DE63454C - Hydraulische Nietmaschine - Google Patents

Hydraulische Nietmaschine

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DE63454C
DE63454C DENDAT63454D DE63454DA DE63454C DE 63454 C DE63454 C DE 63454C DE NDAT63454 D DENDAT63454 D DE NDAT63454D DE 63454D A DE63454D A DE 63454DA DE 63454 C DE63454 C DE 63454C
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DE
Germany
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rivet
clamp
iron
sheet metal
riveting machine
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Application number
DENDAT63454D
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Original Assignee
V. SCHÖNBACH in Prag
Publication of DE63454C publication Critical patent/DE63454C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/16Drives for riveting machines; Transmission means therefor
    • B21J15/20Drives for riveting machines; Transmission means therefor operated by hydraulic or liquid pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Für die. exacte Arbeit einer jeden Nietmaschine ist es von Wichtigkeit, dafs das Arbeitsstück während der Stauchung des Nietkopfes keine seitlichen Schwankungen macht, weil sonst ein Schiefsetzen der Niete eintritt.
Bei Anwendung gewöhnlicher Niete werden solche schädlichen Schwankungen verhindert, sobald die Blechschliefskrone das Arbeitsstück an das feste Schelleisen anpreist; bei der hydraulischen Nietmaschine des Patentes No. 46948 erfolgt dieses Anpressen schon durch den Hülfskolben, ehe noch eine Stauchung des Nietkopfes eintritt.
Anders verhält es sich jedoch, wenn man beide Nietköpfe auf der Maschine herstellen will. Hierbei treten solche störenden Schwankungen in erhöhtem Mafse auf und sind die Hauptursache, weshalb sich die Stiftennietung bisher nur schwer Eingang verschaffen konnte, weil es eben sehr schwierig war, stets centrisch zum Niet sitzende Köpfe zu erzielen.
,Die vorliegende Erfindung bezweckt nunmehr auch bei der Anwendung von glatten Nietstiften, dem Arbeitsstück noch vor der Stauchung des Nietbbolzens einen sicheren Halt zu geben und während der Bildung der Nietköpfe das Arbeitsstück so zu führen, dafs es sich nur in der Achse des Nietbolzens bewegen kann. .
Die Construction des Maschinenkopfes auf der Seite des beweglichen Schelleisens hat gegenüber dem Haupt-Patente keine Aenderung erfahren; als zusätzlicher Theil erscheint nui eine hydraulische Vorrichtung am festen Schelleisen, bestehend aus einer zweiten Blechschliefskrone k i, welche durch einen constant unter Druck stehenden Kolben C i stets in vorgeschobener Stellung erhalten wird, so dafs zwischen Vorderkante von k i und dem festen Schelleisen mindestens die zur Bildung eines Nietkopfes erforderliche Bolzenlänge Platz findet. Die Anordnung dieser Vorrichtung ist aus Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ersichtlich. Die Construction des Maschinenkopfes entspricht der Fig. 4 des Haupt-Patentes; es gilt aber das Folgende auch von der Abänderung nach Fig. ι des Haupt-Patentes.
Die wesentliche Eigenthümlichkeit dieser beiden Coustructionen des Maschinenkopfes ist nach dem Haupt-Patente gekennzeichnet durch die Combination des Blechschliefskolbens C mit dem Nietkolben B in der Weise, dafs nach Beendigung des relativen Weges dieser Kolben zu einander sich beide wie ein Stück verhalten und gleichzeitig durch den Hülfskolben H bethätigt werden können, unter dessen Einwirkung der todte Weg beider Kolben B und C ausgeführt wird.
Diese Eigenthümlichkeit wird nun zu dem oben erläuterten Zwecke ausgenutzt und bildet einen integrirenden Bestandtheil der vorliegenden Neuerung, denn mit dem zweiten Blechschlufs am festen Schelleisen allein kann der beabsichtigte Zweck nicht erreicht werden.
