DE634399C - Durch magnetische Induktion betaetigter elektrischer Schalter - Google Patents

Durch magnetische Induktion betaetigter elektrischer Schalter

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DE634399C
DE634399C DEP72195D DEP0072195D DE634399C DE 634399 C DE634399 C DE 634399C DE P72195 D DEP72195 D DE P72195D DE P0072195 D DEP0072195 D DE P0072195D DE 634399 C DE634399 C DE 634399C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding

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  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich, auf einen durch magnetische Induktion betätigten elektrischen • Schalter, dessen Vorteile bekanntlich darin bestehen, daß die in ein licht-, luft- und wasserdicht .abschließbares Gehäuse eingebrachten Schalterteile von außen betätigt werden können, ohne daß eine Öffnung in dem Gehäuse zum Durchführen der Antriebsbewegung erforderlich ist, und bei dem außerdem das Schalten geräuschlos erfolgt. Bei den bekannten Schaltern wird entweder durch, den von außen an das Gehäuse herangeführten Magneten ein magnetisierbarer Hebel bewegt, der die Kontakte betätigt, oder es wird eine einen doppelarmigen Hebel bildende Magnetnadel durch einen von außen an das Schaltergehäuse herangeführten Eisenteil zur Kontaktbetätigung aus ihrer Lage verstellt, wobei der eine Arm der Nadel den beweglichen Kontakt trägt, während auf dem anderen Arm die Schaltkraft zur Einwirkung gebracht wird.
Schalter dieser letzteren Art haben den Nachteil, daß durch von dem zu schaltenden
as Strom hervorgerufene, die Magnetisierung störende Einflüsse auf den Magneten die Wirksamkeit des Schalters beeinträchtigen, so daß dieser versagt. Diese Störungen wachsen mit dem zu schaltenden Strom, so daß es bisher schwierig war, derartige Schalter zum unmittelbaren Schalten von Starkstrom zu verwenden. Hier ergab sich z. B. bei den bekannten Schaltern eine Entmagnetisierung des magnetischen Teiles des Schalters durch die von der Kontaktstelle unmittelbar auf den Magneten übertragene Erhitzung.
Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil der bekannten Schalter dadurch vermieden, daß zwischen dem den Kontakt vermittelnden und aus unmagnetischem Metall bestehenden Teil des doppelarmigen Schalthebels und dem selbst einen permanenten Magneten bildenden Teil des Hebels ein thermisch und elektrisch isolierendes Zwischenstück angeordnet ist, das jegliche von dem abzuschaltenden Strom herrührende Einflüsse von dem Magneten fernhält.
Der Schalter kann gemäß der weiteren Erfindung durch mehrfaches Kröpfen der Hebelarme oder durch Anordnen mehrerer Hebel neben- oder untereinander auch als Gruppenschalter verwendbar gemacht werden, wobei dann die Bedienung durch eine Kette von Magneten erfolgt. Als besonders vorteilhaft hat es sich weiter erwiesen, einen U-förmigen Magneten, der auch mit einer Schutzumhüllung versehen sein kann, in einer durch seinen Schwerpunkt gehenden Achse aus Messing drehbar zu lagern und so vor dem Ende des an dem Schaltarm befindlichen Magneten anzuordnen, daß durch einen kleinen Anstoß des Magneten, gleichgültig nach welcher Richtung, der Schalter betätigt werden kann. Diese Wirkung wird dadurch erreicht, daß beispielsweise bei einem Anstoß des U-förmigen Magneten nach der einen Seite die anziehende Wirkung zwischen dem Pol des Magneten am Schaltarm und dem
ungleichnamigen Pol des U-förmigen Betätigungsmagneten ausgenutzt wird, während beim Anstoß des. Betätigungsmagneten nach der anderen Richtung "der andere Pol zur EinwiigA "5 kung auf den Pol des Magneten am Scha$||^ arm gebracht wird, wobei dann die af^y* stoßende Wirkung gleichnamiger Pole zuf'-' Herbeiführung der Schaltbewegung dient.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ίο in der Zeichnung dargestellt. Fig. ia zeigt in natürlicher Größe einen Lichtschalter für Zimmer- und Saalbeleuchtung, der ~ zum Schalten von Lampen bis 500 Watt geeignet ist.
