 57a kippt und in die
in Fig. io gezeigte Stellung kommt, mit dem Zapfen 71 eines Schwinggliedes 7a in
Eingriff kommt. Das Schwingglied 72 geht von einer unter Federspannung stehenden
Schwingwelle 73 aus, deren Enden so gelagert sind, daß sie sich frei zwischen den
Platten des Rahmens 49 drehen können. Die Feder 73a (Fig. 12) ist bestrebt, die
Welle 73 so zu drehen, daß das Schwingglied 72 in Richtung des Pfeiles b (Fig. 9)
bewegt wird. Die Welle 73 trägt ferner einen Klinkenarm 74,. dessen freies Ende
einen Zapfen 75 bildet. Wenn der Hebel 57 die in Fig.9 gezeichnete Lage einnimmt,
greift der Zapfen 75 des Armes 74 in den Einschnitt 76 am Umfang einer
Scheibe 77 ein. Letztere bildet einen Teil des Federantriebes 78 des Hammers (Fig.
14). Die Scheibe 77 sitzt auf einer Hülse 77a, die sich auf der Welle 79 - frei
drehen kann. Auf der Hülse 77a ist ferner ein Zahnrad 77b befestigt, das durch die
Feder 8o über die Ankerhemmung .87 (Fig. 13) angetrieben `werden kann, die mit dem
Ankerrad 88 der Vorrichtung 78 zusammenarbeitet. Der vorerwähnte Zapfen 71 des Schwinggliedes
72 kann in eine Aussparung 81 des Armes 82 des schwingenden Hammerhebels 83 eingreifen,
an dessen oberem Ende der Hammer 84; so angeordnet ist, daß er in der bei solchen
Signalglockenanordnungen üblichen Art auf die Glocke 85 einwirkt. Der Hammerhebel
83 sitzt auf einer Schwingwelle 86, welche den Anker 87 trägt, der mit dem Ankerrad
88 der Vorrichtung 78 zusammenwirkt. Eine auf die Welle 73 ausgeübte signallösende
Wirkung hebt den Zapfen 71 aus der Aussparung 81. Hierauf folgt unmittelbar das
Ausheben des Armes 75 aus dem Einschnitt 76 der Scheibe 77, und der Zapfen des Gliedes
72 legt sich während des folgenden vollständigen Umlaufes der Scheibe 77 gegen den
Umfang derselben, bis der Zapfen 71 wieder in den Einschnitt 8i einschnappt und
die Läutevorrichtung anhält.
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Der Arm 67 arbeitet mit einem kleinen Hebel 89 zusammen, der in einem
Block 9o am Rahmen 49 schwenkbar gelagert ist und in seiner Normallage durch eine
Feder io8 in der in Fig.5 gezeigten Stellung gehalten wird. Der Hebel 89 hat einen
Haken 9i und einen V orsprung 92. Letzterer ist von der Nase 93 des Hakens g i in
einem Abstand angeordnet und drückt bei der in Fig. 5 gezeigten Stellung das freie
Ende des Vorsprunges 92 gegen- das freie Ende einer Blattfeder 95, die bei 96 an
der Kopfplatte 23 befestigt ist und sich über das offene Ende der Mittelbohrung
28 der Stundenzeigerachse 12 erstreckt. In die Stellung Fig. 6 kann die Blattfeder
95 entgegen der normalen Wirkung der Feder io8 gebracht werden, wenn der Bolzen
29 infolge einer von dem Übertragungsglied 26 ausgeübten Wirkung vorgeschoben wird.
Dies ist der Fall, wenn der eine oder andere der Nocken 36, 37 durch eines der vorher
eingestellten Elemente 16 betätigt wird (Fig. 6). Der Arm 68 der Hebeleinheit 57
trägt eine Daumenfläche 97, und in Fig. io ist ersichtlich, daß der Arm in irgendeinen
der Zwischenräume 54 zwischen den angrenzenden Lappen 53 eingreifen kann, wobei
zu gleicher Zeit die innere Fläche des Armes 67 sich gegen die Nase 93 legt. Wenn
indessen die Außenkante eines der Lappen 53 in Berührung mit der Daumenfläche 97
des Armes 68 kommt, entsteht ein Spielraum zwischen der Nase 93 des kleinen Hebels
89 und der Innenseite des Armes 67.
