DE633587C - Achszaehleinrichtung mit einer durch Achsimpulse weitergeschalteten Registriertrommel - Google Patents

Achszaehleinrichtung mit einer durch Achsimpulse weitergeschalteten Registriertrommel

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DE633587C
DE633587C DEL84369D DEL0084369D DE633587C DE 633587 C DE633587 C DE 633587C DE L84369 D DEL84369 D DE L84369D DE L0084369 D DEL0084369 D DE L0084369D DE 633587 C DE633587 C DE 633587C
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DE
Germany
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axle counting
counting device
axis
spring mechanism
drum
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DEL84369D
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Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
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Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16—Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/161—Devices for counting axles; Devices for counting vehicles characterised by the counting methods
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B61L1/16—Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/163—Detection devices
    • B61L1/164—Mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
31. JULi 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 633587 KLASSE 2Oi GRUPPE
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: p. Juli
C. Lorenz Akt.-Ges. in Berlin-Tempelhof
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. August 1933 ab
Es ist bekannt, insbesondere beim Abstoßen von Güterzügen auf Ablaufbergen, Achszähleinrichtungen zu verwenden, durch welche die Zahl der abgestoßenen Achsen registriert wird. Bei diesen Anordnungen ist im allgemeinen am Scheitel des Ablaufberges eine Kontakteinrichtung oder eine mittels Lichtstrahlen oder induktiv arbeitende Einrichtung vorhanden, die zu dem auf der Lokomotive befindlichen Achszählwerk Impulse überträgt. Dabei können besondere, für den Erfindungsgedanken jedoch unwesentliche Maßnahmen vorgesehen sein, um Doppelregistrierungen zurücklaufender Achsen zu vermeiden.
Es sind bereits Anordnungen verwendet worden, bei denen die Registriertrommel dauernd umläuft und ein Schreibstift die einzelnen Achsimpulse aufzeichnet, jedoch haben diese Anordnungen den Nachteil, daß je nach der Zeitdauer zwischen dem Ablauf zweier Achsen, die einzelnen Registrierpunkte einen verschiedenen Abstand haben und dadurch die Achszählung selbst erschweren. Weiterhin ist auch schon bekannt, den Registrierstift fortlaufend zu bewegen und nur die Trommel durch Impulse anzustoßen. Auch diese Anordnung ergibt jedoch keine einwandfreie · Registrierung der einzelnen Achsen. Zum Antrieb sind entweder Elektromotoren oder besondere Federwerke verwendet worden.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Achszähleinrichtung so auszubilden, daß gleichzeitig mit der Weiterschaltung der Registriertrommel durch die Achsimpulse auch der auf der Trommel aufliegende Registrierstift kurzzeitig hin und her bewegt wird. Durch eine derartige Ausbildung der Registriereinrichtung ist es möglich, nicht nur die Zahl der abgelaufenen Achsen festzustellen, sondern es kann gleichzeitig auch ermittelt werden, ob die einzelnen Achsen mit gleicher oder verschiedener Geschwindigkeit die Zählstelle durchlaufen. Zum Antrieb der Anordnung wird dabei ein Federwerk benutzt, das von der Lokomotive selbst aufgezogen wird.
