DE635741C - Zugbeeinflussungseinrichtung mit Fahrtrichtungsschalter - Google Patents

Zugbeeinflussungseinrichtung mit Fahrtrichtungsschalter

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Publication number
DE635741C
DE635741C DEV32285D DEV0032285D DE635741C DE 635741 C DE635741 C DE 635741C DE V32285 D DEV32285 D DE V32285D DE V0032285 D DEV0032285 D DE V0032285D DE 635741 C DE635741 C DE 635741C
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DE
Germany
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vehicle
direction switch
dependent
train control
circuit
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Expired
Application number
DEV32285D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Von Schlachta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

Bei Fahrzeugen (Triebwagen, elektrischen Lokomotiven usw.), die für Fahrt in beiden Richtungen auch mit entsprechenden Zugbeeinflussungseinrichtungen versehen sind, von denen ein Teil nur in der einen Fahrtrichtung, der andere in der anderen Fahrtrichtung zur Wirkung kommt, ist es erforderlich, die Umschaltung dieser Einrichtungen in irgendeiner Form von der Fahrtrichtung abhängig zu machen. Man hat daher außer dem bekannten Fahrtwendeschalter oder in Verbindung mit diesem noch einen Fahrtrichtungsschalter, der besonders für die Zugbeeinflussungseinrichtungen dient, vorgesehen. Um nun diesen Fahrtrichtungsschalter von der wirklichen Fahrtrichtung abhängig zu machen und die Zugbeeinflussung selbsttätig auf die jeweilige Fahrtrichtung umzuschalten, ist z. B. eine Rutschkupplung an einer von einer Achse angetriebenen Welle vorgesehen worden, z. B. an der Tachometerwelle, durch die sie in der einen oder anderen Drehrichtung verstellt wird. Diese Vorrichtung hat aber den Mangel, daß ihre Reibungsflächen wegen der dauernden Beanspruchung sich stark abnutzen und daß der Kontaktdruck der zu steuernden Kontakte nur gering und der Kontaktschluß daher unsicher ist. Wegen der damit verbundenen Gefahr der unbemerkten Außerbetriebsetzung der Zugbeeinflussung hat diese Art der. Fährtrichtungsschalter sich nicht bewährt. Es sind daher andere Fahrtrichtungsschalter vorgesehen worden, die mit den Steuerorganen zur Umsteuerung der Triebkraft (Fahrtwendeschalter oder ähnliche von Hand betätigte Schalter) verbunden oder von ihrer Stellung abhängig sind. In diesen Fällen ist der Fahrtrichtungsschalter im allgemeinen so ausgebildet, daß er durch Erregung seines Magneten oder Motors in die gewünschte Stellung gelangt und in dieser Lage verbleibt, bis er durch entsprechende Stromgabe in die andere Stellung übergeht und darin ebenfalls verbleibt. Diese Anordnung hat aber folgenden Nachteil: "
Wenn der Lokomotivführer während der Fahrt in der einen Richtung das Steuerorgan in die der entgegengesetzten Richtung entsprechende Lage umschaltet, so werden auch die Zugbeeinflussungseinrichtungen auf die Beeinflussungsorgane der verkehrten Richtung umgeschaltet und bleiben dann von den Streckeneinrichtungen der noch vorhandenen Fahrtrichtung unbeeinflußt. Die Möglichkeit einer solchen willkürlichen, vorübergehenden Außerbetriebsetzung der Zugbeeinflussung ist gegeben, ohne daß die Fahrt beeinträchtigt wird, und kann daher vom Lokomotivführer benutzt werden, um an Gefahrenstellen eine selbsttätige Geschwindigkeitsmessung, die ex 6c z. B. wegen Verspätungen vermeiden möchte, auszuschalten. In dieser Abhängigkeit sind
*) Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Ernst von Schlachtet, in Berlin-Charlottenburg.
«85741
daher die Fahrtrichtungsschalter, die die Wirksamkeit der Zugbeeinflussung der Willkür der Lokomotivführer überlassen, nicht zweckmäßig.