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Der an dem Arm 6i angebrachte Stift 6o kann, wenn der Hebel
57 in der Stellung Fig. io sich befindet, in die Vertiefung 99 des Armes
58 eintreten und während der Rückkehr des Armes 62 in die in F ig. 11 gezeigte Stellung
an der schrägen Fläche ioo entlang gleiten. An der Rückseite der Scheibe 77 sitzt
ein Stift i o I, und während der Drehung dieser Scheibe in Richtung des Pfeiles
Fig. io trifft dieser Stift ioi auf einen Arm ioa der Schwingwelle 103. Letztere
besitzt noch einen Arm 104, in dessen bogenförmiger Bahn ein Anschlag io5 angeordnet
ist. Die Welle 103 trägt ferner einen gebogenen Arm io6 (Fig. 12, 13) ; die an dem
Hebel 62 angreifende Feder 64 zieht die Daumenkante 107 des Hebels 62 gegen den
Arm io6. Wenn sich die Scheibe 77 in Gegenzeigerrichtung dreht, trifft der Stift
ioi auf den Arm io2 und drückt den Arm io6 gegen die Fläche io; und bewegt dadurch
den Schwingarm 62 entgegeri3der Wirkung der Feder 64, so daß der Stift 6o auf die
Fläche ioo des Hebels 58 aufgleitet und schließlich hinter die Nase 59
schnappt,
wodurch der Hebel 57 sich so weit verschwenkt, daß sich der Fuß 70 - von dem Zapfen
71 des Hebelarmes 69 abhebt und die verschieden zueinander gehörenden Teile ihre
Normallage oder Ruhelage einnehmen.
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In Fig. i ist das zwischen den Stundenzahlen 12 und i Uhr befindliche
Element 16 in eine Stellung gebracht, in welcher sein äußeres Ende mit der Kreismarke
ig auf dem äußeren Teil des Zifferblattes i i zusammenfällt. Wenn also der Stundenzeiger
Hl in die Stellung 1231 Uhr gekommen ist, wird der Nocken 37 des Gliedes 26 auf
dieses Element aufgleiten, und hierbei wird das Glied $ 6 entgegen der Wirkung der
Feder 33 schwingen. Infolgedessen wird die Welle 31 geschwungen und der Bolzen 29
in die Stellung Fig. 6 vorgeschoben. Der Bolzen 29 drückt gegen die Blattfeder
95, und das abgebogene Ende 94 derselben legt sich gegen den Vorsprung 92
des Klinkenhebels 89 und drückt diesen entgegen seiner Feder lob zurück. Gleichzeitig
mit der Bewegung des Gliedes 26 ist das auf der Wechselradwelle sitzende Daumenrad
43 in eine Stellung gekommen, in der seine Lappen 53 die Kante 98 am Ende der Daumenfläche
g7 des Armes 68 freigeben, so daß das Ende des Armes 68 in den angrenzenden Zwischenraum
54 eintreten kann und der Mehrfachhebel sich unter dem Einfluß der Feder 57a verschwenkt.
Hierbei trifft der Fuß 7o des langen Armes 69 gegen den Zapfen 71 und hebt ihn aus
der Vertiefung 81 im Hammerarm 83 aus. Gleichzeitig mit dieser Bewegung wird der
Zapfen 75 des Klinkenarms 74 aus dem Einschnitt 76 der Scheibe 77 herausgezogen
(Fig. io). Hierdurch setzt die Läutewerkfeder 8o den Hammer 84 zum Anschlagen der
Glocke 85 während einer Zeit in Tätigkeit, die durch eine volle Umdrehung der Scheibe
77 bestimmt ist. Wenn der Zapfen ioi der Scheibe 77 auf den Arm log trifft und der
Arm 7 5 in die Einkerbung 76 zurückgehen kann, wird der Zapfen loh gegen die Daumenfläche
107 gedrückt (Fig. io) und zwingt den Arm 61 des Hebels 62, nach rechts zu gehen,
so daß der Zapfen 6o auf die Fläche ioo aufgleitet und sich dann hinter die Nase
59 des Armes 58 legt. Hierdurch wird der Hebel 57 gezwungen, sich in eine Stellung
zu bewegen, in welcher der Fuß 70 leicht über dem Zapfen 7 r gehoben wird, so daß
der Zapfen 75 wieder in die Einkerbung 76 eingreifen und den Hammerarm 82 anhalten
kann, indem der Zapfen 71 in die Einkerbung 81 eingreift, wenn die Scheibe 77 eine
volle Umdrehung gemacht hat. Unter der Annahme, daß der Zapfen ioi auf die Zapfen
loh in dei, oben geschilderten Wise eingewirkt hat, wird der Hebel 57 die in Fig.
