DE634657C - Rauchfilterpfropfen - Google Patents

Rauchfilterpfropfen

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DE634657C
DE634657C DEG90785D DEG0090785D DE634657C DE 634657 C DE634657 C DE 634657C DE G90785 D DEG90785 D DE G90785D DE G0090785 D DEG0090785 D DE G0090785D DE 634657 C DE634657 C DE 634657C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter tips or filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces of cigars or cigarettes
    • A24D3/04Tobacco smoke filters characterised by their shape or structure

Landscapes

  • Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)

Description

Es sind Rauchfilterpfropfen für Zigaretten, . ■ Zigarren, 'Zigarillos, Pfeifen 'und sonstige Rauchgeräte bekannt. Durch sie soll sowohl einer Verschwendung von Tabak, der sich in den nicht gerauchten Enden findet, vorgebeugt als auch eine Unschädlichmachung der Verbrennungsstoffe des Tabaks erreicht werden. Als Stoffe für diese Pfropfen sind bisher im wesentlichen Faserstoffe der verschiedensten Art, wie Watte, Papier, Baumwolle, Ramie, Schafwolle, gewebte Faserstoffe, Asbest, Cellulose usw., verwendet worden, die gegebenenfalls noch mit chemischen Stoffen getränkt werden. Alle diese Faserstoffe haben den Nachteil, daß sie nur in umständlicher Weise durch Wickeln, Einrollen, Bestreichen .mit Leim, Bildung einer gedrehten Schnur u.dgl. in die Pfropfenform gebracht werden können.
ao Dieser Nachteil besteht zwar nicht für poröse Kohle, die auch schon vorgeschlagen worden ist; doch zeigt diese den großen Übelstand, daß sie viel härter als Tabak ist, so daß Kohlenpfropfen zwischen den« Lippen des Rauchers ein vom Tabak völlig verschiedenes Gefühl hervorrufen und sich daher nicht einführen konnten.
Schließlich ist als Stoff für Rauchfilterpfropfen auch. schon Naturschwamm vorgeschlagen worden. Dieser hat aber die Nachteile, daß seine Poren sehr ungleichmäßig sind und- eine Massenherstellung von Filtern aus ihm infolge der verschiedenartigen Form der Schwämme auf Schwierigkeiten stößt: Wie umfangreiche und langdauernde Versuche gezeigt haben, können alle genannten Nachteile gleichzeitig dadurch beseitigt werden, daß erfindungsgemäß der Rauchfilterpfropfen aus Viscoseschwamm besteht. Dieser Stoff ist sehr billig und kann leicht, z. B. durch Schneiden, in beliebige Formen gebracht werden. Außerdem hat er ganz gleichmäßige Poren, deren Größe vorher bestimmt ·. und immer beibehalten werden kann. Er ist weich, so daß er zwischen den Lippen des Rauchers ein dem Tabak ganz ähnliches Gefühl hervorruft. Ein aus Viscoseschwamm bestehender Filterpfropfen ist völlig geschmack- und ,geruchlos und beeinflußt daher den Tabakgeschmack nicht; er wird nie bitter, 5" bleibt stets voll und rund und durchnäßt auch nicht. Trotz seiner Weichheit ist er genügend fest, so daß sich auch keine Teile von ihm lösen und in den Mund kommen. Seine Porosität ist sehr groß, so daß er dem durchziehenden Rauch keinen Widerstand entgegensetzt. Sehr wichtig ist, daß die Glut des verbrannten Tabaks zuletzt nicht abfällt, sondern fest am Viscosepfropfen haftet. Der Pfropfen selbst verglüht schnell und restlos, falls die Glut nicht ausgedrückt wird. Pfropfen aus Viscoseschwamm können leicht mit chemischen Stoffen getränkt werden, wie man sie zur Unschädlichmachung der Verbrennungsstoffe des Tabaks und zur Geschmacks- und/oder Geruchbeeinflussung benutzt. Ebenso leicht können sie gefärbt werden.
Der Pfropfen aus Viscoseschwamm kann als Endpfropfen in Zigarettenhülsen eingelegt werden, wie dies beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt ist, die in Fig. 1 in Ansicht, teilweise geschnitten, in Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 eine Zigarette zeigt. Die übliche Papierhülle α enthält im größten Teile die Tabakfüllung b, im Endteil einen Pfropfen c aus Viscoseschwamm. Die Zigarette kann natürlich auch noch ein GoIdmundstück o. dgl. haben.
In entsprechender Weise kann ein solcher Pfropfen bei Zigarillos oder Zigarren verwendet werden, wie dies Fig. 3 in teilweise geschnittener Ansicht einer Zigarre zeigt. Das Deckblatt 4! ist um den Pfropfen c gewickelt. Schließlich ist auch die Verwendung beliebig geformter derartiger Pfropfen in Pfeifen usw. möglich. Diese Pfropfen können, wenn sie mit Nikotin und Feuchtigkeit vollgesogen sind, durch Auswaschen und Kochen wieder gereinigt und erneut verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Rauchfilterpfropfen für Zigaretten, Zigarren, Zigarillos, Pfeifen und sonstige Rauchgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Viscoseschwamm besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG90785D Rauchfilterpfropfen Expired DE634657C (de)

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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845177C (de) * 1950-08-02 1952-07-28 Hans Schwerin Zigarettenfilter
DE879823C (de) * 1951-01-26 1953-06-15 Otto Reinacher Zigarre, Zigarillo oder Stumpen mit Filter-Mundstueck
DE907870C (de) * 1949-08-10 1954-03-29 Oscar Hauri Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Stumpen mit Filter
DE934279C (de) * 1952-05-16 1955-10-13 Ludwig Dr Jaenecke Filtermundstueck fuer Zigaretten und Zigarren, das einen Pfropfen aus Viskoseschwammenthaelt
DE948402C (de) * 1950-11-09 1956-08-30 Ernst Pyhrr Verfahren zum Herstellen von Zigarren, Zigarillos und Stumpen mit Filter
DE948401C (de) * 1949-09-14 1956-08-30 Luethy & Co Cigarrenfabrik Verfahren zum Herstellen von Stumpen mit Filter
DE1004534B (de) * 1953-03-30 1957-03-14 Dr Ludwig Jaenecke Filter fuer Zigaretten und Zigarren
DE1018770B (de) * 1955-03-25 1957-10-31 Crailco Soc Masse fuer Tabakrauchfilter

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