Der Erfindungsgedanke ist in der Abbildung noch näher erläutert. Mit der Lokomotivachse ist eine biegsame Welle W1 verbunden, die über ein geeignetes, noch näher beschriebenes Getriebe einerseits das Federwerk F aufzieht, andererseits eine Zentrifugalanordnung Z betätigt. Durch das Federwerk F wird eine weitere biegsame Welle W2 angetrieben, die die Registriertrommel R antreibt. Die Zentrifugalanordnung wirkt über eine biegsame Welle W3 auf den Registrierstift S in noch näher beschriebener Weise ein. Zwischen die biegsame Welle W1 und das Federwerk ist eine Eingriff skupplung E geschaltet. Die Anordnung ist so getroffen, daß das Federwerk, nachdem es um einen bestimmten Teilbetrag abgelaufen ist, durch die sich vorwärts bewegende Lokomotive wieder aufgezogen wird. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden,
daß sich die Aufzugsachse durch den Ablauf des Federwerks langsam zurückdreht und dadurch eine mit einem Gewinde versehene" besondere Hülse, die auf ihr angeordnet ^ mitnimmt. Auf diesem Gewinde kann McJi nun die eine Hälfte einer Kupplung- v£ schieben. Ist das Werk um einen bestimmten Betrag abgelaufen, so wird dadurch die Kupplungshälfte mit Hilfe der vorhin erwähnten Schraube gegen die andere Kupplungshälfte der Aufzugsvorrichtung gedrückt, so daß dadurch nunmehr eine Mitnahme der Kupplung erfolgt. Bei einer weiteren Drehbewegung über die biegsame Welle Wx von der Lokomotive aus wird nunmehr durch das Ineinandergreifen der beiden Kupplungshälften das Federwerk F aufgezogen. Beim Aufziehen dieses Federwerks erfolgt gleichzeitig auch wieder eine Rückwärtsdrehung . der obenerwähnten Gewindehülse und damit auch eine Verschiebung der einen Kupplungshälfte. Sobald nun die Kupplungshälfte durch eine entsprechende Drehung der Aufzugsachse außer Eingriff gebracht worden ist, kann der weitere Antrieb über die biegsame Achse Wx nicht mehr auf das Federwerk einwirken, so daß dadurch ein Überdrehen des Federwerks vermieden wird. Es sind in tder Technik derartige Anordnungen, bei denen nach Aufzug eines Federwerks eine weitere Drehung der Aufzugseinrichtung ohne Wirkung bleibt, bekannt, so daß ein näheres Eingehen hierauf nicht erforderlich ist.
Es ist außerdem eine Handkupplung K, die durch einen Handgriff betätigt werden kann, vorgesehen, um bei Leerfahrten den Antrieb abschalten zu können, damit er nicht unnötig mitläuft.
Das Federwerk F hat die Kraft zu liefern, um die Registriertrommel R, auf der ein Registrierpapier aufgespannt ist, bei jeder abgelaufenen Achse weiterzuschalten. Der aufliegende Kontaktstift vS" nimmt dann eine Markierung vor. Um das Verständnis zu erleichtern, sei jedoch die zunächst durch die Zentrifugaleinrichtung Z betriebene Anordnung erläutert. Die Zentrifugalanordnung ist direkt mit der biegsamen Welle W1 gekuppelt, die durch die Lokomotivachse angetrieben wird. Hierdurch ist die Stellung der Zentrifugalgewichte und damit auch des auf der Achse gleitenden Ringes A abhängig von der Geschwindigkeit. Die Bewegung des Ringes A überträgt sich auf die biegsame Welle W3, die ihrerseits über ein Zahnrad B eine Zahnstange C antreibt. Am Ende der ..." Zahnstange C sitzt der Schreibstift ,S. Befindet sich die Registriertrommel in Ruhe, so wird der Zahnstift 6" auf einer Mantellinie bewegt und ein Strich aufgezeichnet,. der um so langer ist, je größer die Geschwindigkeit ist. In der Abb. 2 ist ein derartiger Re- : gistrierstreifen gezeigt. Es ergibt sich durch die bisher beschriebene Anordnung auf dem Registrierstreifen der Strich 1, was einfach gedeutet, daß mit einer bestimmten Geschwindigkeit gefahren wurde. Läuft nun eine Achse über den Ablaufberg, so wird der Impuls, sei es, wie schon eingangs angedeutet, auf galvanische, induktive oder optische Weise, auf einen Impulsmagneten / übertragen. Der Impulsmagnet / arbeitet auf eine Kupplung und bewirkt auf diese Weise, daß die vom Federwerk angetriebene biegsame Achse W2 mit den zur Betätigung der Registriertrommel und zur Beeinflussung des Schreibstiftes 51 benötigten Einrichtungen gekuppelt wird. D.adurch werden nunmehr die folgenden Wirkungen ausgelöst: Über ein mit der Registriertfommel R auf derselben Achse sitzendes Klinkenwerk und eine entsprechende Klinke an der nunmehr nach Ansprechen des Impulsmagneten / mit der biegsamen Welle Ws gekuppelten Achse wird die Registriertrommel zunächst um ein kurzes Stück weitergedreht, so daß durch den Schreibstift vS1 auf dem Umfange der Trommel ein Strich, der in der Abb. 2 mit 2 bezeichnet ist, gezogen wird. Da die gekuppelte Achse nur eine einfache "Klinke besitzt, so wird bei jeder Umdrehung die Registriertrommel R um ein ganz bestimmtes Stück weitergeschaltet. Beim Ablauf der nächsten Achse tritt nun derselbe Vorgang ein, so daß sich unter der Voraussetzung, daß die Geschwindigkeit die gleiche ist und der Stift S daher in seiner Lage zur Trommel nicht geändert wird, der Strich 3 (Abb. 2) ergibt, d. h. es wäre bei Ablauf der einzelnen Wagen mit gleicher Geschwindigkeit nicht möglich, festzustellen, wieviel Achsen die Zählstelle passiert haben.
