DE633598C - Zughebel fuer elektrische Zugschalter - Google Patents

Zughebel fuer elektrische Zugschalter

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DE633598C
DE633598C DEL88858D DEL0088858D DE633598C DE 633598 C DE633598 C DE 633598C DE L88858 D DEL88858 D DE L88858D DE L0088858 D DEL0088858 D DE L0088858D DE 633598 C DE633598 C DE 633598C
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lever
pull
pull lever
legs
spring
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DEL88858D
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H17/00—Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain

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  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Zugschalter, "und zwar insbesondere solche, die als Riegel- oder Exzenterschalter ausgebildet sind; sie betrifft die Ausgestaltung des Zughebels solcher Schalter.
Bei neuzeitlichen Zugschaltern, insbesondere bei Riegel- oder Exzenterschaltern, braucht man zwecks Bewerkstelligung eines Schaltvorganges für die Bewegung des Zughebeis einen Weg von mehr als 900. Dieser Winkelweg ergibt sich sowohl aus dem Bau der Schalter wie auch aus dem Verhältnis der Stelle ihrer Anbringung zur Art ihrer Betätigung mittels einer Schnur. Um diesen Winkelweg einwandfrei und ohne Schwierigkeiten zu ermöglichen, hat man den wirksamen Zugwinkel des Zughebels vergrößert. Man hat den Zughebel zweiteilig bzw. zweiarmig gestaltet. Diese Ausführungen sind
ao aber entweder teuer und kompliziert in ihrer Herstellung und Anbringung, weil sie Nieten, Schrauben, Verkleidungen, gepreßte Blechstücke usw. benötigen, oder sie sind mangelhaft in ihrer Wirkung. Denn bei derartigen Zugschaltern schnappt beim Zurückschnellen des Zughebels nach dem Schaltvorgang· das zusätzliche, äußere Hebelstück des Zughebels (Drahtbügel, Zusatzhebel usw.) nach hinten so weit zurück, daß die Zugschnur beim erneuten Betätigen des Schalters in falscher Richtung zieht und den Schaltmechanismus in entgegengesetzter Richtung betätigt, wodurch er zerstört wird. Um dieses zu vermeiden, hat man zwischen dem Zughebel und dem angelenkten Zusatzhebel eine Feder eingebaut, welche den Zusatzhebel in Knickstellung zum Zughebel bringen soll. Diese Zugschalter sind aber baulich und in der Herstellung sowie Montage sehr kompliziert und teuer.
Alledem schafft die Erfindung durch den neuen Zughebel Abhilfe. An dessen freiem Ende ist ebenfalls zur Vergrößerung seines wirksamen Hebelarmes ein Zusatzhebel angelenkt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß als Zusatzhebel eine zweischenklige Feder — ähnlich einer Sicherheitsnadel — oder ein zweischenkliger Drahtbügel dient, dessen Schenkel ungleich lang sind und in zueinander versetzten, ungleichachsigen Vertiefungen oder Löchern des Zughebels von dessen beiden Seiten her gelenkig eingreifen. Die Vertiefungen oder Löcher für den gelenkigen Angriff des Drahtbügels oder der Feder im Zughebel sind quer oder längs oder quer und längs zur Richtung der Längsachse des Zughebels zueinander versetzt.
Auf Grund dieser Erfindungsmerkmale ist ein Zughebel für derartige Zugschalter geschaffen, welcher sämtliche genannten Nachteile der bekannten Zughebel für solche Schalter vermeidet und wesentlich einfacher im Bau, in der Herstellung, in der Anbringung sowie im Abnehmen, aber auf Grund seiner Einfachheit auch sicherer und zuverlässiger in seiner Wirkung ist als die bekannten Zughebel für solche Schalter. Nach erfolgtem Schaltvorgang ist nämlich ein Zurückschnellen des Zusatzhebels über die
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Längsachse des Zughebels Hnaus unmöglich. Vielmehr schnellt der Zusatzhebel in Knicksteilung zum Zughebel zurück. Es ist also stets ein sicheres Schalten und eine Bjsjf 5. tätiguhg des Zugschalters in der. richtigst' Richtung gewährleistet, da der Zusatzheb^t nach jedem Schaltvorgang stets wieder die· richtige Stellung für den Beginn des nächsten Zuges "einnimmt.
ίο Man kann gemäß der Erfindung den Zusatzhebel als eine aus einem Stück Draht hergestellte zweischenklige Feder ausbilden, die am Scheitel ihrer beiden Schenkel zu einer öse ausgestaltet ist. Dieselbe dient dann zur Befestigung der Zugschnur und unterstützt die federnde Wirkung ihrer beiden Schenkel in die Eingriffsstellung am Zughebel. Gleichzeitig hat' man an der Scheitelöse überall runde Stellen und große Auflageflächen, so ao daß die Schnur nicht entzweigehen kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Zughebels nach der Erfindung dargestellt, bei dem als Zusatzhebel beispielsweise eine zweischenklige Drahtfeder mit Scheitelöse dient.
