DE635525C - Verfahren zur anodischen Oxydation von Aluminium und seinen Legierungen - Google Patents

Verfahren zur anodischen Oxydation von Aluminium und seinen Legierungen

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DE635525C
DE635525C DEM129671D DEM0129671D DE635525C DE 635525 C DE635525 C DE 635525C DE M129671 D DEM129671 D DE M129671D DE M0129671 D DEM0129671 D DE M0129671D DE 635525 C DE635525 C DE 635525C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/02Anodisation
    • C25D11/04Anodisation of aluminium or alloys based thereon
    • C25D11/12Anodising more than once, e.g. in different baths

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Description

  • Verfahren zur anodischen Oxydation von Aluminium und seinen Legierungen Für die anodische Oxydation von Aluminium und seinen Legierungen verwendet man vielfach Elektrolyte aus wäßrigen Lösungen anorganischer oder organischer Säuren, z. B. Schwefelsäure, Chromsäure und Oxalsäure. Diese Säuren ergeben harte, gut isolierende Oxydschichten. Sie haben aber den Übelstand, daß zur Einleitung der Oxydation meistenteils eine bedeutend höhere Stromstärke notwendig wird als während des normalen Betriebes. Gewöhnlich verwendet man für die Oxydation auf i qdm i bis 2 Amp. Für die Einleitung der Polarisation, insbesondere von rauben Körpern, wird aber in diesen Säuren eine vielfach so hohe Stromstärke häufig bis zu 15 Amp. für den Quadratdezimeter notwendig, da sonst die Oxydation nicht einsetzt. Erst wenn eine gewisse Gegenspannung aufgetreten ist, kann die Stromstärke auf den normalen Betrag gemindert werden.
  • In Phosphorsäure wird dagegen eine Oxydschicht erzeugt, die bedeutend weicher ausf'a'llt als die in den erwähnten Säuren. Die Phosphorsäure ergibt aber den Vorteil, daß die Polarisation auch mit der normalen Stromstärke beginnt. Dafür wächst die Spannung, die notwendig ist, um die normale Stromstärke aufrechtzuerhalten, bis auf i8o Volt. Aus diesen Gründen ist die Oxydation in Phosphorsäure im allgemeinen nicht wirtschaftlich.
  • Der Vorteil der schnellen Polarisation in Phosphorsäure ohne Anwendung won hohen Anfangsstromstärken läßt sich nun dadurch ausnutzen, daß die Gegenstände zuerst- in Phosphorsäure und alsdann in Oxalsäure oxydiert werden. Auf diese Weise ist es möglich, die Oxydation durchzuführen, ohne daß am Anfang erhöhte Stromstärken notwendig werden. Die Voroxydation in Phosphorsäure darf aber, wenn nachträglich die Oxydation in Oxalsäure fortgesetzt werden soll, nur so weit vorgenommen werden, bis die Spannung 70 Volt beträgt, da sonst der Stromdurchgang in der Oxalsäure, die meistenteils nicht mehr als 40 bis 6o Volt verlangt, nicht gleichmäßig und sehr langsam vor sich geht Bricht man die Oxydation in der Phosphorsäure aber ab, wenn 7o Volt erreicht werden, so ist in der Oxalsäure eine gleichmäßige Oxydation mit i bis 2 Amp. für den Quadratdezimeter bei 6o Volt zu erreichen.
  • Es ist nicht notwendig, die Oxydation - in der Oxalsäure sofort anschließend durchzuführen, sondern die Gegenstände können nach der Oxydation in Phosphorsäure abgewaschen und getrocknet werden. Die Oxydation in Oxalsäure kann alsdann zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Verfahren zur Erzeugung von anodisch gebildeten Oxydschichten von Aluminium und seinen Legierungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände zuerst in verdünnter Phosphorsäure bis höchstens 70 Volt und anschließend in Oxalsäure behandelt werden.
DEM129671D 1935-01-08 1935-01-08 Verfahren zur anodischen Oxydation von Aluminium und seinen Legierungen Expired DE635525C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763172C (de) * 1937-05-26 1953-05-11 Ver Alluminium Werke A G Verfahren zur Erzeugung von glatten und glaenzenden Oberflaechen auf Gegenstaenden aus Aluminium und Aluminiumlegierungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE763172C (de) * 1937-05-26 1953-05-11 Ver Alluminium Werke A G Verfahren zur Erzeugung von glatten und glaenzenden Oberflaechen auf Gegenstaenden aus Aluminium und Aluminiumlegierungen

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