Die Erfindung hilft diesem Mangel dadurch ab, daß der Stromkreis des Magnetlia oder Motors des Fahrtrichtungsschalters durchKontakte ergänzt wird, welche die Umsteuerung des Schalters in die jeweils entgegengesetzte Stellung nur bei Stillstand oder geringer Geschwindigkeit des Fahrzeuges oder nur bei angezogenen Bremsen ermöglichen. Dann können die für die wirkliche Fahrtrichtung geltenden Beeinflussungsorgane nicht mehr während der unverminderten Fahrt ausgeschaltet und die Beeinflussungseinrichtungen dadurch unwirksam gemacht werden. Diese Kontakte' können von Fliehkraftreglern oder von einer Geschwindigkeitsmeß- oder -anao Zeigevorrichtung (Tachometer) betätigt werden, oder sie werden von der Verminderung des Luftdruckes in der Bremsleitung oder ähnlichen, den Stillstand dea Fahrzeuges oder die verlangsamte Fahrt feststellenden Einrichtungen abhängig gemacht.
Die gewöhnliche Betätigung des Fahrtrichtungsschalters wird durch die Einfügung eines solchen Kontaktes in seinen Stromkreis nicht beeinträchtigt, da die Einschaltung der Zügbeeinflussung im allgemeinen vor Antritt der Fahrt, also bei Stillstand oder wenigstens bei angezogenen Bremsen, geschieht, meist sogar zwangsweise dadurch, daß der Fahrstrom erst angeschaltet werden kann, nachdem die Zugbeeinflussungseinrichtungen in Betrieb gesetzt worden sind.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Figur beispielsweise näher erläutert, wobei angenommen ist, daß der Kontakt, von welchem der Fahrtrichtungsschalter der Zugbeeinflus-■ sungseinrichtungen abhängig gemacht wird, bei Stillstand des Fahrzeuges geschlossen ist. 6 und 7 sind die beiden Kontakte am Fahrtwendeschalter, über welche der Hilfsmotor i, welcher den Fahrtrichtungsschalter betätigt, gesteuert wird. An Stelle des Motors kann auch ein Magnet treten. An dem Motor befinden sich zwei Kontakte 4 und 5, die wahlweise die Feldwicklungen 2 oder 3 anschließen. Der Stromkreis des Fahrtrichtungsschalters ist nun noch über einen Kontakt 8 geführt, der sich an dem .Zeiger 9 eines Geschwindigkeitsmessers, z.B. dem Tachometer, ■befindet. Hieraus ist ersichtlich, daß der Motor des Fahrtrichtungsschalters lediglich durch Betätigung des Fahrtwendeschalters nicht mehr während der Fahrt umgesteuert werden kann. In derselben Weise kann der Kontakt 8 an einem Fliehkraftregler oder an einem von der Druckluft in der Bremsleitung abhängigen Schalter angeordnet werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Zugbeeinflussungseinrichtung mit Fahrtrichtungsschalter, der die gemeinsamen Empfangs- und Bremseinrichtungen des Fahrzeuges auf die der jeweiligen Fahrtrichtung zugeordneten . Beeinflussungseinrichtungen umschaltet und der elektrisch abhängig ist von dem durch den Lokomotivführer betätigten Steuerorgan für die Triebkraft, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis des Hilfsmotors (ι) oder Magneten für den Fahrtrichtungsschalter leinen Kontakt (8) enthält, dessen Betätigung vom Bewegungszustand des Fahrzeuges derart abhängig gemacht ist, daß die Umschaltung des Fahrtrichtungsschalters während der unverminderten Fahrgeschwindigkeit nicht erfolgen kann.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Bewegungszustand des Fahrzeuges abhängige Kontakt (8) nur bei Stillstand oder bei kleiner Geschwindigkeit den Stromkreis für die Umsteuerung des Fahrtrichtungsschalters schließt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Bewegungszustand des Fahrzeuges abhängige Kontakt (8) nur bei ganz oder teilweise entlüfteter Bremsleitung des Zuges den Stromkreis für die Umsteuerung des Fahrtrichtungsschalters schließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV32285D 1935-11-09 1935-11-09 Zugbeeinflussungseinrichtung mit Fahrtrichtungsschalter Expired DE635741C (de)

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