Abb. ι zeigt den Zughebel' mit angelenktem
Zusatzhebel in Knickstellung von vorn, wozu Abb. 2 einen lotrechten Querschnitt nach
A-B in Abb. 1, in Pfeilrichtung gesehen, erkennen läßt.
Abb. 3 und 4 zeigen den Zughebel von vorn bzw. hinten zur Veranschaulichung der versetzten Lage der Löcher für den Angriff der Schenkel des Zusatzhebels.
Abb. 5 und 6 lassen den Zusatzhebel für sich in zwei um 900 zueinander versetzten Richtungen erkennen.
Der Zughebel 1 besitzt die Nabe i°. An seinem freien Ende ib ist der Zusatzhebel 2 angelenkt, um bei der Betätigung des — ,auf der Zeichnung nicht dargestellten — Zugschalters die wirksame Hebellänge des Zughebels ι zu vergrößern.
Dieser Zusatzhe*bel 2 ist bei dem Ausführungsbeispiel nach der Zeichnung eine aus einem Stück Draht gebogene Feder, welche zwei ungleich lange Schenkel 2°, 26 besitzt und zwischen diesen am Scheitel zu einer öse 2C gerollt ist. An ihrem freien Ende 2d s 2e sind die Schenkel 2°, 2b hakenförmig gegeneinander umgebogen und greifen mit diesen hakenförmigen Enden 2d, 2e in Löcher oder Vertiefungen τ°, id am Zughebel 1 ein, welche zueinander versetzt liegen. Die Schenkel 2a 1 2b sind sowohl ungleich lang (Abb. t und 6) wie auch gleichzeitig bezüglich ihrer Richtung zueinander versetzt, und zwar in Längsachsenrichtung des Zughebels 1 (Abb. 1 und 5).
Die Löcher oder Vertiefungen ic, id für den gelenkigen Angriff der Feder 2 sind' bei dem Ausführungsbeispiel nach der Zeichnung quer zur Richtung der Längsachse des Zughebels ι zueinander versetzt. Sie können aber v^kich quer und längs oder nur längs zur ' Längsachse des Zughebels 1 zueinander ver- -s§'uizt angeordnet sein.
J:-, .->" Die Feder 2 wird zur Anbringung an dem Zughebel 1 an ihren Schenkeln 2a. 2b ein wenig auseinandergezogen (Abb. 6) und dann mit ihren hakenförmigen Schenkelenden 2d, ze zum gelenkigen Eingriff in die Löcher oder Vertiefungen ie, id des Zughebels 1 gebracht. Die Schenkel 2a, 2b federn also zunächst in den beiden Pfeilrichtungen gemäß Abb. 6 und werden darin durch die Bildung der Öse 2C unterstützt. Sind die Schenkel 2a, 2* am Zughebel ι angebracht, so liegen sie mit ihrem oberen Ende an diesem eng an (Abb. 1 und 2). Die öse 2° dient gleichzeitig zur Anbringung der —auf der Zeichnung nicht dargestellten — Zugschnur. Die ungleiche Länge der Schenkel 2a, 2b und ihre gleichzeitige Versetzung zueinander (Abb. 5) bewirken sowohl die Federung des Zusatzhebels 2 nach innen in die Knickstellung zum Zughebel 1 (Abb. 1) wie auch die Begrenzung der Bewegung des Zusatzhebels 2 nach außen, so daß er nicht über die Richtung der Längsachse des Zughebels ι hinausschnellen kann.
Es ist auch möglich, statt des federnden Drahtes 2 federhartes Flachmaterial zu verwenden, bei dem die Schenkel im gleichen Sinne federn. Es müßten dann Lappen 2e und 2d nach innen gebogen werden, die als Drehzapfen für die federnden Schenkel dienen.
Statt einer solchen Feder wie diejenige, 2, in den Abbildungen der Zeichnung mit einer Scheitelöse 2° kann man auch einen einfachen zweischenkligen Drahtbügel ohne Scheitelöse verwenden, der ebenfalls ungleich lange Schenkel besitzt, welche außerdem ebenfalls wie die Schenkel 2a, 2b gemäß Abb. 5 der Zeichnung in Richtung der Längsachse des Zughebeis 1 zueinander versetzt sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Zughebel für elektrische Zugschalter mit einem art seinem freien Ende zur Vergrößerung seines wirksamen Hebelarmes angelenkten Zusatzhebel, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzhebel eine, zweischenklige Feder (2) oder ein zweischenkliger Drahtbügel dient, dessen Schenkel {2", 2b) ungleich lang sind und in zueinander versetzten, ungleichachsigen Vertiefungen oder Löchern (ic, id) des Zughebels (1) von dessen beiden Seiten her gelenkig eingreifen.
  2. 2. Zughebel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen oder
    Löcher (i°, id) für den gelenkigen Angriff des Drahtbügels oder der Feder (2) im Zughebel (1) quer oder längs oder quer und längs zur Richtung der Längsachse des Zughebels (1) zueinander versetzt liegen. ...;;Λ
    3· Zughebel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzhebel eine aus einem Stück Draht hergestellte zweischenklige Feder (2) dient, die am Scheitel ihrer beiden Schenkel (2", 2b) zu einer Öse (2C) für die Befestigung der Zugschnur und zur Unterstützung der Federwirkung ihrer Schenkel (2a, 2b) in die Eingriffsstellung am Zughebel (1) ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin*, gedruckt in der KEtCHSDRUCicEREl
DEL88858D 1935-09-25 1935-09-25 Zughebel fuer elektrische Zugschalter Expired DE633598C (de)

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