1i gezeichnete Lage eim. nehmen, und die Feder 57a wirkt jetzt so, daß die Nase
59 den Zapfen 6o des Armes 61 festhält, wobei der letztere gehindert wird, sich
unter der Wirkung der Feder 64 zu bewegen. Mit den verschiedenen Teilen ist der
Klinkenhebel 89 in der eben beschriebenen Stellung vollständig vom Arm 67
gelöst. Der Haken 9r des Klinkenhebels 99 ist an seiner Kante zog für einen jetzt
erläuterten Zweck abgerundet. Während der normalen Fortsetzung der Bewegung der
Daumenscheibe 43 in Zeigerrichtung wird die Umfangskante des nächstfolgenden Lappens
53 gegen die Daumenfläche 97 des Armes 68 treffen und den ganzen Hebel 57
in Gegenzeigerrichtung verschwenken, so daß die Nase 59 des Armes 58 den Zapfen
6o freigibt und der Arm 61 in die in Fig.9 gezeigte Bereitschaftsstellung für die
nächste Betätigung des Klinkenhebels 89 zurückgehen kann. Gleichzeitig hiermit gleitet
Arm 67 über die abgerundete Kante log bis hinter die Nase g1 des Klinkenhebels
'89, so daß er die in Fig. 5 gezeigte Stellung einnimmt. '- Es muß beachtet
werden, daß, nachdem der Nocken 37 das Element 16 verlassen hat, die Feder 95 durch
Zurückziehen des Stiftes 29 sich zurückbewegen kann, wie aus Fig. 5 und 6 erkennbar
ist. Angenommen, das Element r6 zwischen den Stundenzahlen von 12 und i Uhr ist
in seine Nichteingriffs-oder innerste Stellung im Zifferblattschlitz 14 gebracht
und alle übrigen Elemente 16 sind ebenso eingestellt, so ergibt sich, daß die Daumenscheibe
43 frei arbeiten kann und mit ihren Umfangskanten an der Kante 98 des Armes 68 frei
vorbeigehen kann, ohne ein Auslösen der Signalvorrichtung zu bewirken. Während dieser
Tätigkeit der Daumenscheibe schwingt der Hebel 57 zuerst nur in einer Richtung,
wie sie durch die Wirkung der Lappen in ihren aufeinanderfolgenden Eingriffen gegen
den Arm 68 erzwungen wird, und dann in der entgegengesetzten Richtung, wie.sie durch
die Wirkung der Feder 57a erzwungen wird. Der Aufbau ist so, daß, wenn alle Elemente
16 unwirksame Stellungen einnehmen oder keines von ihnen in der Bahn eines der Nocken
36, 37 liegt, die Vorrichtung als gewöhnliche Uhr benutzt werden kann. Der Minutenzeiger
48, macht, da er in Übereinstimmung mit dem Stundenzeiger angetrieben wird, eine
vollständige Umdrehung bei einer Zwölftel Umdrehung des Stundenzeigers Hl.
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Es soll nun angenommen werden, daß das Läutesignal .zuerst um 131
Uhr und dann um 145 Uhr ertönen soll. Es ist dann nur notwendig, das Element 16,
das zwischen den Stunden i und ?,Uhr liegt, in die Stellung Fig. i zu schieben,
so daß die Mittelmarke 18 dieses Elementes mit der Ringmarke i g
auf
dem Zifferblatt i zur Deckung kommt. Wenn der Stundenzeiger H' genau den halben
Weg zwischen den Stunden i und 2 Uhr zurückgelegt hat, wird der Nocken 37 auf das
Element 16 treffen und das Läutewerk einschalten. Dann wird der nächstfolgende Lappen
in Eingriffsstellung kommen, und der Nocken 36 bewirkt, daß das Läutewerk um I45
ausgelöst wird.
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Wenn das Element 16 bei der dritten Stundenzahl in seine äußerste
Stellung geschoben wird (Fig. i), trifft der Nocken 36 gegen dasselbe, und das Läutewerk
wird tun 315 Uhr ausgelöst.
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Wenn das Element 16 auf der 4-Uhr-Linie in die Mittelstellung gebracht
wird (Fig. i), kommt Nocken 37 in Eingriff, und der Alarm ertönt um 4 Uhr; um 415
Uhr trifft Nocken 36 zum Eingriff, und der Alarm ertönt wieder.
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Es sind vierundzwanzig Elemente 16 vorgesehen, die alle in der Weise
wirken, daß das Läutewerk zu jeder Stunde ertönen kann, 15 Minuten nach jeder Stunde,
30 Minuten nach jeder Stunde, oder 45 Minuten nach jeder Stunde. Diese Auswahl
ist nur aus dem Grunde getroffen worden, weil die Mehrzahl der Radioprogramme eine
Dauer innerhalb dieses Bereiches besitzt.
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Aus Fig.9 ist ersichtlich, daß das freie Ende des Armes 68 gegen die
Außenfläche 55 eines der Lappen 53 der Daumenscheibe 43 anliegt, während gleichzeitig
die Kante des Armes 67, die der lf'ase 93 des Klinkenhebels 89 gegenüberliegt, einen
kleinen Abstand von dieser besitzt (Fig.5). Dies dient zur Beseitigung von Reibung
zwischen diesen Teilen während der Bewegung des Klinkenhebels in die Auslösestellung,
wie in Fig.6 gezeigt, wobei gleichzeitig das freie Ende des Armes 68 in die gegenüberliegende
Aussparung der Daumenscheibe 43 fällt, um das Läutewerk ertönen zu lassen. Um das
Zeitlaufwerk nicht zu belasten, ist das Läutewerk derart aufgebaut, daß der Hebel
in eine Stellung zurückgeht, in der der Hebelfuß 7o den Zapfen 71 entlastet, nachdem
der Alarm ertönt ist.