In einem dreiteiligen Gehäuse α aus Isolierstoff (Fig. ι und la) ist ein doppelarmiger Hebel h, c, k schwenkbar gelagert, an welchem eine Stromzuleitung d angebracht ist. Ferner befindet sich in einem MetallrÖhrchen β ein einstellbarer Graphitstift/ als Kontakt, der auch ein Platinstift sein kann und an welchem die andere Stromzuleitung g angebracht ist (Fig. ia, 2). Der doppelarmige Hebel/z, c,k (Fig. 4) besteht aus einem permanenten Magneten/z und dem Schaltstück k. Beide Teile sind durch das thermisch und elektrisch isolierende Zwischenstück c, z. B. aus Asbest, miteinander verbunden. Durch dieses Mittelstück c des doppelarmigen Hebels geht eine Achse s, _ die mit der an die Lagerplatte b angeschlossenen Stromzuführung d in leitender Verbindung steht. Der schaltende Teil k ist durch einen leitenden, zugleich als Sicherung dienenden 'Draht mit der Achse s fest verbunden. Die Achse s ruht mit ihrem unteren'Ende in einer Vertiefung einer Hartglasplatte/ra (Fig. 3). Außerhalb des Schaltergehäuses β ist in der Mauer B ein Messingstifti/z (Fig. 3a) eingelassen, der einem aufsteckbaren und auswechselbaren, nach links und rechts drehbaren U-förmigen Magneten o, der mit einer Schutzumhüllung ρ umgeben ist, als Achse dient. Dieser Magnet wird durch eine Mutter r gegen Abgleiten von der Achse ti gesichert. Fig. la zeigt den ausgeschalteten Hebel h, c, k mit dem davorliegenden Magneten bei geschnittenem Gehäuse und den Magneten von oben. Fig. ib zeigt diese Stellung' in Ansicht von vorn, wobei der am Schalthebel befindliche Magnet h in einer Mittelstellung zwischen den beiden Polen des Magneten 0 durch die von diesem ausgehenden Kräfte festgehalten wird. Fig. 2 zeigt eine Schaltstellung, bei der ein Pol des U-förmigen Magneten den Pol des Magneten h, der eine entgegengesetzte Polarität hat, durch Anziehung mitgenommen hat. Fig. 2a zeigt diese Stellung von vorn. Das gestrichelt gezeichnete Schaltergehäuseα ist vollkommen unter Putz zu denken. Fig. 3, 3a zeigen das Schaltergehäuse α und den U-förmigen. Magneten mit Hülle und Drehachse im Querschnitt von der Seite.
Ά Erfahrungsgemäß schmoren magnetische ^,isenkontakte bei starkem Strom sehr leicht ,.•'cjfa:,:; weshalb erfindungsgemäß der zum ; Schalten dienende Hebelarm k aus nichtma-'gnetischem Metall, und zwar aus einer besonderen Metallzusammensetzung, hergestellt wurde.
Die Vorteile des Schalters nach der Erfindung bestehen in seinen kleinen Abmessungen, seiner verläßlichen Arbeitsweise und seiner billigen Herstellung. Auch ist es, um das Licht einzuschalten, nicht wie bisher er- 75-forderlich, den Schaltknopf zu suchen und zu erfassen, sondern es genügt ein kleiner Anstoß des Magneten nach einer beliebigen Richtung-.
Der Schalter kann auch in feuchten, mit Dampf gefüllten Räumen oder auch unter Wasser verwendet werden. Die sich häufig ereignenden Unglücksfälle infolge Berührung eines schadhaften Stromschalters sind bei dem Schalter nach der Erfindung infolge seiner Bau- und Betätigungsart ausgeschlossen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Durch magnetische Induktion betätigter, in ein licht-, luft- und wasserdicht abschließbares Gehäuse eingebrachter elektrischer Schalter mit einem doppelarmigen Schalthebel, auf dessen einen Arm der außerhalb des Gehäuses liegende Betätigungsmagnet einwirkt, während der andere Arm die Kontakte schließt, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kontakt vermittelnde, aus unmagnetischem Material bestehende eine Arm (k) des doppelarmigen Hebels von dem selbst einen Dauermagneten bildenden anderen Arm (Ä), auf den der Betätigungsmagnet (0, /;) einwirkt, durch einen thermisch und elektrisch isolierenden Zwischenteil (c) getrennt ist.
  2. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er durch doppelte Kröpfung der Schaltarme oder durch eine Mehrzahl von in Abständen neben- oder untereinander angeordneten Hebelarmen, die durch eine Kette von Magneten be-. tätigt werden, als Gruppenschalter verwendbar gemacht ist.
  3. 3. Schalter nach Anspruch 1 mit einem li-förmigen Magneten- als Betätigungsmagneten, dadurch gekennzeichnet, daß der in seinem Schwerpunkt um eine Messingachse («) drehbare Magnet (0, p) dem Ende des an dem Schalthebel befindlichen Magneten (Ji) derart zugeordnet ist, daß der Schalter durch einen kleinen, nach einer beliebigen Seite gerichteten
    Anstoß des Magneten betätigt werden kann, indem einmal die anziehende Wirkung zwischen dem Pol des Schaltmagneten (A) und dem ungleichnamigen Pol des U-förmigen Betätigungsmagneten (o, p) und das andere Mal die abstoßende Wirkung zwischen dem Pol des Schaltmagneten (Ji) und dem gleichnamigen Pol des Betätigungsmagneten" [o, p)' ausgenutzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEP72195D 1935-11-29 1935-11-29 Durch magnetische Induktion betaetigter elektrischer Schalter Expired DE634399C (de)

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DE (1) DE634399C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087271B (de) * 1958-09-17 1960-08-18 Ferdinand Meinzen Gas- und wasserdichte Taschenleuchte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1087271B (de) * 1958-09-17 1960-08-18 Ferdinand Meinzen Gas- und wasserdichte Taschenleuchte

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