DE633677C - Elektrische Anzeigevorrichtung, insbesondere fuer Spielzeuge - Google Patents
Elektrische Anzeigevorrichtung, insbesondere fuer SpielzeugeInfo
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- DE633677C DE633677C DEST51602D DEST051602D DE633677C DE 633677 C DE633677 C DE 633677C DE ST51602 D DEST51602 D DE ST51602D DE ST051602 D DEST051602 D DE ST051602D DE 633677 C DE633677 C DE 633677C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/18—Question-and-answer games
- A63F9/183—Question-and-answer games electric
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Description
Die Erfindung betrifft Spiele für Kinder und Erwachsene aus Karton, Pappe oder
Holz usw., bei welchen durch leitende Verbindung bestimmter Stellen eine elektrische An-Zeigevorrichtung
eingeschaltet wird.
Bei den bisher bekannten Spielen dieser Art sind die Leitungswege auf der Rückseite
des Spielplanes derart angebracht, daß mit Hilfe von ösen oder Schrauben Drähte befestigt
sind, die bestimmte Punkte des Spielplanes miteinander leitend verbinden. Werden
z. B. bei einem Frage- und Antwortspiel zwei elektrisch leitend verbundene Punkte
mit einem Stromkreis in Verbindung gebracht, so wird eine in diesem eingeschaltete
Anzeigevorrichtung (elektrische Lampe, Glocke usw.) in Tätigkeit treten.
Es ist auch bei Reklamebeleuchtungen bekannt, zur Verbindung mehrerer Kontakte
untereinander leitende Schichten aus Metall zu verwenden.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Anzeigevorrichtung, insbesondere
für Spielzeuge, wobei an Stelle der üblichen Leitungsdrähte elektrisch leitendes
Blattmetall oder elektrisch leitende Folien auf einer Unterlage aufgebracht sind.
Die Aufbringung der elektrisch leitenden Folien erfolgt erfindungsgemäß durch Verfahren,
welche nur einen Bruchteil der Kosten und des Zeitaufwandes der bisher üblichen Herstellungsart mit Drahtverbindungen erfordern.
Auf der Zeichnung sind in Fig. 1 die mit Hilfe von Blattmetall nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellten leitenden Verbindungen und in der Fig. 2 ein fertig montiertes Frage- und Antwortspiel dargestellt.
'
Das erfindungsgemäße Verfahren kann ausgeführt werden durch:
a) Schablonierung: Auflegen einer Schablone auf die Unterlage, bei welcher die Verbindungswege
als Streifen ausgeschnitten sind. Über die Schablone wird der Klebstoff aufgetragen, so daß dieser entsprechend der
Ausschnitte auf die Unterlage kommt. Nach Abheben der Schablone wird die elektrisch
leitende Folie aufgelegt, welche nur auf den mit Klebstoff vorschablonierten Verbindungs- 5"
wegen haftenbleibt. Alle nicht anklebenden Flächen der Folie werden ausgerieben, so
daß auf der Unterlage nur die elektrischen Leitungswege von der Folie bedeckt bleiben.
b) Vordruck: Statt der Schablonierung kann die Auftragung des Klebstoffes auf die
Unterlage mit Hilfe eines Klischees in Buchdruck oder auch im Wege des lithographischen
Druckverfahrens erfolgen.
c) Prägung: Die die elektrischen Leitungswege
aufweisende Prägeplatte wird unter Hitze auf die auf der Unterlage liegende Folie
gepreßt. Durch den auf-der Rückseite des
Folie aufgetragenen Klebstoff bleibt diese unter dem Einfluß der Jieißen Pressung auf^
der Unterlage haften. Alle nicht aufgepreßt^!?
Stellen werden ausgerieben, so daß mir 4-lp
elektrisch leitenden Verbindungswege übri§v.
bleiben.
d) Schnei deschriftverfahrefi: Dieses ist
analog der Prägung, wird jedoch dann angewendet, wenn die elektrisch leitende Folie so
stark ist, daß sie an den nichtklebenden Stellen nicht ausgerieben werden kann. In
diesem Falle erhalten die Konturen der Verbindungsstreifen auf der Prägeplatte messerscharfe
erhabene Randlinien. Wird diese Prägeplatte ebenfalls unter Hitze gegen die
mit der Folie bedeckten Unterlage gepreßt, wird erstere nicht nur an den gepreßten
Stellen angeklebt, sondern auch gleichzeitig ausgestanzt. Alle nicht zu den Leitungswegen gehörenden Flächen können dann einfach
abgehoben werden.