Die Wirkungsweise der Maschine bei Herstellung beider Nietköpfe aus glatten Bolzen ist folgende:
Behufs richtiger Materialvertheilung des Nietbolzens beiderseits der Bleche kann: i. entweder die Krone k so bemessen und eingestellt werden, dafs sie nach erfolgter innerer Verspannung zwischen den Kolben B und C gerade so viel vor dem beweglichen Schelleisen vorsteht, dafs daselbst genau jene Länge des Nietbolzens Platz findet, welche zur Bildung eines Nietkopfes , erforderlich ist, oder 2. diese Adjustirung beim festen Schelleisen mit der Krone k i vorgenommen werden, oder 3. können beide Krönen auf richtige Materialvertheilung eingestellt werden. ·
Der Kolben C i kann entweder gleich oder kleiner als C gewählt werden.
Die verschiedenen Arbeitsabschnitte sind in den Stellungen I bis V auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Stellung I zeigt das Einschwenken des Arbeitsstückes mit eingestecktem Nietstift; in Stellung II wird das Arbeitsstück an die Krone k i beim festen Schelleisen angelegt.
Nun wird Druck auf den Hilfskolben H gegeben, es erfolgt innere Verspannung zwischen den Kolben B und C und gemeinschaftliche Vorwärtsbewegung des Schelleisens und der Krone k mit geringstem Kraftwasserverbrauch, bis die Bleche zwischen k und k i unter dem Drucke des Hülfskolbens eingespannt sind und die Schelleisen den Nietstift berühren (Stellung III).
Ein Anstauchen des Nietstiftes tritt hierbei noch nicht ein, sondern derselbe liegt, gleichmäfsig zum Blech vertheilt, in der Achse der Schelleisen, und die Bleche werden durch den Druck der Kronen in dieser Lage gehalten.
Giebt man nun Druck auf den Nietkolben B, so wächst zunächst der Druck, mit welchem die Bleche an einander geprefst werden, auf den vollen Druck C i. Zugleich geht aber auch das bewegliche Schelleisen vorwärts und staucht den Nietstift beiderseits der Bleche gleichzeitig an, wenn Ci = C ist, bis in Stellung IV beide Nietköpfe gleichzeitig fertiggestellt sind. Die Bleche waren hierbei stets mit dem vollen Druck der Blechschliefskolben C und C i zusammengeprefst und konnten sich nur parallel zu ihrer ersten . Lage verschieben; die Nietköpfe müssen daher centrisch zum Loch sitzen. · ;
War C i kleiner als C gewählt, so staucht sich der Nietstift beim festen Schelleisen früher an, so dafs die Bleche im ersten Augenblick nur. unter dem Drucke von Ci zusammengeprefst und geführt werden. Erst wenn der Widerstand von C i und dem schon angestauchten Kopf gröfser wird als der Druck des Kolbens C, weicht letzterer aus seiner Verspannung mit B zurück, es beginnt die Stauchung des Nietstiftes auch auf der zweiten Seite beim beweglichen Schelleisen, und die Bleche werden unter dem vollen Drucke des Kolbens C zusammengeprefst. Das Endresultat ist wieder Stellung IV.
In Stellung V sind alle Theile in ihre Anfangslage zurückgegangen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei der hydraulischen Nietmaschine nach Patent No. 46948 die Anordnung einer zweiten Blechschliefsvorrichtung am festen Schelleisen, wodurch unter Benutzung des geschützten Blechschlusses am beweglichen Schelleisen, sowie des' Hülfskolbens H dem Arbeitsstücke auch bei Anwendung glatter Nietbolzen vor dem Anstauchen eine zur Schelleisenachse unverrückbare Lage und während der Bildung, der Nietköpfe eine solche Führung gegeben wird, dafs es sich nur in der Achse der Schelleisen bewegen kann, zum Zwecke, ein Schiefsetzen der Niete zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63454D Hydraulische Nietmaschine Expired - Lifetime DE63454C (de)

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