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Brückenbauwerk für mindestens eierspurige Autobahnen Den Gegenstand
der Erfindung bildet ein Brückenbauwerk für mindestens vierspurige Autobahnen. Seiner
Schaffung lag die neue Aufgabe zugrunde, zur Erzielung größtmöglichen Schutzes gegen
Luftangriffe das Brückenbauwerk bei geringster Baubreite so auszugestalten, daß
der Verkehr beider Richtungen im Bedarfsfall, also insbesondere bei Luftangriffen,
im Brückenbauwerk selbst Schutz finden kann.
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Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß die Autobahn vor dem Hindernis
in zwei mindestens zweispurige Teile aufgeschnitten, die einander übersteigen, im
weiteren Verlauf übereinanderliegend über das Hindernis geführt und jenseits desselben
wieder zur ursprünglichen Form eines einheitlichen Fahrzeugverkehrsweges nebeneinander
geführt sind. Das Brückenbauwerk gemäß der Erfindung, nachstehend Übersteigungsbrückenbauwerk
genannt, setzt sich demzufolge aus zwei Anstiegrampen, zwei Übersteigungsbauwerken
und den notwendigen Stockwerksüberbauten mit ihren Unterbauten zusammen und ergibt,
was in strategischer Beziehung äußerst wichtig ist, zufolge seiner eigenartigen
Verkehrsführung die Möglichkeit, den gesamten Verkehr, undzwarbeider Richtungen,
überpur eine derbei den übereinanderliegenden Brückenfahrbahnen über dasHindernis
zu leiten. Im Falle eines Luftangriffes können hiernach die Fahrzeuge beider Fahrtrichtungen
die untere Brückenfahrbahn benutzen und, geschützt durch die obere Brückenfahrbahn,
die man besonders durchschlagsfest herstellen kann, auf ihr Aufstellung nehmen,
indem dabei die Fahrzeuge, denen für gewöhnlich die obere Brückenbahn zugewiesen
ist, die Überholungsspur der unteren Brückenbahn benutzen.
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Von den bekannten Stockwerksbrücken unterscheidet sich hiernach der
Erfindungsgegenstand dadurch, daß bei diesen die übereinander geführten Verkehrswege
beiderseits des Hindernisses keinen einheitlichen Fahrzeugverkehrsweg bilden und
daß ihnen die Möglichkeit fehlt, den gesamten Verkehr beider Brückenfahrbahnen über
nur eine derselben zu leiten.
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Ist beim Übersteigungsbrückenbauwerk der Erfindung die untere Brückenbahn
zerstört und die obere noch benutzbar, so kann die letztere den gesamten Verkehr
vermitteln. Auch bei Reparaturen, die sich am Übersteigungsbrückenbauwerk zeitweilig
notwendig machen, kann demzufolge der gesamte Verkehr ohne jede zusätzliche Maßnahme
je nach Bedarf über die eine oder andere Brückenfahrbahn geleitet werden.
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Nebenher erfüllt das Übersteigungsbrückenbauwerk gemäß der Erfindung
auch die Forderung, für Luftangriffe das Ziel möglichst schmal zu halten, insofern
der einheitliche Fahrzeugverkehrsweg in nur halber Breite übergeführt wird. Dadurch
wird zugleich die Platzbeanspruchung in entsprechendem Maße verringert, was vielerorts,
wo Raum für Überführung einer mindestens vierspurigen Autobahn nicht zur Verfügung
steht, gleichfalls von Wichtigkeit ist, und endlich wird noch insbesondere bei längeren
Brücken mit größeren Einzelöffnungen erheblich an Baukosten gespart.
Die
Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand-der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel,
und zwar zeigen die beideren oberen Figuren eine schaubildliche Ansicht des ganzen
Bauwerkes und eine Draufsicht auf den Verkeb@ weg, während die unteren Figuren Querschnitte
an den Stellen i, 2, 3 und 4 der oberen Figuren zur Darstellung bringen.
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Es - handelt sich bei der Erfindung um eine mindestens vierspurige
Autobahn, die einen einheitlichen Fahrzeugverkehrsweg bildet, der über das Hindernis
zu führen ist. Man erkennt ihn am Querschnitt i, also am linken Ende der linkenAnstiegrampe
und ebenso amrechtenEnde der rechten Anstiegrampe. Dieser einheitliche Fahrzeugverkehrsweg
ist, wie ersichtlich, aufgeschnitten, und der Zweck der Anstiegrampen ist, den einen
Teil (in der Regel wird es sich um zwei Hälften handeln) um das Maß der erforderlichen
Übersteigungshöhe hochzubringen.
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An die inneren Enden der Anstiegrampen schließen sich die Übersteigungsbauwerke
an, deren Aufgabe es ist, die hochgebrachte Bahnhälfte über die untere zu bringen,
und zwar so weit, daß die Mittelachsen der Teile oder Hälften zusammenfallen.
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Den Mittelteil des Erfindungsgegenstandes bilden die Stockwerksüberbauten
mit ihren Unterbauten, deren Aufgabe es ist, die übereinandergebrachten Bahnhälften
oder -teile über das zu überwindende Hindernis hinüberzubringen.
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Die Querschnittsdarstellungen zeigen zunächst am Querschnitt i die
noch unaufgeschnittene Bahn, also den obenerwähnten einheitlichen ,Fahrzeugverkehrsweg.
Der Querschnitt 2 zeigt die Hochlage der einen Hälfte gegenüber der anderen, der
Querschnitt 3 ist an einer Stelle gelegt, wo die Achsen der beiden Bahnhälften durch
das Übersteigungsbauwerk einander ziemlich nahegebracht sind, aber noch nicht zusammenfallen,
und der Querschnitt 4 zeigt die vollständige Übereinanderlagerung der beiden Bahnhälften
mit gemeinsamer Achse, wobei die Bahnbreite b etwa bis äuf die Hälfte und weniger
der Breite B des unaufgeschnittenen einheitlichen Verkehrsweges verringert ist.