Auf die mit den leitenden Verbindungswegen bedruckte Unterlagsplatte kommt ein
mit den Fragen und Antworten (Bildern) bedrucktes Blatt zu liegen. Die bei den Fragen
und Antworten befindlichen Lochungen a stimmen mit den Enden der darunter befindlichen
Verbindungsleitungen überein, b stellen die Kontaktstifte dar, mit welchen bei
richtiger Beantwortung der Frage durch Berühren der bei den Lochungen frei liegenden ■
Metallflächen ein Stromkreis geschlossen welcher eine (Anzeigevorrichtung) c aufleuchten läßt. Als Stromquelle
,yggnt eine Trockenbatterie d.
?5.<!''Die Spielregel ist die folgende:
''-"^ Der Spielende hat mit der einen Handhabe (Kontaktstift b) die Kontaktstelle α der Frage, z. B. »Zeig mir das Wildschwein?«, zu berühren, mit der zweiten Handhabe/b die Kontaktstellen α der den Antworten entsprechenden Bilder abzusuchen, bis die Lampe e aufleuchtet. An dieser Kontaktstelle befindet sich zu der Frage die richtige Antwort, also bei dem gewählten Beispiel die Abbildung eines Wildschweines.
?5.<!''Die Spielregel ist die folgende:
''-"^ Der Spielende hat mit der einen Handhabe (Kontaktstift b) die Kontaktstelle α der Frage, z. B. »Zeig mir das Wildschwein?«, zu berühren, mit der zweiten Handhabe/b die Kontaktstellen α der den Antworten entsprechenden Bilder abzusuchen, bis die Lampe e aufleuchtet. An dieser Kontaktstelle befindet sich zu der Frage die richtige Antwort, also bei dem gewählten Beispiel die Abbildung eines Wildschweines.
Claims (2)
1. Elektrische Anzeigevorrichtung, insbesondere für Spielzeuge, dadurch gekennzeichnet,
daß an Stelle der üblichen Leitungsdrähte elektrisch leitendes Blattmetall oder elektrisch leitende Folien auf
eine Unterlage aufgebracht sind.
2. Verfahren zur Herstellung von Leitungen für eine Anzeigevorrichtung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
■ die Aufbringung von elektrisch leitendem Metall auf die Unterlage durch Schablonierung,
Vordruck, Prägung oder Schneideschriftverfahren erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Berlin. Gedruckt in der reichsdruckerei
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT633677X | 1932-12-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE633677C true DE633677C (de) | 1936-08-03 |
Family
ID=3677856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST51602D Expired DE633677C (de) | 1932-12-31 | 1933-12-19 | Elektrische Anzeigevorrichtung, insbesondere fuer Spielzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE633677C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3034289A1 (de) | 2014-12-17 | 2016-06-22 | Mayr-Melnhof Karton AG | Verfahren zum Herstellen eines Substrats und Substrat, insbesondere für eine Verpackung |
| DE102020108221A1 (de) | 2020-03-25 | 2021-09-30 | Mayr-Melnhof Karton Ag | Verfahren zum Herstellen eines elektrisch leitfähigen Substrats und elektrisch leitfähiges Substrat |
-
1933
- 1933-12-19 DE DEST51602D patent/DE633677C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3034289A1 (de) | 2014-12-17 | 2016-06-22 | Mayr-Melnhof Karton AG | Verfahren zum Herstellen eines Substrats und Substrat, insbesondere für eine Verpackung |
| DE102020108221A1 (de) | 2020-03-25 | 2021-09-30 | Mayr-Melnhof Karton Ag | Verfahren zum Herstellen eines elektrisch leitfähigen Substrats und elektrisch leitfähiges Substrat |
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