Gemäß der weiteren Erfindung wird daher durch-die über den Impulsmagneten/ an die biegsame Welle W2 gekuppelte Achse noch eine zweite Wirkung ausgelöst, die darin besteht, daß dem Schreibstift eine kurzzeitige hin und her gehende, in Richtung der Trommelachse verlaufende Bewegung erteilt wird. Diese Bewegung wird dadurch hervorgerufen, daß mit Hilfe eines auf der angekuppelten Achse sitzenden Exzenters auf das Zahnrad B und damit auf die Zahnstange C ein Stoß ausgeübt wird, derart, daß das Zahnrad B um einen bestimmten Betrag hin und her geschwenkt und so der Stift 5" hin und her bewegt wird. Es ergibt sich dann, wie in Abb. 2 dargestellt, außer der die Gechwindigkeit anzeigenden Linie 2 eine senkrecht dazu verlaufende Linie 4, die der jeweilig über den Kontrollpunkt laufenden
Achse entspricht. Es ist daher möglich, an dem Registrierstreifen die Zahl der abgelaufenen Achsen an Hand der aufgezeichneten Querstriche abzulesen, unabhängig davon, ob der Ablauf der Achsen mit gleicher oder wechselnder Geschwindigkeit erfolgte. Weiterhin ist aber auch an dem Registrierstreifen die Änderung der Ablaufgeschwindigkeit jederzeit festzustellen. Aus der Abb. 2 ist deutlich zu ersehen, daß nach dem Anlauf mehrere Achsen mit gleicher Geschwindigkeit ablaufen, daß dann wieder eine Geschwindigkeitsänderung eintrat und daß späterhin wiederum eine bestimmte 'Zeit lang die Geschwindigkeit konstant war, jedoch größer als bei den zuerst gezählten Achsen.
Die Unterbringung der geschilderten Einrichtungen erfolgt in geeigneten Beikästen, die auf der Lokomotive angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Achszähleinrichtung mit einer durch Achsimpulse weitergeschalteten Registriertrommel, auf welcher die Achszählungen mittels Registrierstift aufgezeichnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Weiterschaltung der Registriertrommel (R) durch die Achs-
    impulse auch der auf der Trommel aufliegende Registrierstift (S) kurzzeitig hin und her bewegt wird.
    « 2. Achszähleinrichtung nach An-" spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriertrommel (R) durch ein von der Lokomotive aufgezogenes Federwerk (F) angetrieben wird.
    3. Achszähleinrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugseinrichtung (PF1) für das Federwerk (F) nach erfolgtem Aufziehen der Feder durch eine Kupplung (E) von dem Federwerk getrennt wird.
    4. Achszähleinrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine von Hand zu betätigende Kupplung (K, H) vorgesehen ist, durch welche die Aufzugseinrichtung (W1) für das Federwerk (F) bei Leerfahrten o. dgl. außer Betrieb gesetzt werden kann.
    5. Achszähleinrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzugseinrichtung (JV1) auf eine zur Geschwindigkeitsregistrierung dienende Einrichtung (A, Z, W5) einwirkt, die ihrerseits eine Bewegung des Registrierstiftes (S) hervorruft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL84369D 1933-08-29 1933-08-29 Achszaehleinrichtung mit einer durch Achsimpulse weitergeschalteten Registriertrommel Expired DE633587C (de)

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